Der Küchenmonitor Auswertungstool Für Abfalldaten In Großküchen

Emily Johnson
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der küchenmonitor auswertungstool für abfalldaten in großküchen

Mit dem kostenfreien Küchenmonitor können Küchen und Caterer ihre Abfalldaten selbstständig auswerten. Dazu sind Produktionsmengen, Ausgabe- und Tellerreste zu erfassen und nach einmaliger Registrierung in den Küchenmonitor einzutragen. Der Küchenmonitor wurde 2017 von der Verbraucherzentrale NRW ins Leben gerufen. Er ist im Internet unter www.kuechenmonitor.de aufrufbar. Jede Einrichtung kann diese Methode der Abfallmessung durchführen. Da die Messung ab dem Zeitpunkt der fertig produzierten Speisen beginnt, ist sie davon unabhängig, ob vor Ort selber produziert wird oder ob ein Caterer die Speisen liefert.

Die Auswertung der Daten und die Ergebnisdarstellung übernimmt der Küchenmonitor automatisch. Folgende Ergebnisse werden grafisch aufbereitet: Entwickelt wurde der Küchenmonitor insbesondere für Schulen. Der Küchenmonitor wird derzeit für alle Einrichtungen und für die Vollverpflegung in der Gemeinschaftsverpflegung weiter entwickelt und ist daher Ende des Jahres 2020 für alle Typen von Einrichtungen geeignet. Herausforderungen waren v.a. die Auswertungen von speziellen Kostformen z.B.

vegetarisch, allergenfrei, glutenfrei etc. Dafür wurden sogenannte marker angelegt, so dass diese Mahlzeiten und Menülinien gesondert ausgewertet werden können. Ob ein Kindergarten mit 30 Verpflegungsteilnehmenden, eine Betriebskantine mit täglich 400 Gästen oder ein Verpflegungsanbieter, der mehrere Schulen beliefert – das Tool ist grundsätzlich für alle Bereiche der Gemeinschaftsverpflegung geeignet, sofern die Anwendung in... Die Nutzung des Küchenmonitors ist kostenlos. Eine einfache Registrierung mit E-Mail genügt. Anleitung, Hilfen und FAQs unterstützen Sie bei der Nutzung.

◼️ Abfallmengen im Verhältnis zur Produktion (Gramm & Prozent) ◼️ Ausgabe- und Tellerreste im Verhältnis zur Produktionsmenge (Gramm & Prozent) ◼️ Geplante, tatsächliche und gegessene Portionsgröße Der Weg in Richtung einer nachhaltigen Verpflegung beginnt mit der Vermeidung von Speiseresten. Eine genaue Abfall-Analyse hilft dabei, dafür gezielte Maßnahmen zu planen. Einen anderen Ansatz verfolgen Prognose-Tools auf der Basis von Künstlicher Intelligenz.

Wie funktionieren diese Ansätze? Welche digitalen Instrumente haben sich in der Praxis bewährt? Ein Überblick. In den Küchen der Gemeinschaftsverpflegung entstehen regelmäßig große Mengen an Lebensmittelabfällen: im Lager, bei der Produktion, als Überproduktion und durch Tellerrückläufe. Das muss jedoch nicht so sein. Die von United Against Waste vorgelegte Studie "Food Waste 4.0" zeigt zum wiederholten Male die empirisch fundierten Potenziale der Reduktion von Lebensmittelabfällen (LMA) in der Außer-Haus-Verpflegung.

Um Maßnahmen zur Reduktion zur erarbeiten, brauchen die Großküchen mehr Wissen darüber, wo welche und wie viele Abfälle entstehen. Dafür gibt es inzwischen verschiedene praxisbewährte Instrumente. Um mess- und belegbare Ergebnisse zur Reduktion von Lebensmittelabfällen zu erhalten, analysiert United Against Waste mit dem Abfall-Analyse-Tool Betriebe in der Außer-Haus-Verpflegung. Mitarbeitende aus der Küche sammeln über einen Zeitraum von vier bis sechs Wochen alle anfallenden Lebensmittelabfälle und sortieren sie in vier Bereiche: Abfälle aus dem Lager, Produktionsabfall, Überproduktion in der Küche und Tellerrücklauf. Die Mengen werden in Gramm genau gemessen und in das online-basierte Abfall-Analyse-Tool übertragen und ausgewertet. Die Küchenkräfte erfahren so, wo genau welche Lebensmittelabfälle entstehen.

Sie entwickeln dann zusammen mit United Against Waste Maßnahmen zur Reduktion. Dann wird ein zweites Mal gemessen und geprüft: Haben die Maßnahmen gegriffen? Wo muss man gegebenenfalls noch nachjustieren? "Die Erfahrungen aus der Praxis zeigen", so Projektleiterin Birgit Welte, "dass die Küchen im Durchschnitt etwa 30 Prozent ihrer Abfälle vermeiden können". Wie man eine smarte Gemeinschaftsverpflegung effektiv mit dem Fortschritt der Digitalisierung verknüpft, zeigt in NRW der Küchenmonitor. Das kostenlose Tool wurde von der dortigen Verbraucherzentrale entwickelt.

