Querdenker Bewegung Facebook Löscht 150 Konten Dlf Nova

Emily Johnson
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Für Corona-Leugner wird es schwieriger, ihre Desinformationen zu verbreiten. Facebook löscht etwa 150 Konten und Gruppen auf seinen Plattformen, die zur umstrittenen "Querdenker-Bewegung" zählen. Auch Michael Ballweg verliert seinen Account. Damit will Facebook, wie das Unternehmen sagt, gegen "koordinierten sozialen Schaden" vorgehen, also Schaden von der Gesellschaft abwenden. Mit dem Löschen von rund 150 Konten und Gruppen weltweit geht der Konzern sehr viel weiter als bislang. Während der Pandemie hatte Facebook Maßnahmen gegen Falschinformationen verschärft, aber ein Löschen in diesem Umfang ist neu.

Auch Michael Ballweg, der Gründer der "Querdenker-Bewegung" in Deutschland, verliert seinen Account. Damit verliert die Gruppe reichlich an Reichweite. "Allein die Stuttgarter 'Querdenker'-Seite hatte 30.000 Abonnenten", sagt unser Netzreporter Andreas Noll. Die Lösch-Aktion richtet sich gegen 'Querdenker' auf Facebook selbst und Instagram. Nicht davon betroffen ist jedoch der Messenger-Dienst WhatsApp, der ebenfalls zum Facebook-Konzern gehört. Rechtfertigung für das Löschen ist der "koordinierte soziale Schaden" – im Original: "coordinated social harm".

Doch der Begriff ist schwammig. "Das kann irgendwie alles oder nichts bedeuten", sagt Andreas. Facebook ist sich dessen bewusst, wie der lange Blogpost des Sicherheitsmanagers zeigt. Darin rechtfertigt der Konzern sein Vorgehen. Es gehe nicht allein um Verbote, aber um Grenzen. Wie Facebook am Donnerstag mitgeteilt hat, wurden knapp 150 Konten und Gruppen von der Plattform gelöscht.

Dabei habe es sich um Kanäle gehandelt, die der Internetkonzern der umstrittenen "Querdenker"-Bewegung zuordnet. Betroffen seien auch die Accounts von "Querdenker"-Gründer Michael Ballweg. Es sei weltweit die erste gezielte Aktion, die sich gegen eine Gruppierung richte, die einen "koordinierten sozialen Schaden" (Coordinated Social Harm) hervorrufe. (dpa) Lesen Sie dazu: Corona-Pandemie: Wer sind eigentlich die Impfgegner? Facebook hat ein neues Verfahren entwickelt, um weltweit „schädliche Netzwerke“ von seiner Plattform zu verbannen. Den ersten Fall hat der Internet-Konzern in Deutschland identifiziert: die umstrittene „Querdenken“-Bewegung.

150 Konten und Gruppen seien gelöscht worden. Es sei weltweit die erste gezielte Aktion, die sich gegen eine Gruppierung richte, die eine „koordinierte Schädigung der Gesellschaft“ (Coordinated Social Harm) hervorrufe, sagte Facebook-Sicherheitsmanager Nathaniel Gleicher am Donnerstag. Betroffen seien auch die Accounts von Querdenken-Gründer Michael Ballweg. Die Aktion richtet sich gegen „Querdenker“ auf Facebook selbst und Instagram. Nicht betroffen ist der Chatdienst WhatsApp, der ebenfalls zum Facebook-Konzern gehört. Facebook-Manager Gleicher warf den Querdenkern vor, in koordinierter Weise wiederholt gegen die Gemeinschaftsstandards von Facebook verstoßen haben.

„Hierzu zählen die Veröffentlichung von gesundheitsbezogenen Falschinformationen, Hassrede und Anstiftung zur Gewalt.“ Facebook hat zudem eine Liste von Webseiten der Querdenker identifiziert, die auf Facebook nicht länger verlinkt werden können: „Wir haben Verlinkungen auf Domains der Querdenken-Bewegung von unserer Plattform entfernt.“ Das „schädliche Netzwerk“ sei von Personen betrieben worden, die mit Gewalt außerhalb der Plattform und anderen „sozialen Schäden“ in Verbindung gebracht würden. An diesen koordinierten Kampagnen seien in der Regel authentische Nutzer beteiligt. „Das sind keine Fake-Profile, sondern echte Menschen, die sich organisieren, um systematisch gegen unsere Richtlinien zu verstoßen und Schaden auf oder außerhalb unserer Plattform anzurichten“, sagte Gleicher. Es sei weltweit die erste gezielte Aktion, die sich gegen eine Gruppierung richte, die eine "koordinierte Schädigung der Gesellschaft" hervorrufe, teilt der Konzern mit.

