Eine Tüte Lob Ausschütten Warum Wertschätzung Mehr Bringt

Emily Johnson
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eine tüte lob ausschütten warum wertschätzung mehr bringt

Bevor wir uns anschauen, warum Wertschätzung auch ein Unternehmenswert ist und welche Rolle sie für meine KundInnen spielt, werfen wir einen Blick auf uns als Menschen. Robert leitet ein mittelständisches Unternehmen. In der Qualitätssicherung gibt es einen Mitarbeiter, Andreas, der schon viele Jahre dabei ist und nun kurz vor der Rente steht. Seine Kollegen behandeln ihn mittlerweile wie ein rohes Ei. Denn er ist ständig unzufrieden, obwohl er einen sehr guten Job macht und von Robert, seinem Vorgesetzten, voll anerkannt und wertgeschätzt wird. Doch die Wertschätzung kommt nicht an, denn sie braucht einen Resonanzboden.

Wertschätzung muss auf einen inneren, authentischen Stolz treffen, damit sie wirken kann. Wer sich selbst nicht schätzt und liebt, kann Wertschätzung von außen nicht annehmen. Wertschaetzung geht verloren wenn keine Selbstliebe vorhanden ist - wie Wasser, dass durch ein Loch im Boden verschwindet. Nein, das ist es nicht per se. Wir müssen hier genau hinsehen und unterscheiden zwischen authentischem Stolz und anmaßendem Stolz. Authentischer Stolz entsteht, wenn wir Zielen erreichen, auf die wir fleißig und engagiert hingearbeitet haben.

Er ist eine gesunde Form der Selbstbestätigung. Authentischer Stolz motiviert und stärkt uns sowie unser Selbstwertgefühl. Meine Kollegin Tina Lotz, Coach und Mentorin, sagt:„Authentischer Stolz gibt uns das Bewusstsein über unseren Wert im Kontext unserer Handlungen.“ Startseite » Management » Wertschätzung: Mehr als Belohnung und Lob Wertschätzung ist ein zentrales Bedürfnis der Menschen – im Job genauso wie im Privatleben. Wir wollen, mit dem, was wir sind, was wir tun und leisten, gesehen und wertgeschätzt werden.

Richtig angewendet, setzt Wertschätzung enorme Kräfte frei und wirkt motivierend. Achtlos verschleudertes Lob nach dem Gießkannenprinzip bewirkt aber das genaue Gegenteil: Man spürt die Absicht dahinter und ist verstimmt. Was echte Wertschätzung ausmacht, die über reine Lippenbekenntnisse hinausgeht… Wertschätzung bezeichnet die positive Bewertung eines anderen Menschen, die auf einer inneren Haltung basiert. Sie betrifft immer den Menschen als Ganzes und ist unabhängig von einzelnen Taten oder Leistungen, auch wenn diese die subjektive Einschätzung temporär beeinflussen können. Wertschätzung ist grundsätzlich geprägt von Respekt und Wohlwollen und drückt sich zum Beispiel aus in echtem Interesse, Aufmerksamkeit und genereller Anerkennung.

Der Begriff „Wertschätzung“ wird heute jedoch inflationär verwendet und häufig mit Lob und Anerkennung gleichgesetzt. Doch das ist falsch. Wertschätzung ist mehr als das. Es ist eine Herzens- und Geisteshaltung, die immer den gesamten Menschen sieht und nicht nur dessen Leistung oder Ertrag! Das gilt besonders für Führungskräfte: Zeigen Sie zu wenig Wertschätzung, ist das für viele Mitarbeiter einer der häufigsten Kündigungsgründe. Die meisten Führungs- und Belohnungssysteme sind auf das Bewerten und Honorieren von Leistungen ausgelegt.

Wertschätzung schrumpft damit zum Funktionswert. Echte Wertschätzung aber betrachtet die Mitarbeiter als Personen, die aufgrund ihrer Fähigkeiten, Persönlichkeit und Einzigartigkeit schon wertvoll sind – sie nimmt damit ebenso Bezug auf den sogenannten Seinswert. Eine Kundin hat mich diese Woche gefragt, was der Unterschied zwischen Lob und Wertschätzung sei. Die Frage ist wichtig! Und ich diene gerne mit einer Antwort: In einem Lob kommt immer ein ungleiches Verhältnis zum Ausdruck.

