Analogue Audio Association

Emily Johnson
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analogue audio association

Wir als Verein stehen zu einer über 120 Jahre alten Tradition der Tonaufzeichnung und deren Wiedergabe. Von Edisons Phonographen bis zum heutigen sogenannten High End Laufwerk. Darüber hinaus geht es uns um den Genuss. Neben der technischen Perfektion steht der Genuss musikalischer Darbietung im Vordergrund. Von den feinen Klängen eines Triangels, über die Komplexität eines Sinfonieorchesters, bis zu den ohrenbetäubenden Fanfaren eines Bläserensembles - alles findet sich wieder auf den Spuren eines Tonbandes - bis hin zu den Rillen... Abseits heutiger digitaler Streaming-Dienste fördern wir die analoge Aufnahme und deren Wiedergabe.

Dazu bieten wir unseren Mitgliedern umfassende Informationen in Form unseres Magazins analog, ein im deutschsprachigen Raum führendes Online-Forum zum Thema Analog und aktuelle News hier auf unserer Webseite. Eine jährlich stattfindende Messe in der sich bis zu 4.000 Mitglieder und Gleichgesinnte treffen wird von uns veranstaltet. Neben den bis zu 150 Ausstellern finden während der Messe auch umfassende Workshops statt, in denen sich Interessierte detailierte Informationen über das das Thema Analog informieren können. Für Tonband-Enthusiasten bieten wir in unserem Shop Masterbandkopien und Schallplatten findet man ebenfalls dort. Unsere Mitglieder erhalten hier beim Kauf einen Mitgliederrabatt. Weitere Mitglieds-Rabatte finden sich auch bei unseren Branchenmitgliedern…

Also: Mitglied bei der Analogue Audio Association zu sein lohnt sich! Get the latest updates on new products and upcoming sales Mit "es war einmal" beginnen die meisten Märchen, diese Geschichte ist jedoch kein Märchen, denn unsere Träume wurden wahr, wenigstens zum Teil... Es begann alles am Abbautag der High End 1990 in Frankfurt, an einem heißen Montag im August. Da saßen wir nun, Wilfried Zahn, A. J.

van den Hul und ich, total gefrustet ob der nicht mehr zu ignorierenden Übermacht der Digitaltechnik, die unser geliebtes Kind - die Schallplatte - niederzuwalzen drohte, und beschlossen: so kann es nicht mehr weitergehen,... Uns wurde bald klar, daß jeder für sich alleine wenig ausrichten kann, schon gar nicht gegen die kaum aufzuhaltende Verbreitung der CD. Um den Niedergang der Schallplatte verhindern zu können, müssten sich viele Gleichgesinnte zusammenschließen. Und damit war die Idee zur Gründung einer Organisation von Anhängern analoger Musikwiedergabe geboren. Nachdem noch mehr engagierte Mitstreiter gefunden waren, gründeten wir am 18. November 1990 in Mülheim unseren Verein, die Analogue Audio Association.

Sieben Gründungsmitglieder fanden sich zusammen: Branko Glisovic, A. J. van den Hul, Dusan Klimo, Peter Mühlmeyer, Hans Paffenholz, Heinz-Dieter Wilmsen und Wilfried Zahn. Anfang 1991 wurde der Verein förmlich ins Vereinsregister eingetragen. Bei unserer ersten Hauptversammlung, im Mai 1991 in Worms, waren wir nur aufgrund von Mundpropaganda schon auf rund 100 Mitglieder gewachsen! Wir hatten es uns zwar zur Aufgabe gestellt, mit möglichst vielen Mitgliedern den Untergang der Schallplatte zu verhindern, doch leider hatten wir schnell feststellen müssen, daß uns einfach noch viele Leute innerhalb des Vereines...

