So Nutzen Sie Ihre Stärken In Der Virtuellen Teamarbeit

Emily Johnson
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so nutzen sie ihre stärken in der virtuellen teamarbeit

Fügen Sie als Erste:r Ihre persönliche Berufserfahrung hinzu Fügen Sie als Erste:r Ihre persönliche Berufserfahrung hinzu Fügen Sie als Erste:r Ihre persönliche Berufserfahrung hinzu Fügen Sie als Erste:r Ihre persönliche Berufserfahrung hinzu Fügen Sie als Erste:r Ihre persönliche Berufserfahrung hinzu Was ist virtuelle Zusammenarbeit?

Virtuelle Zusammenarbeit beschreibt die digitale Organisation, Koordination und Teamarbeit in räumlich voneinander Teams, Abteilungen oder Unternehmensbereichen. Virtuelle Teams arbeiten remote, z.B. aus dem Home Office oder Co-Working Space, die es häufig in Smart Cities gibt, und organisieren sich hauptsächlich über digitale Kanäle wie Chats, E-Mails und Videokonferenzen. Die Vorteile virtueller Zusammenarbeit sind vielfältig. Es ermöglicht ein ortsunabhängiges arbeiten, sodass Kollegen remote arbeiten können. Das sorgt für Flexibilität für den Arbeitnehmer, da die Tätigkeitsstätte nicht das entscheidende Kriterium für einen produktiven Alltag ist.

Diese Flexibilität ist positiv für die Umwelt, da der regelmäßige Arbeitsweg entfällt. Virtuelle Zusammenarbeit stärkt die Work-Life-Balance und ermöglicht es Mitarbeitern, die besten Orte sowie Zeiten für ihre Produktivität zu finden und effektiv zu nutzen. Gleichzeitig steigern Arbeitgeber ihre Attraktivität, denn gerade junge Talente setzen auf Themen wie New Work und zugehörige Werte, wie eine Umfrage von Hirschtec und Kantar zeigt. Im Umkehrschluss bedeutet das eine gesteigerte Eigenverantwortung bei jedem Mitglied der virtuellen Belegschaft und eine starke Vertrauensbasis. <img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-62272 size-full" src="https://www.factro.de/wp-content/uploads/2024/03/Virtuelle_Zusammenarbeit_Snippet.png" alt="Virtuelle Zusammenarbeit ermöglicht neue Perspektiven" width="1080" height="1080" /> Gleichzeitig brauchen natürlich auch digitale Teams Führung.

Die Rolle des Digital Leaders bzw. von Digital Leadership ist dabei immens wichtig. Digitale Führungskräfte sollten stets offen für Neues sein, sich mit der Digitalisierung und modernen Tools auskennen sowie jederzeit die Wünsche, Sorgen und Anregungen des eigenen Teams einbeziehen. Der Teamleiter hat demnach eine große Verantwortung. Nicht nur in Unternehmen, sondern ­auch in Behörden und Einrichtungen ist das Homeoffice längst zu einem etablierten Arbeitsmodell geworden. Wenn immer nur von zu Hause aus gearbeitet wird, kann der Teamspirit schon mal auf der Strecke bleiben.

Gleiches gilt bei hybrider Zusammenarbeit – also der Kombination aus Homeoffice und Anwesenheit. Arbeiten Kolleginnen und Kollegen virtuell und sehen sich nur selten persönlich, sind Führungskraft und Team gefragt, über die Distanz hinweg zusammenzuhalten. Für die Führungskraft bedeuten ­moderne Arbeitsmodelle eine neue Führungsrolle. Statt einer Kon­trollinstanz, in der Personen direkt greifbar sind, steht heute eher eine moderierende Funktion im Vordergrund. Auch für Teams ergeben sich durch hybrides Arbeiten neue Herausforderungen. Zum Beispiel, dass der ungeplante Austausch verloren geht, der sonst auf dem Büroflur oder in der Kaffeeküche ganz natürlich erfolgt.

Teambuilding-Maßnahmen können helfen, ­dieses Defizit auszugleichen. Für Elisa Begerow hat dabei der persönliche Kontakt Vorrang: „Es ist wichtig, Teambuilding-Maßnahmen in ­Präsenz durchzuführen, um das Vertrauen und den Zusammenhalt zu stärken“, sagt die stellvertretende Leiterin des Sachgebietes Veränderung der Arbeits­kulturen der... Gerade bei hybrider Teamarbeit empfiehlt sie, dass das Team in ­einem persönlichen Treffen erst einmal schaut, wie alle verortet sind und wie die virtuelle Zusammenarbeit aussehen kann. Dazu können die Beteiligten beispielsweise in einem Präsenz-Workshop Vereinbarungen erarbeiten, wie das Team künftig zusammenarbeiten möchte – ­seien es klare ­Regeln oder eher Prinzipien, die als Richtschnur herangezogen werden. Treffen in Präsenz schaffen Nähe und fördern das Vertrauen untereinander. Virtuelle Kaffeepausen dienen dem sozialen Miteinander und infor­mellen Austausch.

