Lachen 04 05 2015 Swr3 Gedanken Alle Beiträge Kirche Im Swr
von Dominik Frey, Baden-Baden, Katholische Kirche Es ist schon verrückt, welche Gedenktage es mittlerweile gibt. Gestern war „Weltlachtag“. Punkt 14.00 Uhr haben sich weltweit Menschen getroffen, die gerne lachen. Sie haben drei Minuten lang gelacht - für den Frieden, für die eigene Gesundheit und weil´s Spaß macht. Mit verordnetem Lachen tu ich mich schwer.
Ich finde es aber umso schöner, wenn es spontan geschieht. So wie bei Sara im Alten Testament. Hinter einer Zeltwand belauscht sie ein Gespräch ihres Mannes Abraham mit Gott. Der kündigt an, dass Abraham und Sara demnächst noch ein Kind bekommen werden. Eigentlich sind die beiden schon viel zu alt dafür. Und dann passiert es: Sara muss lachen.
Theologen haben sich den Kopf zerbrochen, warum Sara wohl gelacht hat. Die einen sagen, es war bestimmt ein ungläubiges Lachen: „Was, ich soll in meinem Alter noch ein Kind bekommen?“ Immerhin gehen Sara und Abraham schon auf die 100 zu. Oder es war ein erlösendes Lachen: „Na endlich! Endlich hat Gott kapiert, was uns noch fehlt.“ So ein erlösendes Lachen kann auch Zweifel wegwischen: „Klar, warum auch nicht? Wir werden das schon schaukeln.“ Der SWR ist ein länderübergreifender Sender, der öffentlich-rechtlichen Rundfunk (Hörfunk, Fernsehen, Internetangebote) für und in den Ländern Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg macht.
Die Katholische Rundfunkarbeit im Bistum Mainz beim SWR kooperiert mit der Katholischen Rundfunkarbeit all der Diözesen, die im Sendegebiet zu finden sind: Freiburg, Limburg, Mainz, Rottenburg-Stuttgart, Speyer und Trier. Gemeinsam werden so beim SWR Jahr für Jahr etwa 2000 Sendungen für die verschiedenen SWR-Programme produziert und gesendet. Hören Sie doch mal rein! Wir freuen uns auf Sie! Alle katholischen Sendungen im SWR gibt es auch im Internet zum Nachhören und Nachlesen! Begegnungen Sonn- und Feiertags 9.10-9.30 Uhr
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Der Mann Toshiyuki und seine Ehefrau sind zu dem Zeitpunkt schon dreißig Jahre verheiratet. Da verliert Toshiyukis Frau ihr Augenlicht und ist so verzweifelt, dass sie nur noch einsam in ihrer Wohnung sitzt. Toshiyuki möchte seine Frau aufmuntern, und macht etwas Unglaubliches. Er baut aus Liebe seinen gesamten Bauernhof um, er verwandelt den Milchbetrieb in einen riesigen Blumengarten. Er gräbt um und sät und sät. Zwei Jahre lang.
bDann ist der Garten fertig und es wird Frühling. Obwohl Toshiyukis Frau das gigantische pinke Blumenmeer rings um ihr Haus nicht sehen kann, lebt sie wieder auf. Denn sie kann überall die Liebe ihres Mannes riechen. Überall duftet es nach wunderschönen Blumen. Die Texte unserer Sendungen in den SWR-Programmen können Sie nachlesen und für private Zwecke nutzen.Klicken Sie unten die gewünschte Sendung an. von Clarissa Wolk, Freiburg, Katholische Kirche
Ich mag Listen. Ich nutze sie gerne beim Arbeiten, um mich zu sortieren. Aber auch in meiner Freizeit notiere ich mir gerne alle To-Dos der Reihe nach. Doch am allermeisten gefällt mir eine ganz besondere Liste. Sie nennt sich „Lebenswertliste“. Darin tragen ganz unterschiedliche Leute zusammen, warum ihr Leben gerade lebenswert ist.
