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Übersicht aller Meldungen auf verbraucherbildung.de Quelle: Landesmesse Stuttgart GmbH & Co. KG Welche Themen umfasst Verbraucherbildung – und wie lässt sie sich lebendig und nachhaltig in der Schule umsetzen? Darum geht es in dem Workshop der Verbraucherzentrale bei der diesjährigen didacta in Köln. Gezielte Werbung auf Social Media oder Schuldenfallen beim Online-Shopping: Schon junge Menschen sind aktive Verbraucher:innen.
In den 121 neuen Verbraucherschulen setzen sich Schüler:innen kreativ und bewusst mit ihrem Alltag als Verbraucher:innen auseinander. Wie vermittelt man Europa so, dass es nicht abstrakt bleibt, sondern Schüler:innen es verstehen? Diese Frage stand im Mittelpunkt einer politischen Exkursion nach Brüssel, zu der die EU-Vertretung bereits zum zweiten Mal Bildungsexpert:innen eingeladen hatte. Verbraucherzentrale nimmt Stellung zur Neufassung der Empfehlung zur Verbraucherbildung an Schulen Der zunehmend digitale Alltag stellt Kinder und Jugendliche vor Herausforderungen. Versteckte Werbung und Fake News, Kaufaufforderungen in Online-Spielen und „Buy now, pay later“-Angebote beim Online-Shopping: Junge Menschen zu stärken, damit sie sich selbstbestimmt und sicher durch den Konsumalltag bewegen, ist wichtiger denn je.
Die Bildungsministerkonferenz hat eine Neufassung der Empfehlung zur Verbraucherbildung an Schulen beschlossen. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) begrüßt den Vorschlag. Jetzt sind die Bundesländer gefragt, kommentiert Vera Fricke, Bildungsexpertin im vzbv: „Alltagsbildung kennt kein Mindestalter. Schon Kinder und Jugendliche müssen lernen, souverän mit den Herausforderungen des Alltags umzugehen, der digitaler und komplexer wird und mehr Eigenverantwortung fordert. Genau das leistet Verbraucherbildung und stärkt damit nicht nur jede und jeden Einzelnen, sondern ermöglicht auch gesellschaftliche Teilhabe.
Wenn Verbraucherinnen und Verbraucher selbstbewusst auftreten, ihre Einflussmöglichkeiten nutzen und reflektierte Entscheidungen treffen, profitiert die Gesellschaft. An dieser Stelle dockt die Neufassung der Empfehlung zur Verbraucherbildung sinnvoll an. Nun sind die Länder am Zug und müssen Vorgaben und Richtlinien entwickeln, um Verbraucherbildung strukturell an Schulen zu etablieren. Dabei ist besonders wichtig, dass es Unterstützungsangebote für Unterricht und Schule gibt. Nicht jede Schule oder Lehrkraft muss das Rad neu erfinden. Es braucht geeignete Aus- und Fortbildungen, Konzepte für die Schulentwicklung – und qualitätsgeprüfte Materialien.
Schulen dürfen nicht allein gelassen werden. Verbraucherbildung spielt eine zentrale Rolle im präventiven Verbraucherschutz – denn nur wer gut informiert ist, kann Konsumentscheidungen selbstbestimmt, reflektiert und nachhaltig treffen. Als Verbraucherzentrale unterstützen wir Bildungseinrichtungen mit vielfältigen Angeboten, um ökonomische, ökologische und soziale Zusammenhänge im Alltag verständlich zu vermitteln. Durchsuchen Sie unsere Bildungsangebote nach Thema: Unsere Verbraucherbildungsangebote richten sich an Lehrkräfte aller Schulformen, Erzieher:innen sowie Fachkräfte in der Erwachsenenbildung. Wir begleiten Sie dabei, Verbraucherbildung altersgerecht, lebensnah und kompetenzorientiert umzusetzen – mit Materialien, Fortbildungen und interaktiven Lernformaten.
Unsere Bildungsarbeit folgt dem Prinzip einer multiperspektivischen Verbraucherbildung. Sie bildet gesellschaftliche Debatten ab, fördert kritisches Denken und stärkt die Fähigkeit zur eigenständigen Urteilsbildung. Wir möchten Lernende dazu befähigen, bewusste Konsumentscheidungen zu treffen – in jeder Lebensphase. Als bundesweiter Verband legen wir großen Wert auf qualitätsgesicherte Bildungsangebote. Gemeinsame fachliche Standards, kontinuierliche Weiterbildung und der Austausch mit der Praxis sichern die Aktualität und Relevanz unserer Materialien. Denn die Anforderungen an Verbraucherbildung wandeln sich stetig – wir begleiten Sie verlässlich und fachlich fundiert.
