Innere Führung Wenn Vertrauen Als Einzige Möglichkeit Bleibt

Emily Johnson
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innere führung wenn vertrauen als einzige möglichkeit bleibt

Über das Einlassen auf die innere Führung und andere Herausforderungen… Vertrauen ins Leben zu haben, ist relativ einfach, wenn die Dinge so laufen, wie wir uns das vorstellen. Wenn wir gesund sind und uns auf unsere Kraft und unsere (vermeintliche) Fähigkeit, das Leben zu steuern, verlassen können. Wenn wir mit finanziellen Mitteln und menschlicher Unterstützung so versorgt sind, dass wir zwar manchmal stöhnen, weil es schon ein bisserl mehr an Wohlbehagen sein könnte, aber im Grunde doch das Gefühl haben, dass... Klar, es wäre schon schön, wenn das Leben leichter wäre, wenn wir mehr Kohle hätten, öfter Flow und Freude erleben würden und das Alter nicht seine Furchen in unserem Gesicht hinterließe wie ein Geröll-Lawinenabgang... Menschsein ist eben so.

Also nicht klagen und die Dinge anpacken. Mit anderen Worten: Wir bewerten das Leben als okay, wenn wir das Gefühl haben, mehr oder weniger die Kontrolle darüber zu haben, und uns keine fiesen Ausreißer aus der Komfortzone stoßen. Überrascht uns dann allerdings der große Lenker dieses Spiels mit Unerwartetem und Unangenehmem in Sturmstärke, brüllen wir meist erst einmal „Scheiße“. Aber dann aktivieren wir doch unseren jahrzehntelang eingeübten Problemlösungsmodus und fangen an, den Müll aufzuräumen und zu beseitigen – mehr oder weniger nachhaltig und intelligent. Was bleibt uns sonst übrig? Wir müssen die Verantwortung übernehmen, die Dinge am Laufen halten, Rechnungen bezahlen, sonst tut das ja keiner.

Außer uns selbst. Das haben wir gelernt und bisher hat das ja auch irgendwie immer funktioniert. Das bedeutet doch schließlich Erwachsensein, oder? Die Dinge in der Hand haben. Souverän sein. Sich nicht unterkriegen lassen.

Auch dann noch ein Lächeln auf den Lippen, wenn uns innerlich die Angst fast auffrisst. Was aber, wenn das Leben immer noch einen drauflegt und wir irgendwann keine Kraft mehr haben, dagegenzuhalten? Wenn es uns entweder mit einer brutalen Schicksalsbewegung plötzlich den Boden unter den Füßen wegzieht oder auf fast elegante Weise das Spiel der Überforderung spielt, indem es uns mit ständigen, gerade noch so erträglichen... Manchmal auf so absurde Art, dass wir schon denken, dass wir uns das alles nur einbilden und im Grunde doch Jammerlappen sind. Die Qualen sind gerade so stark, dass wir schließlich zu dem Ergebnis kommen, dass dieses Elend eben zum Normalzustand dazugehört und wir uns mit einem schlechten Gewissen herumschlagen, wenn wir uns auch noch beschweren. Es ist ja nicht alles mies.

Also heißt es, all unsere gelernten Strategien anzuwenden, Augen zu und durch. Archetypen ganz im Allgemeinen kannst du als universelle Urbilder verstehen. Ihnen werden bestimmte Strukturen, Eigenschaften und auch Herausforderungen und Ziele auf emotionaler und mentaler Ebene zugesprochen. Als universell werden diese ursprünglichen Muster... "Wie du mit Menschen sprichst, die gerade keine Tipps haben wollen. Darüber könntest einen Beitrag schreiben, Carina." Im ersten Moment hörte sich das super an!

Eine neue Idee für einen Blogbeitrag und auch noch ein Thema mit dem ich mich auskenne - läuft. Oder? Wie... Heute darf ich dir einen ganz besonderen Menschen vorstellen - Meike Iwanek. Ich habe Meike auf einem Workshoptag kennengelernt und fand sie auf Anhieb sympathisch. Meike hat eine Herz für Zahlen und sie erzählte mir davon, wie sie noch bevor sie sich selbständig...

