Strukturwandel In Südbrandenburg Fünf Projekte Für 110 Millionen Euro
In einem dramatischen Schritt für die Region Südbrandenburg haben fünf Strukturwandelprojekte grünes Licht erhalten! Die Interministerielle Arbeitsgruppe (IMAG) der Landesregierung zur Lausitzer Strukturentwicklung hat am Mittwoch die Projekte genehmigt, wie die Staatskanzlei Brandenburg mitteilte. Diese bahnbrechende Entscheidung ermöglicht es, Förderanträge bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) zu stellen und markiert einen bedeutenden Fortschritt in der regionalen Entwicklung. Die Gesamtinvestitionssumme von über 110 Millionen Euro zeigt das massive Engagement für die Zukunft der Lausitz. Bislang hat die IMAG bereits 81 Strukturstärkungsprojekte genehmigt, was die Dynamik des Wandels in dieser Region unterstreicht. Eines der aufregendsten neuen Projekte ist der Bau eines Büro- und Laborgebäudes der Fraunhofer-Gesellschaft in Cottbus, das nördlich des Zentralcampus der BTU Cottbus-Senftenberg entstehen soll.
Dieses innovative Gebäude wird aus einem Büro- und einem Forschungskomplex bestehen, ausgestattet mit hochmodernen Laboren. In unmittelbarer Nähe wird ein Büro- und Laborgebäude der Leibniz-Gemeinschaft errichtet, das Platz für rund 100 Beschäftigte aus Wissenschaft und Forschung bieten soll. Dieses Reallabor wird eine Schlüsselrolle beim Transfer von Forschungsergebnissen in die Wirtschaft spielen und Einrichtungen dabei unterstützen, energieeffiziente und intelligente Gebäude zu planen. Ein weiteres bedeutendes Projekt ist der Ersatzneubau „Kita Spiel und Spaß“ in Lübbenau, wo eine zweigeschossige Kindertagesstätte für 140 Kinder entstehen wird. Die Stadt reagiert damit auf das Wachstum, das durch den Strukturwandel in der Region ausgelöst wurde. Zudem wird in Herzberg (Elbe-Elster) ein neues Hortgebäude für Grund- und Oberschüler gebaut, ausgestattet mit modernster IT- und Medientechnik.
Schließlich wird ein Kommunales Dienstleistungszentrum in Schlieben errichtet, das ein Ausbildungszentrum umfassen wird, um praktische Inhalte verschiedener Ausbildungen zu vermitteln. Diese Projekte sind ein starkes Zeichen für den Fortschritt und die Zukunft der Lausitz! Startseite » IMAG Lausitz befürwortet fünf weitere Strukturstärkungsprojekte im Umfang von mehr als 110 Millionen Euro Ein Ausbildungszentrum und ein Hort im Landkreis Elbe-Elster, eine neue Kindertagesstätte im Landkreis Oberspreewald-Lausitz, Neubauten für die Fraunhofer-Gesellschaft und die Leibniz-Gemeinschaft in Cottbus: Die Interministerielle Arbeitsgruppe (IMAG) der Landesregierung zur Lausitzer Strukturentwicklung hat heute... Die Vorhaben hatten sich zuvor erfolgreich im Werkstattprozess der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH qualifiziert. Jetzt können dafür die Förderanträge bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) gestellt werden.
Mit den neuen Vorhaben steigt die Gesamtzahl der durch die IMAG bestätigten Strukturstärkungsprojekte auf 81. Die Chefin der Staatskanzlei, Ministerin Kathrin Schneider betonte: „Die Investitionen in die soziale Infrastruktur sind sehr wichtig. Dass Horte und Kitas ausgebaut und ein neues Ausbildungszentrum in Elbe-Elster entsteht, stützt den Strukturwandel und macht die Lausitz noch attraktiver für Familien. Wir brauchen Zuzug und Zuwanderung, um Fach- und Arbeitskräfte zu gewinnen. Cottbus wird eine echte Wissenschaftsmetropole in der Lausitz. Die Medizinische Universität, der Lausitz Science Park, das Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum und die Brandenburgische Technische Universität bekommen renommierte Partner.
