Alkoholfrei Ins Neue Jahr Was Bringt Der Dry January

Emily Johnson
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alkoholfrei ins neue jahr was bringt der dry january

Seit einigen Jahren ist es Trend, im Januar auf Alkohol zu verzichten. Doch bringen 31 Tage ohne Alkoholkonsum überhaupt was? Was geschieht dabei im Körper? Expertinnen geben Antworten. Im Dry January auf Alkohol zu verzichten, kann unter anderem positive Auswirkungen auf das Hautbild, die Stimmung und die Leber haben. Für viele Menschen ist das neue Jahr der perfekte Anlass, um über den Verzicht auf Alkohol nachzudenken.

Seit einigen Jahren wird daher der Trend mit dem Namen „Dry January“ – trockener Januar – bekannter. Gemeint ist der Verzicht auf Alkoholkonsum im ersten Monat des Jahres. Doch woher kommt der Trend überhaupt? Christina Rummel, Geschäftsführerin der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS), zufolge ist er ursprünglich in Großbritannien entstanden und breitete sich schnell in Europa aus. Der Zeitpunkt liege auf der Hand: „Der Jahresanfang ist traditionell die Zeit für gute Vorsätze. Nach Weihnachten und Silvester – also Anlässen, zu denen oft viel Alkohol getrunken wird – ist es naheliegend, mal einen Break zu machen: Um fit ins neue Jahr zu starten und sich rundum besser...

Alkohol: Wie viel ist zu viel? | Hemmungslos (Folge 25) Seit einigen Jahren verbreitet sich der Trend, im Januar auf Alkohol zu verzichten. Doch bringen die 31 Tage so viel? Was geschieht dabei im Körper? Und gibt es Risiken?

Die Familienfeste und Silvesterpartys sind vorüber und es wird über Neujahrsvorsätze gesprochen. Für viele Menschen ist das der perfekte Zeitpunkt, um über den Verzicht auf den im Dezember häufig so viel konsumierten Alkohol nachzudenken. Seit einigen Jahren wird daher der Trend mit dem Namen "Dry January" (trockener Januar) bekannter, gemeint ist der Verzicht auf die Droge Alkohol im ersten Monat des Jahres. Doch woher kommt der Trend überhaupt? Christina Rummel, Geschäftsführerin der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS), zufolge ist er ursprünglich in Großbritannien entstanden und breitete sich schnell in Europa aus. Der Zeitpunkt liege auf der Hand: "Der Jahresanfang ist traditionell die Zeit für gute Vorsätze.

Nach Weihnachten und Silvester – also Anlässen, zu denen oft viel Alkohol getrunken wird – ist es naheliegend, mal einen Break zu machen: um fit ins neue Jahr zu starten und sich rundum besser... Der Alkoholverzicht im Januar habe zunächst einmal dieselben Vorteile wie Alkoholverzicht generell – und zwar auf körperlicher sowie auf psychischer Ebene: "Weniger Infektionen, weniger Krebsrisiko, weniger Unfallrisiko, weniger Konflikte in sozialen Beziehungen, ein gesünderes... Doch auch allein der Verzicht für nur einen Monat könne schon viel bringen, wie eine Studie der Universität Sussex in England 2018 gezeigt habe: Die 800 Testpersonen berichteten demnach davon, "dass sie mehr Energie... Und, last but not least: Geld sparen." Zudem könne der Körper in der Zeit laut Rummel entgiftet werden. Immerhin sei Alkohol ein Zellgift, das bei häufigem Konsum das Risiko für Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigert. Zum Jahresende gibt es viel zu feiern - Glühwein, Sekt oder Bier dürfen für viele dabei nicht fehlen.

Der Verzicht auf Alkohol ist deshalb ein immer beliebterer Neujahrsvorsatz. Das bringt viele positive Aspekte, aber es lohnt sich, länger dranzubleiben. Viele Menschen starten mit guten Vorsätzen ins neue Jahr. Einer davon ist oft: weniger Alkohol trinken oder sogar gar keinen - zumindest für eine bestimmte Zeit. Der Januar bietet sich nach der vielen Feierei am Jahresende dafür besonders an. Viele setzten deshalb auf einen "Dry January" - also einen "trockenen", sprich alkoholfreien Januar.

