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München/Bremen (ots) - Die Vorsitzenden der Aufsichtsgremien der ARD haben eine gemeinsame Leitlinie für die Vergütung außertariflich Beschäftigter in den Landesrundfunkanstalten verabschiedet. Ziel ist es, einheitliche, transparente und zukunftsfähige Standards für Gehälter und Zusatzleistungen zu schaffen. Die Vergütung außertariflich Beschäftigter der ... München/ Stuttgart (ots) - Die Gremienvorsitzendenkonferenz der ARD (GVK) begrüßt ausdrücklich die Bemühungen der Länder, grundlegende Modernisierungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks anzustoßen - fordert aber auch Anpassungen im vorliegenden Entwurf des Reformstaatsvertrags. In ihrer Stellungnahme bittet die GVK die Ministerpräsidenten dringend, vor allem fünf Punkte zu überdenken, um die gewünschte ... Die ARD-Gremienvertreterkonferenz (GVK) hat sich nach den Vorgaben des Reformstaatsvertrags neu konstituiert.
In ihrer Sitzung am 19. Januar 2026 fanden die nötigen Vorsitzwahlen statt. Die Mitglieder der GVK wählten Dr. Klaus Sondergeld (Vorsitzender Rundfunkrat Radio Bremen) einstimmig zum Vorsitzenden der neuen GVK. Er hatte dieses Amt bereits in der bisherigen Gremienvorsitzendenkonferenz inne. Auch für zwei Ausschüsse waren die Vorsitzenden neu zu bestimmen, die Wahl erfolgte jeweils einstimmig:
Zur Vorsitzenden des neuen GVK-Programmausschusses wurde Gabriele Hammelrath (Mitglied WDR-Rundfunkrat und Vorsitzende des WDR-Programmausschusses) gewählt. Der Ausschuss berät die GVK bei ihrer neuen Aufgabe, das Gemeinschaftsangebot der ARD zu beaufsichtigen. Diese Aufgabe nimmt die GVK gemeinsam mit den Rundfunkräten und Programmausschüssen der Anstalten wahr, die Beiträge zum Gemeinschaftsangebot zuliefern. Nach dem amtszeitbedingten Ausscheiden von Frau Hammelrath Ende 2026 folgt ihr Anja Kramer (Mitglied NDR-Rundfunkrat). Sie wurde von der GVK zur designierten Vorsitzenden des Gremiums gewählt. Zur Vorsitzenden des GVK-Telemedienausschusses wurde Beate Bäumer (Mitglied NDR-Rundfunkrat) gewählt.
Der Ausschuss befasst sich mit der Entwicklung der digitalen Angebote und deren Distribution. Zudem koordiniert er die Arbeit der Rundfunkräte in diesem Bereich, insbesondere wenn Genehmigungsverfahren anstehen. Hier finden Sie alle Veröffentlichungen der Gremienvorsitzendenkonferenz – Pressemitteilungen, Fachartikel und Interviews sowie Positionen und Standpunkte. Nachfolgend finden Sie alle Veröffentlichungen der Gremienvorsitzendenkonferenz: Die Qualitätsrichtlinie der Rundfunkräte erfüllt die seit 1.7.2023 geltende staatsvertragliche Vorgabe, formale Standards sowie standardisierten Prozesse für die Qualitätskontrolle der ARD-Gemeinschaftsangebote einzuführen. (pdf) PDF
Die ARD-Gremien haben verbindliche Compliance-Standards für die Überwachung der Einhaltung unserer Regeln beschlossen. mehr Die AT-Vergütungsleitlinie der GVK soll einheitliche, transparente und zukunftsfähige Standards für Gehälter und Zusatzleistungen in den Landesrundfunkanstalten der ARD schaffen. PDF Die Gremienvertreterkonferenz (GVK) koordiniert die Tätigkeiten der Aufsichtsgremien (Rundfunk- und Verwaltungsräte) der ARD-Sender. mehr