Von der Fachpresse, die sehr schnell, aus schnöden wirtschaftlichen Interessen, auf die Digitalschiene umschwenkte, wurden wir im Stich gelassen. Die Analogtechnik wurde damals schon als Lückenbüßer für Sommerloch und für die Weihnachtsausgabe als Exot eingestuft. Auf dieser ersten Hauptversammlung beschlossen wir bereits, ein Presseorgan - unsere analog aktuell - auf die Beine zu stellen, die dann auch tatsächlich recht bald, zwar zunächst nur in kopierter Version, (in der ungeheuren... Bereits zu diesem Zeitpunkt gab es Kontakte zu ausländischen Analog-Zirkeln, mit dem Ziel, die AAA als Dachorganisation europaweit zu etablieren. Wir riefen Händlerworkshops und Treffen von Analogfreunden ins Leben. 1994 wagten wir es sogar erstmals, an die High End in Frankfurt zu gehen um dort uns und unsere Ideen vorzustellen, die ersten Schallplatten aus eigener Produktion (Edition PHÖNIX) zu präsentieren und neue Mitglieder...

Nicht alle in uns gesetzten Erwartungen, vor allem hinsichtlich der Aktivierung der Schallplattenindustrie, konnten erfüllt werden. Die Schallplattenindustrie orientierte sich ausschließlich an ihren wirtschaftlichen Interessen (und das tut sie auch heute noch). Einige Mitglieder suchten aus diesem Grund nach Alternativen außerhalb unseres Tätigkeitsbereiches. Sie machten uns Vorwürfe, zu wenig gegen die übermächtige Digitalindustrie getan zu haben (keine Demonstrationen vor dem Bundestag, keine Boykottaufrufe gegen die CD produzierenden Firmen etc.). Wir haben jedoch gelernt, daß unsere Gemeinschaft, der Verein, nur durch geduldige fleißige Kleinarbeit etwas erreichen kann: mit Vereinspublikationen, Händlermessen, Analog-Foren etc. - und mit viel Überzeugungsarbeit.

Das war für uns der einzige Weg. Unsere "Kernmannschaft" unterstützte ständig und unermüdlich den Verein. Daran hat sich bis heute wenig geändert. Mittlerweile ist unser Verein auf eine größere Mitgliederzahl angewachsen, doch leider beschränkt sich die Zahl der Aktiven immer noch auf ein paar Dutzend engagierter Mitstreiter. Der Großteil unserer Mitglieder hat sich entschlossen, dem Verein zwar anzugehören, jedoch nicht aktiv zu werden, was sehr schade ist, denn einige von Euch, liebe Vereinsmitglieder, haben bestimmt gute Ideen, für die wir dankbar... Die erste "richtige" Ausgabe unserer Vereinszeitschrift analog aktuell erschien im Frühjahr 1993.

Einige Chefredakteure (und unser Dank sei Euch gewiß!), die sich bis zum Äußersten Ihrer Kraft und machbaren Zeit verausgabten, lösten sich mit der Zeit ab und die Zeitung entwickelte sich bis heute auf ihr... Gernot Weiser ist heute der Chefredakteur, bei dem sich unser Blatt in den allerbesten Händen befindet. Der Handel hatte sich inzwischen ziemlich von der Schallplatte abgewandt und stürzte sich geradezu voll auf die CD. Tatsächlich waren wir in den frühen 90ern die ersten, die wieder anfingen, Schallplatten in Eigenregie zu produzieren. Andere Firmen zogen nach und produzieren bis heute analoge Tonträger - unter rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten, was natürlich nicht verwerflich ist. Wir als Verein tun und können dies auch nur aus idealistischen Gesichtspunkten.

