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Die SPD verliert den Bezug zur hart arbeitenden Mitte. Statt sich um die Sorgen der Arbeiter zu kümmern, wirkt sie abgehoben und elitär. Ein Kurswechsel ist dringend nötig, meint Markus Peters. Saniert werden muss die Glocke so oder so. Das Bremer Konzerthaus ist in einem desolaten Zustand. Doch was ist mit einem dritten Saal?
Es gibt gute Gründe, ihn zu bauen, meint Jürgen Hinrichs. Wie man das eigene Umfeld lebenswerter machen und die Natur vor Ort schützen kann, zeigen jedes Jahr im Frühling die Müllsammelaktionen im Landkreis Diepholz. Mitmachen ist einfach, findet Claudia Ihmels. Die Siege gegen Heidenheim und Union Berlin waren für Werder Bremen ein Befreiungsschlag. Jetzt kann das Team mit mehr Selbstvertrauen in die kommenden Spiele gehen, meint unser Autor Oliver Reck. Über unfaire Aktionen im Fußball wird viel geredet, doch die besonderen Momente echten Fairplays sollten nicht untergehen.
Christoph Bähr würdigt daher das Verhalten zweier Spieler des TV Jahn Delmenhorst. Auslöser ist eine kuriose Debatte aus "Hart aber fair": Warum Özdemir seinen Namen falsch aussprechen lässt – und weshalb genau das laut FOCUS-Kolumnist Jan Fleischhauer zu seinem Erfolg beigetragen haben könnte. Wirtschaftswissenschaftler Clemens Fuest erklärt, warum es nur ein Mini-Wachstum geben wird. Langfristig sieht er wegen der Energiepolitik für einen ganzen Sektor keine Zukunft in Deutschland. Das ZDF behält seinen Intendanten. Der ehemalige ZDF-Journalist Wolfgang Herles schreibt in einem Gastkommentar: Die Wiederwahl Himmlers ist fatales Signal.
Für Kanzler und EU-Kommissionschefin ist der Atomausstieg ein strategischer Fehler. Aber unternehmen will Merz nichts. Mit dem Wort „irreversibel“ zementiert er den Ausstieg und begeht denselben Fehler wie einst Merkel. Tesla unterschätzt, Ladeinfrastruktur verschlafen, Autonomie gebremst und Kosten ignoriert: Vier Fehlentscheidungen früherer Autobosse rächen sich heute brutal. Von Andreas Oetjen War da was? Vor vier Wochen herrschte weltweit großes Entsetzen.
Entsetzen über das, was Menschen Menschen antun können. Unvorstellbare Brutalität und Grausamkeit, skrupellose Mordlust und Menschenverachtung, Fanatismus… Eine Begriffserklärung Es war die Woche des geballten Schwachsinns mit vereinzelten Hoffnungsschimmern. Sturm an der Küste und Sturm im Wasserglas. Mit nebulösen Drohungen aus Russland wurde ein Highlight gesetzt. Zum…
Undemokratische Böller Das neue Jahr geht weiter, wie das alte geendet hat. Letzte Woche mal wieder mit Raketen auf Wohngebiete. Es ist eine Schande, eine menschliche Perversität, und findet doch… Mit einer Krise im Rücken gehen wir noch lange nicht nach Hause Ein erster Blick in den Rückspiegel endete letzte Woche mit dem Begriff des Lernens. Und da setzt dieser… Zeitenwende, Inflation und der Glaube an das Gute Ein Jahr liegt zurück, für das es nur einen Begriff geben kann.
Krisenjahr. Schön, dass hier schon der Plural im Begriff steckt,… Schuldenbremse: Wohlstand künftiger Generationen wird ausgebremst Die negativen Folgen des Verbots, Kredite für öffentliche Investitionen durch den Bund und die Länder aufzunehmen, sind unübersehbar. Der Ausbau und die Modernisierung vor allem der Infrastruktur sind bedrohlich vernachlässigt worden. Selbst wichtige Ersatzinvestitionen etwa beim Brückenbau und ins Schienennetz wurden nicht realisiert.
