Wer Andere Führen Will Muss Erst Sich Selbst Gut Führen Können

Emily Johnson
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wer andere führen will muss erst sich selbst gut führen können

Selbstführung bedeutet die Fähigkeit, sich selbst erfolgreich zu steuern und zu organisieren, um persönliche und berufliche Ziele zu erreichen. Eine erfolgreiche Führungskraft muss sich ihrer eigenen Stärken und Verhaltensweisen bewusst sein, um in der Arbeitswelt wirksam zu sein. Dazu gehört die Selbst-Wahrnehmung, die es ermöglicht, das eigene Verhalten zu reflektieren und zu analysieren. Selbst-Bewusstheit ist essentiell, um im Führungsalltag klar und strukturiert aufzutreten und Entscheidungen zu treffen. Selbst-Vertrauen und Selbst-Wirksamkeit sind ebenfalls entscheidend, um in schwierigen Situationen handlungsfähig zu bleiben. Diese Ressourcen zu entdecken, braucht die Fähigkeit zur Selbstreflexion.

Dies wiederum fördert die Selbsterkenntnis und hilft, die eigenen Werte zu erkennen und zu leben. Durch systematisches Selbstmanagement und gezieltes Coaching können Führungskräfte ihre eigene Leistung und die ihrer Mitarbeiter steigern. Eine gelungene Selbstführung ist somit die Grundlage für erfolgreiche Führung, da sie die persönliche Achtsamkeit und Flexibilität fördert, die erforderlich sind, um im Dialog mit anderen zu führen und Lösungen zu finden. Selbst-Wahrnehmung bedeutet, die eigenen Gefühle, Gedanken und Verhaltensweisen bewusst zu erkennen und zu verstehen. Diese Fähigkeit ist entscheidend für die selbstführung, da sie es ermöglicht, das eigene Verhalten in verschiedenen Situationen wahrzunehmen und anzupassen, um erfolgreich zu agieren. So kann Selbst-Bewusstheit entstehen.

Selbst-Bewusstheit beschreibt das Wissen um die eigenen Stärken und Schwächen sowie die Fähigkeit, die eigenen Werte und Überzeugungen zu reflektieren. Sie ist eine Grundlage für die Führungskraft, die in der Lage sein muss, sich selbst zu führen und andere erfolgreich zu leiten. Eigene Verhaltensmuster zu kennen ist ein Schlüssel zum Selbst-Vertrauen. Selbst-Vertrauen ist das Vertrauen in die eigene Fähigkeit, Herausforderungen zu bewältigen und Ziele zu erreichen. Es spielt eine zentrale Rolle in der erfolgreichen selbstführung, da es die Grundlage für eine positive Einstellung zur eigenen Leistung und zur Übernahme von Verantwortung in der Arbeitswelt bildet. Um neue Herausforderungen annehmen zu können und Veränderungen willkommen heißen zu können braucht es Selbst-Vertrauen, das dann auch zu Selbst-Wirksamkeit führt.

Führung im Mittelstand bedeutet, viele Rollen gleichzeitig auszufüllen – strategisch denken, operativ handeln und dabei die eigenen Ressourcen im Blick behalten. Wie das gelingen kann, erklärt Führungskräfteexpertin Stefanie Salata, Gründerin der Top-Führungskräfteagentur “Stella Circle”. Im Gespräch spricht sie über die besonderen Herausforderungen für Führungskräfte in kleinen und mittleren Unternehmen, die Bedeutung von Selbstführung – und warum gute (Selbst) Führung kein Luxus, sondern ein echter Produktivitätsfaktor ist. Stefanie Salata: Mittelständische Strukturen sind direkt und pragmatisch. Das ist eine große Stärke, weil Entscheidungen schneller fallen und der Kontakt zum Tagesgeschäft eng bleibt. Gleichzeitig übernehmen viele Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer fast alle Rollen zugleich – von der Strategie bis zum Krisenmanagement.

Was dabei oft fehlt, ist Zeit für Reflexion. Viele sagen mir: „Strategie? Ja, müsste man… aber dazu komme ich gerade nicht.“ Das Dringende überlagert das Wichtige. Es ist ein enormer Kraftakt. In einer früheren Führungsrolle, die ich ausgeübt habe, waren die Strukturen so, dass ich selbst über kleinste Beträge selbst entscheiden sollte– Aufgaben, die andere hätten übernehmen können. Das blockiert strategisches Denken.