Die Einrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft und der Leibniz-Gemeinschaft passen perfekt in unser Lausitzer Wissenschaftsportfolio.“ Wissenschaftsministerin Dr. Manja Schüle sagte: „Wir machen Tempo: Am Montag gab es bereits 24 Millionen Euro für den Ausbau der Medizinischen Universität Lausitz – heute wurde entschieden, dass weitere mehr als 90 Millionen Euro in den... Das ist eine gute Nachricht. Wir als Land unterstützen die Lausitz im Rahmen der Strukturstärkung auf ihrem Weg zu einer europäischen Innovationsregion und setzen dabei ganz gezielt auf Wissenschaft und Forschung. So sieht erfolgreicher Strukturwandel ‘Made by future‘ aus.“
Der Vorsitzende der IMAG und Lausitz-Beauftragte des Ministerpräsidenten, Dr. Klaus Freytag, sagte: „Wir gehen mit großen Schritten auf das Ende der ersten Förderperiode des Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen im Jahr 2026 zu. Mit inzwischen 81 Projekten schaffen wir kritische Massen für eine erfolgreiche Transformation der Lausitzer Reviers. Das bestätigt auch die Begleitforschung. Inzwischen sind mehr als 1,8 Milliarden Euro aus der Strukturstärkung gebunden. Das sind enorme Investitionen, von denen vor allem auch regionale Bau- und Handwerksunternehmen profitieren.“
Grünes Licht für weitere fünf Strukturförderprojekte in der Lausitz. Dabei handelt es sich um den Neubau von Büro- und Laborgebäuden der Fraunhofer-Gesellschaft und der Leibniz-Gemeinschaft in Cottbus, um eine neue Kita in Lübbenau, einen Hort in Herzberg und ein Kommunales Dienstleistungszentrum in Schlieben... Die Landesregierung hat die Vorhaben bestätigt. Damit verbunden sind Investitionen von insgesamt über 110 Millionen Euro. Für die Projekte können nun Anträge bei der Landesinvestitionsbank beantragt werden. Die Interministerielle Arbeitsgruppe hat zusammen mit diesen fünf Vorhaben 81 Projekte bestätigt.
Vor großen Herausforderungen stehen die betroffenen Regionen mit dem schrittweisen Ausstieg aus der Braunkohleförderung und -verstromung. Die Transformation bietet aber auch viele Chancen, neue Strukturen zu entwickeln. Das Strukturstärkungsgesetz des Bundes legt dabei die Grundlage und unterstützt mit zwei Förderarmen. Im Arm 1 stehen dem Land Finanzhilfen in Höhe von 3,6 Milliarden Euro zur Verfügung. Die Strukturentwicklungsgesellschaft „Wirtschaftsregion Lausitz GmbH“ ermöglicht unter breiter Mehrheitsbeteiligung Transformationsprojekte z.B. in den Bereichen Digitalisierung, Innovationen, Wirtschaftsentwicklung und Fachkräftesicherung.
So entstehen modernste Zentren der Berufsorientierung, Aus- und Weiterbildung z. B. für Unternehmen der Branchen Energie, Chemie, Metall- und Elektrotechnik sowie der Wasserwirtschaft, um jungen Menschen aber auch von der Transformation betroffene Beschäftigte Zukunftsperspektiven zu ermöglichen. Im Arm 2 entwickelt der Bund eigene Projekte. Mehr als 6,7 Milliarden Euro stehen für die Südbrandenburger Lausitz bereit. Infrastrukturprojekte wie eine besser Bahnanbindung an die Metropolregionen Berlin, Leipzig und Dresden sowie Breslau, Posen und Prag sowie das neue ICE Bahnwerk, der Lausitz Science Park und das Innovationszentrum Universitätsmedizin Cottbus werden entstehen.www.lausitz-brandenburg.deLausitz-Strukturwandel-Werkstattprozess -...