Die Lob aussprechende Person stellt sich über die Person, die das Lob erhält. Das geschieht, indem sie sich das Recht herausnimmt, die andere Person oder deren Leistung zu bewerten. Sie nimmt – wenn auch positiv – eine Beurteilung vor: Dein Pullover ist schön, du hast einen feinen Kuchen gebacken, das hast du gut gemacht! Das ist gut gemeint, wirkt jedoch subtil herablassend. Spür mal nach: Wie fühlst du dich, wenn dir jemand gönnerhaft auf die Schultern klopft? ⇒ Auf der sprachlichen Ebene erkennst du ein Lob daran, dass es oft mit «Du (dich / dir) …» beginnt.

Inhalt Zusammengefasst: Rund 77% der Change-Prozesse scheitern und nur 23% der Unternehmen berichten von erfolgreichen Change-Prozessen. Während eines Change-Prozesses müssen die Mitarbeitenden als wichtigste Ressource Inhalt zusammengefasst: Nach Phasen von Umbrüchen oder neuen Anforderungen reagiert das menschliche Gehirn besonders sensibel auf fehlende Orientierung. Neurobiologisch besteht ein grundlegendes Bedürfnis nach Regelmäßigkeit Inhalt Zusammengefasst: Motivation ist kein festes Persönlichkeitsmerkmal, sondern ein dynamischer, biologisch verankerter Prozess. Neurowissenschaftliche Forschung macht deutlich, dass Motivation stets kontextabhängig entsteht und davon abhängt,

Menschen sehnen sich nach Dankbarkeit und Anerkennung – Wertschätzung eben. Doch Wertschätzung ist keine Mechanik des Lobens. Sie ist ein Verbeugen vor der Seele des anderen. Sie ist die Freude, dass der andere da ist, und Freude darüber, was ihn besonders macht. Ein solches Miteinander zu fördern und aktiv zu leben, ist die Aufgabe der Führungskraft. Wie lässt sich aber echte Wertschätzung authentisch vermitteln und vor allem leben?

Oft blicken Menschen darauf, was ihnen in ihrem Leben noch fehlt und was sie noch brauchen. Erst wenn ich das noch habe, so denken sie, bin ich zufrieden und fühle mich wohl. Diese Sichtweise orientiert sich am Defizit: Ich schiele fortwährend darauf, was ich noch brauche und ersehne. Entsprechend lebe ich mit einem ständigen Gefühl des Mangels, was mich fast zwangsläufig unzufrieden macht. Ganz klar, es wäre dem Glück förderlicher, darauf zu blicken, was ich bereits habe! Wenn ich achtsam bin und meine Aufmerksamkeit darauf lenke, sehe ich unzählige Dinge, für die ich dankbar sein kann: Da sind vor allem die kleinen alltäglichen Dinge, die selbstverständlich scheinen, es aber ganz und...

Meist fallen mir diese alltäglichen Dinge erst dann auf, wenn ich sie nicht mehr habe oder wenn sie mal nicht verfügbar sind. Meine Gesundheit, wenn ich mal krank bin, die Unterstützung meiner Partnerin, wenn diese mal längere Zeit verreist ist, den Luxus von gutem Leitungswasser, wenn ich mal in ein exotisches Land gereist bin, oder die... Dann fällt mir auf, wie schön und alles andere als selbstverständlich es ist, dass es diese Dinge gibt und ich sie genießen darf. Ein Paradies erkennt man eben meist erst dann, wenn es vorüber ist! Diese Redensart trifft es genau, finde ich. Zwar ist die Werbung stets bemüht, versteckte Wünsche in uns zu wecken, und suggeriert uns um des lieben Verkaufens willen, dass uns genau das fehlt, was gerade angeboten wird.

Und auch Politik und Medien lenken stets den Blick auf Defizite und fokussieren uns so auf Missstände und Fehlendes. Doch es lohnt sich, die defizitorientierte Perspektive zu verlassen und die Aufmerksamkeit auf die positiven Dinge zu lenken. Die Frage lautet daher: Wofür kannst du dankbar sein im Leben? Denn dieser Fokus führt dich zu einer dankbaren und wertschätzenden Haltung, die dir und deinem Umfeld guttut. Sie hat auch für Führungskräfte Auswirkungen: Wenn ich meinen Mitarbeitern wertschätzend und dankbar begegne, verändern sich auch hier die Beziehungen zum Positiven. Ähnlich verhält es sich mit dem Dienen: Wenn ich statt einer erwartenden, fordernden Haltung eine fördernde Haltung gegenüber meinen Mitarbeitern einnehme, entsteht neue Energie.

