Benzinpreise Ist Das Noch Marktüblich Oder Wucher Wirtschaft

Emily Johnson
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benzinpreise ist das noch marktüblich oder wucher wirtschaft

Aktuelle Stunde . 05.03.2026. 36:19 Min.. UT. Verfügbar bis 05.03.2028. WDR.

Von Andreas Hodapp. Die Benzinpreise steigen weiter: Neben Diesel kratzt auch Super E10 an der Zwei-Euro-Marke. Nutzen die Ölkonzerne den Krieg aus? Wegen des Krieges im Nahen Osten sind die Spritpreise bei uns weiter gestiegen. Diesel kostete am Donnerstagmorgen bundesweit im Schnitt deutlich über zwei Euro, auch der Benzinpreis stieg zeitweise über diese Schwelle, wie der ADAC mitteilte. "Wir sehen häufig um diese Zeit eine morgendlichen Preisspitze und diese knackte nun erstmals seit langem auch wieder die zwei Euro Grenze für einen Liter Super E10", erklärte der Automobilclub.

In NRW lagen die Preise am Donnerstag teilweise leicht unter dem Bundesschnitt: Diesel kostete im Mittel 2,05 Euro pro Liter, Super E10 1,97 Euro. Alles völlig normal, betont der Wirtschaftsverband Fuels und Energy. Infolge des Iran-Kriegs seien die Preise für Rohöl, aber auch für fertige Benzin- und Dieselkraftstoffe auf dem Weltmarkt im Höhenflug. Allein von Samstag - dem Tag vor der Eskalation in Nahost - bis Dienstag sei der Produktpreis für Diesel in Rotterdam um rund ein Drittel gestiegen. Von einer Gewinnmitnahme könne deshalb keine Rede sein. KommentareDruckenTeilen(function(a,b){if(a.navigator.canShare){var c=b.querySelector(".idjs-webshareAction"),d=JSON.parse(a.ippen.b64DecodeUnicode(" eyJ0aXRsZSI6IkJlbnppbnByZWlzLVd1Y2hlcj8gUmVpY2hlIGdyZWlmdCBlaW4g4oCTIEFEQUMgd2FybnQgdm9yIGJpdHRlcmVuIEZvbGdlbiBmw7xyIGFsbGUgQXV0b2ZhaHJlciIsInRleHQiOiJEaWUgQmVuemlucHJlaXNlIHNpbmQgZXh0cmVtIGhvY2guIERpZSBCdW5kZXNyZWdpZXJ1bmcgZ3JlaWZ0IG1pdCBlaW5lciBuZXVlbiBQcmVpcy1SZWdlbCBlaW4uIERvY2ggZGVyIEFEQUMgd2FybnQgdm9yIG3DtmdsaWNoZXJ3ZWlzZSBiaXR0ZXJlbiBGb2xnZW4uIiwidXJsIjoiaHR0cHM6Ly93d3cubWVya3VyLmRlL3dpcnRzY2hhZnQvYmVuemlucHJlaXMtd3VjaGVyLXJlaWNoZS1ncmVpZnQtZWluLWFkYWMtd2FybnQtdm9yLWJpdHRlcmVuLWZvbGdlbi1mdWVyLWFsbGUtYXV0b2ZhaHJlci05NDIxMzAyMC5odG1sP3V0bV9zb3VyY2U9X3NoYXJlZCZ1dG1fbWVkaXVtPXdlc3QmdXRtX2NhbXBhaWduPWludGVyYWN0aW9uYmFyIn0="));c&&a.navigator.canShare(d)&&(c.style.display="",c.addEventListener("click",b=>{b.preventDefault(),a.setTimeout(function(){a.navigator.share(d)},0)}))}})(window,document);

Die Benzinpreise sind extrem hoch. Die Bundesregierung greift mit einer neuen Preisregel ein. Doch der ADAC warnt vor möglicherweise bitteren Folgen. Berlin – Der Iran-Krieg lässt die Benzinpreise derzeit durch die Decke gehen. Viele Experten vermuten, dass sich Konzerne an der aktuellen Lage bereichern. Die Merz-Regierung reagiert mit einer neuen Preisregel für Tankstellen.

