Berufsperspektiven Bereich Wirtschaftspädagogik

Emily Johnson
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berufsperspektiven bereich wirtschaftspädagogik

Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiengang Wirtschaftspädagogik/WI entwickeln vertiefte Kompetenzen in den Feldern Wirtschaft und Verwaltung, Informationstechnologie sowie der Gestaltung von Lehr-Lern-Arrangements. Formal erwerben die Absolventinnen und Absolventen eine echte Doppelqualifikation, die den Zugang zu einer breiten Palette von Berufsfeldern ermöglicht. So wird der Masterabschluss in Bayern einerseits als erstes Staatsexamen für das Lehramt an beruflichen Schulen (also zum Beispiel Berufsschule, Fach- und Berufsoberschule, Wirtschaftsschule) anerkannt und berechtigt damit zum Eintritt in den Vorbereitungsdienst (Referendariat). Andererseits bieten sich das Personalwesen und speziell die betriebliche Aus- und Weiterbildung als mögliches Betätigungsfeld an. Vielfältige weitere Berufsbilder in Wirtschaft und Verwaltung sind – je nach Spezialisierung – denkbar. Darüber hinaus kann das Masterstudium als Ausgangspunkt für eine wissenschaftliche Karriere im Hochschulbereich dienen.

Seit sechs Jahren bin ich bei der upjers GmbH & Co. KG in Bamberg tätig – ein Entwickler von Computerspielen, die direkt im Internetbrowser gespielt werden können. Schon während meines Studiums habe ich hier nebenbei gearbeitet und bin heute Leiter "Technik und Ausbildung". Mein Beruf erlaubt es mir, die im Studium erworbenen Fähigkeiten und Kenntnisse optimal einzusetzen. So liegt die fachliche Anleitung der Entwickler in meinen Händen. Regelmäßig halte ich interne Schulungen für meine Kollegen und unsere auszubildenden Fachinformatiker, deren Ausbildung ich betreue.

Darüber hinaus stelle ich einen reibungslosen Betrieb der Technik sicher und bin für den Einkauf von Hard-, Software und Dienstleistungen im IT-Bereich zuständig. Während meines Studiums begeisterte mich vor allem das breite Themenspektrum der Fächer – vormittags wurden Pädagogik-Seminare gehalten, mittags stand Betriebswirtschaft auf dem Plan und den Abend haben informatische Fächer gefüllt. Ihr erster Ansprechpartner für Karrierefragen und Auslandsaufenthalte Sozial-Karriere Soziale Berufe Wirtschaftspädagogik Die Wirtschaftspädagogik verbindet auf einzigartige Weise wirtschaftswissenschaftliches Fachwissen mit pädagogischen Kompetenzen. Sie richtet sich an alle, die sich für Bildungsthemen interessieren und gleichzeitig ein tiefes Verständnis für ökonomische Zusammenhänge entwickeln möchten.

Dabei geht es nicht nur um die Vermittlung von Wissen, sondern auch um die Gestaltung von Lernprozessen in Schule, Ausbildung und Betrieb. Wer Wirtschaftspädagogik studiert, erhält somit ein breites Fundament, das sowohl den Einstieg ins Lehramt als auch Karrieren in Unternehmen oder Institutionen ermöglicht. Im Folgenden wird näher erläutert, was das Fach ausmacht und welche Chancen es eröffnet. Wirtschaftspädagogik ist eine Teildisziplin der Pädagogik und verbindet wirtschaftliche Themen mit Bildungsfragen. Sie beschäftigt sich zum Beispiel mit Konzepten des Arbeitslebens und mit Strukturen der Personalpolitik in Betrieben. Gleichzeitig geht es um die Theorie des Lehrens und darum, wie betriebliches Wissen vermittelt wird.

Dabei kann das Fach unterschiedliche Schwerpunkte haben: Manche Studiengänge legen den Fokus stärker auf die Sozialwissenschaften, andere auf die Wirtschaftswissenschaften. So bietet die Wirtschaftspädagogik eine breite Grundlage, um Bildung und Wirtschaft miteinander zu verknüpfen. Der Fachbereich Wirtschaftspädagogik verbindet Inhalte aus Wirtschaft und Pädagogik. Dazu gehören unter anderem Betriebs- und Volkswirtschaft, Pädagogik, sowie die Didaktik der beruflichen Bildung. Studierende befassen sich mit der Entstehung und Bedeutung von Begriffen wie „Beruf“ oder „Arbeitslosigkeit“ und hinterfragen verschiedene Arbeitskonzepte im Kapitalismus oder vergleichen unterschiedliche Arbeitswelten. Außerdem geht es um Sozialisationsprozesse in der Ausbildungs- und Arbeitswelt: Wie passen sich Jugendliche und Erwachsene an gesellschaftliche Normen an, und wie verinnerlichen sie anerkannte Denk- und Verhaltensmuster?