Die Gremienvorsitzendenkonferenz der ARD (GVK) begrüßt ausdrücklich die Bemühungen der Länder, grundlegende Modernisierungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks anzustoßen - fordert aber auch Anpassungen im vorliegenden Entwurf des Reformstaatsvertrags. In ihrer Stellungnahme bittet die GVK die Ministerpräsidenten dringend, vor allem fünf Punkte zu überdenken, um die gewünschte Effizienz und Wirtschaftlichkeit für die ARD auch tatsächlich zu erreichen. Der Reformstaatsvertrag strebt zurecht modernisierende Veränderungen für ein effizientes zukunftsfähiges Rundfunksystem an. Der Leitgedanke der Länder "mehr Effizienz und Wirtschaftlichkeit", darf allerdings die Qualität als Legitimation für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht untergraben. Die Stellungnahme der GVK konzentriert sich auf fünf Punkte, die dafür gewährleistet sein müssen. Strategiezwang für die ARD-Intendanten vorgeben
Der Entwurf des Reformstaatsvertrags sieht vor, in der föderal strukturierten ARD Bereichsleitungen festzulegen. Mehrfachstrukturen sollen dadurch abgebaut werden, dass in zu bestimmenden Bereichen eine Anstalt für alle anderen Anstalten zuständig ist. Das so genannte "Einer für Alle"-Prinzip muss aus Sicht der GVK aber zwingend an die Verpflichtung zu einer gemeinsamen Strategie der ARD gekoppelt werden, wie sie auch vom Zukunftsrat empfohlen wurde. Eine dezentrale Geschäftsführung kann nur funktionieren, wenn die Bereichsleitungen auf eine gemeinsame Strategie - ggf. auch gegen Standortinteressen -verpflichtet werden und sich gegenseitig stärken. Aufsicht über die ARD effizient gestalten
Die Gremienvertreterkonferenz der ARD, kurz: GVK, koordiniert die Tätigkeit der Aufsichtsgremien der ARD. Ihr gehören u.a. die Vorsitzenden der Rundfunk- und Verwaltungsräte der neun ARD-Anstalten an. Sie beraten die Intendantinnen und Intendanten der ARD. Die Gremienvertreterkonferenz (GVK) setzt sich aus den von den Rundfunk- und Verwaltungsräten der Landesrundfunkanstalten und der Deutschen Welle gewählten Gremienvertreterinnen und -vertretern zusammen, wobei jedes ordentliche Mitglied eine feste Stellvertretung hat. Ihre Aufgaben sind in den §§ 8 und 9 ARD-Staatsvertrag gesetzlich festgeschrieben.
Die GVK koordiniert die Gremienarbeit in der ARD und berät die Konferenz der Intendantinnen und Intendanten der ARD insbesondere bei übergreifenden Themen wie den gemeinschaftlichen Angeboten und Einrichtungen, programmlichen Leitlinien und Berichten sowie Fragen... Außerdem führt sie Aufsicht über das Gemeinschaftsprogramm der ARD in Zusammenarbeit mit den Rundfunkräten der Programm zuliefernden Landesrundfunkanstalten. Über aktuelle Themen und Projekte der GVK wird regelmäßig im ARD-Gremiennewsletter der GVK berichtet. Die Gremienvertreterkonferenz (GVK) hat in ihrer konstituierenden Sitzung am 19. Januar 2026 in Frankfurt am Main zwei Mitglieder des sechsköpfigen Medienrats einstimmig gewählt. Mit Nathalie Wappler und Peter Müller ist der Medienrat nun vollständig besetzt.
Die Wahl erfolgte auf Grundlage des § 26b Medienstaatsvertrags. Klaus Sondergeld, Vorsitzender der GVK zu den beiden von der GVK gewählten Persönlichkeiten: "Mit Nathalie Wappler konnten die Gremienvertreterinnen und -vertreter der Landesrundfunkanstalten eine vielfach bewährte und ausgewiesene Fachfrau aus der Praxis des gemeinwohlorientierten Rundfunks - in Deutschland wie in der Schweiz - für den Medienrat gewinnen. Sie wird nicht nur die Erfahrungen aus dem Inneren des Medienbetriebs, sondern auch den Blick von außen, aus dem Nachbarland, in seine Arbeit einbringen." "Als ehemaliger Bundesverfassungsrichter ergänzt Peter Müller die Vielfalt der durch die anderen Mitglieder vertretenen Fachgebiete in idealer Weise um die Perspektive des Verfassungsrechts. Seine langjährige Erfahrung aus der Urteilsfindung durch Beratung im höchsten Richterkollegium ist eine wertvolle Bereicherung des Medienrats, der die komplexe Aufgabe zu bewerkstelligen hat, die Auftragserfüllung durch den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in seiner Gesamtheit zu...
