Verbraucherbildung Verbraucherzentrale Bundesverband

Emily Johnson
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verbraucherbildung verbraucherzentrale bundesverband

Jeden Tag treffen wir als Verbraucher:in Entscheidungen – wenn wir Lebensmittel einkaufen, einen Handyvertrag abschließen oder digitale Angebote nutzen. Verbraucherbildung ist Alltagsbildung. Sie ermöglicht es, Kompetenzen zu erwerben, um selbstbestimmt gute Entscheidungen zu treffen – für sich und für Umwelt und Gesellschaft. Verbraucherbildung sensibilisiert für die Rolle als Verbraucher:in im Zusammenspiel mit Wirtschaft und Politik und fördert gesellschaftliche Teilhabe. Insofern ist es zu begrüßen, dass die Bundesregierung im Koalitionsvertrag festgehalten hat, „die nicht interessengeleitete Verbraucherbildung“ zu stärken und „die Förderung des Netzwerks und der Auszeichnung Verbraucherschule fort[zusetzen]“. Verbraucherbildung ist besonders wirksam, wenn sie früh ansetzt.

Deshalb sollten schon Kinder und Jugendliche Kompetenzen erwerben, um reflektiert durch den Verbraucheralltag zu navigieren. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) setzt sich dafür ein, dass Verbraucherbildung bundesweit und systematisch an Schulen etabliert wird. Schule bietet die Chance, alle Kinder und Jugendlichen zu erreichen, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft. Doch noch findet Verbraucherbildung nicht flächendeckend in Schulen statt. Verbraucherbildung spielt eine zentrale Rolle im präventiven Verbraucherschutz – denn nur wer gut informiert ist, kann Konsumentscheidungen selbstbestimmt, reflektiert und nachhaltig treffen. Als Verbraucherzentrale unterstützen wir Bildungseinrichtungen mit vielfältigen Angeboten, um ökonomische, ökologische und soziale Zusammenhänge im Alltag verständlich zu vermitteln.

Durchsuchen Sie unsere Bildungsangebote nach Thema: Unsere Verbraucherbildungsangebote richten sich an Lehrkräfte aller Schulformen, Erzieher:innen sowie Fachkräfte in der Erwachsenenbildung. Wir begleiten Sie dabei, Verbraucherbildung altersgerecht, lebensnah und kompetenzorientiert umzusetzen – mit Materialien, Fortbildungen und interaktiven Lernformaten. Unsere Bildungsarbeit folgt dem Prinzip einer multiperspektivischen Verbraucherbildung. Sie bildet gesellschaftliche Debatten ab, fördert kritisches Denken und stärkt die Fähigkeit zur eigenständigen Urteilsbildung. Wir möchten Lernende dazu befähigen, bewusste Konsumentscheidungen zu treffen – in jeder Lebensphase.

Als bundesweiter Verband legen wir großen Wert auf qualitätsgesicherte Bildungsangebote. Gemeinsame fachliche Standards, kontinuierliche Weiterbildung und der Austausch mit der Praxis sichern die Aktualität und Relevanz unserer Materialien. Denn die Anforderungen an Verbraucherbildung wandeln sich stetig – wir begleiten Sie verlässlich und fachlich fundiert. Verbraucherbildung macht fit für ein selbstbestimmtes und informiertes Leben – sei es im Internet, im Supermarkt oder im Umgang mit den eigenen Finanzen. Das Netzwerk Verbraucherbildung bietet praktische Unterstützung für Schulen, Lehrkräfte und Multiplikator:innen. Unsere Angebote sind unabhängig von wirtschaftlichen Interessen.

Wir verpflichten uns hohen Qualitätsstandards. Sie machen Schüler:innen fit für ihre Zukunft, vergleichen Girokonten, kochen gesunde Rezepte oder hinterfragen Werbung auf Social Media? Kurzum: Ihre Schule macht aus jungen Menschen starke Verbraucher:innen? Dann lassen Sie Ihre Schule für das Engagement in der Verbraucherbildung auszeichnen! Gemeinsam mit Expert:innen aus den Verbraucherzentralen, Ministerien oder zivilgesellschaftlichen Akteuren organisieren wir kostenlose Online-Fortbildungen für Lehrkräfte zu aktuellen Themen und spannenden Unterrichtsmaterialien. Finden Sie das passende Unterrichtsmaterial für Ihren Unterricht!

Der Materialkompass garantiert eine unabhängige Qualitätsprüfung von Unterrichtsmaterialien zu den Themen der Verbraucherbildung. Eine frühzeitige und umfassende Bildung von Kindern und Jugendlichen in Verbraucherthemen – dafür engagieren wir uns im Verbraucherzentrale Bundesverband gemeinsam mit den Verbraucherzentralen der Länder. Unser Ziel ist die Verankerung von Verbraucherbildung an allen Schulen. Verbraucherbildung schärft einen kritischen Blick auf das Konsumhandeln. Sie ermöglicht es, Kompetenzen zu erwerben, um selbstbestimmt gute Entscheidungen zu treffen – für sich, für die Umwelt und die Gesellschaft. Im Sinne eines präventiven Verbraucherschutzes werden Lernende für die Rolle als Verbraucher:in im Zusammenspiel mit Wirtschaft und Politik sensibilisiert und gesellschaftliche Teilhabe gefördert.

