Aus Ard Zdf Onlinestudie Und Massenkommunikation Trends Wird Die Ard

Emily Johnson
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Neue ARD/ZDF-Medienstudie: Lineare Mediennutzung geht weiter zurück, non-lineare Mediennutzung stagniert Die beiden Langzeitstudien von ARD und ZDF, ARD/ZDF-Massenkommunikation Trends und ARD/ZDF-Onlinestudie, erfassen seit 1964 beziehungsweise 1997 zuverlässig die Entwicklungen in der Mediennutzung in Deutschland. Nun hat die ARD/ZDF-Forschungskommission entschieden, die beiden Studien zusammenzuführen und zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Sie werden künftig als ARD/ZDF-Medienstudie in gewohnter Qualität veröffentlicht und einen neuen gesamtheitlichen Blick auf die Medienlandschaft werfen. Im Sinne des „Open Source“-Gedankens wird ein ausführlicher Datensatz zur Studie veröffentlicht. Zusätzlich konnten Aufwand und Kosten der Forschung reduziert werden.

Die ARD/ZDF-Medienstudie erscheint jährlich und führt die wichtigsten Kennwerte der beiden Vorgänger-Studien (wie zum Beispiel die Mediennutzung im Tagesablauf) fort. Somit stellt sie sicher, dass die Betrachtung der Mediennutzung in Deutschland auch in den teils langen Zeitreihen weiterhin möglich ist. Die Veröffentlichung der repräsentativen Medienstudie wird weiterhin jeweils in der zweiten Jahreshälfte erfolgen. Im Zuge der Veröffentlichung bei "Media Perspektiven" (https://www.ard-media.de/media-perspektiven/studien/ard/zdf-medienstudie) sowie auf der studieneigenen Website (https://www.ard-zdf-medienstudie.de) werden in gewohnter Manier umfangreiche Ergebnisse und Analysen der Öffentlichkeit bereitgestellt. Neu ist, dass zudem ein Datensatz für eigene Analysen veröffentlicht wird. Das wird noch in diesem Jahr erfolgen.

Pro Kopf nutzt die Bevölkerung ab 14 Jahren in Deutschland Medien 384 Minuten pro Tag, das sind knapp sechseinhalb Stunden. Gegenüber dem Vorjahr sind das 28 Minuten weniger, was an einem Rückgang der linearen Mediennutzung liegt. Dabei geht die Radio-Hördauer etwas stärker zurück als die Sehdauer beim Fernsehen. Da die Nutzungsdauer non-linearer Angebote kaum wächst, sinkt der Medienkonsum insgesamt. Betrachtet man die Anteile von linearer und non-linearer Nutzung, zeigen sich starke Unterschiede nach dem Alter. Insgesamt überwiegt die lineare Nutzung sowohl bei Video (58 Prozent) als auch bei Audio (71 Prozent) nach wie vor die non-lineare.

Bei den 14- bis 29-Jährigen überwiegt die zeitsouveräne Nutzung mit 88 Prozent bei Video und 68 Prozent bei Audio aber inzwischen deutlich. Auch bei den 30- bis 49-Jährigen entfallen 65 Prozent der Sehdauer auf non-lineare Angebote, während das Verhältnis bei der Hördauer noch umgekehrt ist (65 Prozent linear vs. 35 Prozent non-linear). Die beiden Langzeitstudien von ARD und ZDF, ARD/ZDF-Massenkommunikation Trends und ARD/ZDF-Onlinestudie, erfassen seit 1964 beziehungsweise 1997 zuverlässig die Entwicklungen in der Mediennutzung in Deutschland. In 2024 wurden beide Studien zusammengeführt und in eine neue Studienmarke überführt – der ARD/ZDF-Medienstudie. Der Anspruch an die neue Studie besteht darin, Datenreihen aus der ARD/ZDF-Onlinestudie und -Massenkommunikation Trends fortzusetzen sowie weiterhin aktuelle Trends in der Mediennutzung zu analysieren.

Die Tagesreichweiten sind im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig und auch die Nutzungsdauer sinkt, vor allem bei Audio. Pro Kopf nutzt die Bevölkerung täglich 384 Minuten (ca. 6,5 Stunden) Medien in 2024 – das sind 28 Minuten weniger als im Vorjahr. Die anteiligen Nutzungsdauern weisen eine geringfügige Verschiebung Richtung Video zulasten von Audio auf. 73 % der Bevölkerung sieht mindestens einmal wöchentlich lineares TV, 44 % nutzen Streamingdienste. Dabei zeigen sich Rückgänge fürs Fernsehen und weitgehende Stabilität bei anderen Nutzungsformen.