Die innere Führung ist ein entscheidender Aspekt des persönlichen Wachstums und der spirituellen Entwicklung. Sie bietet Orientierung in schwierigen Zeiten und hilft, fundierte Entscheidungen zu treffen, die im Einklang mit dem eigenen wahren Selbst stehen. Doch was genau sind die Grundpfeiler dieser inneren Führung? Dieser Blogbeitrag beleuchtet die 3 Säulen der inneren Führung und zeigt, wie sie das Leben bereichern können. Innere Führung beschreibt die Fähigkeit, aus dem Inneren heraus klare Entscheidungen zu treffen und den eigenen Weg zu erkennen. Sie basiert auf Intuition, Selbstbewusstsein und einem tiefen Verständnis der eigenen Werte und Überzeugungen.

Diese innere Stimme, die oft als leises Flüstern wahrgenommen wird, leitet uns durch die Höhen und Tiefen des Lebens. Sie ist der Kompass, der uns sicher durch stürmische Zeiten führt. Doch innere Führung entsteht nicht von heute auf morgen. Sie erfordert kontinuierliche Arbeit an sich selbst und die Bereitschaft, sich mit den eigenen inneren Prozessen auseinanderzusetzen. Die drei Säulen der inneren Führung bieten dabei eine solide Grundlage, um diese Fähigkeit zu stärken und auszubauen. Selbstbewusstsein ist die erste und vielleicht wichtigste Säule der inneren Führung.

Es geht darum, sich seiner selbst bewusst zu sein – seiner Stärken, Schwächen, Bedürfnisse und Wünsche. Nur wer sich selbst kennt, kann authentisch handeln und Entscheidungen treffen, die im Einklang mit den eigenen Überzeugungen stehen. Selbstbewusstsein entwickelt sich durch Selbstreflexion. Es ist notwendig, regelmäßig innezuhalten und das eigene Handeln sowie die eigenen Gedankenmuster zu hinterfragen. Welche Motive treiben mich an? Was für Ängste blockieren mich?

Welche Ziele verfolge ich wirklich? Diese Fragen helfen dabei, ein tieferes Verständnis für die eigenen Beweggründe zu entwickeln. Heutzutage sind wir so vielen Ablenkungen ausgesetzt wie noch nie zuvor in der Menschheitsgeschichte. Daher ist es oft eine Herausforderung, unsere innere Führung zu vernehmen ihr zu folgen. Unsere innere Führung repräsentiert unsere Herzensstimme, denn hier liegt sozusagen unser innerer Kompass. Doch die Kunst, unserer inneren Führung zu vertrauen, ist von unschätzbarem Wert für unser persönliches Wachstum und unsere Erfüllung im Leben.

Ohne unserer inneren Führung zu folgen, können wir unser höchstes Potential nicht entfalten. Auf diesem Weg begegnen uns vier große Herausforderungen, die es zu überwinden gilt: Unsicherheit, Perfektionismus, Angst und mangelndes Vertrauen. Unsicherheit und Selbstzweifel sind wie Schatten, die uns ständig begleiten und unsere Entscheidungen beeinflussen. Wenn wir als Kind nicht genügend Autonomie entwickeln durften und uns statt dessen immer an die Wünsche und Empfehlungen unserer Eltern anpassen mußten, um überhaupt ein wenig Zuwendung zu erhalten, so fehlt uns oft... Doch um unsere innere Führung zu finden, müssen wir lernen, dieser Unsicherheit zu begegnen und sie zu überwinden. Das bedeutet, uns selbst zu erlauben, Fehler zu machen und aus ihnen zu lernen, anstatt uns von der Angst vor dem Versagen lähmen zu lassen.