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Bedingungen und Möglichkeiten des Lernens im Arbeitsleben. Hier stehen konkrete Methoden und Konzepte im Mittelpunkt, mit denen Lehrveranstaltungen in der beruflichen Ausbildung oder in der betrieblichen Weiterbildung sinnvoll gestaltet werden können. Das Studium der Wirtschaftspädagogik setzt in der Regel das Abitur oder die Fachhochschulreife voraus. Je nach Hochschule kann zusätzlich ein Eignungstest verlangt werden. Oft gilt ein Numerus clausus, der sich meist zwischen 2,1 und 3,2 bewegt. Studierende können sowohl einen Bachelor- als auch einen Masterstudiengang absolvieren.

Der Bachelor dauert in der Regel sechs Semester, während für den Master normalerweise vier Semester vorgesehen sind. Damit bietet das Studium einen klaren strukturellen Aufbau und ermöglicht einen nahtlosen Übergang zwischen den beiden Abschlüssen. Bei dem Studiengang der Wirtschaftspädagogik werden zwei verschiedene Fachkombinationen gelehrt. Das Studium setzt sich aus pädagogischen sowie betriebswirtschaftlichen Inhalten zusammen. Hauptsächlich werden Absolventen der Wirtschaftspädagogik in der Wirtschaftserziehung beruflich tätig. Beispielsweise können sie im Anschluss an die Ausbildung Kinder unterrichten, um ihnen beizubringen, wie die inländische und globale Wirtschaft überhaupt funktioniert.

Daneben werden sie auch oftmals in der Personalentwicklung von Unternehmen eingesetzt. Aufgrund der vielfältigen Möglichkeiten, ist die Wirtschaftspädagogik nach wie vor eine sehr begehrte Studienrichtung. Sowohl Hochschulen als auch Fernuniversitäten bieten den Studiengang der Wirtschaftspädagogik an, wobei sich die Inhalte in einen Bachelor- und Masterabschluss unterteilen lassen. (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({}); Wirtschaftspädagoginnen und Wirtschaftspädagogen sind vor allem an mittleren sowie höheren berufsbildenden Schulen als Lehrkraft tätig. In der Regel unterrichten sie daher Jugendliche sowie junge Erwachsene im Alter zwischen 14 und 19 Jahren.

Vordergründig vermitteln sie den Inhalt aus kaufmännischen und Wirtschaftskundlichen Fächern, wie zum Beispiel aus der Betriebswirtschaft (BWL) oder aus dem Rechnungswesen. Nach einem erfolgreichen Abschluss werden sie auch innerhalb der betrieblichen Unternehmenspraxis eingesetzt. Aufgrund ihrer umfassenden Ausbildung sind sie nicht auf einzelne Unternehmensbranchen spezialisiert, sondern können sowohl in Handelsbetrieben, Versicherungen, Banken als auch in Produktionsbetrieben eingesetzt werden. Darüber hinaus liegt ein Tätigkeitsschwerpunkt in der Erwachsenenbildung oder bei beratenden Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen. Insoweit übernehmen sie Aufgaben aus der Personalentwicklung und dem Personalmanagement. Marketing, Controlling und Rechnungswesen bilden weitere Schwerpunkte ihrer Arbeitsbereiche.

Mit dem Bachelor of Science in Wirtschaftspädagogik sind Sie sowohl für Aufgaben im schulischen Bereich (nach zusätzlichem Abschluss eines Masters of Science in Wirtschaftspädagogik) als auch in typischen wirtschaftswissenschaftlichen oder betrieblichen Feldern. Im wirtschaftswissenschaftlichen Bereich arbeiten Sie in verschiedenen Bereichen in Unternehmen, insbesondere in der Personalentwicklung, der Aus- und Weiterbildung oder der Bildungsberatung. Aber auch für Tätigkeiten in anderen betriebswirtschaftlichen Bereichen sind Sie qualifiziert. Wenn Sie nach dem Bachelor noch einen Masterabschluss in Wirtschaftspädagogik abschließen, steht Ihnen – nach dem anschließenden Vorbereitungsdienst/Referendariat - der Weg in das Lehramt an beruflichen Schulen offen. Und natürlich haben Sie die Möglichkeit, nach einem Masterabschluss eine Promotion zu absolvieren und eine wissenschaftliche Karriere zu verfolgen. Einen umfassenden Überblick über mögliche Berufsbilder und Tätigkeitsfelder sowie Interviews mit Alumni der Goethe-Universität bietet Ihnen die Seite "Was werden?" des Career Service.

