Berufsförderungswerk
Die Deutschen Berufsförderungswerke – Wir für Menschen und Unternehmen zur Veröffentlichung der Ergebnisse der Bedarfsanalyse zur Weiterentwicklung der beruflichen Rehabilitation Unsere Stellungnahmen und die Agenda REHA 2030 Mit 28 Hauptstandorten und zahlreichen Regionalzentren sind die Berufsförderungswerke bundesweit vertreten. Standorte in Ihrer Nähe finden Sie schnell mit der Suche "Postleitzahl oder Ort". Gesundheitliche Einschränkungen bedrohen oft den Arbeitsplatz und können in die Arbeitslosigkeit führen.
Wir unterstützen Sie bei der beruflichen Neuorientierung nach Krankheit oder Unfall. Ein Berufsförderungswerk (BFW) ist in Deutschland eine berufliche Fördereinrichtung, mit der weiteren Zielrichtung von sozialer und gesundheitlicher Kompetenzentwicklung zur passgenauen Integration in den ersten Arbeitsmarkt. Berufliche Rehaeinrichtungen bilden die Grundlage der Umsetzung des gesetzlichen Anspruchs auf Teilhabe am Arbeitsleben nach dem SGB IX, speziell im § 35 ff. SGB IX (LTA: Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben). Berufsförderungswerke werden in einer gemeinnützigen Gesellschaftsform in öffentlicher oder auch in privater Trägerschaft geführt. Dabei arbeiten die Berufsförderungswerke eng mit den Reha-Trägern wie Deutscher Rentenversicherung und Berufsgenossenschaften sowie in Kooperation mit sozialen Dienstleistungsunternehmen zusammen.
Ein BFW ist auf die besonderen Belange von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen eingerichtet. Es gibt medizinische, sozialpädagogische und psychologische Fachdienste zur Unterstützung der Rehabilitanden während der Ausbildung. Die Lehrgangsräume und Lernorte sowie die Ausbildungswerkstätten und Appartements bzw. Zimmer in den Wohnbereichen sind ebenso barrierefrei zugänglich und behindertengerecht ausgestattet, wie die Angebote zur Freizeitgestaltung und Versorgung (Mensa, Kantine). Im Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke sind die 28 Berufsförderungswerke des vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geschaffenen Netzplanes organisiert. Diese haben sich am 30.
November 2009 in Berlin, eingetragen in das Vereinsregister des Amtsgerichts Charlottenburg am 8. Januar 2010, zu einem eingetragenen Verein zusammengeschlossen. Im Bundesarbeitskreis Berufsförderungswerke finden sich weitere sechs staatlich anerkannte Berufsförderungswerke in privater Trägerschaft. Die an einem BFW angebotenen Lehrgänge entsprechen den anerkannten Ausbildungsberufen und schließen in der Regel mit der Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer oder anderen staatlichen Stellen, wie Steuerberaterkammer, Handwerkskammer oder Gesundheits- oder Arbeitsministerien... Erleichterungen gibt es grundsätzlich nicht. Im Einzelfall kann jedoch bei der zuständigen IHK beispielsweise eine Zeitverlängerung bei der schriftlichen Prüfung beantragt werden, etwa bei einer Beeinträchtigung der Hände.
Die Dauer für die Ausbildung in einem neu zu erlernenden Beruf ist auf zwei Jahre (vier Semester) verkürzt. Angebote für An- und Ungelernte Ihnen fehlt eine abgeschlossene Berufsausbildung oder eine Qualifikation? Schritt für Schritt helfen wir Ihnen dabei, auf dem Arbeitsmarkt weiter zu kommen. Unser Angebot für An- und Ungelernte unterstützt Sie dabei, Ihre bisherige Berufserfahrung anrechnen zu lassen oder einen anerkannten Berufsabschluss bzw. eine Zusatzqualifikation zu erlangen. Gemeinsam mit uns zu mehr finanzieller Sicherheit, persönlicher Weiterentwicklung und Aufstiegschancen im Job.
