Mit Einem Lächeln 02 08 2025 Swr3 Gedanken Kirche Im Swr De

Emily Johnson
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mit einem lächeln 02 08 2025 swr3 gedanken kirche im swr de

von Martin Wolf, Kaiserslautern, Katholische Kirche Kurz bevor der ICE den Berliner Hauptbahnhof erreicht, kommt noch eine Durchsage des Zugchefs: Es ist so herrliches Wetter heute. Genießen Sie den Tag, und was immer sie heute noch tun, machen sie es doch mit einem Lächeln. Klingt erstmal wie ein abgehangener Kalenderspruch, hab ich gedacht. Aber ist nicht auch was dran? Klar ist: Lächeln ist kein Patentrezept für alle Fälle.

Es hilft mir nicht, wenn es mir richtig dreckig geht. Es hilft auch nicht, wenn mir einer gegenübersitzt, der um einen lieben Menschen trauert. Da wirkt Lächeln bestenfalls hilflos und deplatziert. Aber da war auch der Busfahrer, der mich beim Einsteigen gestern freundlich begrüßt und angelächelt hat. Die Zugbegleiterin im ICE, die mir den Kaffee hingestellt hat. Mit einem Lächeln.

Das tat einfach gut. Da war das Chorprojekt, bei dem ich vor Jahren mitgesungen habe. Als die Chorleiterin unzufrieden war hat sie uns gebeten, nicht so verbissen dreinzuschauen. Mal zu lächeln. Ein freundliches Gesicht zu machen. Ich weiß, dass ich darüber damals auch nur lächeln konnte.

Aber es hat geholfen. Der Chor klang besser, frischer, motivierter. Vieles im Leben hat oft zwei Seiten. Und es liegt bei mir, ob ich vor allem die schlechte oder die gute sehe. Und wenn mir das dann noch ein Lächeln ins Gesicht zaubert, dann tue ich damit nicht nur mir was Gutes, sondern auch anderen. Die Texte unserer Sendungen in den SWR-Programmen können Sie nachlesen und für private Zwecke nutzen.Klicken Sie unten die gewünschte Sendung an.

von Ruth Schneeberger, Friesenheim, Katholische Kirche Wie kann ich mir Gottes Liebe vorstellen? Es gibt eine Geschichte aus Japan, als ich die gehört habe, hab ich verstanden, wie das mit Gottes Liebe sein könnte. Das Ganze hat sich vor ungefähr fünfzehn Jahren zugetragen, und es ist nicht erfunden, sondern wirklich so passiert. Der Mann Toshiyuki und seine Ehefrau sind zu dem Zeitpunkt schon dreißig Jahre verheiratet. Da verliert Toshiyukis Frau ihr Augenlicht und ist so verzweifelt, dass sie nur noch einsam in ihrer Wohnung sitzt.

Toshiyuki möchte seine Frau aufmuntern, und macht etwas Unglaubliches. Er baut aus Liebe seinen gesamten Bauernhof um, er verwandelt den Milchbetrieb in einen riesigen Blumengarten. Er gräbt um und sät und sät. Zwei Jahre lang. bDann ist der Garten fertig und es wird Frühling. Obwohl Toshiyukis Frau das gigantische pinke Blumenmeer rings um ihr Haus nicht sehen kann, lebt sie wieder auf.

Denn sie kann überall die Liebe ihres Mannes riechen. Überall duftet es nach wunderschönen Blumen. Der SWR ist ein länderübergreifender Sender, der öffentlich-rechtlichen Rundfunk (Hörfunk, Fernsehen, Internetangebote) für und in den Ländern Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg macht. Die Katholische Rundfunkarbeit im Bistum Mainz beim SWR kooperiert mit der Katholischen Rundfunkarbeit all der Diözesen, die im Sendegebiet zu finden sind: Freiburg, Limburg, Mainz, Rottenburg-Stuttgart, Speyer und Trier. Gemeinsam werden so beim SWR Jahr für Jahr etwa 2000 Sendungen für die verschiedenen SWR-Programme produziert und gesendet. Hören Sie doch mal rein!

Wir freuen uns auf Sie! Alle katholischen Sendungen im SWR gibt es auch im Internet zum Nachhören und Nachlesen! Begegnungen Sonn- und Feiertags 9.10-9.30 Uhr von der Undurchsichtigkeit der Situation im Nahen Osten. Die Angriffe und die Spirale der Vergeltung. Du siehst die Menschen, die seit Jahren mutig für ihre Freiheit einstehen, und jene, die jetzt unter den Bomben leiden.

