Grünes Licht Für Fünf Innovative Strukturwandel Projekte

Emily Johnson
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grünes licht für fünf innovative strukturwandel projekte

Der Bund hat fünf weitere Vorhaben für den Strukturwandel in den sächsischen Braunkohlegebieten bestätigt. Nach Angaben des Regionalentwicklungsministeriums vom Freitag sollen vier Projekte im Lausitzer Revier zusammen 34,9 Millionen Euro kosten. Konkret geht es um den Umbau des Bahnhofsgebäudes in Neusalza-Spremberg zu einem Kulturtreff, Investitionen in das Erholungsgebiet Olbersdorfer See und in ein Weiterbildungs- und Netzwerkzentrum für die Oberlausitz in Bautzen sowie um den Ausbau... Für das Mitteldeutsche Revier kommt ein Vorhaben im Umfang von 6,3 Millionen Euro dazu - die Erweiterung des Kurstandortes Bad Lausick. «Ich bin sicher, dass auch diese Projekte einen wichtigen Beitrag für die Strukturentwicklung in unseren beiden Revieren leisten werden», betonte Regionalentwicklungsminister Thomas Schmidt (CDU). Nun könnten die Träger ihre Projekte weiterbearbeiten, um dann im nächsten Schritt die Fördermittel bei der Sächsischen Aufbaubank zu beantragen.

Schmidt zufolge kommt der Strukturwandel gut voran. «147 Projekte wurden von den Begleitausschüssen ausgewählt, 44 im Mitteldeutschen Revier und 103 im Lausitzer Revier. 145 wurden vom Bund bestätigt, nur eine Maßnahme wurde bisher abgelehnt», so der Minister. Derzeit befinde sich noch ein Projektvorschlag in der Prüfung. Im Rahmen der Zwischenbegutachtung hat ein Expertengremium 23 WIR!-Bündnisse der zweiten Förderrunde positiv bewertet. Für die weitere Förderung bis 2028 stellt das Forschungsministerium zusätzlich 120 Millionen Euro bereit.

Mit der Zwischenbegutachtung der zweiten WIR!-Förderrunde hat das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) eine zentrale Zwischenetappe im Programm „WIR! – Wandel durch Innovation in der Region“ abgeschlossen. Das klare Ergebnis: 23 Bündnisse überzeugten das Expertengremium mit der Qualität, der strategischen Ausrichtung und der Wirkungskraft ihrer Ansätze. 17 Bündnisse wurden als gut oder sehr gut bewertet und von dem Begutachtungsgremium für eine weitere Förderung empfohlen. Das BMFTR ist dieser Empfehlung gefolgt und stellt bis Ende 2028 zusätzliche Fördermittel in Höhe von 120 Millionen Euro bereit. Die Programmlinie WIR!

unterstützt strukturschwache Regionen in Deutschland dabei, Innovationspotenziale zu aktivieren und so den Strukturwandel eigenständig zu gestalten. Die Bündnisse setzen dabei auf technologische Entwicklungen, Produktinnovationen, neue Geschäftsmodelle oder soziale Innovationen und schaffen vernetzte, zukunftsfähige Strukturen. Ihre Innovationsfelder sind so vielfältig wie die Regionen selbst. Sie reichen von intelligenter Landwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern über neue digitale Gesundheitslösungen im Ruhrgebiet bis hin zu nachhaltigem Bauen mit Lehm in Sachsen-Anhalt. Auch soziale Innovationen wie neue Wohn- und Arbeitsformen im Wendland oder die Stärkung lokaler Gesundheitsversorgung in der Lausitz zeigen, wie breit das Spektrum der geförderten Bündnisse ist. Die Zwischenbegutachtung basierte auf einem mehrstufigen Verfahren: Ein sechsköpfiges, unabhängiges Expertengremium bewertete im Juni 2025 im Rahmen einer hybriden Veranstaltung im dbb forum Berlin die Entwicklungsperspektiven der WIR!-2-Bündnisse, die seit 2022 in der Umsetzungsphase...

Nach einer Vorprüfung der erweiterten Strategiekonzepte präsentierten die Bündnisse ihre Entwicklung und Zukunftsstrategien digital. Das Gremium diskutierte anschließend intensiv die vorgelegten Konzepte und bewertete sie entlang unterschiedlicher Kriterien wie Innovationspotenzial, Beitrag zum Strukturwandel, Umsetzungsfähigkeit und strategische Weiterentwicklung. Die positiv begutachteten Bündnisse haben laut den sechs Expertinnen und Experten deutlich gemacht, dass sie in der Lage sind, innovative Impulse zu setzen, relevante Akteursnetzwerke aufzubauen und auf strukturelle Herausforderungen in ihrer Region wirksam... Neben der positiven Bewertung gaben die Expertinnen und Experten auch Handlungsempfehlungen für die Weiterentwicklung der Strategien. In einem dramatischen Schritt für die Region Südbrandenburg haben fünf Strukturwandelprojekte grünes Licht erhalten! Die Interministerielle Arbeitsgruppe (IMAG) der Landesregierung zur Lausitzer Strukturentwicklung hat am Mittwoch die Projekte genehmigt, wie die Staatskanzlei Brandenburg mitteilte.