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Das Berufsförderungswerk (BFW) ist eine Einrichtung, die Menschen unterstützt, nach einer Krankheit oder einem Unfall wieder erfolgreich ins Berufsleben einzusteigen. Es bietet angepasste Qualifizierungsmaßnahmen, um den Teilnehmern eine nachhaltige Rückkehr in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Durch ein breites Spektrum an Schulungen und Ausbildungen, richtet sich das BFW insbesondere an jene Personen, die aufgrund körperlicher oder geistiger Beeinträchtigungen neue berufliche Wege einschlagen müssen. Berufsförderungswerke (BFW) richten sich hauptsächlich an Erwachsene, die aufgrund von gesundheitlichen Einschränkungen ihren bisherigen Beruf nicht mehr ausüben können. Dies betrifft insbesondere Menschen, die durch Krankheiten oder Unfälle ihre Erwerbsfähigkeit teilweise oder vollständig verloren haben. Ein weiterer wichtiger Adressatenkreis sind Erwerbslose, die Schwierigkeiten haben, wieder in den Arbeitsmarkt einzutreten.
Zudem profitieren auch Personen von den Angeboten des BFW, die bei der Anpassung ihrer Qualifikationen an neue Marktanforderungen Unterstützung brauchen. Dazu gehören zum Beispiel ältere Arbeitnehmer, die nach langer Betriebszugehörigkeit ein neues Feld suchen, sowie Migranten und Geflüchtete, die nun eine nachhaltige Beschäftigung in Deutschland anstreben. Schließlich zählt zu den Zielgruppen ebenfalls jene, die eine berufliche Neuorientierung wünschen, möglicherweise unabhängig von einer gesundheitlichen Einschränkung. Das Berufsförderungswerk bietet eine Vielzahl von Schulungs- und Ausbildungsprogrammen, die auf die Verbesserung der beruflichen Fähigkeiten und Perspektiven abzielen. Diese Programme umfassen anerkannte Berufsausbildungen sowie Weiterbildungsmaßnahmen in unterschiedlichen Fachbereichen wie IT, Handwerk, Verwaltung und Gesundheitswesen. Berufliche Veränderung ist heute etwas ganz Normales.
Doch wer unfreiwillig aus seinem Arbeitsleben gerissen wird, empfindet das oft anders: Man ist besorgt und verunsichert, weiß nicht weiter. Das Berufsförderungswerk Berlin-Brandenburg ist in solchen Situationen für Sie da. Egal, ob Sie eine Krankheit hatten oder ein Unfall Sie zu Veränderungen zwingt – wir begleiten Sie Schritt für Schritt beim beruflichen Wiedereinstieg oder Neuanfang. Mit Einfühlungsvermögen, Expertenwissen und über 50 Jahren Erfahrung. Die berufliche Rehabilitation und Erwachsenenbildung sind seit mehr als 50 Jahren unser Tätigkeitsfeld. *Jeweils 6 Monate nach Abschluss befragen wir unsere Absolventen, die an unseren Standorten eine zweijährige Qualifizierung erfolgreich beendet haben, ob sie einen Arbeitsplatz gefunden haben.
„Ich hätte niemals damit gerechnet, dass dieser kleine Unfall solch massive Auswirkungen hat.“ „Mit 55 noch mal zur Schule gehen? Im ersten Moment war die Motivation bei null, muss ich ehrlich sagen.“ Viele Menschen können mit dem Begriff „Berufsförderungswerk“ (kurz: BFW) wenig anfangen. Dass es sich dabei um qualifizierte Bildungseinrichtungen für Erwachsene handelt, ist den meisten nicht klar. Menschen, die aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen nicht mehr an den gewohnten Arbeitsplatz zurückkehren können, haben Anspruch auf eine berufliche Rehabilitation.