Verbraucherbildung macht fit für ein selbstbestimmtes und informiertes Leben – sei es im Internet, im Supermarkt oder im Umgang mit den eigenen Finanzen. Das Netzwerk Verbraucherbildung bietet praktische Unterstützung für Schulen, Lehrkräfte und Multiplikator:innen. Unsere Angebote sind unabhängig von wirtschaftlichen Interessen. Wir verpflichten uns hohen Qualitätsstandards. Sie machen Schüler:innen fit für ihre Zukunft, vergleichen Girokonten, kochen gesunde Rezepte oder hinterfragen Werbung auf Social Media? Kurzum: Ihre Schule macht aus jungen Menschen starke Verbraucher:innen?
Dann lassen Sie Ihre Schule für das Engagement in der Verbraucherbildung auszeichnen! Gemeinsam mit Expert:innen aus den Verbraucherzentralen, Ministerien oder zivilgesellschaftlichen Akteuren organisieren wir kostenlose Online-Fortbildungen für Lehrkräfte zu aktuellen Themen und spannenden Unterrichtsmaterialien. Finden Sie das passende Unterrichtsmaterial für Ihren Unterricht! Der Materialkompass garantiert eine unabhängige Qualitätsprüfung von Unterrichtsmaterialien zu den Themen der Verbraucherbildung. Jeden Tag treffen wir als Verbraucher:in Entscheidungen – wenn wir Lebensmittel einkaufen, einen Handyvertrag abschließen oder digitale Angebote nutzen. Verbraucherbildung ist Alltagsbildung.
Sie ermöglicht es, Kompetenzen zu erwerben, um selbstbestimmt gute Entscheidungen zu treffen – für sich und für Umwelt und Gesellschaft. Verbraucherbildung sensibilisiert für die Rolle als Verbraucher:in im Zusammenspiel mit Wirtschaft und Politik und fördert gesellschaftliche Teilhabe. Insofern ist es zu begrüßen, dass die Bundesregierung im Koalitionsvertrag festgehalten hat, „die nicht interessengeleitete Verbraucherbildung“ zu stärken und „die Förderung des Netzwerks und der Auszeichnung Verbraucherschule fort[zusetzen]“. Verbraucherbildung ist besonders wirksam, wenn sie früh ansetzt. Deshalb sollten schon Kinder und Jugendliche Kompetenzen erwerben, um reflektiert durch den Verbraucheralltag zu navigieren. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) setzt sich dafür ein, dass Verbraucherbildung bundesweit und systematisch an Schulen etabliert wird.
Schule bietet die Chance, alle Kinder und Jugendlichen zu erreichen, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft. Doch noch findet Verbraucherbildung nicht flächendeckend in Schulen statt. Quelle: ©Robert Kneschke / stock.adobe.com Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) unterstützt Lehrkräfte und Schulen dabei, Finanzkompetenzen junger Menschen im Rahmen der Verbraucherbildung zu stärken Quelle: ©Robert Kneschke / stock.adobe.com Jeder fünfte junge Mensch zwischen 14 und 29 Jahren in Deutschland ist verschuldet.
Das zeigt die aktuelle Trendstudie „Jugend in Deutschland – Winter 2022/23“. Umso wichtiger ist es, dass Kinder und Jugendliche lernen, verantwortungsvoll mit ihrem Geld umzugehen – am besten schon in der Schule. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) unterstützt Lehrkräfte und Schulen dabei, Finanzkompetenzen junger Menschen im Rahmen der Verbraucherbildung zu stärken. „Verbraucherbildung heißt: fürs Leben lernen“, sagt Anke Wolf, Koordinatorin des Bildungsprojekts Verbraucherschule beim vzbv. „Kinder sollten frühzeitig Kompetenzen entwickeln, um Angebote zu hinterfragen und zu vergleichen, seriöse Quellen zu identifizieren und reflektierte Entscheidungen zu treffen.“ Im Mittelpunkt der Verbraucherbildung stehen dabei neben dem Thema Finanzen die Bereiche Ernährung,... Kinder und Jugendliche lernen zum Beispiel Fake News zu enttarnen, ausgewogene Mahlzeiten zuzubereiten, Energie zu sparen oder mit ihrem eigenen Geld hauszuhalten.