Bereits nach kurzer Zeit spürt man nach Angaben des Mediziners Helmut Seitz von der Universität Heidelberg Veränderungen. Dieser forscht seit Jahrzehnten zu den Folgen von Alkoholerkrankungen. "Was man ziemlich schnell merkt, ist, ob man überhaupt aufhören kann zu trinken - also ob man nur aus schlechter Gewohnheit trinkt oder eine Abhängigkeit hat." Wer nicht aufhören könne, sollte sich Hilfe beim... Bei allen anderen sollte sich als Allererstes der Schlafrhythmus verbessern. "In ein paar Tagen merkt man, dass man besser durchschläft. Die Phasen, in denen man tief und erholsam schläft, werden länger", sagt Seitz.

Dadurch könne sich auch die Konzentration am Tag verbessern, ergänzt Antje Gahl von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) in Bonn. Wenn man auf Alkohol verzichtet, zeigen sich nach Angaben der DGE-Expertin innerhalb weniger Wochen positive Anzeichen. "Das ist natürlich individuell unterschiedlich, aber es gibt in Studien nachgewiesene Wirkungen." Neues Jahr, neue Routinen – für viele gehört "Dry January" mittlerweile fest dazu. Der Trend stammt ursprünglich aus Großbritannien und fordert dazu auf, 31 Tage komplett auf Alkohol zu verzichten. Was zunächst nur nach einer Detox-Challenge klingt, ist heute ein weltweites Gesundheits-Experiment: Millionen Menschen nutzen den alkoholfreien Monat, um ihr Wohlbefinden zu verbessern, Geld zu sparen oder einfach wieder mehr Klarheit zu gewinnen.

Studien und Erfahrungsberichte zeigen, dass schon ein Monat Pause messbare Effekte auf Schlaf, Haut, Energie, Stimmung und sogar das Immunsystem haben kann. Der Gedanke ist simpel: 31 Tage ohne Alkohol. Die Aktion wurde 2013 von der Organisation Alcohol Change UK ins Leben gerufen und hat sich seitdem weltweit verbreitet. Heute machen Menschen aus völlig unterschiedlichen Gründen mit – von "Ich brauche nach den Feiertagen eine Pause" bis "Ich möchte meinen Alkoholkonsum bewusster gestalten". Viele unterschätzen, wie schnell Alkohol zur Gewohnheit wird. Ein Glas zum Feierabend, ein Drink beim Kochen, ein Aperitivo am Wochenende, und schon wird Alkohol Teil einer Routine, die kaum hinterfragt wird.

Dry January setzt genau hier an: eine klare Grenze, ein klares Ziel, ein klarer Zeitraum. Grundsätzlich: Ja, denn der alkoholfreie Monat eignet sich für alle, die: Immer mehr Menschen beginnen das Jahr mit einem „Dry January“, einem Monat ohne Alkohol. Gute Gründe dafür gibt’s genug. Und auch ein paar Tricks, um es durchzuhalten. Die Silvesterparty war sensationell, es wurde viel getanzt und reichlich getrunken.

Zu viel, um ehrlich zu sein. Nun sind die letzten Böller verschossen, die Musik verklungen, das Neue Jahr ist erst ein paar Stunden alt. Das ist der Moment, in dem die Challenge beginnt: Die nächsten 31 Tage ist Schluss mit Alkohol. Goodbye Hangover, das war’s dann erst mal. Für immer mehr Menschen markiert der Übergang in das neue Jahr den Auftakt zum „Dry January“, das bedeutet, trockener Januar: ein Monat ohne Alkohol. Traditionell fällt es uns zum Jahresbeginn leichter, sinnvolle Vorsätze in die Tat umzusetzen.

„Ich starte schon seit einigen Jahren mit viel Schwung in die Alkoholabstinenz des Januars“, berichtet Beate, eine 34-jährige Skilehrerin aus München. Für sie sei es die beste Zeit, um einen „Detox“-Monat (also einen Entgiftungs-Fasten-Monat) ohne Promille durchzuziehen, um den Körper bei der Entgiftung zu unterstützen. „Es fühlt sich für mich an wie ein Reset.“ Kostenloser Alkohol-Selbsttest: Trinken Sie zu viel?Machen Sie den Selbsttest und finden Sie heraus, ob Ihr Alkoholkonsum noch in Ordnung ist, oder Ihrer Gesundheit schadet.Alkohol-Selbsttest Ein Stück weit ist es das auch. Ob eine Woche, 14 Tage, ein oder sogar drei Monate ohne Prozentiges – ein promillefreier Start ins neue Jahr ist in jedem Fall ein guter Anfang.