Diese können sie in einem Berufsförderungswerk erhalten, wo das oberste Ziel ist: die Arbeitsfähigkeit wiederherzustellen. In Deutschland gibt es momentan 28 Berufsförderungswerke mit knapp 100 Standorten (Hauptstandorte und Regionalcentren) im ganzen Land verteilt. Sie dienen als Anlaufstelle für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen und entwickeln stetig diverse Angebote, um die Rückkehr in die Arbeit zu sichern. Teilnehmende erhalten im BFW genau die individuelle Hilfe, die sie persönlich für ihren beruflichen Weg benötigen. Für gewöhnlich durchlaufen Betroffene in einem BFW mehrere Stationen der beruflichen Rehabilitation, um wieder zurück ins Arbeitsleben zu finden. Dabei werden verschiedene Maßnahmen angeboten, die individuell nach Bedarf absolviert werden können:
Wer sich beruflich neu orientieren muss, ist oft verunsichert und ratlos, welcher Beruf der Richtige sein kann. Hier setzt das Reha Assessment an, indem gemeinsam das passende Berufsfeld bestimmt wird. Dafür werden Tests und Beratungen während der Eignungsabklärung, Berufsfindung und Arbeitserprobung durchgeführt. Hier mehr zu unserem Beratungsangebot erfahren! Berufsförderungswerke sind spezielle Einrichtungen, die berufliche Bildungsmaßnahmen für erwachsene Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen anbieten. Die Betroffenen werden dabei medizinisch, psychologisch und in sozialen Fragen betreut.
Berufsförderungswerke sind spezielle Einrichtungen, die Menschen durch gezielte Weiterbildung und Umschulung dabei unterstützen, wieder in den Arbeitsmarkt einzutreten. Sie sind vor allem für diejenigen gedacht, die ihren ursprünglichen Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben können oder Arbeitslose, die sich beruflich neu orientieren möchten. Finanziert werden sie größtenteils durch Rentenversicherungsträger oder die Bundesagentur für Arbeit. Berufsförderungswerke bieten ein umfangreiches Spektrum an Maßnahmen, um die berufliche Wiedereingliederung zu erleichtern. Dazu gehört nicht nur die eigentliche Ausbildung oder Umschulung, sondern auch individuelle Beratung, psychologische Betreuung und Sozialdienste. Das Ziel ist es, die Teilnehmerinnen fit für den Arbeitsmarkt zu machen.
Dazu werden oft Rehalehrer und Jobcoaches eingesetzt. Alles beginnt mit einer ausführlichen Analyse der Fähigkeiten und Interessen der Teilnehmenden, sodass ein maßgeschneiderter Lehrplan erstellt wird. Teilnehmen können Personen, die aufgrund von Krankheit oder Behinderung nicht mehr in ihrem früheren Beruf arbeiten können. Auch Langzeitarbeitslose kommen in Frage. Die Entscheidung über die Teilnahme trifft zumeist die Deutsche Rentenversicherung oder die Bundesagentur für Arbeit. Voraussetzung ist in der Regel, dass die Maßnahme als notwendig und erfolgversprechend angesehen wird, um die Teilnehmenden wieder in Lohn und Brot zu bringen.
Berufsförderungswerke sind mehr als nur eine „Schule.“ Sie bieten eine Rundumbetreuung, die auf die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmenden abgestimmt ist. Das kann eine unglaubliche Chance sein, sich beruflich komplett neu aufzustellen. Berufsorientierung, psychologische Beratung und manchmal sogar Hilfe bei der Kinderbetreuung gehören zu den Leistungen. Das erhöht die Erfolgschancen und macht den Übergang in das Arbeitsleben wesentlich geschmeidiger. Die Kosten für die Teilnahme an einer Maßnahme im Berufsförderungswerk werden in der Regel von Sozialversicherungsträgern getragen. Dazu gehören die Deutsche Rentenversicherung und die Bundesagentur für Arbeit.
Bei diesen Institutionen müssen auch die entsprechenden Anträge gestellt werden. Es gibt also keine finanzielle Belastung für die Teilnehmenden, was den Zugang sehr niederschwellig macht. Der Bundesarbeitskreis-Berufsförderungswerke ist bundesweit an vier Standorten vertreten. Auf der untenstehenden Karte finden Sie die Position der einzelnen Hauptgeschäftsstellen unserer Mitglieder. Diese Standorte sind strategisch in verschiedenen Bundesländern verteilt, um eine breite Abdeckung und Erreichbarkeit zu gewährleisten. In Bremen, im nördlichen Teil Deutschlands, befindet sich das BFW Friedehorst in Bremen-Lesum.
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