Bafög Was Die Regierung Ändern Will Politik Sz De

Emily Johnson
-
bafög was die regierung ändern will politik sz de

Studienstarthilfe, längere Förderung, aber monatlich nicht mehr Geld: Das Kabinett billigt den Gesetzentwurf des FDP-Bildungsministeriums. Im Bundestag ist mit Widerstand zu rechnen. Antworten auf die wichtigsten Fragen. Eine "grundlegende" Reform des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (Bafög) hatten SPD, FDP und Grüne im Koalitionsvertrag angekündigt: Deutlich mehr Schüler und Studierende sollen während ihrer Ausbildung deutlich besser finanziell gefördert werden. Nachdem zum Herbst 2022 Bedarfssätze, Freibeträge und Altersgrenze gestiegen waren, soll nun ein zweiter Schritt folgen. An diesem Mittwoch hat das Kabinett einen Gesetzentwurf von Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) abgesegnet, der den jungen Menschen mehr Unterstützung verspricht.

Was können sie vom Staat erwarten? Studierende müssen oft monatelang warten, bis ihr Bafög-Antrag genehmigt wird. Und dann sind die Sätze auch noch zu gering. Kann die Politik das System noch reformieren? Im Koalitionsvertrag von SPD und CDU/CSU sind zum BAföG einige konkrete Pläne aufgelistet. Diese sollen in mehreren Schritte umgesetzt werden, der erste zum Wintersemester 2026/2027.

Doch selbst das ist leider nicht mehr ganz sicher – Anfang Februar zeigte sich, dass die Koalition ziemlich uneinig über die Finanzierung ist. Dieser Artikel wird regelmäßig an die Entwicklungen angepasst, bis 2028 die letzten Änderungen erfolgt sind – oder es aus anderen Gründen schon vorher absehbar ist, das daraus nichts werden kann. Bis zu einem ersten Gesetzesentwurf, von dem bis Anfang März 2026 uns nichts bekannt geworden ist, haben wir nur der Absatz im Koalitionsvertrag zum BAföG. In den Zeilen 2445 bis 2454 heißt es dazu: Wir wollen das BAföG in einer großen Novelle modernisieren. Die Wohnkostenpauschale erhöhen wir zum Wintersemester 2026/27 einmalig auf 440 Euro pro Monat und überprüfen diese regelmäßig.

Die Freibeträge werden dynamisiert. Den Grundbedarf für Studierende passen wir in zwei Schritten (hälftig zum Wintersemester 2027/28 und 2028/29) dauerhaft an das Grundsicherungsniveau an. Der Grundbedarf für Schülerinnen und Schüler wird in gleichem prozentualem Umfang erhöht. Die Darlehensdeckelung bleibt unverändert. Den BAföG-Bezug wollen wir weiter vereinfachen, digitalisieren und beschleunigen. Die jährlichen Folgeanträge wollen wir vereinfachen, den Antrag für die Studienstarthilfe wollen wir in den BAföG-Antrag integrieren.