Erfolgreiche Führungskräfte schaffen sich bewusst Freiräume. Das geht über Delegation, Disziplin und die Bereitschaft, Verantwortung abzugeben. Man kann den Tag nicht verlängern – aber neu strukturieren. Allein zu führen ist selten gesund. Ohne Austausch fehlt häufig der Blick von außen, um blinde Flecken zu erkennen oder Entscheidungen zu hinterfragen. Viele Unternehmer sind brillante Entscheider, drehen sich aber im Kreis, wenn sie keine neuen Perspektiven bekommen.

Natürlich kann man auch viel allein machen – den entscheidenden Schubser lassen sich viele Topleute noch von außen geben. Deshalb lohnt es sich, Räume für ehrlichen Austausch zu schaffen – sei es in Gesprächen mit Mitarbeitenden, in Unternehmerkreisen oder durch Sparring wie bei uns. Dort entstehen häufig genau die Impulse, die im Arbeitsalltag fehlen, und die helfen, Entscheidungen klarer und mutiger zu treffen. Wichtig ist jemanden zu haben, der von sich aus Impulse gibt und einen auf Dinge verweist, die man selbst nicht auf dem Schirm hatte. Alle drei Gruppen sind wichtig, jede hat ihre eigene Funktion. Die meisten verbinden Führung mit Positionen, Titeln oder Macht.

Doch echte Führung beginnt nicht dort, wo andere folgen – sondern wo man sich selbst im Griff hat. Selbstführung ist kein Nebenprodukt von Leadership, sie ist ihr Fundament. Bevor jemand andere führen kann, muss er lernen, sich selbst zu steuern, sich zu strukturieren, sich zu hinterfragen und sich selbst immer wieder zu überlisten. Führung ist kein Titel – sie ist ein Zustand Denn wie willst du einem Team Halt geben, wenn du selbst innerlich wackelst?Wie willst du Klarheit ausstrahlen, wenn du im Chaos lebst?Wie willst du andere zu Exzellenz führen, wenn du selbst Kompromisse mit dem... Selbstdisziplin ist die Fähigkeit, sich selbst zu führen, auch dann, wenn niemand zuschaut.

Sie bedeutet, Entscheidungen nicht von Laune, Lust oder äußerem Druck abhängig zu machen – sondern von Werten, Zielen und Verantwortung. Es geht um die täglichen Mikroentscheidungen, bei denen man sich zwischen Bequemlichkeit und Wirksamkeit entscheiden muss. „Discipline is choosing between what you want now and what you want most.“– Abraham Lincoln (zugeschrieben) Viele Führungskräfte glauben, ihr Vertrieb sei gut aufgestellt, weil die Tools sauber laufen. Doch in der Realität zeigen sich ganz... Zwischen hoher Marktdynamik, Fachkräftemangel und KI-Hype – der Vertrieb in Deutschland steht unter Druck.

Doch statt in blinden Aktionismus zu... Warum Führungskräfte 2025 anders denken müssen… Viele Führungskräfte haben ein Problem, das sie sich nicht eingestehen wollen: Sie sind chronisch... Manage­ment beschäf­tigt sich mit dem Leb­lo­sen, mit Zah­len, Pro­zes­sen und Struk­tu­ren – Füh­rung mit dem Leben­di­gen, mit dem Men­schen in sei­ner Viel­falt und Ein­zig­ar­tig­keit. Ger­ne ver­nach­läs­sigt wird dabei, dass Füh­rung sich immer und zual­ler­erst auf den Füh­ren­den selbst bezieht. Und Die­se Selbst­füh­rung beginnt mit der Rei­se zu sich selbst und der Klä­rung so wesent­li­cher Fra­gen wie „Was ist mein Talent?“, „Was macht mir Freu­de?“ oder „Was braucht die Welt von mir?“. Nur wer sich selbst füh­ren kann, kann ande­re führen.

Pater Anselm Grün Neben „Füh­rung ist Dienst­leis­tung, kein Pri­vi­leg“ ist das die zwei­te Aus­sa­ge von Pater Anselm Grün, die Bodo Jans­sen in sei­nem Buch „Die stil­le Revo­lu­ti­on: Füh­ren mit Sinn und Mensch­lich­keit“ als ihn nach­hal­tig prä­gend beschreibt. „Was ist für mich wirk­lich wesent­lich? War­um bin ich hier? Was haben ande­re davon, dass es mich gibt? Was ist mein Talent?