Wir sprachen mit Antonia Blumenthal, Kantinenprogramm NRW, wie man heute Speiseabfälle reduziert und was es mit einem Monitoring des Speiseplanzyklus auf sich hat. Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung in NRW möchten aus ökologischer, ethischer und wirtschaftlicher Sicht Speiseabfälle reduzieren und Lebensmittelabfälle vermeiden. Dabei ist die Datenerhebung der erste Schritt. Um dabei zu unterstützen, wurde der Küchenmonitor NRW entwickelt. In diesem werden Abfalldaten systematisch erfasst, Ergebnisse grafisch dargestellt und Ursachen für die Entstehung der Speiseabfälle ersichtlich. Im Anschluss lassen sich aus den Daten Maßnahmen für die Vermeidung von Speiseabfällen ableiten.

Das Food-Waste-Reduktion-Tool ist generell für alle Branchen der Gemeinschaftsverpflegung in NRW und natürlich deutschlandweit geeignet. Vom Kindergarten mit 30 Verpflegungsteilnehmenden über eine Betriebskantine mit täglich 400 Gästen bis zu einem Verpflegungsanbieter, der mehrere Schulen beliefert. Jede Einrichtung hat die Möglichkeit, die Speiseabfälle mithilfe des Küchenmonitors NRW auszuwerten, sofern die Methode praktikabel umsetzbar ist. Beim Einsatz des Küchenmonitors NRW sollte die Messmethode im Arbeitsalltag umsetzbar sein. Denn für die Auswertung der Daten müssen diese manuell erfasst und im Anschluss digital in das Tool eingetragen werden. Dazu gehören:

Nur wenn bekannt ist, welche Speisen in hohen Mengen entsorgt werden, können Ursachen spezifischer analysiert und zielgerichtete Maßnahmen für die Reduzierung der Speiseabfälle umgesetzt werden. Das Tagesgeschäft in der Gastronomie ist belebt bis hektisch. Oft fällt es Mitarbeitern im Service oder der Küche schwer, in diesem Trubel den Überblick über Bestellungen zu behalten. Manuelle Arbeitsabläufe führen zu Verzögerungen und Fehler wirken sich im schlimmsten Fall negativ auf die Kundenzufriedenheit aus. Mehr Geschwindigkeit, Effizienz und optimalen Service hingegen erreichen Betriebe – vom Restaurant bis zum Imbiss – durch digitale Unterstützung. Stress und Gastronomie sind für viele untrennbar miteinander verbunden.

Schließlich wollen Gäste ihre Bestellung schnell aufgeben und noch schneller verzehrfertig erhalten – egal ob im Fast-Food-Restaurant oder bei einem gemütlichen Abendessen in der Lieblingsgastronomie. Dass das für Service-, Küchen- und Barpersonal eine Herausforderung darstellt, erklärt sich von selbst. Es geht sogar so weit, dass über 70 Prozent unter arbeitsbedingtem Stress leiden – so eine Studie von Quinyx. Entlastung erhoffen sich Geschäftsführer von technischen Hilfsmitteln. Doch gut 77 Prozent der 1.800 befragten Frontline Workers aus Gastgewerbe, Einzelhandel und Logistik halten diese für unzureichend oder nicht optimal eingesetzt. Vor allem fehlt ihnen die praktische Unterstützung im Arbeitsalltag.

Mitarbeiter benötigen demnach Lösungen, die häufige Prozesse stark vereinfachen und dadurch spürbar Zeit sparen. Schließlich wirkt sich das positiv auf den Service aus und das Kundenerlebnis lässt sich optimieren. Um Verbesserung zu erzielen, ist der Blick auf die Bestellung nötig. Noch immer sind gedruckte Bestellbons in der Gastronomie weit verbreitet. Damit verbunden sind manuelle Schritte, diese auszudrucken und an den richtigen Stellen – Bar oder Küche – zu verteilen. Das nimmt nicht nur Zeit in Anspruch, sondern ist auch kostspielig.

Eine papierlose Variante hingegen würde Geld sparen und einen Beitrag zum nachhaltigen Betrieb leisten – durch Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks. Schluss mit Chaos in der Küche! Mit dem 3POS Küchenmonitor Touch verabschiedest Du von unübersichtlichen Zettelwirtschaften, verlorenen Küchenbons, chaotischer Kommunikation zwischen dem Kellner und dem Küchenpersonal. Integriert mit dem Kassensystem bietet der Küchenmonitor eine moderne Lösung für stressfreie und organisierte Küchenabläufe. Adieu Papierchaos in der Küche! Ohne Papierbons die Umwelt schonen und gleichzeitig Kosten sparen.

Heute bestellen Kunden Speisen und Getränke am Self-Order-Kiosk, am POS oder selbst per Handy. Die Bestellung wird direkt an die Küche übermittelt und erscheint direkt auf dem Küchenmonitor. Die Bestellung wird direkt an die Küche gesendet. Et voilà! Sie wird in Echtzeit auf dem Küchenmonitor Touch angezeigt! So effektiv sieht die Arbeit mit dem 3POS-Küchenmonitor bei einem der beliebtesten Dönerladen Deutschlands Dönerwerk aus!

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