Getrieben durch die bitteren Erfahrungen mit dieser Infrastrukturbremse liegt mittlerweile eine Vielzahl von Vorschlägen zur Reform vor. Dazu gehören viele früher glühende Befürworter der Schuldenbremse wie die Deutsche Bundesbank und zwischenzeitlich auch die große Mehrheit innerhalb der Wirtschaftswissenschaft. Auch die EU hat mit der Reform ihres Reglements den Verschuldungsspielraum flexibilisiert. Nach der Unfähigkeit der Bundesampel zur Reform ist jetzt schon der Streit um die Schuldenbremse das Topthema der anstehenden Bundestagswahl. Da jedoch kaum ein finanzpolitisches Thema derart ideologisch besetzt und mit populistischen Fehlurteilen vernebelt wird, ist Aufklärung vor allem über zwei Mega-Irrtümer erforderlich. Erstens ist der Staat bei der Kreditfinanzierung öffentlicher Investitionen nicht mit der noch so klugen „schwäbischen Hausfrau“ zu vergleichen.
Wenn der Staat nicht in die Zukunft investiert, sondern spart, dann schrumpft die Wirtschaft. Man spricht hier vom "Sparparadoxon" (Erich Preiser). Öffentliche Investitionen etwa in die ökologische Transformation nutzen den Unternehmen, die aus eigener Kraft diese mittelfristig nicht finanzieren können (siehe Umbau vom fossilen zum grünen Stahl). Eine Influencerin oder ein feministisches Vorbild? Was Schüler und Schülerinnen der Berufsbildenden Schule Sophie Scholl in Bremerhaven heute über die Namensgeberin denken. Der erste Corona-Fall liegt mehr als ein Jahr zurück.
Die Datenlage ist weiterhin dünn. Dabei gibt es genug Vorschläge, Licht ins Dunkel zu bringen, meint Patrick Reichelt. Olympia in Tokio - das werden Notspiele unter strengen Auflagen. In rund 100 Tagen sollen die Sommerspiele eröffnet werden, doch die Corona-Lage ist weiter bedrohlich. Noch sind viele Fragen offen. Nach jahrelangem Streit ist der Tag gekommen: Großbritannien ist raus - nicht nur aus der EU, sondern auch aus dem gemeinsamen Markt.
Für Premier Johnson ist es ein Triumph, andere trauern. Kapitän Manuel Neuer sehnt zum Jahreswechsel mit seinen Teamkollegen beim FC Bayern das Ende der Corona-Krise herbei. Die Gruppe der WESER-KURIER-Leserinnen und Leser, die derzeit auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Thomas Röwekamp in Berlin zu Besuch sind, hat einen beinahe perfekten Zeitpunkt abgepasst. Die Bildung einer neuen Regierung mit der Vorstellung eines neuen Koalitionsvertrags bekommen politisch Interessierte in der Regel nur einmal in vier Jahren geboten. Diesmal war es zufällig so weit. Der kleine Schönheitsfehler dabei: Der eigentlich geplante Besuch einer Bundestagssitzung musste entfallen.
Weil es derzeit in Berlin nur eine geschäftsführende Regierung gibt, sind keine Gesetzesvorhaben auf dem Weg, über die das neu gewählte Parlament beraten könnte. Daher finden derzeit noch keine Plenarsitzungen statt. Dafür allerdings standen eine Diskussionsveranstaltung im Reichstag mit dem Bundestagsabgeordneten Thomas Röwekamp (CDU) und ein Besuch in der Bundespressekonferenz beim Korrespondenten des WESER-KURIER in Berlin, Markus Peters, auf dem Programm. Dabei wurde natürlich auch die Vorstellungen der möglichen neuen Regierungskoalition kontrovers diskutiert. "Ich finde es eigentlich ziemlich fair, was die Parteien da ausgehandelt haben. Jeder ist zu seinem Recht gekommen", urteilt der 77-jährige Peter Plath.
Aber er nimmt die Parteien auch in die Pflicht. "Jetzt müssen sie sehen, dass sie ihre Vorhaben umgesetzt bekommen." Eine Meinung, die die 18-jährige Schülerin Mia Aulich und die 74-jährige Rentnerin Bärbel Löwe-Briola teilen. Kritischer dagegen ist Jochen Hein dem 144-seitigen Vertragswerk gegenüber eingestellt. Er beurteilt insbesondere die Aufhebung der Schuldenbremse für die Verteidigungsausgaben negativ. "Ich sehe keine Bedrohungslage für Deutschland", sagt der 64-jährige Ingenieur, der unter anderem fürchtet, dass Deutschland durch die hohen Schulden seine hohe Kreditwürdigkeit an den Kapitalmärkten verliert. Auch die Ausgrenzung der AfD durch die Parteien der Mitte sieht er kritisch und spricht sich für eine Zusammenarbeit aus.
