Alles Gute Vom Spiegel Wie Gute Vorsätze Für 2024 Wirklich Gelingen
Illustration: Patrick Mariathasan / DER SPIEGEL Herzlich willkommen zu Alles Gute, dem SPIEGEL-Newsletter mit ausschließlich guten Nachrichten aus der Woche. Schön, dass Sie da sind! Ich weiß nicht, wie erfolgreich 2024 für Sie bislang läuft, aber für mich war es bereits von einigen harten Rückschlägen geprägt – zuletzt gestern Abend auf einer Eisplatte vor dem Haus. Fürs kalte Wetter und meine albernen Schuhe (Salomo-Sneaker in Wanderschuh-Optik, leider vollkommen ohne Grip) kann das neue Jahr nun wirklich nichts. Und dennoch stellt sich zum Jahresanfang natürlich immer die Frage: Soll jetzt alles so weitergehen?
Der Jahreswechsel ist ein willkürlicher, aber immerhin regelmäßiger Umbruch in unserem Alltag. Und deshalb vielleicht ja doch besser als sein Ruf, wenn es darum geht, Dinge einmal wirklich anders zu machen. Immerhin wissen viele von uns noch recht gut, was im vergangenen Jahr alles nicht funktioniert hat: Etwa die Idee, eine Gehaltserhöhung zu manifestieren, also durch besonders intensives Tagträumen und Wunschdenken zu verwirklichen. Ähnliches gilt für den Waschbrettbauch. Sie gehören zu jeder Silvesterfeier: die großen Pläne, die wir für das neue Jahr machen. Viele Vorhaben sind aber bereits im Januar Geschichte.
Woran liegt es? Nur noch wenige Tage, dann rutscht die ganze Welt in ein neues Jahr. Und neben Sekt, Feuerwerk und großen Partys gehören auch sie zum Jahreswechsel: Gute Vorsätze! Sie sind schnell gefasst - aber: Wie halten wir sie auch wirklich ein? Der Psychotherapeut Mykola Fink hat eine Erklärung dafür, warum die meisten Vorhaben schon im Laufe des Januars wieder Geschichte sind. „Es geht schließlich darum, Routinen zu verändern.
Und das ist schwierig“, sagt der leitende Psychologe der Psychosomatischen Klinik der Schön Klinik Bad Bramstedt. Schließlich machen Routinen einen entscheidenden Teil unseres Verhaltens aus. Es sind Muster, die wir irgendwann in unserem Leben etabliert haben und ständig wiederholen. Routinen machen uns grundsätzlich das Leben leichter: Sie ersparen uns Entscheidungen, wir müssen dank ihnen weniger Motivation und Willenskraft aufbringen. Doch nicht alles, was wir uns angewöhnt haben, tut uns auch gut. Zum Beispiel, wenn wir uns in stressigen Phasen mit Schokolade oder Zigaretten trösten.
Einfach schrecklich! Die traurigen Weihnachts-Tiere aus dem Tierheim Protest nach dem Fest: Arztpraxen geschlossen! So finden Sie Hilfe Herzlich willkommen zu Alles Gute, dem SPIEGEL-Newsletter mit ausschließlich guten Nachrichten. Schön, dass Sie da sind!
In manchen Wochen ist es einfacher, gute Nachrichten zu finden, in machen schwieriger. Diese Woche fällt in letztere Kategorie, dachte ich – und bin dann doch auf viele gute Nachrichten für Sie gestoßen. Den Anfang macht die Klasse 10b der Ernst-Reuter-Schule in Karlsruhe. Meine Kollegin Sophie Burkhart hat die Schülerinnen und Schüler besucht. Einige von ihnen dürfen am Sonntag das erste Mal wählen. Vor rund vier Jahren hat der baden-württembergische Landtag das Wahlrecht reformiert und unter anderem das Wahlalter auf 16 Jahre abgesenkt.
Nach Bremen, Brandenburg, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern dürfen jetzt auch hier 16- und 17-Jährige bei Landtagswahlen abstimmen. In der 10b sitzen zehn von ihnen, der Rest der 19 Schülerinnen und Schüler ist noch zu jung. Gemeinsam haben sie im Unterricht über die Landtagswahl am Sonntag gesprochen. Heute auf dem Lehrplan der 10b: Die Parteien, die bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg antreten Gesünder essen, mehr Sport, weniger Alkohol: 2024 sollen Dinge anders laufen - das versprechen wir uns selbst zum Jahreswechsel. Was braucht ein guter Vorsatz, damit wir ihn nicht gleich vergessen?
.css-kju29b{font-weight:700;}Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet. Bad Bramstedt (dpa/tmn) - Gute Vorsätze fassen wir schnell. Und manchmal lassen wir sie genauso schnell wieder fallen. Aber sollte 2024 nicht das Jahr werden, in dem wir fit werden oder weniger Zeit auf sozialen Medien verbringen? Bei vielen ist das oft schon Ende Januar nur noch eine blasse Erinnerung. Warum eigentlich?