Die Redaktion der Süddeutschen Zeitung sammelt diese Alltagsmomente und veröffentlicht jede Woche eine neue Ausgabe davon. Menschen benennen darin ganz kurz, was ihnen in der vergangenen Woche Gutes passiert ist oder was ihnen gutgetan hat. Da lese ich zum Beispiel: „Nach Fehlkauf das Goldrichtige bekommen“, „Mein Medikament wirkt“, oder „Spontane Tanzeinlage beim Wäscheaufhängen“. Ich schaue mir diese Liste jede Woche an und bin jedes Mal super gespannt, was drinsteht. Und ich weiß auch warum: Wenn Menschen ihre kleinen Alltagshighlights teilen, dann habe auch ich irgendwie Anteil an diesem Glück. Und manchmal male ich mir auch aus, welche Geschichten hinter den kurzen Stichworten stecken könnten.
Wenn jemand schreibt „Ja sagen“, dann überlege ich mir, ob dahinter ein Heiratsantrag steckt, oder ob da jemand ein mutiges Ja zu einem herausfordernden Job gesagt hat. Und wenn ich lese „alleine einen Städtetrip machen“, erinnere ich mich daran, wie ich letzten Sommer ein paar Tage nur für mich weggefahren bin. Beim Stichwort „neuen Lieblingskuchen entdeckt“, habe ich auch richtig Freude. Denn dann ploppt bei mir innerlich der leckere Apfelkuchen meiner Oma auf. Die Lebenswertliste zeigt mir, wie unterschiedlich Glück aussehen kann. Für die einen ist es in Bewegung bleiben, für die anderen eine feste Routine haben.
Für manche ist es in Gemeinschaft sein und wieder andere wollen endlich mal die Ruhe genießen. Alles darf nebeneinanderstehen, ohne verglichen zu werden. Das ist das Schöne an der Lebenswertliste: Sie zeigt, dass es kein richtig oder falsch gibt, wenn es darum geht, was Menschen glücklich macht. von Dorothee Wüst, Kaiserslautern, Evangelische Kirche Guten Tag, Ihnen wurde ein Beitrag auf Kirche im SWR empfohlen: "Weltlachtag" von Dorothee Wüst, Kaiserslautern, Evangelische Kirche Klicken Sie hier um ihn aufzurufen: https://www.kirche-im-swr.de/?m=3638 Viele Grüße, Ihr Kirche-im-SWR-Team Ich bestätige, dass ich den/die Empfänger*in kenne und diese*r einverstanden ist mit der Zusendung.
Evangelische Rundfunkarbeit Augustenstraße 12470197 StuttgartTel. 0711/222 76 85 Katholische RundfunkarbeitJahnstraße 3270597 StuttgartTelefon: 0711/9791 23 80 von Dorothee Wüst, Kaiserslautern, Evangelische Kirche Meine Tochter Emma ist neun Jahre alt. Und sie hat eine Menge Freundinnen.
Die kommen ab und an vorbei, haben Spaß zusammen, wollen Chips und Süßigkeiten. Und dann gehen sie wieder, werden abgeholt von ihren Eltern. Wie Paula. Die zieht ihre Jacke und ihre Stiefel an, während draußen der Motor des elterlichen Autos läuft. Die üblichen Verabschiedungszeremonien sind bewältigt, da dreht sich Paula noch einmal um: „Gott segne euch“, schmettert sie durch den Flur. Und wir müssen alle furchtbar lachen.
Vielleicht wollte Paula einfach sagen, dass sie gerne bei uns war. Vielleicht dachte sie auch, dass ein Segensgruß in einem Pfarrhaus nie verkehrt ist. Oder sie wollte, dass wir alle furchtbar lachen. Auf jeden Fall gehe ich in die Küche und muss noch immer lachen. Gott segne euch. Ein großes Wort für ein kleines Mädchen.
Aber eigentlich ein gutes Wort. Viel besser als „Tschüss“ oder „Mach’s gut“. Früher gingen Segensworte Menschen viel leichter über die Lippen als heute. Da war es ganz normal, einander zu segnen. Einander Gottes gute Begleitung zu wünschen. Wenn man das heute im Alltag tut, riskiert man verwunderte Blicke.
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