Facebook hat knapp 150 Konten und Gruppen auf seinen Plattformen gelöscht, die der Internetkonzern der umstrittenen Querdenker-Bewegung zuordnet. Es sei weltweit die erste gezielte Aktion, die sich gegen eine Gruppierung richte, die eine "koordinierte Schädigung der Gesellschaft" (Coordinated Social Harm) hervorrufe, sagte Facebook-Sicherheitsmanager Nathaniel Gleicher. Betroffen seien auch die Accounts von Querdenken-Gründer Michael Ballweg. Die Aktion richtet sich gegen "Querdenker" auf Facebook selbst und Instagram. Nicht betroffen ist der Chatdienst Whatsapp, der ebenfalls zum Facebook-Konzern gehört. Facebook-Manager Gleicher warf den Querdenkern vor, in koordinierter Weise wiederholt gegen die Gemeinschaftsstandards von Facebook verstoßen haben.

"Hierzu zählen die Veröffentlichung von gesundheitsbezogenen Falschinformationen, Hassrede und Anstiftung zur Gewalt." Facebook hat zudem eine Liste von Webseiten der Querdenker identifiziert, die auf Facebook nicht länger verlinkt werden können: "Wir haben Verlinkungen auf... In Deutschland regelt ein Gesetz den Umgang mit strafbaren Hasskommentaren. Doch auf Facebook bleibt etwa jeder sechste Kommentar online, auch wenn er bereits gemeldet wurde, zeigen SZ-Recherchen. Über ein schleierhaftes Vorgehen. Ballweg kündigte an, gegen die Löschung rechtlich vorzugehen. Insbesondere die Facebook-Seite von "Querdenken 711" mit mehr als 30 000 Abonnenten habe nur Inhalte zu den Themen Grundrechte und Meinungsfreiheit zum Thema gehabt.

Man habe sich bereits in den vergangenen Monaten mehrfach gegen ungerechtfertigte Löschungen rechtlich zur Wehr setzen können, sagte er. Der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl (CDU) sprach von "guten Nachrichten". Mit diesen Sperrungen dürfte es für die Szene erheblich schwieriger werden, ihre Propaganda zu verbreiten, und der weitere Zulauf aus der Bevölkerung dürfte erschwert werden, sagte der Minister. Facebook hat knapp 150 Konten und Gruppen auf seinen Plattformen gelöscht, die der Internetkonzern der umstrittenen Querdenker-Bewegung zuordnet. Es sei weltweit die erste gezielte Aktion, die sich gegen eine Gruppierung richte, die eine „koordinierte Schädigung der Gesellschaft“ (Coordinated Social Harm) hervorrufe, sagte Facebook-Sicherheitsmanager Nathaniel Gleicher am Donnerstag. Betroffen seien auch die Accounts von Querdenken-Gründer Michael Ballweg.

Falschinformationen, Hassrede und Anstiftung Die Aktion richtet sich gegen „Querdenker“ auf Facebook selbst und Instagram. Nicht betroffen ist der Chatdienst WhatsApp, der ebenfalls zum Facebook-Konzern gehört. Facebook-Manager Gleicher warf den Querdenkern vor, in koordinierter Weise wiederholt gegen die Gemeinschaftsstandards von Facebook verstoßen haben. „Hierzu zählen die Veröffentlichung von gesundheitsbezogenen Falschinformationen, Hassrede und Anstiftung zur Gewalt.“ Facebook hat zudem eine Liste von Webseiten der Querdenker identifiziert, die auf Facebook nicht länger verlinkt werden können: „Wir haben Verlinkungen auf Domains der Querdenken-Bewegung von unserer Plattform entfernt.“

„Querdenken“-Gründer Ballweg will rechtlich gegen Löschung vorgehen

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