Gehälter Im Berufsfeld Pädagogik Ein Überblick
Sozial-Karriere Magazin Gehälter im Berufsfeld Pädagogik Das Gehalt in der Pädagogik hängt stark von Qualifikation, Tarifbindung und Verantwortungsumfang ab. Erzieher, Lehrkräfte, Sozialarbeiter oder Heilpädagogen erhalten jeweils unterschiedliche Eingruppierungen, weil ihre Aufgabenprofile stark variieren. Kommunale Träger zahlen meist am besten, während freie, kirchliche oder private Einrichtungen oft darunter liegen. Auch die Region, Zuschläge und die Beschäftigungsform beeinflussen die Höhe des Einkommens spürbar. Im Folgenden findet man einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Berufe und deren Gehälter im Berufsfeld Pädagogik.
Das Gehalt in der Pädagogik hängt von vielen Faktoren ab, die sich je nach Tätigkeit deutlich unterscheiden. Starken Einfluss haben: Die Qualifikation spielt eine zentrale Rolle, weil ein höherer Abschluss meist zu einer höheren Eingruppierung führt. Diesen Faktor gilt es am besten schon bei der grundlegenden Frage zu berücksichtigen: Unsere Tabelle zeigt die wichtigsten pädagogischen Berufe und zugehörige Gehälter inklusive Eingruppierung in einen passenden Tarifvertrag auf einen Blick. Die notwendigen Qualifikationen liefern eine schnelle Orientierung als Unterstützung für die Berufswahl.
Das Gehalt im Beruf Pädagoge/Pädagogin variiert je nach Region, Berufserfahrung und Branche. Im Durchschnitt verdienen Fachkräfte in diesem Beruf jährlich rund 41.448 Euro. Dabei bewegt sich das Gehalt häufig zwischen 36.540 Euro für Berufseinsteiger und 49.728 Euro für erfahrene Fachkräfte. Das Median-Gehalt von Pädagoge/Pädagogin beträgt etwa 3454 Euro brutto im Monat. Bei einer 40-Stunden-Woche entspricht dies einem Stundenlohn von rund 19.93 Euro/Brutto. Die Einkommenshöhe in diesem Beruf unterscheidet sich stark zwischen den einzelnen Bundesländern.
Bayern liegt hierbei an der Spitze, mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von etwa 45.588 Euro. Wenn man einen genaueren Blick auf die Städte wirft, zeigt sich, dass München derzeit die höchste Vergütung für Pädagoge/Pädagogin bietet. Dort liegt das durchschnittliche Jahresgehalt bei etwa 46.752 Euro. Auch im Hinblick auf den Unterschied zwischen West- und Ostdeutschland gibt es markante Differenzen. Fachkräfte in Westdeutschland verdienen im Schnitt 3.521 Euro, während in Ostdeutschland das durchschnittliche Gehalt bei 3.180 Euro liegt. Dieser Unterschied ist vor allem auf die unterschiedlichen wirtschaftlichen Strukturen und die Lohnniveaus in den Regionen zurückzuführen.
Ob Sozialpädagoge, Theaterpädagogin oder Erzieher: Geht es um die Verdienstaussichten von Pädagog:innen, kommen Ausbildungsweg, Tätigkeitsbereich und Berufserfahrung in die Waagschale. Auffällig sind dabei die Unterschiede zwischen den verschiedenen Jobs. In der Regel sind Pädagogen und Pädagoginnen für öffentliche Einrichtungen tätig – ihr Gehalt unterliegt somit dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD), dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) oder dem Tarifvertrag... Je nach Ausbildung und gewähltem Beruf werden Pädagog:innen in verschiedene Entgeltgruppen eingestuft. Das Gute an einem tarifgebundenen Gehalt ist, dass es mit den Jahren steigt, ohne dass darüber verhandelt werden muss. Innerhalb jeder Entgeltgruppe gibt es verschiedene Erfahrungsstufen.
Beginnt ein:e Pädagog:in beispielsweise mit der Stufe 1, wird sie in der Regel schon nach einem Jahr Berufstätigkeit in Stufe 2 versetzt, nach weiteren zwei Jahren in Stufe 3 – je nach Entgeltgruppe stehen... Konkret können Pädagog:innen der Entgeltgruppe 9a auf maximal knapp über 4.500 Euro brutto im Monat kommen, eine Pädagogin der Entgeltgruppe 12 auf rund 6.700 Euro. In E13 liegt der Höchstsatz circa 100 Euro höher. Erzieher, die nach TVöD-SuE bezahlt werden, erreichen in der höchsten Erfahrungsstufe (S8a) rund 4.600 Euro brutto, Sozialarbeiter:innen kommen auf rund 5.300 Euro (S11b), Leitende von Kindergärten auf rund 6.800 Euro (S18). Zum Berufsbild des Pädagogen / der Pädagogin zählen eigentlich alle Berufe, die in irgendeiner Weise etwas mit Erziehung zu tun haben. Es ist also jemand, der sich nicht nur mit der Praxis von Erziehung und Bildung, sondern auch mit den Theorien der Erziehungswissenschaft professionell auseinandersetzt.
Das Aufgabenfeld der jeweiligen Fachpädagogen ist nicht nur auf die Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern und Jugendlichen begrenzt. Auch die Erwachsenenbildung, die die Arbeit mit Eltern in Schulen oder Heimen einschließt, gehört dazu. Im Prinzip können überall, wo sowohl Kinder als auch Jugendliche und Erwachsene angeleitet, erzogen, betreut oder gefördert werden sollen, Pädagogen arbeiten. Eine weitere Betätigungsmöglichkeit für den Pädagogen kann durch Weiterbildung beziehungsweise durch Praxiserfahrung und dadurch Spezialisierung in den Bereichen als Drogenberater, Sexualpädagogen oder Umweltpädagogen erfolgen. Auch hier - wie eigentlich im gesamten Arbeitsbereich der Pädagogen - verschwimmen die Grenzen zwischen sozialer Arbeit und Erziehung. Der Pädagoge aus den unterschiedlichen Fachkreisen ist meist bei einer öffentlichen oder kirchlichen Organisation angestellt.
Auch freie Mitarbeit auf Honorarbasis ist möglich. Viele Pädagogen wählen ihre Berufsbezeichnung entsprechend der Fachrichtung des absolvierten Studiums, so wie zum Beispiel der Sozial- und Wirtschaftspädagoge. Auch die Lehrer an den Schulen werden oft als Pädagogen bezeichnet. Die Berufsbezeichnung Pädagoge als solches gibt es nicht, auch wenn damit häufig Lehrer oder Erzieher gemeint sind. Pädagogik ist allerdings ein sehr großes Spektrum an Berufen, das sich schon hinsichtlich des Ausbildungsweges aufteilt. Es gibt Universitätsabsolventen, Fachhochschul- und Berufsakademieabsolventen.
Zu den Berufen, für die man an einer Universität ein Studium absolviert haben muss, gehören alle sogenannten Lehramtsberufe ebenso wie Heilpädagogen und Erziehungswissenschaftler.
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