Landkreise, Kommunen, Unternehmen und die Zivilgesellschaft arbeiten an zahlreichen Leuchtturmprojekten, um die Transformation in Südbrandenburg zu ermöglichen. Regelmäßig kann man sich über aktuelle Projekte unter Karte - Wirtschaftsregion Lausitz (wirtschaftsregion-lausitz.de) informieren. Die Projekte reichen vom Wissenschaft- und Technologiepark, der unter dem Label „Lausitz Science Park“ (LSP) in unmittelbarer Nähe der BTU entstehen soll bis hin zum Bildungszentrum Gesundheit Lausitz. Zahlreiche Fachkräfte werden für diese Projekte im Süden Brandenburgs gesucht. Zwei der ersten Forschungsinstitute, die am „Lausitz Science Park ihr Testzentrum beziehen werden, sind bereits heute in Cottbus. Das DLR-Institut für Elektrifizierte Luftfahrtantriebe und das DLR-Institut für CO2-arme Industrieprozesse.
Die DLR-Institute bieten für interessierte Forscher nicht nur hervorragende Arbeitsbedingungen. Als attraktive Arbeitgeber haben sie sich auch erfolgreich dem Bundesaudit berufundfamilie gestellt.Cottbus - DLR PortalInstitut für Elektrifizierte Luftfahrtantriebe - Home (dlr.de)Institut für CO arme Industrieprozesse - Home (dlr.de) Die vom Bund und Land geförderten Strukturwandelprojekte werden sichtbarer - auch im kleinsten Brandenburger Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Die Landesregierung überzeugte sich davon. Cottbus/Senftenberg (dpa/bb) - Von den Bundesmitteln für den Strukturwandel in der Lausitz sind etwa 99 Prozent der vorgesehenen Mittel von insgesamt rund 6,7 Milliarden Euro fest eingeplant. Das teilte die Brandenburger Staatskanzlei am Dienstag mit.
Demnach wurden seit August 2020 bereits 56 Maßnahmen mit einem Volumen von rund 3,8 Milliarden Euro für die Lausitz beschlossen, davon sind knapp 2,8 Milliarden Euro fest gebunden. Zu den Großprojekten gehörten beispielsweise mehrere Infrastrukturprojekte, darunter der zweigleisige Ausbau der Bahnstrecke Lübbenau-Cottbus sowie das geplante Innovationszentrum Universitätsmedizin Cottbus (IUC). 120 Strukturwandelprojekte über das Land auf den Weg gebracht Den Angaben nach wurden vom Land für die Lausitz bislang rund 120 Projekte auf den Weg gebracht. Über diesen Förderarm wurden 68 Projekte mit einem geschätzten Gesamtinvestitionsvolumen von etwa 1,7 Milliarden Euro von der Interministeriellen Arbeitsgruppe (IMAG) Lausitz als förderwürdig beschlossen. Davon sind 30 Vorhaben in Höhe von rund 600 Millionen Euro bereits bewilligt oder teilbewilligt, für 21 Projekte wurden bereits 45 Millionen Euro ausgezahlt.
Im kleinsten Brandenburger Landkreis Oberspreewald-Lausitz sind 18 Projekte in Höhe von insgesamt rund 420 Millionen Euro vorgesehen, wie es von der Staatskanzlei beim "Kabinett vor Ort" am Dienstag weiter hieß. Davon seien fünf Vorhaben mit Gesamtkosten von rund 67 Millionen Euro bewilligt oder teilbewilligt - darunter ein Werkstattgebäude für die Neue Bühne Senftenberg und die Erschließung des Gewerbegebiet Spreewalddreieck Lübbenau.
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