Lächeln 31 01 2015 Swr3 Gedanken Kirche Im Swr De
von Peter Kottlorz, Rottenburg/N., Katholische Kirche „Der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen ist ein Lächeln“ – wie wahr diese Lebensweisheit. Ein Lächeln gilt als entwaffnend, weil ich mit einem Lächeln zeige: ich will dir nichts Böses, du bist mir willkommen. Es ist schön, dass uns dieser Gefühlausdruck schon in die Wiege gelegt ist. Das Lächeln ist angeboren. Jede Mutter ist entzückt über das erste Lächeln ihres Babys.
Und damit fängt die liebevolle und wortlose Kommunikation zwischen Mutter und Kind an. Und auch später kann man sich einem Lächeln nicht entziehen, es ist ansteckend - wenn es echt ist! Das heißt, wenn es von Herzen kommt und durch die Augen spricht. Darum funktioniert auch kein verordnetes Lächeln, in die Gesichter von Servicemenschen gestanzt, in dem sich nur die Muskeln bewegen, aber die Augen nicht strahlen. Beruflich verordnetes Dauerlächeln soll sogar krank machen. Es soll zu Kreislaufproblemen und sogar zu Depressionen führen, haben Emotionsforscher herausgefunden.
Echtes Lächeln hingegen soll gesund sein, den Schmerz verringern und das Wohlbefinden steigern. Weil es Endorphine, diese Glückshormone freisetzt. Aber wie geht ein echtes Lächeln? Das funktioniert doch nicht auf Knopfdruck und ich kann mich auch nicht dazu zwingen. Will ich auch nicht. Vielleicht kommt es zu einem echten Lächeln, wenn ich mich an schöne Dinge erinnere oder mich in wohltuende Situationen begebe.
Echt wird ein Lächeln auch, wenn ich von Innen nach Außen gehe, wenn ich versuche, das Schöne an der Welt oder das Gute im Menschen zu sehen. Wenn ich genau danach suche, wo der Mensch, der mir gegenüber steht seine Guten und schönen Seiten hat, dann könnte ich etwas wahrnehmen, dass alle Menschen miteinander verbindet. Denn „Das Lächeln ist ein Fenster durch das man sieht, ob das Herz zu Hause ist“… Guten Tag, Ihnen wurde ein Beitrag auf Kirche im SWR empfohlen: "Lächeln " von Peter Kottlorz, Rottenburg/N., Katholische Kirche Klicken Sie hier um ihn aufzurufen: https://www.kirche-im-swr.de/?m=19099 Viele Grüße, Ihr Kirche-im-SWR-Team Ich bestätige, dass ich den/die Empfänger*in kenne und diese*r einverstanden ist mit der Zusendung. Evangelische Rundfunkarbeit Augustenstraße 12470197 StuttgartTel.
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von Clarissa Wolk, Freiburg, Katholische Kirche Ich mag Listen. Ich nutze sie gerne beim Arbeiten, um mich zu sortieren. Aber auch in meiner Freizeit notiere ich mir gerne alle To-Dos der Reihe nach. Doch am allermeisten gefällt mir eine ganz besondere Liste. Sie nennt sich „Lebenswertliste“.
Darin tragen ganz unterschiedliche Leute zusammen, warum ihr Leben gerade lebenswert ist. Die Redaktion der Süddeutschen Zeitung sammelt diese Alltagsmomente und veröffentlicht jede Woche eine neue Ausgabe davon. Menschen benennen darin ganz kurz, was ihnen in der vergangenen Woche Gutes passiert ist oder was ihnen gutgetan hat. Da lese ich zum Beispiel: „Nach Fehlkauf das Goldrichtige bekommen“, „Mein Medikament wirkt“, oder „Spontane Tanzeinlage beim Wäscheaufhängen“. Ich schaue mir diese Liste jede Woche an und bin jedes Mal super gespannt, was drinsteht. Und ich weiß auch warum: Wenn Menschen ihre kleinen Alltagshighlights teilen, dann habe auch ich irgendwie Anteil an diesem Glück.