Auch die Fastenzeit vor Ostern, den „Sober October“ oder den „No-Vember“ nutzen viele Menschen, um einfach mal auf die Stopptaste zu drücken – wohlwissend, dass sich temporärer Alkoholverzicht unmittelbar auf unsere Gesundheit und unser... In vielerlei Hinsicht. (08.01.2025) Der Trend, im Januar auf Alkohol zu verzichten, klingt simpel, hat aber erstaunliche Auswirkungen auf den Körper. Ein Leberexperte erklärt, was der kurzzeitige Verzicht für das Organ bedeutet. „Unsere Leber ist ein erstaunliches Organ“, erklärt Prof. Dr.

Tobias Böttler, Leberexperte und Leiter des Gerok-Leberzentrums der Medizinischen Klinik II am Universitätsklinikum Freiburg. „Sie kann sich regenerieren, vorausgesetzt, man gibt ihr die Chance dazu.“ Ein alkoholfreier Monat wie der Dry January ist hierfür der perfekte Einstieg. „Schon nach kurzer Zeit verbessern sich die Leberwerte deutlich, und die Fettansammlung in der Leber kann zurückgehen.“ Insbesondere für Menschen, die regelmäßig Alkohol konsumieren, kann eine solche Pause wichtige gesundheitliche Vorteile bringen. Ein bewusster Verzicht auf Alkohol im Dry January wirkt sich positiv auf den Körper und die mentale Fitness aus. ©iStock/anyaivanova Das größte Problem bei dauerhaftem Alkoholkonsum sei die sogenannte Fettleber, betont Böttler.

Diese kann, wenn sie unbehandelt bleibt, zu einer Leberentzündung oder sogar zu einer Leberzirrhose führen. „Ein Monat ohne Alkohol kann wie ein Reset für die Leber wirken“, sagt der Experte. Außerdem spüren viele Menschen bereits nach wenigen Wochen körperliche Verbesserungen, wie etwa einen besseren Schlaf, eine gesteigerte Leistungsfähigkeit und ein insgesamt besseres Wohlbefinden. Doch der Verzicht auf Alkohol wirkt sich nicht nur auf die körperliche Gesundheit aus. Auch die mentale Fitness profitiert, so Böttler: „Viele berichten von einer besseren Konzentrationsfähigkeit und einer ausgeglicheneren Stimmung.“ Zudem kann ein bewusster Verzicht dabei helfen, den eigenen Alkoholkonsum kritisch zu hinterfragen. Ist der Feierabenddrink wirklich nötig?

Oder steckt mehr dahinter? KLAGE GEGEN ASTRAZENECA: WANN HAFTEN IMPFSTOFFHERSTELLER? SKYR ENERGYDRINK IM CHECK: PROTEIN-KICK ODER GESUNDHEITSRISIKO? NESSELSUCHT ERKENNEN: TYPISCHE URTIKARIA SYMPTOME UND BEHANDLUNG EMULSIONEN IN DER REZEPTUR: EMULGATOREN UND HLB IM ÜBERBLICK AUDHS: AUTISMUS PLUS ADHS – EIN LEBEN VOLLER WIDERSPRÜCHE?

Viele Menschen starten mit guten Vorsätzen ins neue Jahr. Einer davon ist oft: weniger Alkohol trinken oder sogar gar keinen – zumindest für eine bestimmte Zeit. Der Januar bietet sich nach der vielen Feierei am Jahresende dafür besonders an. Viele setzten deshalb auf einen "Dry January" – also einen "trockenen", sprich alkoholfreien Januar. Welche Vorteile hat es, für kurze Zeit auf Alkohol zu verzichten? Bereits nach kurzer Zeit spürt man nach Angaben des Mediziners Helmut Seitz von der Universität Heidelberg Veränderungen.

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