Der Psychotherapeut Mykola Fink hat dafür eine Erklärung. „Es geht schließlich darum, Routinen zu verändern. Und das ist schwierig“, sagt der leitende Psychologe der Psychosomatischen Klinik der Schön Klinik Bad Bramstedt. Schließlich machen Routinen einen entscheidenden Teil unseres Verhaltens aus. Es sind Muster, die wir irgendwann in unserem Leben etabliert haben und ständig wiederholen. Routinen machen uns grundsätzlich das Leben leichter: Sie ersparen uns Entscheidungen, wir müssen dank ihnen weniger Motivation und Willenskraft aufbringen.
Doch nicht alles, was wir uns angewöhnt haben, tut uns auch gut. Zum Beispiel, wenn wir jedes Mal zum Smartphone greifen, wenn wir uns ablenken wollen. Oder wenn wir uns in stressigen Phasen mit Schokolade oder Zigaretten trösten. Zu faul? Zu unsportlich? Zufrieden: Das Glück jenseits der Selbstoptimierung
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Sie haben bereits ein Digital-Abo? Zum Login Das wahre Glück liegt im Miteinander! Diese These vertritt Prof. Dr. Judith Mangelsdorf.
Die Psychologin (Deutsche Hochschule für Gesundheit und Sport) und Direktorin der Deutschen Gesellschaft für Positive Psychologie (Berlin) gibt im Interview Tipps, mit welchen guten Vorsätzen und Plänen 2024 zu einem glücklichen Jahr werden könnte. Frau Prof. Mangelsdorf, haben wir unser Glück selbst in der Hand – oder sind wir nicht viel stärker von äußeren Faktoren abhängig? Es gibt drei Faktoren, die das persönliche Glückserleben beeinflussen: die Gene, unsere Lebensumstände und die Art, wie wir unser Leben gestalten und welche Haltung wir dem Leben gegenüber einnehmen. Alle drei Faktoren sind untrennbar miteinander verbunden und beeinflussen sich gegenseitig. Ein Teil des Glücks liegt also in unserer Hand – ein anderer nicht.
Wissenschaftlich ist es bis heute nicht eindeutig möglich zu sagen, was schwerer wiegt. Das Jahresende naht, die Zeit der guten Vorsätze beginnt. Wenn wir uns vornehmen, 2024 glücklicher zu sein: Mit welchen Strategien und mit welchen Schritten können wir diesem Ziel näherkommen? Die wichtigste Strategie ist es, glücklich zu sein nicht zum primären Ziel zu machen, sondern stattdessen ein gutes Leben anzustreben. Glückserleben ist das Resultat einer guten Lebensführung – kein Selbstzweck. Wenn ich mir genug Zeit nehme für die Menschen, die mir wichtig sind, und für mich selbst, wenn ich weiß, wozu ich in dieser Gesellschaft einen Beitrag leisten möchte, und das auch tue, und...
Illustration: Patrick Mariathasan / DER SPIEGEL Herzlich Willkommen zu unserer zweiten Ausgabe des Alles Gute-Newsletters vom SPIEGEL. Schön, dass Sie da sind. Bevor wir uns mit den Tücken der Sommerzeit und der Frage beschäftigen, ob es Frühlingsgefühle wirklich gibt, eine Entschuldigung in eigener Sache: Aufgrund eines technischen Problems haben einige unserer Abonnentinnen und Abonnenten den ersten... In Reportagen, Analysen, Fotos, Videos und Podcasts berichten wir weltweit über soziale Ungerechtigkeiten, gesellschaftliche Entwicklungen und vielversprechende Ansätze für die Lösung globaler Probleme. Das war natürlich keine Absicht und sollte nicht wieder passieren.
Wir freuen uns, wenn Sie uns trotzdem gewogen bleiben – und wer es noch nicht getan hat, kann sich hier anmelden: für ausschließlich gute Nachrichten aus den vergangenen Tagen. Gratis und ganz bequem bekommen Sie dann den Newsletter einmal pro Woche in Ihr E-Mail-Postfach. Na, wie steht es um die guten Vorsätze? Nach knapp zwei Wochen im neuen Jahr zeigen sich meiner Erfahrung nach die ersten Risse. Bis die neuen Gewohnheiten zum Monatsende dann ganz wegbrechen. Warum ist es so schwer, Vorsätze zu finden, die wirklich nachhaltig sind?
Unsere Kolumnistin Sara Weber meint: Es liegt am Gruppenzwang der Selbstoptimierung. Statt Trends nachzuahmen, sollten wir lieber Vorsätze fassen, die vielleicht nicht das ganze Leben umkrempeln – aber dafür zu unserem Alltag passen und nebenbei mitlaufen. Weber rät: Statt das hübsche Bullet Journal zu kaufen, das ab Februar ohnehin leer bleibt, sollte man lieber öfter Nein sagen. Oder jedes Mal nachfragen, wenn man etwas nicht versteht. Welche Vorsätze sie noch empfiehlt, steht in unserem Text der Woche. Viel Freude beim Lesen wünschtTanya Falenczyk, Redakteurin SPIEGEL Start
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