Verbraucherbildung Baden Württemberg
Das Thema Verbraucherbildung wird an den Schulen und im Unterricht immer bedeutender. Schülerinnen und Schüler erfahren im Alltag ein wachsendes Angebot an Konsummöglichkeiten und erleben eine schnelle digitale Entwicklung. Die Grafik zeigt eine stilisierte, gezeichnete Szene mit zwei Personen beim Einkaufen auf einem gelben Hintergrund. Das Bild nutzt einfache Linienzeichnungen in blauer, schwarzer und weißer Farbe mit wenigen Details, um die Personen und Objekte darzustellen. Links, in einer weißen Sprechblase, steht der Text: „Fit für den Konsumalltag!“ Rechts von der Sprechblase steht eine lächelnde Person mit kurzen Haaren.
Sie trägt ein blaues Oberteil, eine gelbe Hose, schwarze Schuhe und in der rechten Hand eine blaue Einkaufstasche. Mit der linken Hand zeigt sie auf eine Reihe von weißen Kreisen mit Symbolen und Beschriftungen. Diese sind in der rechten oberen Hälfte der Grafik abgebildet. Rechts vor der Person steht ein Einkaufswagen. Im Einkaufswagen befinden sich mehrere Einkaufstaschen: zwei weiße, eine blaue und eine graue. Verbraucherbildung ist eine zentrale Schlüsselqualifikation, die zu einer selbstbestimmten, verantwortungsvollen und gesundheitsförderlichen Lebensführung beiträgt.
Die Leitperspektive Verbraucherbildung ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, sich alters- und entwicklungsgemäß mit individuellen und kollektiven Bedürfnissen auseinanderzusetzen. Kinder und Jugendlichen werden in ihrem Alltag mit vielfältigen Konsumentscheidungen konfrontiert. Ziel der Leitperspektive Verbraucherbildung ist es, Kinder und Jugendliche dabei zu unterstützen, reflektierte Konsumentscheidungen zu treffen und sich zu mündigen und kritischen Verbraucherinnen und Verbrauchern zu entwickeln. Im Unterricht werden dazu Themen aus dem Alltag von Schülerinnen und Schüler aufgegriffen und die unterschiedliche und oftmals kontroverse Standpunkte sowie das häufige ungleichgewichtige Experten- / Laienverhältnis beim Erwerb und der Nutzung von Waren... Dadurch erweitern Schülerinnen und Schüler kontinuierlich ihr Wissen über ihre Rechte als Verbraucherinnen und Verbraucher und lernen unterschiedliche Handlungsspielräume kennen, die den Erwerb und Ausbau von Handlungskompetenzen fördert. Mit den Bildungsplänen 2016 wurde die Verbraucherbildung in Baden-Württemberg als eine von sechs übergeordneten Leitperspektiven verbindlich eingeführt.
Die Leitperspektive Verbraucherbildung umfasst acht Kompetenzbereichen, die im schulischen Unterricht fächerintegrativ berücksichtigt werden: Das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg (LMZ) bietet in einem eigens eingerichteten Bereich Bildungsplan 2016 einen Überblick, wie die Verbraucherbildung in den einzelnen Fächern seit 2016 umgesetzt werden kann. Zudem finden sich auf den Seiten zahlreiche Materialien, wertvolle Tipps und direkt umsetzbare Unterrichtsideen zu vielen Fächern. Hier finden Sie unser Unterrichtsmaterial für die Grundschule. Hier finden Sie unser Unterrichtsmaterial für die Sekundarstufe 1 nach Fächern sortiert. Hier finden Sie unser Unterrichtsmaterial für die Sekundarstufe 2 nach Fächern sortiert.
Hier finden Sie unser Unterrichtsmaterialien für berufliche Schulen. Hier finden Sie unser Angebot an Lehrkräftefortbildungen für pädagogische Tage, die Anwärter:innenausbildung oder zu anderen Gelegenheiten. Das Team Verbraucherbildung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg e. V. erstellt Unterrichtsmaterialien (Lehrerhandreichungen, Erklärvideos, etc.) für verschiedene Klassenstufen und Schulfächer. Das cLEVER-Projekt entwickelt Lehrerhandreichungen und Fortbildungen mit der PH Schwäbisch Gmünd.