Mehr als die Hälfte der Sehdauer entfällt auf Live-TV, bei den Unter-50-Jährigen überwiegt die nonlineare Nutzung. Bei insgesamt gesunkener Sehdauer geht der Trend zu Social Video/YouTube. Bei den Streamingdiensten steht Netflix nach regelmäßiger Nutzung vorn, gefolgt von Prime Video und den Mediatheken von ARD und ZDF. Die im Jahr 1964 ins Leben gerufene Langzeitstudie Massenkommunikation von ARD und ZDF wurde alle fünf Jahre erhoben, letztmals 2020. Die Onlinenutzung der deutschsprachigen Bevölkerung untersuchte seit 1997 die ARD/ZDF-Onlinestudie. Ergänzt wurden diese beiden renommierten Langzeituntersuchungen seit 2017 durch die ARD/ZDF-Massenkommunikation Trends, die die zentralen Ergebnisse der Langzeitstudie Massenkommunikation in einem jährlichen Turnus fortschrieb.

Diese Jahrzehnte umfassenden Zeitreihen zur Mediennutzung in Deutschland wurden 2024 zusammengeführt und sind in einer neuen Studienmarke aufgegangen – der ARD/ZDF-Medienstudie. Die Konsolidierung der beiden Vorgängerstudien versteht sich als notwendige Weiterentwicklung, ohne allerdings die bisher gesammelten Datenreihen der letzten Jahrzehnte zu unter- oder abzubrechen. Der Anspruch an die neue Studie besteht entsprechend darin, Datenreihen aus der ARD/ZDF-Onlinestudie und -Massenkommunikation Trends fortzusetzen sowie weiterhin aktuelle Trends in der Mediennutzung zu analysieren. Abfragedimensionen bilden Mediennutzung umfassend ab Wie in den Vorgängerstudien basieren die Analysen auf den Tagesreichweiten und Nutzungsdauern von Bewegtbild, Audio und Text, die mittels des Tagesablaufkonzeptes („Day-After-Recall“) erhoben werden. Auch Nutzungsdaten zum (medialen) Internet und zur Nutzung Sozialer Netzwerke und der Geräteausstattung sind weiterhin Bestandteil der Medienstudie.

In der Abfrage inkludiert ist ebenfalls die Nutzung einzelner Onlineplattformen von Bewegtbild- und Audioangeboten sowie Social-Media-Anbietern. Um weiterhin dem eigenen Anspruch gerecht zu werden, aktuelle Nutzungstrends abzufragen, ist auch in der neuen ARD/ZDF-Medienstudie Raum für ein flexibles Fragebogenmodul vorhanden. Im Jahr 2024 sind das beispielsweise die Bekanntheit und Nutzung von WhatsApp-Kanälen. Vergleichbarkeit mit älteren Daten: Methodik wie bei Vorgängerstudien Berlin, den 23. Oktober 2024 – Die „ARD/ZDF-Medienstudie 2024“ führt die beiden Langzeitstudien „ARD/ZDF-Massenkommunikation Trends“ (seit 1964) und „ARD/ZDF-Onlinestudie“ (seit 1997) zusammen.

Die Studie untersucht, wie sich die Mediennutzung im Vergleich zu den Vorjahren verändert und wie unterschiedliche Medienangebote – sowohl lineare als auch non-lineare – von verschiedenen Zielgruppen genutzt werden. Die ARD/ZDF-Medienstudie 2025 bündelt erstmals die beiden langjährigen Untersuchungen ARD/ZDF-Massenkommunikation Trends (seit 1964) und ARD/ZDF-Onlinestudie (seit 1997) und gibt jährlich Einblicke in das Medienverhalten in Deutschland. Zur aktuellen Studie aus 2025. Die Studie zeigt, dass die Bevölkerung ab 14 Jahren in Deutschland 2024 Medien im Durchschnitt 384 Minuten pro Tag nutzt, was knapp sechseinhalb Stunden entspricht. Dies stellt einen Rückgang von 28 Minuten im Vergleich 2023 dar. Die lineare* Nutzungsdauer pro Tag überwiegt sowohl bei Video- (58 %) als auch bei Audio-Inhalten (71 %) insgesamt.