Im Netzwerk Verbraucherbildung erhalten Schulen, Lehrkräfte und Multiplikator:innen praktische Unterstützungsangebote, wie qualitätsgeprüfte Unterrichtsmaterialien, Online-Fortbildungen und Austauschmöglichkeiten. Dabei sind wir stets den hohen Qualitätsstandards für unsere Bildungsangebote verpflichtet, orientieren uns am gemeinsamen Bildungsverständnis der Verbraucherzentralen und arbeiten unabhängig von wirtschaftlichen Interessen. Mit unseren politischen Forderungen setzen wir uns für verbindliche Verbraucherbildung an Schulen ein. Als Dachverband der 16 Verbraucherzentralen engagiert sich der vzbv auch in der Bildungspolitik. Wir fordern von Bund und Ländern eine verbindliche Umsetzung von Verbraucherbildung in der Schule, eine verlässliche Qualitätssicherung von Unterrichtsmaterial und die Werbefreiheit des Lernraums Schule. Die Verbraucherzentralen und ihr Bundesverband stehen für eine Verbraucherbildung, die frei von ökonomischen Interessen ist und in der die Perspektiven und Bedarfe von Verbraucher:innen im Zentrum stehen.

Grundsätze und Ziele unserer Arbeit haben wir mit einem gemeinsamen Bildungsverständnis festgehalten. Auch Verbraucher:innen müssen durch neue Bildungsangebote besser für den Konsumalltag gerüstet werden. Am besten fängt man damit bei Kindern und Jugendlichen an: Verbraucherbildung bedeutet, theoretisches und angewandtes Alltagswissen zu vermitteln, um Licht in den immer dichteren Konsum-, Medien und Finanzdschungel zu bringen. Das gelingt am ehesten, wenn diese Themen zum unverzichtbaren Bestandteil des schulischen Unterrichts werden. Was suchen Sie? Wählen Sie eine passende Option:

Kommissarische Leiterin Team Verbraucherbildung Ja, ich möchte regelmäßig Presseinfos, Veröffentlichungen und Termine an folgende E-Mail-Adresse erhalten. Mit einem Sternchen () versehene Felder sind Pflichtfelder. Auf dem Bildungsmarkt finden sich zahlreiche frei verfügbare Unterrichtsmaterialien von Unternehmen, Verlagen, Stiftungen und öffentlichen Institutionen. Deren Qualität schwankt erheblich. Je nach Herausgeber können die Materialen interessensgeleitet, einseitig oder sogar schlichtweg inhaltlich falsch sein.

Während Schulbücher vor der Zulassung von den zuständigen Kultusministerien auf Herz und Nieren geprüft werden, können Arbeitsmaterialien von Interessensvertretungen ohne Umweg auf den Schreibtischen der Schüler:innen landen. Beim Abspielen des Videos werden nutzerbezogene Daten zu Youtube übertragen. Weitere Informationen Vom Arbeitsblatt bis zum multimedialen Onlinekurs: Der Materialkompass des vzbv steht für eine unabhängige Prüfung von Unterrichtsmaterialien der Verbraucherbildung. Auf der Grundlage eines evaluierten Bewertungsrasters prüft ein interdisziplinäres Expertenteam Inhalte aus den miteinander verzahnten Bereichen Medien & Digitales, Finanzen, Marktgeschehen & Verbraucherrecht, Ernährung & Gesundheit sowie nachhaltiger Konsum & Globalisierung. Ziel ist es, Lehrenden Sicherheit beim Einsatz von Materialien im Unterricht zu geben.

Der Materialkompass hilft Lehrkräften doppelt: Er ist einerseits ein Rechercheinstrument, das Zugang zu einer großen Anzahl thematisch passender Unterrichtsmaterialien bietet, und dient andererseits als Bewertungsportal, mit dem auf empfehlenswerte, aber auch auf weniger gute... Finden Sie heraus, welches Material zu Ihrem Unterricht passt. Verbraucherschulen stärken, was alle stärkt: Denn Verbraucherbildung ist Alltagsbildung. Sie ermöglicht gesellschaftliche Teilhabe und trägt zur Chancengleichheit bei. Junge Menschen werden so zu starken Verbraucher:innen von morgen. Sie lernen, ihren Alltag zu gestalten.