Mystery-Meetings sorgen für ein Kennenlernen über Abteilungsgrenzen hinweg. Ortsunabhängiges Arbeiten gehört längst zum beruflichen Alltag. Doch arbeiten virtuelle Teams genauso produktiv wie Mitarbeitende, die sich jeden Tag persönlich sehen? Die Antwort lautet: Ja, wenn Sie die richtigen Voraussetzungen dafür schaffen. Wir geben Ihnen in diesem Artikel acht praktische Tipps an die Hand, mit denen Sie die virtuelle Zusammenarbeit Ihrer Remote-Teams optimieren – von der nötigen Technik bis zur effektiven Kommunikation. Die digitale Zusammenarbeit lässt räumliche Grenzen verschwimmen: Mitarbeitende können von überall aus arbeiten, ob im Homeoffice, in Coworking-Spaces oder in der Bahn.

Ein virtuelles Team ist dadurch gekennzeichnet, dass die Mitglieder vollständig über digitale Medien zusammenarbeiten, der persönliche Kontakt fällt weg. Ohne Frage bringt das für das Unternehmen und die Mitarbeitenden eine Reihe an Vorteilen mit sich. Gleichzeitig ist die effiziente und reibungslose Zusammenarbeit von räumlich getrennten Teams, Abteilungen oder Unternehmensbereichen kein Selbstläufer. Wer die Vorzüge der virtuellen Teamarbeit ausschöpfen will, muss entsprechende Maßnahmen ergreifen. Gut zu wissen: Die Begriffe „Remote Work“ und „New Work“ tauchen in diesem Kontext immer häufiger auf. Remote Work beschreibt nichts anderes als das ortsungebundene, mobile Arbeiten.

New Work dagegen steht für ein komplett neues Verständnis von Arbeit – ein Konzept, das in Zeiten von Digitalisierung und Globalisierung immer mehr in den Fokus rückt. New-Work-Teams zeichnen sich durch agiles Arbeiten, Selbstverwirklichung und Eigenverantwortung aus. In diesem Ansatz ist digitale Teamarbeit ein essenzieller Bestandteil. Unternehmen können in vielerlei Hinsicht von virtueller Zusammenarbeit profitieren. Hier sind einige Beispiele: Technologischer Fortschritt, Globalisierung, flexible Arbeitsmodelle und nicht zuletzt die Folgen der Corona-Pandemie haben die Zusammenarbeit in modernen Organisationen grundlegend verändert.

So arbeiteten 2022 weltweit bereits 27 % aller Beschäftigten größtenteils oder vollständig von zu Hause aus, während sich die Nutzung bekannter Videokonferenzplattformen wie Zoom oder Microsoft Teams gegenüber dem vorpandemischen Niveau mehr als verzehnfacht... Aktuelle Schätzungen gehen davon aus, dass in Deutschland mindestens 40 % aller Jobs zumindest teilweise ins Homeoffice verlagert werden können, was sich auch zunehmend als Erwartungshaltung vieler Beschäftigter abzeichnet. Die Vorteile für Beschäftigte liegen auf der Hand: eine größere Flexibilität in der Gestaltung von Arbeitstag und -umgebung, Zeitersparnis durch den Wegfall des Arbeitsweges sowie die Möglichkeit, private und berufliche Verpflichtungen miteinander zu vereinbaren. Aber auch Organisationen können sich über entscheidende Wettbewerbsvorteile freuen, wenn sie durch virtuelle Zusammenarbeit auf Fachkräfte aus aller Welt zurückgreifen, durch die hohe Flexibilität an Arbeitgeberattraktivität gewinnen, Büroräume und damit verbundene Unterhaltskosten reduzieren und... Diese Veränderungen treffen auf immer komplexere und dynamische Arbeitsanforderungen, die in der Regel nur kollaborativ, also im Team, gelöst werden können. Das Ergebnis ist eine Zunahme virtueller Teamarbeit, also von Personen, die unter der Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT), oft über unterschiedliche Standorte hinweg, an gemeinsamen Projekten und Zielen zusammenarbeiten.

Dass ein großer Teil der Kommunikation somit nicht in einer gemeinsamen physischen Arbeitsumgebung und von Angesicht zu Angesicht (Face-to-Face) stattfindet, sondern stattdessen über IKT wie E-Mail, Telefon oder Videokonferenzen vermittelt wird, stellt Teams dabei... Viele Theorien zu IKT-vermittelter Kommunikation legen nahe, dass Teams nur dann gut zusammenarbeiten können, wenn sie Kommunikationsmedien nutzen, die den Anforderungen ihrer Arbeitsaufgaben auch gerecht werden. Aufgaben, die komplexer oder unklarer sind und mehr Abstimmung benötigen, brauchen in der Regel eine größere Menge an Informationen, die in hoher Frequenz ausgetauscht werden müssen. Wenn sich Teams beispielsweise zu Beginn eines Projektes über die gemeinsamen Ziele, Aufgaben- und Rollenverteilung klar und einig werden müssen, sollten sie die Möglichkeit haben, sich eindeutig auszudrücken, Unklarheiten durch Rückfragen aufzudecken und Missverständnisse... Dies geht in der Regel am einfachsten in der Face-to-Face Interaktion, bei der nonverbale (Körpersprache, Mimik), paraverbale (Stimme) und verbale (Inhalte) Hinweisreize in Echtzeit übertragen werden. IKT-vermittelte Kommunikation hingegen kann diesen Anforderungen oftmals nicht gerecht werden, da hier in der Regel keine nonverbalen Informationen vermittelt werden können oder (wie im Fall von E-Mails) der Informationsaustausch zudem noch mit zeitlichem Verzug...