Noch vor der Ratifizierung durch die Landesparlamente und einem möglichen Inkrafttreten des Reformstaatsvertrags zum 1. Dezember 2025 stellten die ARD-Häuser verschiedene Initiativen vor, mit denen sie bereits jetzt die notwendigen Weichen für die Umsetzung der Reformen stellen. Zentrale Neuerungen ergeben sich aus dem Reformstaatsvertrag auch für die ARD-Aufsicht. Die Vorgaben des Reformstaatsvertrags standen im Mittelpunkt einer gemeinsamen Konferenz der Intendantinnen und Intendanten der ARD und der Vorsitzenden der Aufsichtsorgane. Bei ihrem jüngsten Treffen vom 8. bis 9.
April in Kiel ging es darum, einen Fahrplan zur weiteren Umsetzung der eigenen Anstrengungen um mehr Effizienz und Innovation sowie der Reformvorgaben der Länder zu vereinbaren, die voraussichtlich ab Ende des Jahres gelten sollen. Der zu erwartende neue Medienstaatsvertrag und der neue ARD-Staatsvertrag sehen zahlreiche Veränderungen für den Senderverbund vor, die zu mehr Effizienz und Innovation führen sollen. Petra Rossbrey, HR-Verwaltungsratsvorsitzende und Vorsitzende des GVK-Finanzausschusses, sieht in den Planungen der Intendantinnen und Intendanten ein klares Signal für die Reformbereitschaft der ARD: "Wir begrüßen ausdrücklich, dass die Intendantinnen und Intendanten auch schon vor... Dieser Staatsvertrag legt die Grundlage für eine vertiefte Arbeitsteilung innerhalb der ARD. Das Federführungsprinzip zum Beispiel vertraut einzelnen Anstalten wichtige Teilbereiche der Bereitstellung der Infrastruktur an, ein Mittel, um Kosten und Leistungen wesentlich transparenter und effizienter zu steuern und am Ende auch zu senken." Auch bei der programmlichen Zusammenarbeit wird es zu Veränderungen kommen: in einzelnen redaktionellen Kompetenzfeldern werden Kooperation weiter ausgebaut, um die freiwerdenden Mittel für innovative Formate und den Online-Bereich nutzen zu können.
"Gleichzeitig soll und muss die föderale Vielfalt der Perspektiven auf die gemeinsamen Themen im Angebot der ARD aber ausgebaut und noch stärker im Programm sichtbar gemacht werden", erklärt Dr. Klaus Sondergeld, Vorsitzender des Rundfunkrats von Radio Bremen und Vorsitzender der ARD-Gremienvorsitzendenkonferenz. Dies zu betonen sei wichtig, weil dem Publikum infolge der gesetzlichen Vorgaben auch Veränderungen zugemutet werden, insbesondere im Zusammenhang einer gesetzlich vorgegebenen Reduzierung der Hörfunkwellen." Reformierte Aufsicht über ARD-Programmangebot Mit Blick auf die Anhörung zu den Reformplänen der Länder haben die ARD-Gremienvorsitzendenkonferenz und die Spitzen der ZDF-Gremien bei ihrem jährlichen Treffen erklärt, welche Erwartungen sie an die Ministerpräsidentenkonferenz haben. In Zeiten von zunehmender Verunsicherung in der Gesellschaft und Desinformation kommt dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk für den demokratischen gesellschaftlichen Zusammenhalt eine höhere Bedeutung denn je zu.