Voraussetzung ist, dass sie im Schuljahr 2023/2024 und/oder im Schuljahr 2024/2025 Aktivitäten in mindestens einem der vier Handlungsfelder der Verbraucherbildung umgesetzt haben: Je nach Inhalt, Umfang und langfristiger Verankerung der Aktivitäten ist eine Bewerbung in den Kategorien Bronze, Silber und Gold möglich. Die Auszeichnung gilt für zwei Schuljahre. Alle weiteren Informationen finden interessierte Schulen unter www.verbraucherschule.de. Video laden: Erst wenn Sie auf „Inhalte anzeigen“ klicken, wird eine Verbindung zu YouTube hergestellt und Daten werden dorthin übermittelt. Hier finden Sie dessen Hinweise zur Datenverarbeitung.

Das gemeinsame Bildungsverständnis der Verbraucherzentralen Im Jahr 2025 haben die Verbraucherzentralen und ihr Bundesverband ein gemeinsames Bildungsverständnis beschlossen. Es legt die Grundsätze und Ziele ihrer Bildungsarbeit fest, wird in der Entwicklung von Bildungsangebote genutzt und bildet einen fachlichen Rahmen für die Qualitätssicherung. Laden Sie sich hier das Dokument zum Bildungsverständnis runter oder lesen Sie die Inhalte direkt auf der Seite. Die Verbraucherzentralen und ihr Bundesverband sind die Stimme der Verbraucher:innen in Deutschland. Neben politischer Interessensvertretung, Marktbeobachtung, Rechtsdurchsetzung und Beratung ist Verbraucherbildung eine zentrale Säule ihrer Arbeit.

Sie nutzt die Erkenntnisse der anderen Handlungsbereiche, insbesondere der Beratung, um Bildungsformate zu adressieren. Verbraucherbildung fungiert in diesem Kontext als präventiver Verbraucherschutz, der politische Rahmenbedingungen ergänzt. Die Verbraucherzentralen stehen für eine Verbraucherbildung, die frei von ökonomischen Interessen ist und in der die Perspektiven und Bedarfe von Verbraucher:innen im Zentrum stehen. Als Verbraucher:innen verstehen wir alle natürlichen Personen, die zu privaten Zwecken Verträge abschließen, Produkte kaufen oder Ressourcen und Dienstleistungen nutzen. Verbraucherbildung an Schulen umzusetzen – dazu haben sich die Bundesländer 2013 verpflichtet. Seit 2015 unterstützt der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) mit dem Angebot Verbraucherschule Schulen dabei, Verbraucherbildung zu etablieren.

Es ist das einzige bundesweite Angebot, das im Bereich der Verbraucherbildung schulisches Engagement auszeichnet, den Kompetenzaufbau fördert und Lehrkräfte über Ländergrenzen hinweg vernetzt. Im Koalitionsvertrag wurde vereinbart: „Wir setzen die Förderung des Netzwerks und der Auszeichnung Verbraucherschule fort.“ Für das Jahr 2026 stehen Mittel zur Verfügung, doch bislang ist die dauerhafte Finanzierung des Angebots nicht gesichert. Voneinander lernen, gute Unterrichtsideen teilen, sich weiterbilden oder über Schulentwicklung austauschen – dies und vieles mehr bietet das Netzwerk engagierten Lehrkräften und Schulen an. Voneinander Abschauen wird im Netzwerk großgeschrieben, damit die guten Beispiele sich weit verbreiten. Zu den Angeboten des Netzwerks zählen regelmäßige, kostenfreie Online-Fortbildungen. Diese vermitteln in 90 Minuten Wissen zu einem Verbraucherthema und geben Anregungen für die didaktische und methodische Umsetzung.

Allein im Jahr 2024 fanden elf Fortbildungen zu Themen wie Finfluencer, Datenschutz, Fake News oder klimabewusstes Essen statt.976 Lehrkräfte profitierten von den Angeboten. Das Netzwerk fördert zudem den Austausch zwischen Lehrkräften. Die Auszeichnung Verbraucherschule macht vorbildhaftes Engagement von Schulen in der Verbraucherbildung sichtbar. Insbesondere lebensweltbezogene, partizipative und ressourcenschonende Ansätze aus den vier miteinander verzahnten Handlungsfeldern Medien & Digitales, Finanzen, Marktgeschehen & Verbraucherrecht, Ernährung & Gesundheit sowie nachhaltiger Konsum & Globalisierung werden gewürdigt. Bislang wurde die Auszeichnung Verbraucherschule 379 Mal vergeben. Allein 2024 ehrte der vzbv 103 Schulen aus allen teilnehmenden Bundesländern.

Mit ihrem Engagement erreichten die Schulen mehr als 45.000 Schüler:innen. Noch bis zum 30. September 2025 können sich Schulen wieder als Verbraucherschule bewerben. Beim Abspielen des Videos werden nutzerbezogene Daten zu Youtube übertragen. Weitere Informationen In unseren kostenlosen Online-Veranstaltungen erfahren Sie live das Wichtigste zu aktuellen Verbraucherthemen.

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