Selbst bei IKT, die auch nonverbale Hinweisreize übertragen, wie z.B. Videokonferenzen, können Informationen oft nicht so gut bzw. nicht so natürlich vermittelt werden. So lässt sich vielleicht der Gesichtsausdruck erkennen, jedoch nur ein Bruchteil der Körpersprache. Eine unzureichende technische Infrastruktur (z.B. eine langsame oder instabile Internetverbindung oder Kameras und Mikrofone mit geringer Aufnahmequalität) kann zudem zu einer Verzerrung von Audio- und Bildmaterial sowie zu Unregelmäßigkeiten bzw.

Verzögerungen in der Interaktion führen. Fehlende oder unzureichende Vermittlung nonverbaler Hinweisreize macht es jedoch schwer, die Intention und Stimmung des Gegenübers einzuschätzen – vor allem, wenn verbale Informationen nicht eindeutig sind (War das jetzt ironisch gemeint? Ist sie sauer auf mich oder ist sie einfach nur gestresst?). Mangelnde Interaktivität durch die Nutzung asynchroner IKT (wie z.B. E-Mails) oder die unterschiedlichen Tagesrhythmen, die bei der Arbeit im Homeoffice typischerweise entstehen, führt wiederum dazu, dass Rückfragen zu spät oder selten beantwortet und vielleicht gar nicht erst gestellt werden. Und ohne die Arbeit in einem gemeinsamen physischen Arbeitsumfeld fehlen wichtige Kontextinformationen, um die Handlungen anderer besser einschätzen zu können (Reagiert sie gerade nicht auf meine E-Mail, weil sie eine Pause macht oder weil...

Arbeitet er heute später oder ist er krank?). Ein solcher Mangel an Informationen darüber, was andere Teammitglieder genau meinen oder was sie aktuell tun, denken und fühlen, führt dabei zu einer Reihe von Problemen in der gemeinsamen Aufgabenerfüllung sowie der Entwicklung und... So kann es schwierig sein, eine gemeinsame Vorstellung von Zielen, Aufgaben und Rollen im Team zu entwickeln, wodurch Teammitglieder wiederum ihre Handlungen nicht sinnvoll miteinander koordinieren können. Auch kann die mangelnde Rückmeldung darüber, ob und wie die eigenen Beiträge von anderen Teammitgliedern wahrgenommen werden, zu Motivationsverlusten führen. Und schließlich kann die stark aufgabenfokussierte und teils eher anonyme Kommunikation leicht als unpersönlich und kalt wahrgenommen werden. Letzteres wird durch die Verringerung informeller Kommunikation, in der man auch persönliche Informationen teilt und die sonst eher bei spontanen Zusammentreffen (z.B.

in der Kaffeeküche oder vor Besprechungsbeginn) auftritt, noch weiter verstärkt. Ohne die Möglichkeit, Beziehungen zu den anderen Teammitgliedern angemessen aufzubauen, wird es letztendlich auch schwieriger, sich an das Team gebunden und zugehörig zu fühlen und den anderen Teammitgliedern zu vertrauen. Wie gelingt die Führung virtueller Teams? Die Vorteile digitaler Zusammenarbeit liegen scheinbar auf der Hand. Digitale Teamarbeit ermöglicht die weltweite Zusammenarbeit unabhängig vom Ort. Virtuelle Teams führen zu kürzerer Reisezeit und ermöglichen Mitarbeitern mehr Flexibilität.

Unternehmen sparen sich Büroimmobilien und können weltweit die kompetentesten Mitarbeiter zu den besten Preisen beschäftigen. Soweit die Theorie. In der Praxis erleben virtuelle Teams Herausforderungen und virtuelle Teamführung bleibt weit hinter den Erwartungen zurück. Virtuelle Teams sind dann gekennzeichnet von Überforderung, mangelnder persönlicher Bindung, schlechter Kommunikation, Konflikt und geringer Leistung. Das geht besser. Dieser Beitrag zeigt Erfolgsfaktoren virtueller Teams, mit denen virtuelle Zusammenarbeit gelingt und Profis erfolgreich virtuelle Teams führen.

Autoren: Diplompsychologe Professor Dr. Florian Becker Was genau definiert virtuelle Zusammenarbeit? Was sind virtuelle Teams? Beginnen wir mit der Definition: Virtuelle Teams bestehen, sobald Teamarbeit ohne direkten persönlichen Kontakt und rein über digitale Medien stattfindet. Hier die wissenschaftliche Definition:

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Virtuelle Zusammenarbeit Beschreibt Die Digitale Organisation, Koordination Und Teamarbeit In

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