Doch das könnte nicht die gewünschten Folgen haben, warnt der ADAC. Von einem Rakete-Feder-Effekt hat Wirtschaftsministerin Katherina Reiche gesprochen. Demnach würden die Kraftstoffpreise an Tankstellen bei Verknappungsereignissen, wie dem Iran-Krieg, sehr schnell ansteigen (Rakete). Lösen sich diese Effekte auf, sinken die Preise allerdings nur sehr langsam (Feder). Diese für Verbraucher bittere Preispolitik wolle man durchbrechen, so die CDU-Politikerin. Helfen soll dabei eine neue Vorgabe für die Preisgestaltung an den Zapfsäulen: Tankstellen dürfen die Preise für Benzin und Diesel demnach nur noch einmal am Tag erhöhen.

Preissenkungen seien aber jederzeit möglich. Diese Regelung solle „so schnell wie möglich“ kommen, so Reiche. Dafür müsse allerdings das Kartellrecht geändert werden. An deutschen Tankstellen ändern sich die Spritpreise im Schnitt bis zu 22-mal am Tag. Die Bundesregierung prüft deshalb eine strengere Regel. Im Schnitt ändern Tankstellen ihre Preise 22-mal am Tag.

Das zeigt eine Auswertung des Bundeskartellamts für das Jahr 2025. Für Dich als Autofahrerin oder Autofahrer ist es deshalb schwierig, den besten Zeitpunkt zum Tanken zu erwischen. Das soll sich jetzt ändern. Angesichts stark schwankender Spritpreise und wachsender Kritik an der Preispolitik der Mineralölkonzerne sollen die Preise künftig stärker reguliert werden. Die Bundesregierung plant eine Regelung, nach der Tankstellen die Preise für Benzin und Diesel nur noch einmal am Tag erhöhen dürfen. Sinken dürfen sie weiterhin jederzeit.

Die Idee dahinter: Wenn Preiserhöhungen nur einmal täglich möglich sind, könnten Preisverläufe für Dich besser planbar werden. Wann genau diese Maßnahme kommen könnte, ist laut tagesschau.de noch offen. Denn dafür müsste zunächst das Kartellrecht angepasst werden. In der Politik wächst aber der Druck, die Regel möglichst schnell umzusetzen. Neben der „Einmal-pro-Tag-Regel“ wird auch über eine sogenannte Spritpreisbremse diskutiert. Sie soll verhindern, dass Kraftstoffpreise in Krisensituationen besonders stark steigen.

Politikerinnen und Politiker aus mehreren Parteien haben zuletzt gefordert, entsprechende Maßnahmen zügig umzusetzen. Tanken an der Autobahn wird immer teurer. Autofahrer müssen beim Tanken an der Autobahn tief in die Tasche greifen: Die Spritpreise sind zeitweise um fast ein Drittel höher. Der ADAC hält das für inakzeptabel und fordert mehr Wettbewerb. Das Bundeskartellamt beobachtet die Situation. Über dieses Thema berichtet: BR24 Radio Bayern am 10.11.2025 um 17:17 Uhr.

Montagmittag in Ingolstadt: Während ein Liter Benzin E10 innerorts 1,64 Euro kostet, zahlt man keine 20 Kilometer weiter an der A9 Richtung Denkendorf für den gleichen Kraftstoff 2,25 Euro – also 61 Cent mehr. Das Gleiche in Würzburg-Heidingsfeld: Zur selben Uhrzeit kostet der Liter E10 an einer gewöhnlichen Tankstelle 1,61 Euro – zwei Kilometer entfernt an der A3 wird er für 2,21 Euro verkauft – rund ein Drittel... Der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC) bestätigt die Preisunterschiede und nennt die Aufschläge "extrem" und "inakzeptabel". Auch in seinen Stichproben bemerkt der ADAC, dass der Sprit an der Autobahn teurer wird. Eine Stichprobe des Automobilclubs im Sommer 2025 hat ergeben, dass die Differenz zwischen Tankstellen an und abseits von Autobahnen bei Super E10 bis zu 57 Cent pro Liter, bei Diesel bis zu 54 Cent... "Wir halten die Preisdifferenz für nicht akzeptabel", heißt es auf BR24-Anfrage.