Das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg stärkt die Verbraucherbildung in der digitalen Welt mit Materialien und Fortbildungen. Der Verbraucherschutzpreis für allgemeinbildende Schulen in Baden-Württemberg zeichnet herausragende Projekte zur Verbraucherbildung aus. Seit 2020 werden in ausgewählten Pilotregionen in Baden-Württemberg erste Kurse zur Verbraucherbildung an Volkshochschulen und Familienbildungsstätten angeboten. Die Leitperspektive „Verbraucherbildung (VB)“ finden Sie unter www.bildungsplaene-bw.de/,Lde/LS/BP2016BW/ALLG/LP/BTV. Ideen und Vorschläge zur Umsetzung im Unterricht finden Sie im Portal cLEVER (LEitperspektive VERbraucherbildung) (www.leitperspektive-verbraucherbildung.de): Es unterstützt Lehrpersonen dabei, die Leitperspektive „Verbraucherbildung“ in allen Schularten, Fächern und Klassenstufen umzusetzen. Das Portal wird vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg finanziert.
Die Verbraucherkommission Baden-Württemberg begrüßt sehr, dass im neuen Bildungsplan 2016 des Landes Baden-Württemberg „Verbraucherbildung“ als eine der sechs Leitperspektiven aufgenommen wurde. Die Sorge gilt jedoch der Durchsetzung und Umsetzung der Leitperspektive Verbraucherbildung und der Tatsache, dass in der Sekundarstufe I ein lebensweltbezogenes „Ankerfach“ als Pflichtfach fehlt. Stellungnahme zur Bildungsplanreform 2016 - Die Verbraucherbildung in den neuen Bildungsplänen vom 29.10.2015 Die Verbraucherkommission Baden-Württemberg beobachtet den Umgang mit Sponsoring und Werbung an Schulen in Baden-Württemberg bereits seit April 2006. Aktuelle Entwicklungen haben das Gremium veranlasst, sich erneut der Thematik anzunehmen. Schulsponsoring ist kein neues Thema der Verbraucherbildung, aber eines, das in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen hat.
Von Seiten der Wirtschaft gibt es ein wachsendes Interesse an Werbe- und Sponsoringmöglichkeiten in der Schule. Zugleich hat die finanzielle Situation für viele Schulen das Einwerben von Sponsorenmitteln notwendig gemacht. Sponsoring kann aus pädagogischer Sicht (und damit auch aus der Perspektive der Verbraucherbildung und des Verbraucherschutzes) sowohl eine positive Kooperation als auch die Auslieferung der Schüler/innen an die wirtschaftlichen und/oder politischen Interessen der Sponsoren... Eine verantwortlich geplante und pädagogisch reflektierte Kooperation mit einem Wirtschaftspartner vor Ort kann für die Schule nicht nur finanzielle, sondern auch pädagogische Vorteile bieten. Für eine Verbesserung der Information und Kontrolle von Sponsoring- und Werbeaktivitäten in Schulen hat die Verbraucherkommission Baden-Württemberg ein Empfehlungspapier veröffentlicht: Quelle: (c) pixabay.com - CC0 Public Domain
Fünf Fragen an … Dr. Eckhard Benner, Leiter Team Verbraucherbildung bei der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg e.V. Quelle: (c) pixabay.com - CC0 Public Domain An den Schulen Baden-Württembergs wird die Verbraucherbildung ab kommendem Schuljahr nach und nach als sogenannte Leitperspektive fest in den Unterricht aller Fächer und Stufen verankert. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg unterstützt dies mit der Entwicklung geeigneter Unterrichtsmaterialien. Was sie sich davon verspricht, erklärt Projektleiter Dr.
Eckhard Benner im Interview. 1. Herr Dr. Benner, können Sie uns kurz erklären, was sie machen? Mein Team und ich entwickeln derzeit Materialien für den Unterricht zu Verbraucherthemen, die sich am neuen Bildungsplan für Baden-Württemberg ausrichten. Dafür gibt es derzeit einen großen Bedarf, weil die Verankerung dieser Themen im Unterricht in diesem Umfang Neuland ist.
