Guter Vorsatz Für 2024 Schluss Mit Der Selbstoptimierung

Emily Johnson
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guter vorsatz für 2024 schluss mit der selbstoptimierung

Zu faul? Zu unsportlich? Zufrieden: Das Glück jenseits der Selbstoptimierung Sie können den Artikel leider nicht mehr aufrufen. Der Link, der Ihnen geschickt wurde, ist entweder älter als 30 Tage oder der Artikel wurde bereits 10 Mal geöffnet. Sie haben bereits ein Digital-Abo?

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So funktioniert das leider nicht. Warum es viel besser ist, sich einfach mal nichts vorzunehmen - und realistisch ins neue Jahr zu starten. Essay von Franz Himpsl und Judith Werner Wie oft haben Sie in den vergangenen Wochen den Ausdruck "Bilanz ziehen" gehört? Im Textbausteinkasten der Jahresendansprachen findet man ihn jedenfalls ganz oben, Subtext der Bilanzierungsrhetorik: Das muss doch in Zukunft besser gehen! Wenn wir jetzt die richtigen Vorsätze fassen, wird alles anders!

Echter Perfektionismus hat wenig mit hohen Ansprüchen zu tun, sondern ist eine Qual für Betroffene und ihr Umfeld. Woran man ihn erkennt - und was dagegen hilft. Mehr fragen, mehr wagen und bloß nicht auf die innere Saboteurin hören: Hadnet Tesfai, Hanno Koffler, Jonathan Berlin und Barbie Breakout blicken ins neue Jahr. Lesezeit: 3 Minuten| von Melina | Uncategorized | 6 Kommentare Was denkst du, wenn du an das Thema Ziele und Vorsätze fürs neue Jahr denkst? Empfindest du Freude, weil es um dein Wachstum geht oder verbindest du damit eher Stress und Leistungsdruck?

Die Meinungen dazu sind sehr unterschiedlich. Viele setzen sich gar keine Ziele mehr, vielleicht weil sie oft enttäuscht waren, wenn sie sie nicht erreicht haben. Natürlich haben wir alle Wünsche und Ziele, die wir gerne erreichen möchten. Ziele schaffen Bewusstsein für die Realität und den Weg dahin. Wir alle wollen wachsen und uns weiterentwickeln. Das ist etwas Schönes.

Kritisch wird es aber, wenn Ziele in einen ungesunden Selbstoptimierungswahn ausarten. Aktuell haben gute Vorsätze fürs neue Jahr wieder Hochsaison und wir können in unserem Bekanntenkreis wieder die volle Wucht des „Höher, schneller, weiter“-Denkens vernehmen. Ein neues Jahr steht vor der Tür, und damit auch die traditionellen guten Vorsätze. Doch wie oft haben wir uns bereits vorgenommen, mehr Sport zu treiben, gesünder zu essen oder mit dem Rauchen aufzuhören, nur um diese Vorhaben schon Mitte Januar wieder zu vergessen? Laut Statista schaffen es gerade einmal 20% der Deutschen, ihre Neujahrsvorsätze langfristig umzusetzen.Doch warum ist das so und wie kannst du deine guten Vorsätze nachhaltiger in 2024 einhalten? Von einer neurobiologischen Perspektive aus betrachtet, steht das Nichteinhalten oder das Aufgeben von guten Vorsätzen in engem Zusammenhang mit den Funktionen unseres Gehirns.

Das Gehirn mag keine Veränderungen, da es auf Ressourcenschonung und Energiehaushalt ausgerichtet ist. Im Ruhezustand verbraucht das Gehirn allein etwa 20 Prozent der vom Körper bereitgestellten Energie. Wenn du also Veränderungen in deinem Leben vornehmen möchtest, bedeutet das für dein Gehirn eine erhebliche zusätzliche Belastung. Dennoch kannst du mit den richtigen Strategien dein Gehirn regelrecht „überlisten“ und neue neuronale Verbindungen herstellen. In diesem Blogbeitrag erfährst du, wie dir dies mit drei einfachen Schritten gelingen kann, um deine guten Vorsätze in diesem Jahr wirklich konsequent umzusetzen. Motivation spielt eine entscheidende Rolle, wenn es um das Einhalten deiner Vorsätze geht.