Diese bahnbrechende Entscheidung ermöglicht es, Förderanträge bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) zu stellen und markiert einen bedeutenden Fortschritt in der regionalen Entwicklung. Die Gesamtinvestitionssumme von über 110 Millionen Euro zeigt das massive Engagement für die Zukunft der Lausitz. Bislang hat die IMAG bereits 81 Strukturstärkungsprojekte genehmigt, was die Dynamik des Wandels in dieser Region unterstreicht. Eines der aufregendsten neuen Projekte ist der Bau eines Büro- und Laborgebäudes der Fraunhofer-Gesellschaft in Cottbus, das nördlich des Zentralcampus der BTU Cottbus-Senftenberg entstehen soll. Dieses innovative Gebäude wird aus einem Büro- und einem Forschungskomplex bestehen, ausgestattet mit hochmodernen Laboren. In unmittelbarer Nähe wird ein Büro- und Laborgebäude der Leibniz-Gemeinschaft errichtet, das Platz für rund 100 Beschäftigte aus Wissenschaft und Forschung bieten soll.

Dieses Reallabor wird eine Schlüsselrolle beim Transfer von Forschungsergebnissen in die Wirtschaft spielen und Einrichtungen dabei unterstützen, energieeffiziente und intelligente Gebäude zu planen. Ein weiteres bedeutendes Projekt ist der Ersatzneubau „Kita Spiel und Spaß“ in Lübbenau, wo eine zweigeschossige Kindertagesstätte für 140 Kinder entstehen wird. Die Stadt reagiert damit auf das Wachstum, das durch den Strukturwandel in der Region ausgelöst wurde. Zudem wird in Herzberg (Elbe-Elster) ein neues Hortgebäude für Grund- und Oberschüler gebaut, ausgestattet mit modernster IT- und Medientechnik. Schließlich wird ein Kommunales Dienstleistungszentrum in Schlieben errichtet, das ein Ausbildungszentrum umfassen wird, um praktische Inhalte verschiedener Ausbildungen zu vermitteln. Diese Projekte sind ein starkes Zeichen für den Fortschritt und die Zukunft der Lausitz!

Grünes Licht für weitere fünf Strukturförderprojekte in der Lausitz. Dabei handelt es sich um den Neubau von Büro- und Laborgebäuden der Fraunhofer-Gesellschaft und der Leibniz-Gemeinschaft in Cottbus, um eine neue Kita in Lübbenau, einen Hort in Herzberg und ein Kommunales Dienstleistungszentrum in Schlieben... Die Landesregierung hat die Vorhaben bestätigt. Damit verbunden sind Investitionen von insgesamt über 110 Millionen Euro. Für die Projekte können nun Anträge bei der Landesinvestitionsbank beantragt werden. Die Interministerielle Arbeitsgruppe hat zusammen mit diesen fünf Vorhaben 81 Projekte bestätigt.

Strukturschwache Regionen haben viele Herausforderungen zu bewältigen. Um sie dabei zu unterstützen, fördert das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) Innovationsbündnisse für zukunftsfähige Regionen. Rund 40 Prozent der Menschen in Deutschland leben in einer strukturschwachen Region. Dazu zählen küstennahe Gegenden, ländliche Räume, altindustrielle Gebiete und die ostdeutschen Flächenländer. Die Wirtschaftskraft dieser Regionen lag – gemessen am Bruttoinlandsprodukt pro Kopf – in den letzten zehn Jahren bei etwa 80 Prozent des Bundesdurchschnitts. Auch die Einkommens- und Beschäftigungsmöglichkeiten liegen unter denen stärkerer Wirtschaftsräume.

Zur Definition strukturschwacher Regionen legt das Bundesforschungsministerium die Fördergebietskulisse der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) zugrunde. Mit unserer Online-Suche zur Gebietsabgrenzung können Sie herausfinden, welche Gemeinden derzeit als Fördergebiet der Programmlinien von Innovation & Strukturwandel eingestuft sind. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) unterstützt – gemeinsam mit weiteren Bundesressorts sowie den Ländern – Transformationsprozesse in den Regionen. Unsere Aktivitäten basieren auf der – auch im Koalitionsvertrag formulierten – Überzeugung, dass Forschung wichtige Voraussetzungen für Wohlstand, Lebensqualität, sozialen Zusammenhalt und eine nachhaltige Gesellschaft schafft. Der Bund hat fünf weitere Vorhaben für den Strukturwandel in den sächsischen Braunkohlegebieten bestätigt. Nach Angaben des Regionalentwicklungsministeriums vom Freitag sollen vier Projekte im Lausitzer Revier zusammen 34,9 Millionen Euro kosten.

Konkret geht es um den Umbau des Bahnhofsgebäudes in Neusalza-Spremberg zu einem Kulturtreff, Investitionen in das Erholungsgebiet Olbersdorfer See und in ein Weiterbildungs- und Netzwerkzentrum für die Oberlausitz in Bautzen sowie um den Ausbau... Für das Mitteldeutsche Revier kommt ein Vorhaben im Umfang von 6,3 Millionen Euro dazu - die Erweiterung des Kurstandortes Bad Lausick. «Ich bin sicher, dass auch diese Projekte einen wichtigen Beitrag für die Strukturentwicklung in unseren beiden Revieren leisten werden», betonte Regionalentwicklungsminister Thomas Schmidt (CDU). Nun könnten die Träger ihre Projekte weiterbearbeiten, um dann im nächsten Schritt die Fördermittel bei der Sächsischen Aufbaubank zu beantragen. Sachsen News ist für die Inhalte selbst verantwortlich. Es gilt der Kodex der Plattform.

Die Plattform prüft und behandelt Inhalte gemäß den gesetzlichen Vorgaben, insbesondere nach dem NetzDG. Schmidt zufolge kommt der Strukturwandel gut voran. «147 Projekte wurden von den Begleitausschüssen ausgewählt, 44 im Mitteldeutschen Revier und 103 im Lausitzer Revier. 145 wurden vom Bund bestätigt, nur eine Maßnahme wurde bisher abgelehnt», so der Minister. Derzeit befinde sich noch ein Projektvorschlag in der Prüfung. Copyright 2023, dpa (www.dpa.de).

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