Wo lie­gen mei­ne Stär­ken? Was berei­tet mir Freu­de? Wel­ches Han­deln erfüllt mich?“ Das sind die Fra­gen, mit denen sich Bodo Jans­sen nach die­ser Erkennt­nis beschäf­tig­te und die uns alle beschäf­ti­gen soll­ten. Nur wer für sich Klar­heit in die­sen Fra­gen erlangt, kann als Füh­ren­der wirk­lich Leben wecken, in sich selbst und bei den ihm anver­trau­ten Men­schen. Ohne die­se Klar­heit an der Basis gerät Füh­rung leicht zur oppor­tu­nis­ti­schen Mani­pu­la­ti­on und es dro­hen Hoch­mut, Zorn, Neid und die ande­ren Tod­sün­den neu­er Füh­rung. Wenn ein Mana­ger sich nicht selbst füh­ren kann, wer­den ihn kei­ne Fähig­keit, Fer­tig­keit, Erfah­rung und kein Wis­sen zu einem leis­tungs­fä­hi­gen Mana­ger machen.

Peter F. Drucker In der japa­ni­schen Kul­tur gibt es für die­se sehr per­sön­li­che Rei­se zu sich selbst sogar einen eige­nen Begriff: Iki­gai (生き甲斐). Frei über­setzt bedeu­tet Iki­gai so viel wie „das, wofür es sich zu leben lohnt“. Wie die fol­gen­de Gra­fik zeigt, wird Iki­gai beschrie­ben als das gelun­ge­ne Zusam­men­tref­fen von Lei­den­schaft („What you love“), Talent („What you are good at“), Sinn („What the world needs“) und Beruf („What you can be... „Wenn Du führen willst, investiere mindestens 40 Prozent Deiner Zeit in die Führung Deiner selbst!” (Dee Hock, Gründer VISA)

Unsere Arbeitswelt wird zunehmend komplexer und stellt uns ständig vor neue Herausforderungen. Um diese bewältigen zu können, wird die Fähigkeit, sich selbst führen zu können, immer wichtiger. Das gilt insbesondere für Führungskräfte, denn wer nicht in der Lage ist, sich selbst zu führen, kann auch niemand anderen führen. Das macht Self-Leadership oder auch „Selbstführung“ zu einer Kernkompetenz für Führungskräfte. In diesem Artikel erfahren Sie, wie erfolgreiche Selbstführung aussieht, welche Vorteile es mit sich bringt und erhalten praktische Tipps, wie sich diese wertvolle Qualität auf- und ausbauen lässt. Oftmals wird Self Leadership synonym zu Selbstorganisation, Selbstmanagement, Selbststeuerung, Selbstregulierung oder Selbstreflexion verwendet.

Diese Begriffe gehen zwar oftmals Hand in Hand, sind jedoch nicht vollständig gleichzusetzen. Selbstführung bedeutet, dazu fähig zu sein, Gedanken, Emotionen und Verhaltensweisen mittels Selbstreflexion, -bewertung und -motivation in eine gewünschte Richtung zu lenken. Dies kann zu einer Leistungssteigerung führen und das Erreichen gesteckter Ziele erleichtern. Allerdings sollte Self-Leadership nicht ausschließlich mit Leistungssteigerung und besserer Performance in Verbindung gebracht werden. Es geht auch darum, sich selbst kritisch zu hinterfragen und das eigene Verhalten von Zeit zu Zeit zu evaluieren und gegebenenfalls anzupassen. Gelungene Selbstführung bringt zahlreiche Vorteile mit sich.

Erfolgreich praktiziert ermöglicht Self-Leadership, die berufliche und persönliche Entwicklung proaktiv zu gestalten, Ziele präzise zu definieren und die intrinsische Motivation so zu steigern, dass es leichter fällt, diese Ziele zu erreichen. Wer sich erfolgreich selbst führt, ist sich im Klaren über die eigenen Prioritäten und weiß, dass ausschließlich sie oder er selbst die Verantwortung dafür trägt, die entsprechenden Schritte einzuleiten, wenn sich etwas an der... So viele Vorteile Self-Leadership mit sich bringt, so groß sind auch die Herausforderungen auf dem Weg, diese Fähigkeit zu erlernen. Das Problem: Um sich selbst führen zu können, müssen auch Führungskräfte zunächst den Blick nach innen richten. Dies jedoch fällt vielen von ihnen schwer, da sie es eher gewohnt sind, andere in ihrem Verhalten und Handeln zu beobachten und zu beurteilen. Stattdessen müssen sie lernen, den Fokus auf ihre eigenen Werte und Normen zu legen.

Was ist ihnen wichtig? Wofür möchten sie in ihrer Vorbildfunktion als Führungskraft stehen? Damit diese Umstellung und damit das Self-Leadership gelingen, stellen wir Ihnen im Folgenden drei wichtige Bausteine erfolgreicher Selbstführung vor. Spannungen sind gut. Sie zu akzeptieren ist wesentlich, um in uns hineinzuhören und unser wahres Potenzial zu nutzen. Wer sich ernsthaft diesen Fragen stellt, kann wachsen.

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