Nehmen wir als Beispiel den Vorsatz, den laut Statista 46% der Deutschen für 2024 angeben: sich gesünder zu ernähren. Der erste Schritt besteht darin, deine persönliche Motivation zu erkunden: Warum möchtest du ab sofort gesünder essen? Welches Ziel treibt dich an? Ist es das Streben nach Gewichtsverlust, die Verbesserung deiner Gesundheit oder vielleicht der Wunsch, zugunsten des Tierwohls weniger Fleisch zu konsumieren? Reflektiere intensiv, was genau dich antreibt, dich gesünder zu ernähren. Das Festhalten deiner Beweggründe, z.B.

in einem schönen Buch oder Journal, hilft dir während des Jahres an deine tieferen Bedürfnisse hinter deinem Streben nach einer gesünderen Ernährung immer wieder erinnert zu werden. Je klarer deine Vorstellungen bezüglich deiner Bedürfnisse sind, desto leichter wird es sein, eine effektive Alltagsstrategie zu entwickeln. Eine hohe Motivation reicht leider nicht aus, um konsequent an deinen Vorsätzen festzuhalten. Es ist entscheidend, eine tägliche Routine zu etablieren, um deine Ziele zu erreichen – und dabei ist eine niedrige Einstiegshürde von großer Bedeutung. Betrachten wir erneut das Beispiel einer gesunden Ernährung mit dem Ziel, Gewicht zu verlieren. Überlege dir, wie du diesen Vorsatz möglichst leicht und in kleinen Schritten in deinen Alltag integrieren kannst.

Vermeide den Druck, von heute auf morgen alles zu ändern. Setze dir beispielsweise das Ziel, eine Mahlzeit pro Tag bewusst und achtsam auf gesunde, kalorienarme Ernährung umzustellen. Wähle dabei stets dieselbe Mahlzeit aus, wie etwa ein gesundes, kalorienarmes Frühstück. Durch tägliche Wiederholung wird dies zu einer Routine, und dein Gehirn kann schrittweise neue neuronale Wege etablieren. Für dich wird es also zur Selbstverständlichkeit, morgens ein gesundes Frühstück einzunehmen. Es gehört einfach zu einem gesunden Start dazu, und du agierst im „Autopilotmodus“.

Das klingt einfacher, als es tatsächlich ist, da man auf langjährige Muster stößt, in die man leicht zurückfallen kann. Betrachten wir erneut das Beispiel eines gesunden Frühstücks: Wenn du bisher immer das schnelle Frühstück unterwegs bevorzugt hast, wirst du feststellen, dass ein gesundes Frühstück mehr Zeit in Anspruch nimmt. Schon nach einer Woche könntest du dich wieder für die Option entscheiden, beim Bäcker unterwegs auf dem Weg zur Arbeit etwas zu kaufen, einfach weil es schneller geht. Wie kannst du dem entgegenwirken? Setze dir kleine „Erinnerungen“ im Alltag: Stelle z.B. deinen Wecker so, dass er fünf Minuten früher klingelt, um mehr Zeit am Morgen zu haben.

Oder lade dir eine Ernährungs-App herunter, die dir Tipps und Push-Mitteilungen für ein gesundes Frühstück gibt. Schaffe dir Raum und die so gewonne Möglichkeit, tatsächlich gesund zu frühstücken. Die gesamte Sketchnote mit Kernaussagen der Referent:innen sowie die mit dem Publikum gemeinsam erarbeiteten Take-Home-Messages aus der Veranstaltung findet sich hier zum Download. Institut für Soziologie, Universität Jena Sigmund-Freud-Institut, Frankfurt am Main

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