Mit Ihrem Bachelor in „Wirtschaftspädagogik“ erlangen Sie einen ersten be­rufsqualifizierenden Abschluss. Vielleicht arbeiten Sie später in einer kauf­männischen Schule oder werden Dozent in einer Bildungseinrichtung oder in einem Betrieb. In jedem Fall sind Sie zielgerichtet auf einen erfolgreichen Karriereweg in der Aus- und Weiterbildung von Unternehmen, Ver­bänden und der Verwaltung vorbereitet. Für die Ausübung des klassischen Lehrerberufs an Berufsschulen oder ver­gleichbaren anderen staatlichen Schulen, ist der Abschluss eines Masterstudiums und ein Referendariat, das mit dem zweiten Staatsexamen abschließt, Voraussetzung. Das Lehramt an beruflichen Schulen stellt eine anspruchsvol­le Tätigkeit dar, die ausgebildeten Wirtschaftspädagogen einen in­teressanten und zukunftssicheren Arbeitsplatz bietet. Ein Studium der Wirtschafts­pädagogik ermöglicht Ihnen sowohl eine Laufbahn als Lehr­kraft an beruflichen Schulen, als auch eine Tätigkeit in Unter­nehmen.

Diese Breite möglicher Berufswege finden Sie in kaum einem anderen Studien­gang. Hier finden Sie einige Beispiele, die die Spannbreite möglicher Aufgaben illustrieren: Das Personalwesen umfasst alle Handlungs­felder, die in Zusammenhang mit Personalführung und -verwaltung stehen. Hier bietet sich ein breites Spektrum an Aufgaben: Recruiting, Personalmarketing, Personalplanung, Aus- und Weiterbildung, Personal­entwicklung, Personalvermittlung, Diversity Management, Gesundheits­management u. a. Beispiel Berufsbild: Personalentwickler*in Aufgabe eines*einer Personalentwickler*in ist es, die fach­liche Weiterbildung der Angestellten sicherzustellen und den Ausbau sozialer Kompetenzen zu fördern.

Hierfür konzipieren und organisieren sie Entwicklungs­maßnahmen, suchen geeignete Dienstleitungs­unter­nehmen oder führen selbst Veranstaltungen durch. Für eine Tätigkeit als Personalentwickler*in sind eine gute Auffassungs­gabe, Kommunikations­geschick und ein hohes Maß an Empathie besonders wichtig. Berufliche Tätigkeiten in der Erwachsenenbildung und Weiterbildung, beispielsweise an Weiterbildungs­einrichtungen, haben das Ziel, Bildungs­prozesse und das Lernen Erwachsener in den vielfältigen Formen zu ermöglichen, zu beurteilen und weiter zu entwickeln. Wirtschafts­pädagoginnen und -pädagogen organisieren Veranstaltungen und Schulungs­einheiten und übernehmen adiministrative Tätigkeiten und Aufgaben des Qualitäts­managements. Wenn Du Deinen Bachelor in Wirtschaftspädagogik in der Tasche hast, stehst Du vor der Entscheidung: Willst Du Dein Wissen in der betrieblichen Praxis direkt in die Tat umsetzen? Möchtest Du zwar in die Wirtschaft, aber vorher Deine Kompetenzen mit einem Master-Studium vertiefen?

Oder hat Dich der Weg ins Lehramt überzeugt und Du möchtest ein entsprechendes Master-Studium plus Referendariat anhängen? Wohin es Dich zieht, kannst nur Du selbst entscheiden. Welche Berufsfelder Dir offenstehen und welche Möglichkeiten Du für ein aufbauendes Studium hast, zeigen wir Dir hier. Als Lehrkraft an einer Berufsschule arbeiten: Das ist ein möglicher Weg nach dem Wirtschaftspädagogik-Studium »Das Schweizer Taschenmesser der Wirtschaftswissenschaften«, so nennt die Uni Hohenheim den Studiengang Wirtschaftspädagogik. Er verbindet wirtschaftswissenschaftliche Fächer mit Psychologie und Pädagogik.

Absolvent:innen können sich anschließend zwischen einem Berufsweg im öffentlichen Dienst oder in der freien Wirtschaft entscheiden: Sie unterrichten kaufmännische Inhalte an Berufsschulen und Fachgymnasien – oder beschäftigen sich mit Weiterbildung und Recruiting in Unternehmen. Ist das Wirtschaftspädagogik-Studium etwas für mich? Die Online-Selbsttests der Universität Leipzig und der Universität Paderborn sowie der allgemeine Lehrerorientierungstest helfen weiter. Pauline Köhler, 24, studiert Wirtschaftspädagogik an der TU Dresden im dritten Mastersemester. Hier erzählt sie, warum man sich nicht zu spät für einen Weg entscheiden sollte und wie sie ihre Angst vor Mathe abgelegt hat. »Nach dem Abi habe ich eine Ausbildung zur Hotelfachfrau gemacht.

In dieser Zeit habe ich gemerkt, dass ich mich besonders für wirtschaftliche Fragen begeistere und danach etwas in diese Richtung studieren möchte. Meine Eltern haben dagegen schon immer eine Lehrerin in mir gesehen. Ich bin kommunikativ und erkläre gern – verliere aber nicht die Geduld. Meiner kleinen Schwester habe ich mehr als eine Nachhilfestunde gegeben.

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