Aus diesem Grunde konnten und können wir als Verein mit unserem finanziellem und vertriebsmäßigem Hintergrund, nur eine begrenzte Anzahl von LP-Titeln auflegen und deswegen geschmacksmäßig nur einen kleinen Teil der Musikfreunde damit befriedigen. Unsere LP-Produktionen sind untrennbar mit dem Namen Wilfried Zahn verbunden. Wilfried hat es möglich gemacht, durch seine Betreuung bei den Aufnahmen, den Überspielungen und durch die Überwachung der Produktion, die hohe Qualität unserer Produkte zu sichern. Mittlerweile befinden sich 21 Titel in der Edition PHÖNIX und wir haben uns an weiteren Produktionen beteiligt, sei es als Sponsor oder als Berater bei der Produktion. Im Laufe der 10 Jahre hat sich innerhalb des Vereins ein "harter Kern" herausgebildet und neue Ideen kamen dazu. Aus einer lockeren Gesprächsrunde des Vorstandes und einiger Redaktionsmitgliedern, bildete sich vor ca.

drei Jahren die Arbeitsgruppe CIA (Corporate Identity of Analogue) heraus. In dieser "Denkfabrik" haben sich mittlerweile vier Arbeitsgruppen etabliert, die autonom ihre Aufgaben erfüllen. Das Internet ermöglichte es uns, das Erscheinungsbild des Vereines nach außen effizienter zu gestalten. Unsere Website (vielen Dank unserem Webmaster Ansgar Hecker!) erfreut sich mittlerweile eines regen Besucherzuspruches (250000 Hits und 17000 Sessions pro Monat, Tendenz steigend). Die Arbeitsgruppe LP-Börsen besteht inzwischen aus 4 Teams, die regional tätig sind. Unter der Leitung von Klaus.

Röder leisten sie Großes beim Vermitteln unserer Ideen in der breiten Öffentlichkeit. An dieser Stelle möchte ich alle Mitgliedern ansprechen. Sei es jene, die zwar "passiv", jedoch die ganze Zeit treu zu unserer Organisation standen, aber natürlich am meisten jene Mithelfer, die uns bei den zahlreichen Aktionen unseres Vereines in den vergangenen 10 Jahren... Dafür, daß Ihr Eure Zeit, Eure Ideen und Eure Energie mit uns geteilt habt, gebührt Euch mein herzlichster Dank! Das Ringen um das Fortbestehen der analogen Musikwiedergabe ist ein täglicher Prozeß, der uns noch Jahre, Jahrzehnte beschäftigen wird. Jeder Tag bringt neue Aufgaben und Herausforderungen, die zu bewältigen sind.

Das können wir nur mit vereinten Kräften schaffen! Ich träume davon, im Laufe der Zeit von der allein technisch orientierten Betrachtungsweise zu unseren ursprünglichen Zielen, sprich einer natürlichen Musikwiedergabe mittels Analogtechnik zu kommen. Unser Name möge auch weiterhin unser Credo stellen: Analogue Audio Association, ein Verein zur Erhaltung und Förderung analoger Musikwiedergabe. Ich wünsche mir, daß der Vorsitzende, der in 10 Jahren wieder solch einen Rückblick schreiben darf, nur Positives zu berichten hat. Dazu möchte ich mit allen mir zu Verfügung stehenden Kräften beitragen. Hierbei brauche ich aber auch Euch, liebe Mitglieder, ich freue mich, die letzten Jahre mit Euch verbracht zu haben.

Wir freuen uns, Euch auf unseren neuen Analog Forum begrüßen zu dürfen. Die bisher altbekannte Oberfläche ist nun einem zeitgemäßen Look & Feel gewichen. Ein frisches neues Aussehen sowie viele neue Möglichkeiten erwarten Euch. Über das obige Menü kommt Ihr nicht nur in das Euch bekannte Forum sondern dort findet Ihr nun auch exklusive Artikel unserer Mitglieder und unser Vereins-Magazin "analog". Auftretende Fragen zum neuen Forum werden Euch im Forum im Newbiebereich/User helfen Usern beantwortet. Wir wünschen Euch viel Freude am und mit dem neuen Forum

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Van Den Hul Und Ich, Total Gefrustet Ob Der Nicht

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