Verbindung Resilienz Fördern Stärkung Der Zusammenarbeit

Emily Johnson
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verbindung resilienz fördern stärkung der zusammenarbeit

Gute und tragfähige Beziehungen zu anderen Menschen machen widerstandsfähiger, gerade in schwierigen Situationen. Nicht umsonst heißt es: „Geteiltes Leid ist halbes Leid, geteilte Freude ist doppelte Freude“. Was im Privatleben gilt, gilt auch genauso im Arbeits- und Führungsalltag: Auch im beruflichen Umfeld interagieren Sie immer mit anderen Personen, sei es mit KollegInnen, Vorgesetzen oder MitarbeiterInnen. Führen heißt nicht nur delegieren und entscheiden, Führen heißt vor allem wertschätzende Beziehungen aufbauen und stärken. Das gilt für die Beziehung zu Mitarbeitern gleichermaßen wie zu Kollegen, die ebenfalls Führungsverantwortung haben. Wenn das gelingt, wirkt sich das positiv auf die Motivation und die Leistung aus, und kräftigt zudem die Zusammenarbeit und das Miteinander.

Führungskräfte sollten ihre Mitarbeiter sowie Kollegen positiv verstärken. Wie? Ganz einfach. Mit Lob und Dank für Ihren Einsatz. Das fördert Selbstwirksamkeit und Netzwerkorientierung, zwei wichtige Schlüssel der Resilienz. In der Realität kommt es natürlich auch immer wieder zu Situationen, in denen Mitarbeiter oder Kollegen die Erwartungen der Führungskraft nicht erfüllen.

Sei es durch Missverständnisse, geringe Motivation oder gar Überforderung – auf Leistungseinbußen müssen Führungskräfte hinweisen. Gerade bei der Äußerung von Kritik muss deshalb darauf geachtet werden, dass die Rückmeldung die Beziehung nicht beschädigt. Empathie und Feingefühl sind entscheidende Eigenschaften, die hier gefragt sind. Der Begründer der positiven Psychologie Martin Seligman schlägt dafür den sogenannten affirmativen – bejahenden bzw. zustimmenden – Kommunikationsstil vor (Seligman, M. (2011): Flourish, S.

247). Dieser berücksichtigt 5 Schritte bei der Rückmeldung von Kritik: Folgende Beispiele erläutert das Vorgehen einer kritischen Rückmeldung gegenüber einem Mitarbeiter und einem Kollegen mit dem affirmativen Kommunikationsstil (Heller, J. (2015): Resilienz für Führungskräfte, S. 144ff): Ob ein Team gut zusammenarbeitet und sich gegenseitig unterstützt, zeigt sich besonders in Krisenzeiten und bei hoher Arbeitsbelastung.

Umso wichtiger ist es, dass Führungskräfte gemeinsam mit ihren Teams eine gute Ausgangsbasis schaffen. Das Stichwort lautet "Teamresilienz". Die Krise ist gefühlt zum "neuen Normal" geworden. Der Blick in Kitas, Stationen, Werkstätten, Salons und andere Arbeitsbereiche offenbart, dass Beschäftigte ständig vielfältigen Belastungen ausgesetzt sind, bis hin zur Überlastung. Vieles ist auf politische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen zurückzuführen und wenig beeinflussbar. Doch einige Teams können besser als andere mit den Herausforderungen umgehen.

Was lässt sich von solchen "resilienten" Teams lernen? Teamresilienz bezeichnet die psychische Widerstandskraft und Fähigkeit eines Teams, mit widrigen Umständen am Arbeitsplatz umzugehen und gestärkt daraus hervorzugehen. Teams oder Systeme, die resilient sind, können Krisen, Belastungen und Veränderungen besser bewältigen. Teamresilienz ist dabei keine feste Größe, sondern ein dynamischer Prozess. Die gute Nachricht: Sie kann jederzeit entwickelt und gestärkt werden – unabhängig von Branchen oder Tätigkeitsbereichen. Mit Herausforderungen am Arbeitsplatz sind alle Teams konfrontiert.