Die Hinzuverdienstgrenze bleibt an die Minijobgrenze gekoppelt. Den Gesetzesvollzug für das Auslands-BAföG wollen wir beschleunigen und zentral im Bundesverwaltungsamt verankern. Im Februar 2026 stellte sich dazu noch heraus, dass es um die Finanzierung der BAföG-Pläne Differenzen in der Koalition gibt. Es ist daher zur Zeit leider nicht mehr ganz sicher, dass die im Folgenden präsentierten Pläne Wirklichkeit werden. Auch wenn noch Hoffnung besteht … KommentareDruckenTeilen(function(a,b){if(a.navigator.canShare){var c=b.querySelector(".idjs-webshareAction"),d=JSON.parse(a.ippen.b64DecodeUnicode(" eyJ0aXRsZSI6IkJBZsO2Ry1SZWZvcm06IFdhcyBkaWUgbmV1ZSBLb2FsaXRpb24gZsO8ciBTdHVkaWVyZW5kZSBwbGFudCIsInRleHQiOiJEaWUgbmV1ZSBLb2FsaXRpb24gYXVzIENEVSwgQ1NVIHVuZCBTUEQgcGxhbnQgZWluZSB1bWZhc3NlbmRlIEJBZsO2Ry3DhG5kZXJ1bmcuIFN0dWRpZXJlbmRlIGvDtm5uZW4gc2ljaCBhdWYgaMO2aGVyZSBmaW5hbnppZWxsZSBVbnRlcnN0w7x0enVuZyBmcmV1ZW4uIiwidXJsIjoiaHR0cHM6Ly93d3cud2EuZGUvdmVyYnJhdWNoZXIvYmFmb2VnLXJlZm9ybS13YXMtZGllLW5ldWUta29hbGl0aW9uLWZ1ZXItc3R1ZGllcmVuZGUtcGxhbnQtenItOTM2ODAwMjMuaHRtbD91dG1fc291cmNlPV9zaGFyZWQmdXRtX21lZGl1bT13ZXN0JnV0bV9jYW1wYWlnbj1pbnRlcmFjdGlvbmJhciJ9"));c&&a.navigator.canShare(d)&&(c.style.display="",c.addEventListener("click",b=>{b.preventDefault(),a.setTimeout(function(){a.navigator.share(d)},0)}))}})(window,document);

Die neue Koalition aus CDU, CSU und SPD plant eine umfassende BAföG-Änderung. Studierende können sich auf höhere finanzielle Unterstützung freuen. Berlin – Der neue Koalitionsvertrag der Regierung aus Union und SPD steht. Nicht nur für Rentner und Rentnerinnen könnte sich in den nächsten Jahren einiges ändern, sondern auch für jüngere Generationen. Aufhorchen lassen unter anderem Pläne zu einer Frühstart-Rente für Heranwachsende. Doch was plant die kommende Regierung im Hinblick auf Studierende?

„Wir wollen das BAföG in einer großen Novelle modernisieren“, betonen Union und SPD in ihrem Vertrag. Sie fügen hinzu: „Die Wohnkostenpauschale erhöhen wir zum Wintersemester 2026/27 einmalig auf 440 Euro pro Monat und überprüfen diese regelmäßig.“ Bislang wurden maximal 380 Euro Wohnkostenpauschale ausgezahlt. Auch die Freibeträge sollen „dynamisiert“ werden. Union und SPD planen, den Grundbedarf für Studierende in zwei Schritten (hälftig zum Wintersemester 2027/28 und 2028/29) dauerhaft an das Niveau der Grundsicherung anzupassen, die das Bürgergeld ersetzen soll. Ebenso soll der Grundbedarf für Schülerinnen und Schüler im gleichen prozentualen Umfang steigen. Die Darlehensdeckelung bleibt unverändert.

Der Koalitionsvertrag sieht Reformen zum Wintersemester 2026/27 vor. Womit können Studierende rechnen? Ab dem Wintersemester 2026/27 sollen Studierende laut dem Koalitionsvertrag mehr Unterstützung erhalten. Die Förderung soll an die gestiegenen Lebenshaltungskosten angepasst und das BAföG langfristig digitaler gestaltet werden. Noch liegt kein Beschluss vor, aber die Ziele hat die Bundesregierung bereits formuliert. Was ist demnach genau geplant?

Der erste Reformschritt betrifft die Wohnkostenpauschale. Sie soll zum WS 2026/2027 von derzeit 380 Euro auf 440 Euro pro Monat steigen. Diese Erhöhung um rund 16 Prozent soll den gestiegenen Mieten in Universitäts- und Ausbildungsstätten Rechnung tragen. Gleichzeitig plant die Bundesregierung, dass die Freibeträge für Eltern und eigenes Einkommen künftig dynamisiert werden. Das bedeutet, dass sie regelmäßig automatisch angepasst werden, etwa an Lohn- oder Preisentwicklungen. Ein weiterer Kernpunkt der Reform ist die Anhebung des Grundbedarfs, also der monatlichen Pauschale für Lebenshaltungskosten wie Ernährung, Kleidung und Lernmittel.