Verbraucherbildung an Schulen umzusetzen – dazu haben sich die Bundesländer 2013 verpflichtet. Seit 2015 unterstützt der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) mit dem Angebot Verbraucherschule Schulen dabei, Verbraucherbildung zu etablieren. Es ist das einzige bundesweite Angebot, das im Bereich der Verbraucherbildung schulisches Engagement auszeichnet, den Kompetenzaufbau fördert und Lehrkräfte über Ländergrenzen hinweg vernetzt. Im Koalitionsvertrag wurde vereinbart: „Wir setzen die Förderung des Netzwerks und der Auszeichnung Verbraucherschule fort.“ Für das Jahr 2026 stehen Mittel zur Verfügung, doch bislang ist die dauerhafte Finanzierung des Angebots nicht gesichert. Voneinander lernen, gute Unterrichtsideen teilen, sich weiterbilden oder über Schulentwicklung austauschen – dies und vieles mehr bietet das Netzwerk engagierten Lehrkräften und Schulen an. Voneinander Abschauen wird im Netzwerk großgeschrieben, damit die guten Beispiele sich weit verbreiten.
Zu den Angeboten des Netzwerks zählen regelmäßige, kostenfreie Online-Fortbildungen. Diese vermitteln in 90 Minuten Wissen zu einem Verbraucherthema und geben Anregungen für die didaktische und methodische Umsetzung. Allein im Jahr 2024 fanden elf Fortbildungen zu Themen wie Finfluencer, Datenschutz, Fake News oder klimabewusstes Essen statt.976 Lehrkräfte profitierten von den Angeboten. Das Netzwerk fördert zudem den Austausch zwischen Lehrkräften. Die Auszeichnung Verbraucherschule macht vorbildhaftes Engagement von Schulen in der Verbraucherbildung sichtbar. Insbesondere lebensweltbezogene, partizipative und ressourcenschonende Ansätze aus den vier miteinander verzahnten Handlungsfeldern Medien & Digitales, Finanzen, Marktgeschehen & Verbraucherrecht, Ernährung & Gesundheit sowie nachhaltiger Konsum & Globalisierung werden gewürdigt.
Bislang wurde die Auszeichnung Verbraucherschule 379 Mal vergeben. Allein 2024 ehrte der vzbv 103 Schulen aus allen teilnehmenden Bundesländern. Mit ihrem Engagement erreichten die Schulen mehr als 45.000 Schüler:innen. Noch bis zum 30. September 2025 können sich Schulen wieder als Verbraucherschule bewerben. Beim Abspielen des Videos werden nutzerbezogene Daten zu Youtube übertragen.
Weitere Informationen DVV beteiligt sich an Bund-Länder-Arbeitsgruppe Steigende Lebenshaltungskosten, der Einfluss unseres Konsums auf das Klima und auf die Kreislaufwirtschaft sowie die Frage einer gesunden Ernährung vor dem Hintergrund der aktuellen globalen Herausforderungen: Weil der Verbraucheralltag und Konsumentscheidungen immer komplexer werden,... Um die Vermittlung von Alltagskompetenzen im schulischen und außerschulischen Bereich zu stärken, haben das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) und die Verbraucherschutzministerkonferenz im Juni 2023 beschlossen, eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe Verbraucherbildung einzurichten. Neben Vertretungen aus den Verbraucherschutzministerien in zwölf Bundesländern sind über DVV-Direktorin Julia von Westerholt auch die Volkshochschulen als wichtige Akteure der Verbraucherbildung in der Bund-Länder-Arbeitsgruppe vertreten. Bei einer virtuellen Auftaktsitzung wurden am 16.01.2024 gemeinsame Ziele und Leitgedanken für die Zusammenarbeit beschlossen.
Künftig soll die Bund-Länder-Arbeitsgruppe Verbraucherbildung dann zweimal pro Jahr zu Arbeitssitzungen zusammenkommen, um Strukturen, Konzepte, Inhalte und Verfahren zur Verbraucherbildung auf den Prüfstand zu stellen und weiterzuentwickeln sowie erfolgreiche Bildungsansätze miteinander zu teilen und...
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Schulen Dürfen Nicht Allein Gelassen Werden. Verbraucherbildung Spielt Eine Zentrale
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