"Daher muss Dreh- und Angelpunkt aller Reformen sein, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk mit seinem Auftrag alle Menschen erfolgreich mit Qualitätsangeboten erreichen kann. Dafür benötigen die Anstalten finanzielle Planungssicherheit, eine Rahmenordnung, welche die Flexibilität der Anstalten erhöht, und eine effiziente und effektive Aufsicht", erklärten die Vorsitzenden beider Seiten gemeinsam. Kooperation bei der Technik und Vielfalt im Programm Die Spitzen der Aufsichtsgremien begrüßen den gesetzgeberischen Impuls zur Ausweitung der Kooperationen zwischen ARD und ZDF. Vor allem im technischen Bereich können Effizienzgewinne erzielt werden. Aus Sicht der Gremien müssen aber alle Kooperationen der Qualität und Vielfalt der Angebote dienen.
Die programmliche Autonomie muss gewahrt bleiben, ein Teil der Effizienzgewinne sollte ins Programm reinvestiert werden. Als Vertretung der Öffentlichkeit betont die Aufsicht die Notwendigkeit eines geeigneten Angebots für die verschiedenen Bevölkerungsgruppen.
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München/Bremen (ots) - Die Vorsitzenden Der Aufsichtsgremien Der ARD Haben
München/Bremen (ots) - Die Vorsitzenden der Aufsichtsgremien der ARD haben eine gemeinsame Leitlinie für die Vergütung außertariflich Beschäftigter in den Landesrundfunkanstalten verabschiedet. Ziel ist es, einheitliche, transparente und zukunftsfähige Standards für Gehälter und Zusatzleistungen zu schaffen. Die Vergütung außertariflich Beschäftigter der ... München/ Stuttgart (ots) - Die Gremienv...
In Ihrer Sitzung Am 19. Januar 2026 Fanden Die Nötigen
In ihrer Sitzung am 19. Januar 2026 fanden die nötigen Vorsitzwahlen statt. Die Mitglieder der GVK wählten Dr. Klaus Sondergeld (Vorsitzender Rundfunkrat Radio Bremen) einstimmig zum Vorsitzenden der neuen GVK. Er hatte dieses Amt bereits in der bisherigen Gremienvorsitzendenkonferenz inne. Auch für zwei Ausschüsse waren die Vorsitzenden neu zu bestimmen, die Wahl erfolgte jeweils einstimmig:
Zur Vorsitzenden Des Neuen GVK-Programmausschusses Wurde Gabriele Hammelrath (Mitglied WDR-Rundfunkrat
Zur Vorsitzenden des neuen GVK-Programmausschusses wurde Gabriele Hammelrath (Mitglied WDR-Rundfunkrat und Vorsitzende des WDR-Programmausschusses) gewählt. Der Ausschuss berät die GVK bei ihrer neuen Aufgabe, das Gemeinschaftsangebot der ARD zu beaufsichtigen. Diese Aufgabe nimmt die GVK gemeinsam mit den Rundfunkräten und Programmausschüssen der Anstalten wahr, die Beiträge zum Gemeinschaftsange...
Der Ausschuss Befasst Sich Mit Der Entwicklung Der Digitalen Angebote
Der Ausschuss befasst sich mit der Entwicklung der digitalen Angebote und deren Distribution. Zudem koordiniert er die Arbeit der Rundfunkräte in diesem Bereich, insbesondere wenn Genehmigungsverfahren anstehen. Hier finden Sie alle Veröffentlichungen der Gremienvorsitzendenkonferenz – Pressemitteilungen, Fachartikel und Interviews sowie Positionen und Standpunkte. Nachfolgend finden Sie alle Verö...
Die ARD-Gremien Haben Verbindliche Compliance-Standards Für Die Überwachung Der Einhaltung
Die ARD-Gremien haben verbindliche Compliance-Standards für die Überwachung der Einhaltung unserer Regeln beschlossen. mehr Die AT-Vergütungsleitlinie der GVK soll einheitliche, transparente und zukunftsfähige Standards für Gehälter und Zusatzleistungen in den Landesrundfunkanstalten der ARD schaffen. PDF Die Gremienvertreterkonferenz (GVK) koordiniert die Tätigkeiten der Aufsichtsgremien (Rundfun...