Dieser Teil des BAföG liegt derzeit (Stand Oktober 2025) bei 475 Euro und soll in zwei Stufen an das Grundsicherungsniveau angepasst werden: Zum Wintersemester 2027/28 steigt der Grundbedarf laut den Plänen zunächst auf 50 Prozent des Grundsicherungsniveaus. Zum Wintersemester 2028/29 soll der zweite Schritt folgen und der Grundbedarf vollständig (100 Prozent) dem Grundsicherungsniveau entsprechen. Diese Anpassung erfolgt dauerhaft. Die Darlehensdeckelung, also die Obergrenze der Rückzahlungspflicht, bleibt unverändert. Berlin · Eine „Starthilfe“ von 1000 Euro für besonders bedürftige Studenten und höhere Freibeträge – das soll eine Bafög-Reform bringen.

Besonders in einem Punkt wollen Grüne und SPD aber noch hart verhandeln. Auch wenn man sich nicht ganz sicher ist, ob man gefördert wird, kann es sich lohnen, einfach mal einen Bafög-Antrag zu stellen (Symbol). Das Bundeskabinett soll am 6. März die geplante Bafög-Reform auf den Weg bringen - allerdings ohne höhere Fördersätze. Vertreter der Koalitionspartner erklärten, insbesondere diesen Punkt bei den anstehenden Beratungen im Bundestag nachverhandeln zu wollen. Der SPD-Bildungsexperte Oliver Kaczmarek sagte am Mittwoch: „Der bisherige Entwurf der Regierung ist eine gute Grundlage, er enthält viele Dinge aus dem Koalitionsvertrag, er ist aber noch nicht ausreichend.“ Dies betreffe insbesondere die Bafög-Höhe...

Die Grünen-Fraktion hatte sich ebenfalls für höhere Bedarfssätze und eine regelmäßige Anpassung der Beträge ausgesprochen. Ein Sprecher von Bildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) bestätigte Angaben des ARD-Hauptstadtstudios zu Inhalten der Reformpläne. Vorgesehen ist zum Beispiel eine einmalige Studienstarthilfe von 1000 Euro für besonders bedürftige Studenten, darunter für Wohngeldempfänger. Diese muss nicht zurückgezahlt werden. Zudem soll es eine Anhebung der Freibeträge vom Einkommen der Eltern oder Ehe- und Lebenspartner um fünf Prozent geben, was den Kreis der Antragsberechtigten vergrößert. Es soll einfacher sein, das Studium um ein Semester zu verlängern oder das Studienfach zu wechseln, ohne den Bafög-Anspruch zu gefährden.

Die Reform soll zum Wintersemester 2024/25 in Kraft treten. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) bezeichnete die Pläne aus dem Haus von Stark-Watzinger als „Armutszeugnis“: „Die Ministerin will den Studierenden nicht einmal einen Inflationsausgleich zahlen, sondern ihnen eine weitere Nullrunde zumuten. Dabei wissen viele längst nicht mehr, wie sie steigende Lebenshaltungskosten und galoppierende Mieten bezahlen sollen“, sagte GEW-Vize Andreas Keller. „Die Ampel-Koalition muss endlich ihr Versprechen aus dem Koalitionsvertrag einlösen und die Ausbildungsförderung grundlegend erneuern.“ Stark-Watzinger plane kleine Schritte in die richtige Richtung wie die Einführung einer Studienstarthilfe, aber mit einer echten Reform habe... Studentinnen und Studenten sollen künftig stärker unterstützt werden – das kündigen CDU, CSU und SPD im Koalitionsvertrag an. Besonders beim BAföG soll es umfassende Veränderungen geben.