Und manchmal male ich mir auch aus, welche Geschichten hinter den kurzen Stichworten stecken könnten. Wenn jemand schreibt „Ja sagen“, dann überlege ich mir, ob dahinter ein Heiratsantrag steckt, oder ob da jemand ein mutiges Ja zu einem herausfordernden Job gesagt hat. Und wenn ich lese „alleine einen Städtetrip machen“, erinnere ich mich daran, wie ich letzten Sommer ein paar Tage nur für mich weggefahren bin. Beim Stichwort „neuen Lieblingskuchen entdeckt“, habe ich auch richtig Freude. Denn dann ploppt bei mir innerlich der leckere Apfelkuchen meiner Oma auf. Die Lebenswertliste zeigt mir, wie unterschiedlich Glück aussehen kann.
Für die einen ist es in Bewegung bleiben, für die anderen eine feste Routine haben. Für manche ist es in Gemeinschaft sein und wieder andere wollen endlich mal die Ruhe genießen. Alles darf nebeneinanderstehen, ohne verglichen zu werden. Das ist das Schöne an der Lebenswertliste: Sie zeigt, dass es kein richtig oder falsch gibt, wenn es darum geht, was Menschen glücklich macht. von Martin Wolf, Kaiserslautern, Katholische Kirche Kurz bevor der ICE den Berliner Hauptbahnhof erreicht, kommt noch eine Durchsage des Zugchefs: Es ist so herrliches Wetter heute.
Genießen Sie den Tag, und was immer sie heute noch tun, machen sie es doch mit einem Lächeln. Klingt erstmal wie ein abgehangener Kalenderspruch, hab ich gedacht. Aber ist nicht auch was dran? Klar ist: Lächeln ist kein Patentrezept für alle Fälle. Es hilft mir nicht, wenn es mir richtig dreckig geht. Es hilft auch nicht, wenn mir einer gegenübersitzt, der um einen lieben Menschen trauert.
Da wirkt Lächeln bestenfalls hilflos und deplatziert. Aber da war auch der Busfahrer, der mich beim Einsteigen gestern freundlich begrüßt und angelächelt hat. Die Zugbegleiterin im ICE, die mir den Kaffee hingestellt hat. Mit einem Lächeln. Das tat einfach gut. Da war das Chorprojekt, bei dem ich vor Jahren mitgesungen habe.
Als die Chorleiterin unzufrieden war hat sie uns gebeten, nicht so verbissen dreinzuschauen. Mal zu lächeln. Ein freundliches Gesicht zu machen. Ich weiß, dass ich darüber damals auch nur lächeln konnte. Aber es hat geholfen. Der Chor klang besser, frischer, motivierter.
Vieles im Leben hat oft zwei Seiten. Und es liegt bei mir, ob ich vor allem die schlechte oder die gute sehe. Und wenn mir das dann noch ein Lächeln ins Gesicht zaubert, dann tue ich damit nicht nur mir was Gutes, sondern auch anderen. von der Undurchsichtigkeit der Situation im Nahen Osten. Die Angriffe und die Spirale der Vergeltung. Du siehst die Menschen, die seit Jahren mutig für ihre Freiheit einstehen, und jene, die jetzt unter den Bomben leiden.
Gott, wir legen diese Not vor dich hin und mit ihr unsere große Angst: die Sorge, dass die Gewalt kein Ende findet, dass aus Funken ein Flächenbrand wird. Wir fühlen uns machtlos. Gott, wir kommen zu dir, ohne zu wissen, was wir beten sollen. Höre unsere Sprachlosigkeit, unser Mitgefühl mit den leidenden Menschen. Nimm du dich ihrer an! Das Wort zum Sonntag, Liveübertragungen von Gottesdiensten und mehr!
Veranstaltungen und Impulse rund ums Thema Abschied und Verluste von Dominik Frey, Baden-Baden, Katholische Kirche Es ist schon verrückt, welche Gedenktage es mittlerweile gibt. Gestern war „Weltlachtag“. Punkt 14.00 Uhr haben sich weltweit Menschen getroffen, die gerne lachen. Sie haben drei Minuten lang gelacht - für den Frieden, für die eigene Gesundheit und weil´s Spaß macht.
Mit verordnetem Lachen tu ich mich schwer. Ich finde es aber umso schöner, wenn es spontan geschieht. So wie bei Sara im Alten Testament. Hinter einer Zeltwand belauscht sie ein Gespräch ihres Mannes Abraham mit Gott. Der kündigt an, dass Abraham und Sara demnächst noch ein Kind bekommen werden. Eigentlich sind die beiden schon viel zu alt dafür.
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