"Wie soll das gehen", fragt dagegen Peter Plath zurück, "die AfD ist gegen die Nato und gegen die Europäische Union." Das gehe einfach mit den Vorstellungen der Mitte-Parteien nicht zusammen. "So richtig viel habe ich vom Koalitionsvertrag noch nicht mitbekommen", gibt Gärtnermeister Florian Mategka zu. Doch was dem 45-Jährigen fehlt, ist der große Wurf, zum Beispiel beim Bürokratieabbau, in der Steuerpolitik und bei den Sozialsystemen. Da hätte er sich von der schwarz-roten Koalition mehr Reformen gewünscht. Auch das Hickhack um das Heizungsgesetz der Ampelkoalition, das jetzt durch ein neues Gebäudeenergiegesetz ersetzt werden soll, stört ihn. Bärbel Löwe-Briola hingegen fürchtet, das die wirtschaftliche Erholung, die die neue Bundesregierung unter anderem durch die Steuerfreiheit von Überstundenzuschlägen oder durch die Abschaffung der täglichen Höchstarbeitszeit erreichen will, nicht eintreten wird: "Die jungen Menschen...
"Das stimmt nicht", sagt die Schülerin, "ich habe neulich eine Studie gelesen, wonach meine Generation mindestens genauso viel arbeitet wie andere auch". Allerdings, so die 18-Jährige, werde das nicht so deutlich, weil es sich meist um einen Nebenjob während des Studiums handele. Der tauche allerdings als nicht-sozialversicherungspflichtige Beschäftigung seltener auf. Verden. Sie sind regelmäßiger Leser des WESER-KURIER, der Bremer Nachrichten oder der Verdener Nachrichten? Und genauso an spannenden Geschichten aus Bremen, der Region wie dem Weltgeschehen im Allgemeinen interessiert?
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Die SPD Verliert Den Bezug Zur Hart Arbeitenden Mitte. Statt
Die SPD verliert den Bezug zur hart arbeitenden Mitte. Statt sich um die Sorgen der Arbeiter zu kümmern, wirkt sie abgehoben und elitär. Ein Kurswechsel ist dringend nötig, meint Markus Peters. Saniert werden muss die Glocke so oder so. Das Bremer Konzerthaus ist in einem desolaten Zustand. Doch was ist mit einem dritten Saal?
Es Gibt Gute Gründe, Ihn Zu Bauen, Meint Jürgen Hinrichs.
Es gibt gute Gründe, ihn zu bauen, meint Jürgen Hinrichs. Wie man das eigene Umfeld lebenswerter machen und die Natur vor Ort schützen kann, zeigen jedes Jahr im Frühling die Müllsammelaktionen im Landkreis Diepholz. Mitmachen ist einfach, findet Claudia Ihmels. Die Siege gegen Heidenheim und Union Berlin waren für Werder Bremen ein Befreiungsschlag. Jetzt kann das Team mit mehr Selbstvertrauen in...
Christoph Bähr Würdigt Daher Das Verhalten Zweier Spieler Des TV
Christoph Bähr würdigt daher das Verhalten zweier Spieler des TV Jahn Delmenhorst. Auslöser ist eine kuriose Debatte aus "Hart aber fair": Warum Özdemir seinen Namen falsch aussprechen lässt – und weshalb genau das laut FOCUS-Kolumnist Jan Fleischhauer zu seinem Erfolg beigetragen haben könnte. Wirtschaftswissenschaftler Clemens Fuest erklärt, warum es nur ein Mini-Wachstum geben wird. Langfristig...
Für Kanzler Und EU-Kommissionschefin Ist Der Atomausstieg Ein Strategischer Fehler.
Für Kanzler und EU-Kommissionschefin ist der Atomausstieg ein strategischer Fehler. Aber unternehmen will Merz nichts. Mit dem Wort „irreversibel“ zementiert er den Ausstieg und begeht denselben Fehler wie einst Merkel. Tesla unterschätzt, Ladeinfrastruktur verschlafen, Autonomie gebremst und Kosten ignoriert: Vier Fehlentscheidungen früherer Autobosse rächen sich heute brutal. Von Andreas Oetjen ...
Entsetzen Über Das, Was Menschen Menschen Antun Können. Unvorstellbare Brutalität
Entsetzen über das, was Menschen Menschen antun können. Unvorstellbare Brutalität und Grausamkeit, skrupellose Mordlust und Menschenverachtung, Fanatismus… Eine Begriffserklärung Es war die Woche des geballten Schwachsinns mit vereinzelten Hoffnungsschimmern. Sturm an der Küste und Sturm im Wasserglas. Mit nebulösen Drohungen aus Russland wurde ein Highlight gesetzt. Zum…