Der Rat des ADAC: "Wir empfehlen allen Autofahrern, sich über die Preise an den Tankstellen entlang und abseits der Autobahn zu informieren." Die Gründe für die Mehrkosten könne man nicht nachvollziehen, schreibt der ADAC. Wenn Sie sich für die Entwicklung der Benzinpreise am heutigen Tag interessieren, werfen Sie bitte einen Blick in unseren Spritpreis-Tagestrend. Einen 24-Stunden-Trend können Sie hier einsehen. Samstag, 14. März 2026: Ein Liter Super Benzin kostet heute 0,34 € mehr als vor einem Jahr, 0,27 € mehr als vor einem Monat und 0,05 € mehr als vor einer Woche. Da sich die Benzinpreise auch innerhalb von 24 Stunden sehr öft ändern und volatil sind, sollte man prüfen, zu welchen Tageszeiten man am günstigsten Super Benzin tanken kann und wann man die Tankstelle meiden...

Hierzu stellen wir Ihnen viele nützliche Statistiken zur Verfügung. Sie können sowohl den bundesweiten Preisdurchschnitt für jeden Tag und jede Stunde abfragen, darüber hinaus zeigen wir Ihnen auch für jede der knapp 15.000 via MTS-K referenzierten Tankstellen, wann und wie oft der Benzinpreise... Nutzen Sie hierfür unseren Benzinpreis-Vergleich und klicken Sie bei der gewünschten Tankstelle erst auf "Mehr Infos" und nachfolgend auf "Alle Preisänderungen" anzeigen. Die Spritpreise in Deutschland sind wegen des Iran-Kriegs stark gestiegen. Aktuelle Daten zeigen, wie teuer das Tanken von Super, E10 und Diesel in Ihrer Region ist. 2,10 Euro kostet aktuell ein Liter Super im bundesweiten Durchschnitt.

Dieser Preis ist im Vergleich zu gestern kaum gestiegen. Der Preis für einen Liter Diesel liegt bei 2,16 Euro. Er ist gegenüber gestern nahezu gleich geblieben (Datenstand: 14.03.2026). Vor Beginn des Iran-Kriegs lag der Preis für Super laut Marktansparenzstelle für Kraftstoffe bei 1,83 Euro pro Liter, der Preis für Diesel bei 1,75 Euro. Die Spritpreise hängen eng mit dem Rohölpreis zusammen. Auch dieser geht seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar 2026 stark nach oben, wie die folgende Grafik zeigt.

Er reagiert besonders empfindlich, weil aufgrund des Krieges zurzeit kaum noch Schiffe die Straße von Hormus passieren können. Durch die Meerenge am Persischen Golf werden nahezu 30 Prozent des weltweiten verschifften Öls transportiert, rund ein Fünftel des weltweiten Bedarfs. Um den Preisanstieg zu dämpfen will Deutschland Teile seiner nationalen Ölreserve freigeben. "Wenn dem Markt die Sorge vor Knappheit genommen wird, entspannen sich Preise", so Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche. Ob das tatsächlich geschieht, bleibt abzuwarten. Einen Versorgungsmangel gebe es nicht, sagte die Ministerin.

Auch der Wirtschaftsverband Fuels und Energie fürchtet keine Versorgungsengpässe, weder bei Benzin und Diesel, noch bei Heizöl oder Flugkraftstoff. "Die Belieferung mit Kraft- und Brenn- und Treibstoffen ist sicher", so der Verband. Das liege unter anderem daran, dass Deutschland Rohöl aus rund 30 Ländern beziehe. Hauptlieferländer sind Norwegen, die USA, Libyen, Kasachstan und Großbritannien. Auch der Preis für Heizöl steigt in Folge des Krieges. Im vergangenen Jahr hatte er Daten der Plattform heizoel24 zufolge fast durchgängig unter einem Euro pro Liter gelegen.

Wie viel kosten Benzin und Diesel in Deutschland aktuell? Und wie teuer war der Sprit vor zehn Jahren? Wie war die Spritpreis-Entwicklung seit 1950? Der ADAC hat die Zahlen zusammengestellt. Tankjahr 2025 günstiger als 2024 und 2023 Hinweis: Seit 1.

März 2011 sind bei Benzin die Preise für Super E10 angegeben. Hinweis: Zum 1. Januar 2002 wurde der Euro eingeführt. Zur besseren Vergleichbarkeit sind daher die DM-Preise für die Jahre 2000 und 2001 ebenfalls in Euro umgerechnet. Hinweis: Seit 1986 sind die Preise für bleifreies Benzin ausgewiesen. Sie können sich gerne jederzeit mit uns in Verbindung setzen.

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