Gott, wir legen diese Not vor dich hin und mit ihr unsere große Angst: die Sorge, dass die Gewalt kein Ende findet, dass aus Funken ein Flächenbrand wird. Wir fühlen uns machtlos. Gott, wir kommen zu dir, ohne zu wissen, was wir beten sollen. Höre unsere Sprachlosigkeit, unser Mitgefühl mit den leidenden Menschen. Nimm du dich ihrer an! Das Wort zum Sonntag, Liveübertragungen von Gottesdiensten und mehr!

Veranstaltungen und Impulse rund ums Thema Abschied und Verluste Schließe Dich 25.000+ Menschen an. Erhalte interessante Fakten über das Podcasting, Tipps der Redaktion, Job-Angebote, Events und mehr. Hallo Podcast-Hörer! Melde dich hier an. Dich erwarten 1 Million abonnierbare Podcasts und alles, was Du rund um Podcasting wissen musst.

von Felix Weise, Stuttgart, Evangelische Kirche Die ersten Urlaubswochen. Ein bisschen Familienurlaub im Allgäu, Städtetrip nach Hamburg – voll von schönen Begegnungen. Der Radfahrer, der geistesgegenwärtig bremst, als ich unbedacht die Straße überquere und statt zu schimpfen, mich trotzdem freundlich anlächelt. Ein junger Mann, der hört, dass wir nach einem Weg suchen und uns anspricht, ob er uns helfen kann. Die Fahrgäste in der Bahn.

Ganz selbstverständlich helfen sie der jungen Musikerin. So bringt sie beim Aussteigen ihren Riesenkoffer und die Instrumente rechtzeitig aus dem Zug. Auf einem Spielplatz Mirka mit ihrem Sohn Louis. Sie sprechen uns an der Tischtennisplatte an. Erst ein bisschen schüchtern, aber mit einem offenen Lächeln. Dann geben sie uns mit großer Herzlichkeit Tipps für gute Restaurants in Hamburg.

Ich könnte natürlich auch von den Begegnungen erzählen, die weniger freundlich waren. Auch die gibt es immer. Aber ich möchte die guten behalten. Wie in einem großen inneren Fotoalbum. Und ich frage mich, ob Jesus damals mit seinen Jüngerinnen und Jüngern deshalb so gerne durchs Land gezogen ist: Weil man dabei Menschen trifft, die einen mit Gutem überraschen. Menschen, die Türen öffnen, sich spontan Zeit nehmen und ein Stück Leben mit einem teilen.

Unangenehme Begegnungen hatte er auch, wie die Bibel berichtet. Aber so wie ich mir Jesus vorstelle, hat auch er versucht die guten Erlebnisse zu behalten. Ich weiß, was ihn angetrieben hat und will ein bisschen davon abhaben: Ein bisschen von der liebevollen Menschenfreundlichkeit, die einem so viele Türen öffnet. Sie lässt einen aufbrechen. Sie hilft, wenn es auch mal schwierig wird. Wenn man nicht freundlich empfangen wird.

von Peter Kottlorz, Rottenburg/N., Katholische Kirche „Der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen ist ein Lächeln“ – wie wahr diese Lebensweisheit. Ein Lächeln gilt als entwaffnend, weil ich mit einem Lächeln zeige: ich will dir nichts Böses, du bist mir willkommen. Es ist schön, dass uns dieser Gefühlausdruck schon in die Wiege gelegt ist. Das Lächeln ist angeboren. Jede Mutter ist entzückt über das erste Lächeln ihres Babys.

Und damit fängt die liebevolle und wortlose Kommunikation zwischen Mutter und Kind an. Und auch später kann man sich einem Lächeln nicht entziehen, es ist ansteckend - wenn es echt ist! Das heißt, wenn es von Herzen kommt und durch die Augen spricht. Darum funktioniert auch kein verordnetes Lächeln, in die Gesichter von Servicemenschen gestanzt, in dem sich nur die Muskeln bewegen, aber die Augen nicht strahlen. Beruflich verordnetes Dauerlächeln soll sogar krank machen. Es soll zu Kreislaufproblemen und sogar zu Depressionen führen, haben Emotionsforscher herausgefunden.

Echtes Lächeln hingegen soll gesund sein, den Schmerz verringern und das Wohlbefinden steigern. Weil es Endorphine, diese Glückshormone freisetzt. Aber wie geht ein echtes Lächeln? Das funktioniert doch nicht auf Knopfdruck und ich kann mich auch nicht dazu zwingen. Will ich auch nicht. Vielleicht kommt es zu einem echten Lächeln, wenn ich mich an schöne Dinge erinnere oder mich in wohltuende Situationen begebe.

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Das Tat Einfach Gut. Da War Das Chorprojekt, Bei Dem

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Aber Es Hat Geholfen. Der Chor Klang Besser, Frischer, Motivierter.

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