Bei einzelnen Altersgruppen sieht das allerdings unterschiedlich aus. So überwiegt bei den 14- bis 29-Jährigen die non-lineare* Nutzung deutlich, mit 88 Prozent bei Video und 68 Prozent bei Audio. In der Altersgruppe der 30- bis 49-Jährigen entfallen 65 Prozent der Sehdauer auf non-lineare* Angebote. 73 Prozent der Bevölkerung sehen mindestens einmal wöchentlich lineares* Fernsehen, was einen Rückgang um 6 Prozentpunkte im Vergleich zu 2023 darstellt. 44 Prozent der Befragten nutzen Streamingdienste einmal pro Woche. Bei den Streamingangeboten erzielt Netflix mit 35 Prozent die höchste wöchentliche Nutzung, gefolgt von Amazon Prime Video (25 %) sowie der ARD Mediathek (23 %) und der ZDF Mediathek (21 %).

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Social Media Die beiden Langzeitstudien von ARD und ZDF, ARD/ZDF-Massenkommunikation Trends und ARD/ZDF-Onlinestudie, erfassen seit 1964 beziehungsweise 1997 zuverlässig die Entwicklungen in der Mediennutzung in Deutschland. Nun hat die ARD/ZDF-Forschungskommission entschieden, die beiden Studien zusammenzuführen und zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Sie werden künftig als ARD/ZDF-Medienstudie in gewohnter Qualität veröffentlicht und einen neuen gesamtheitlichen Blick auf die Medienlandschaft werfen. Im Sinne des "Open Source"-Gedankens wird ein ausführlicher Datensatz zur Studie veröffentlicht. Zusätzlich konnten Aufwand und Kosten der Forschung reduziert werden.

Einige zentrale Ergebnisse: Lineare Angebote werden etwas weniger genutzt als im vergangenen Jahr, die Nutzung non-linearer Angebote bleibt in etwa konstant. Mediatheken erreichen Altersgruppen gleichmäßiger als Streamingdienste. Mehr als die Hälfte der Menschen kennt WhatsApp-Kanäle, die Nutzung fällt deutlich geringer aus. Die ARD/ZDF-Medienstudie erscheint jährlich und führt die wichtigsten Kennwerte der beiden Vorgänger-Studien (wie zum Beispiel die Mediennutzung im Tagesablauf) fort. Somit stellt sie sicher, dass die Betrachtung der Mediennutzung in Deutschland auch in den teils langen Zeitreihen weiterhin möglich ist. Die Veröffentlichung der repräsentativen Medienstudie wird weiterhin jeweils in der zweiten Jahreshälfte erfolgen.

Im Zuge der Veröffentlichung bei "Media Perspektiven" (https://www.ard-media.de/media-perspektiven/studien/ard/zdf-medienstudie) sowie auf der studieneigenen Website (https://www.ard-zdf-medienstudie.de) werden in gewohnter Manier umfangreiche Ergebnisse und Analysen der Öffentlichkeit bereitgestellt. Neu ist, dass zudem ein Datensatz für eigene Analysen veröffentlicht wird. Das wird noch in diesem Jahr erfolgen. Die Kern-Ergebnisse der ARD/ZDF-Medienstudie ARD und ZDF haben ihre beiden Langzeitstudien zur Mediennutzung erstmals in einer zusammengefasst. Ergebnis der ersten Ausgabe: Die Nutzung non-linearer Inhalte stagniert derzeit.

Die ARD/ZDF-Medienstudie 2024 stellt neue Ergebnisse zur Nutzung medialer Inhalte vor. Langzeitstudien zur Mediennutzung gibt es bei ARD und ZDF schon lange. Jetzt sind die beiden Studien - ARD/ZDF-Massenkommunikation Trends (die es seit 1964 gibt) und ARD/ZDF-Onlinestudie (seit 1997) - erstmals zu einer zusammengeführt worden. Sie gestattet einen gesamtheitlichen Blick auf die Medienlandschaft: Die ARD/ZDF-Medienstudie. Demnach nutzt die Bevölkerung ab 14 Jahren pro Kopf Medien für 384 Minuten pro Tag, das sind knapp sechseinhalb Stunden. Gegenüber dem Vorjahr sind das 28 Minuten weniger, was an einem Rückgang der linearen Mediennutzung liegt.

Dabei geht die Radio-Hördauer etwas stärker zurück als die Sehdauer beim Fernsehen. Da die Nutzungsdauer non-linearer Angebote kaum wächst, sinkt der Medienkonsum insgesamt. Aus Onlinestudie und Massenkommunikation Trends wird die ARD/ZDF-Medienstudie . Methodik der ARD/ZDF-Medienstudie 2024 Alle Ergebnisse der ARD/ZDF-Medienstudie 2024 finden Sie hier. Die Ergebnisse der ARD/ZDF-Massenkommunikation Trends 2023.

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