Dank Förderung durch das hiesige Verbraucherschutzministerium konnten wir drei ausgebildete Lehrkräfte und eine Oecotrophologin einstellen, die auch schon viel geleistet haben: Erste Unterrichtsmaterialien werden wir ab kommenden Monat über unsere Website kostenfrei bereitstellen. 2. Für welche Fächer und welche Jahrgänge? Starten werden wir zunächst mit Materialien für die Jahrgangsstufen 1 und 2 sowie 5 und 6 und das aktuell für die Fächer Deutsch, Mathematik, Geografie, Geschichte und Englisch. Später kommen Materialien für die Fächer Wirtschaft und Alltagskultur, Ernährung und Soziales (AES) dazu. Inhaltlich stützen wir uns in den Materialien auf Erkenntnisse aus unserer Beratungsarbeit.
Da werden wir jeden Tag mit etlichen Verbraucheranliegen konfrontiert, die wir jetzt lebensnah und altersgerecht für den Schulunterricht aufbereiten. 3. Was für Fragen klären Sie mit Ihren Materialien? Es geht uns um grundlegende Alltagskompetenzen. In den Klassen 5 und 6 beschäftigen sich die Jugendlichen im Deutschunterricht zum Beispiel kritisch mit Werbetexten, gleichen die dort gemachten Versprechen mit der Realität ab. Ähnlich machen wir das im Geografieunterricht mit dem Thema Tourismus: Da fragen wir, wie eine Region oder Stadt beworben wird und wie es dort tatsächlich aussieht.
Im Matheunterricht der 2. Klasse beschäftigen sich die Kinder mit Grundpreisen und setzen sich altersgerecht mit Relationen auseinander. Dabei sind unsere Materialien auch stufenübergreifend ausgelegt. 4. Reichen solche Materialien zur Gestaltung guten Unterrichts aus? Der neue Bildungsplan fordert ja alle Lehrkräfte auf, die Verbraucherbildung in ihrem Fach unterzubringen.
Das ist sehr positiv, und zugleich eine riesige Herausforderung. Deswegen entwickeln wir auch Fort- und Weiterbildungsmaterialien für die Lehrkräfteseminare. Wir sind der passende Partner dafür, weil wir als Verbraucherzentrale das nötige Praxiswissen mitbringen und die Themen aus Sicht der Verbraucher angehen. 5. Verbraucherthemen ändern sich oft rasant. Da droht Ihr Material schnell zu veralten.
Wie gehen Sie damit um? Wir wünschen uns, dass wir für zunächst die nächsten sieben, acht Jahre, in denen der neue Bildungsplan sukzessive umgesetzt wird, dessen Einführung begleiten können. Ich persönlich denke, dass darin eine riesige Chance liegt – dafür, dass kein Jugendlicher die Schule mehr ohne fundierte Konsumkompetenzen verlässt. Fest im Veranstaltungskalender verankert ist die große Frühjahrsmesse am Bodensee, die IBO Friedrichshafen, die dieses Jahr vom 18. bis 22. März 2026 stattfindet.
Seit 1950 steht die IBO für eine gelungene Mischung aus bewährter Tradition… Die Menschen möglichst lang in der Mitte der Gesellschaft halten, das ist das Ziel des Projekts DemenzBotschafter*in der Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg e.V. | Selbsthilfe Demenz. Projektmitarbeiterin Sabine Fels erzählt im… Es betrifft jeden von uns. Und doch bekommt das Thema viel zu wenig Beachtung, wird verdrängt oder sogar tabuisiert: Das Sterben.
Kaum jemand möchte sich zu Lebzeiten gerne mit dem eigenen Tod auseinandersetzen. Dabei sollten wir besser… Unter dem Motto „Solidarität ist unverhandelbar!“ setzte sich das VdK-Ehrenamt in den vergangenen Wochen und Monaten für einen starken Sozialstaat ein. Anlässlich der Landtagswahl am Sonntag, 8. März, engagierten sie sich mit… Bei der Landtagswahl stimmen alle wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger in Baden-Württemberg wieder über die politische Zukunft für die nächsten vier Jahre im Ländle ab.
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