Vor allem geht es hier auch darum, immer besser herauszufinden, was wir selbst brauchen und möchten, und was nicht! Dies sollten wir dann auch unbedingt unserem Umfeld mitteilen und lernen dafür einzustehen. Außerdem dürfen wir uns erlauben für uns selbst einzustehen und dabei auch die nötige Disziplin und Durchhaltevermögen aufbringen! In meinem Kopf spricht alles gegen das Risiko eines neuen Weges. Es gibt aber auch eine zarte innere Stimme, meine Intution, die mir zuflüstert: "Riskiere es, ich führe dich auf einen neuen erfüllten Weg, dein Traum realisiert sich." Die Intuition spricht zu uns über unsere... Welche Menschen tun mir gut?

In welchen Situationen sprühe ich vor Lebensfreude und Energie? etc... Sie fordert uns deutlich zur Selbstakzeptanz, Selbstliebe und Selbstermächtigung auf. Je mehr wir diesem Weg folgen, desto deutlicher wird unsere innere Stimme und wir lernen nach und nach, uns ganz von ihr führen zu lassen. Dazu gehören auch Zeiten der Stille und Entspannung, um in Kontakt mit ihr zu treten. Dennoch halten wir oft lange verzweifelt an Bekanntem, Vertrautem, einer vermeintlichen Sicherheit fest.

Dies können dysfunktionale Beziehungen, alte Denk- und Verhaltensmuster bzw. Glaubenssysteme etc. sein. Wir kuscheln uns ein in das bequeme Bett unserer inneren, oft unbewussten Zwänge. Lebenskrisen aller Art katapultieren uns aus dieser vermeintlichen "Komfortzone" heraus. Dies können Scheidungen, Arbeitslosigkeit, der Tod eines geliebten Menschen etc.

sein. Eine Krise erleben wir, wenn etwas in unserem Leben nicht mehr zu uns passt, wenn das Fundament wackelt, damit etwas Neues geboren werden kann. Wir können uns dann als "Opfer" des Schicksals fühlen und in den Widerstand gehen. Dies vergrößert unseren Leidensdruck und kostet zudem viel Kraft und Energie. Aus der Position der Akzeptanz hingegen ist es möglich, einen Perspektivwechsel vorzunehmen und zu schauen, ob wir der Situation irgendeinen positiven Aspekt abgewinnen können. Wenn das Leid sehr groß ist, geht dies erst nach einer Phase der Trauer und dem Ausdruck der mit dem Geschehenen in Zusammenhang stehenden Emotionen.

Vielleicht fordert uns das Leben gerade auf, klare Grenzen zu setzen, liebevoller mit uns umzugehen, damit wir Energie aufbauen statt uns zu verausgaben. Vielleicht geht es auch um eine berufliche Veränderung, die uns neue befriedigendere Möglichkeiten eröffnet als das Bisherige. Oft tauchen in Verbindung mit Krisen Blockaden auf, die ihre Ursache in unserer Kindheit haben und die wir nun transformieren dürfen, um diese alten Traumata endgültig aus unserem Leben zu verabschieden. Meine Erfahrung ist, dass wir in einer Zeit leben, die diese alten Muster immer schneller an die Oberfläche spült und uns durch Geschehnisse im Außen damit konfrontiert. Kaum ein anderes Wort wird in der Führung so häufig verwendet und gleichzeitig so schwer greifbar gemacht. Wir alle wissen: Ohne Vertrauen funktioniert nichts – keine Zusammenarbeit, keine Innovation, keine echte Verantwortung.

Doch warum ist es oft so schwierig, Vertrauen zu schaffen? Und wie können wir es aktiv aufbauen, ohne dabei die Kontrolle zu verlieren? Vertrauen ist die Grundlage jeder erfolgreichen Zusammenarbeit. In einem vertrauensvollen Team trauen sich die Mitglieder, offen zu sprechen, Risiken einzugehen und kreative Lösungen zu entwickeln. Ohne Vertrauen entstehen Unsicherheiten, Konflikte und ein erhöhter Kontrollaufwand, der alle Beteiligten belastet.Doch Vertrauen wirkt nicht nur nach außen. Es hat auch Einfluss auf die innere Haltung von Führungskräften.

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