Was macht also den Unterschied aus? Noch sind nicht alle Einflussfaktoren abschließend erforscht. Die Praxis zeigt aber, dass resiliente Teams einen Weg gefunden haben, wie sie bei der Bearbeitung von Aufgaben realistisch, offen und klar miteinander kommunizieren. Sie reflektieren, wie sie konkret mit Aufgaben umgehen. Und das klappt auch bei unterschiedlichen Meinungen. Die Teams klären, was geht und was nicht.

Dazu gehört, zu akzeptieren, dass es Veränderungen gibt. Und zu wissen, dass jede Person im Team wertgeschätzt wird – auch wenn sie Fehler macht, Kritik übt oder auf Probleme hinweist. Jetzt, da die Tage immer kürzer werden, wird unsere Widerstandskraft einmal mehr gefordert. Weniger Licht, weniger Begegnung und mehr Rückzug können sich auf unsere Energie, unsere Stimmung und Wohlbefinden auswirken. Gleichzeitig führen vermehrte Krankheitsausfälle oft zu höherem Arbeitsdruck und engeren Ressourcen. In dieser Zeit zeigt sich besonders deutlich, wie stark unsere soziale Umgebung beeinflusst, wie wir Herausforderungen bewältigen – und dass Resilienz mehr ist als eine persönliche Eigenschaft.

Resilienz beschreibt die Fähigkeit, Belastungen nicht nur auszuhalten, sondern sich schnell davon zu erholen und handlungsfähig zu bleiben. Lange galt Resilienz einzig als persönliche Eigenschaft – als Fähigkeit, Krisen zu überstehen, sich anzupassen, „stark zu bleiben“. Diese Sichtweise greift jedoch zu kurz. Psychologische Forschung zeigt zunehmend: Resilienz entsteht aus einem Zusammenspiel von persönlichen Ressourcen und sozialem Umfeld1,2. 1. Persönliche Resilienzfaktoren: innere Fähigkeiten wie Selbstregulation, realistische Zielsetzung, Problemlösung, Selbstwirksamkeit.

2. Soziale Resilienzfaktoren: die Qualität und Verlässlichkeit unserer Beziehungen und Netzwerke – im Arbeitsumfeld ebenso wie privat. Beide diese Komponenten spielen eine wichtige Rolle für unsere Widerstandsfähigkeit. Individuelle Stärke kommt erst in einer unterstützenden Umwelt voll zum Tragen, und ein starkes soziales Netz wirkt vor allem dann nachhaltig, wenn Menschen darauf zugreifen können. Gemeinsam bilden eine starke persönliche und soziale Resilienz ein System, welches Stress abpuffert, psychische Beanspruchung reduziert3 und nachweislich langfristige gesundheitliche Vorteile mit sich bringt4. Krisen über Krisen, gefühlt jagt eine die nächste.

Ob im Job oder Alltag, Menschen müssen viel aushalten. Zuletzt schickten uns Flüchtlingskrise, Covid-19-Pandemie, Inflation und Krieg unfreiwillig in ein regelrechtes Resilienz-„Bootcamp“. Dazu kommt die Verunsicherung durch Digitalisierung, New Work und Künstliche Intelligenz. Wieso gehen einige Menschen besser mit Krisen um, während andere verzweifeln oder scheitern? Woran liegt es, dass manche Teams im Job besser performen und leichter durch schwere Zeiten kommen als andere? Wieso ist Resilienz so wichtig, um ein erfülltes Leben zu führen, privat wie beruflich?

Und wie können Sie als Führungskraft Ihr Team krisenfest machen? Hört sich alles unerreichbar und übermenschlich an? Ja, es kann sehr schwer sein und wird nicht immer gelingen. Sonst wären wir keine Menschen. Das Gute: Resilienz ist trainierbar. Niemand muss ein Superheld werden!"