Statt zu fragen, wie meine Ziele erreicht werden, geht es mir dann eher darum, wie ich es meinen Mitarbeitern ermöglichen kann, die optimale Leistung und Entwicklung sowie bestmögliche Ergebnisse zu erreichen. Dadurch werde ich zum Förderer und Dienstleister meiner Mitarbeiter; meine Verantwortung ist, optimale Voraussetzungen für mein Team zu schaffen. Blog » Soft Skills » Wertschätzend führen – mit Lob und Anerkennung Es gibt viele Gründe dafür, warum Chef:innen selten loben – zum Beispiel Unsicherheit darüber, wie das Kompliment oder Lob bei anderen ankommt. Denn manche Menschen sind gegenüber Lob eher misstrauisch. Manchmal liegt die mangelnde Anerkennung auch am allgemeinen Umgangston im Unternehmen: Vielleicht ist es einfach nicht Usus, die Mitarbeiter:innen mit mehr als einem „Gut gemacht“ zu bedenken – ganz nach dem Motto „Nicht geschimpft...

Der häufigste Grund, nicht zu loben, ist jedoch das eigene Ego: Bewunderung auszudrücken bedeutet nämlich auch, sich selbst ein wenig kleiner zu machen und die andere Person ins Zentrum der Aufmerksamkeit zu rücken. Da fällt es manchmal leichter, einfach nichts zu sagen und gute Leistungen nicht extra hervorzuheben. Dabei ist Lob im Unternehmen ganz wichtig! Die meisten Mitarbeiter:innen schätzen Lob: Sie wünschen sich von ihren Führungskräften, dass sie ihnen gute Leistungen zurückmelden, ehrliches Feedback geben und Interesse zeigen. In aktuellen Umfragen sind ein gutes Arbeitsklima und Wertschätzung für fast die Hälfte der Befragten das Wichtigste im Job. Ein Mangel an Lob und Anerkennung in der Arbeitswelt führt hingegen nicht nur dazu, dass die Mitarbeiter:innen unzufrieden und weniger leistungsmotiviert sind.

Er führt auch dazu, dass sie sich weniger mit ihrem Unternehmen verbunden fühlen und eher das Unternehmen verlassen. Lob motiviert und macht zufrieden – und es verstärkt erwünschtes Verhalten. Wer gelobt wird, strebt auch danach, gute Leistungen zu erbringen und dem Lob gerecht zu werden. So führt Lob zu Lerneffekten: Gelobtes Verhalten wird in der Regel häufiger gezeigt. Und wenn sich Mitarbeitende vorbildlich verhalten, dann zahlt sich das schließlich für die ganze Abteilung bzw. das ganze Unternehmen aus.

Studien zeigen, dass Lob und Anerkennung einer Führungskraft die Leistung der Mitarbeitenden um bis zu 20 Prozent steigern können. Außerdem sind Lob und Anerkennung gute Instrumente, um die Beziehungen zu den Mitarbeitenden zu pflegen und zu vertiefen. Die Forschung zeigt nämlich: Unterstützende und wertschätzende Führungskräfte motivieren ihre Mitarbeitenden dazu, ihren Kolleg:innen unter die Arme zu greifen, wenn diese Hilfe benötigen. Lob fördert also die Hilfsbereitschaft im ganzen Team – und sorgt so für ein gutes Teamklima. Du stehst inmitten eines Gartens voller unentdecktem Potenzial. Du gießt, du pflanzt, du pflegst – und doch bleiben die Früchte spärlich.

Du fragst dich, warum deine Bemühungen nicht die erhoffte Blüte hervorbringen. Dann erkennst du, dass du etwas Entscheidendes übersehen hast: Deine Pflanzen benötigen nicht nur Wasser und Nährstoffe, sondern auch das wärmende Licht der Sonne. Ohne dieses Licht können sie nicht gedeihen. Genauso verhält es sich mit deinem Team. Du kannst Prozesse optimieren, Aufgaben effizient verteilen und die modernsten Werkzeuge bereitstellen. Doch wenn du den Menschen, die all das umsetzen sollen, keine echte Wertschätzung entgegenbringst, bleibt das volle Potenzial deines Teams ungenutzt.

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Richtig Angewendet, Setzt Wertschätzung Enorme Kräfte Frei Und Wirkt Motivierend.

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