Schon die richtige Einstellung und der richtige Umgang mit Alltagssituationen trainieren unsere Resilienz und machen uns bestenfalls ein wenig stärker. Besonders im Job kommt uns diese Kompetenz dann in vielen Situationen zugute. Wenn man so will, ist sie eine Super-Soft-Skill! Schon seit gut zehn Jahren können wir sehen, dass Krankschreibungen und Frühverrentungen aufgrund von psychischen Erkrankungen deutlich zunehmen. Depression, Burn-out, die Palette ist lang. Und das war schon vor Corona so.

Starke Verbindungen für Ihr Team schaffen: Vom individuellen Leistungsdenken zum Synergie-Team – für mehr Zusammenhalt und Erfolg. In der modernen Arbeitswelt sind projektbezogene Aufgaben längst zur Routine geworden. Gefragt sind heute keine Einzelkämpfer mehr, sondern echte Teamplayer, die Verantwortung übernehmen und produktiv zum Projekterfolg beitragen. Eine reibungslose und motivierte Teamarbeit ist unverzichtbar, um die komplexen Herausforderungen des Arbeitsalltags zu meistern. Gleichzeitig führen Umstrukturierungen und Veränderungen in Unternehmen dazu, dass Mitarbeitende häufig in neuen Konstellationen arbeiten und sich immer wieder auf andere Kollegen einstellen müssen. Der Weg zu echter Team-Synergie ist daher kein Selbstläufer – er erfordert gezielte Entwicklung und professionelle Unterstützung.

Studien zeigen: Erfolgreiche Teams entstehen nicht zufällig. Effektive Zusammenarbeit ist das Ergebnis eines bewussten Teamentwicklungsprozesses, der klare Aufgabenverteilung, gegenseitiges Vertrauen und kontinuierliche Reflexion einschließt. Wer Teams leitet oder darin arbeitet, kennt jedoch auch die Kehrseite: Konflikte, Blockaden, Konkurrenzkämpfe und Einzelkämpfermentalität können die Leistungsfähigkeit erheblich mindern. Um erfolgreich zusammen zu arbeiten, braucht es nicht nur klare Strukturen, sondern auch die nötige Widerstandskraft, um Herausforderungen standzuhalten. Entscheidend ist, dass Erfolge und Fortschritte sichtbar gemacht werden – so entsteht Motivation, und die gemeinsame Arbeit trägt nachhaltig Früchte. Gut entwickelte Teams hingegen arbeiten mit Begeisterung am gleichen Ziel, sind kreativer, flexibler und effizienter bei der Problemlösung.

Sie meistern Herausforderungen mit Motivation und produzieren konstant herausragende Ergebnisse. Resilienz ist die Fähigkeit, sich anzupassen und sich von Herausforderungen, Rückschlägen und Stress zu erholen. Es ist eine Schlüsselkompetenz für die persönliche Entwicklung und das Wohlbefinden, insbesondere in unsicheren und sich verändernden Zeiten. Aber Resilienz ist nichts, was man sich selbst erarbeiten muss. Sie können die Zusammenarbeit als leistungsstarkes Werkzeug nutzen, um Ihre Resilienz zu stärken und andere zu unterstützen. Hier sind einige Möglichkeiten, dies zu tun.

Zusammenarbeit erfordert Vertrauen und Verbundenheit zwischen den beteiligten Personen. Vertrauen und Beziehung helfen Ihnen, sich in Ihren Interaktionen wohler, selbstbewusster und verbundener zu fühlen. Sie fördern auch ein positives und unterstützendes Umfeld, in dem Sie Ihre Ideen, Ihr Feedback und Ihre Emotionen teilen können, ohne Angst vor Verurteilung oder Ablehnung zu haben. Um Vertrauen und Beziehung aufzubauen, können Sie aktives Zuhören, Empathie, Ehrlichkeit und Wertschätzung üben. Sie können auch Interesse und Neugier an anderen zeigen und ihre Leistungen und Beiträge feiern. Finance & Data Analysis Professional | Specializing in Business Insights, Process Improvement, and Financial Management

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