Ziel sei es, das BAföG in einer „großen Novelle“ zu modernisieren. Hierzu soll die Wohnkostenpauschale im BAföG ab dem Wintersemester 2026/27 einmalig auf 440 Euro im Monat steigen. Bislang liegt sie bei maximal 380 Euro. Auch der sogenannte Grundbedarf, also der Betrag für Lebenshaltungskosten, wird angehoben – in zwei Schritten bis zum Wintersemester 2028/29 auf das Niveau der Grundsicherung. Die Freibeträge, also das Einkommen, das Eltern verdienen dürfen, ohne dass es die BAföG-Höhe beeinflusst, sollen „dynamisiert“ und damit regelmäßig an die Lebensrealität angepasst werden. Wie genau das geschehen soll, ist im Vertrag allerdings nicht weiter ausgeführt.

Die Koalition will das BAföG außerdem deutlich unbürokratischer gestalten: „Den BAföG-Bezug wollen wir weiter vereinfachen, digitalisieren und beschleunigen“, heißt es im Vertrag. Folgeanträge sollen weniger aufwendig werden, und die bisher separat beantragbare Studienstarthilfe wird in den BAföG-Antrag integriert. Die Hinzuverdienstgrenze bleibt wie bisher an die Minijobgrenze gekoppelt. Auch Studierende, die ins Ausland gehen, sollen profitieren: Das Auslands-BAföG wird künftig zentral vom Bundesverwaltungsamt bearbeitet – das soll die Bearbeitung beschleunigen und die Wartezeiten auf Zahlungen verkürzen. Für Studentinnen und Studenten in „besonderen Situationen“ will die Bundesregierung zudem den KfW-Studienkredit überarbeiten: Geplant ist ein Angebot mit fester Zinsbindung und „fairen Konditionen“. Die Begabtenförderwerke sowie die Stiftung Begabtenförderung Berufliche Bildung sollen „deutlich“ mehr Geld bekommen.

Gleichzeitig soll der Zugang zu Stipendien erleichtert werden: Anträge sollen digital, einfacher und unbürokratischer gestellt werden können. Die Ampelkoalition hat versprochen, das Bafög zu reformieren. Nun soll ausgerechnet dort gespart werden. Welche Auswirkungen hat das auf die Förderung? Sven-Christoph Jung hat eine Ausbildung zum Metzger gemacht, viel lieber möchte er aber als Lehrer arbeiten. Jugendliche in Englisch, Geografie und Geschichte zu unterrichten, das ist sein Ziel.

Damit er es erreicht, braucht er nicht nur Durchhaltevermögen, sondern auch finanzielle Unterstützung. Er kriegt sie dank Bundesausbildungsförderungsgesetz, kurz Bafög. Genauso nennt man auch die Förderung selbst: Mit dem Aufstiegs-Bafög finanzierte Jung seine Weiterbildung zum Meister, die ihm die Tür zur Hochschule öffnete. Mit Bafög und einem Studienkredit begann er ein Lehramtsstudium an der Universität Münster, mit dem Auslands-Bafög ging er für zehn Monate nach Bologna. Seminar, Lehrgang oder berufsbegleitendes Studium: Viele können sich eine Weiterbildung aus eigener Tasche nicht leisten. Doch es gibt einige Möglichkeiten, eine finanzielle Förderung zu bekommen.

People Also Search

Studienstarthilfe, Längere Förderung, Aber Monatlich Nicht Mehr Geld: Das Kabinett

Studienstarthilfe, längere Förderung, aber monatlich nicht mehr Geld: Das Kabinett billigt den Gesetzentwurf des FDP-Bildungsministeriums. Im Bundestag ist mit Widerstand zu rechnen. Antworten auf die wichtigsten Fragen. Eine "grundlegende" Reform des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (Bafög) hatten SPD, FDP und Grüne im Koalitionsvertrag angekündigt: Deutlich mehr Schüler und Studierende sollen...

Was Können Sie Vom Staat Erwarten? Studierende Müssen Oft Monatelang

Was können sie vom Staat erwarten? Studierende müssen oft monatelang warten, bis ihr Bafög-Antrag genehmigt wird. Und dann sind die Sätze auch noch zu gering. Kann die Politik das System noch reformieren? Im Koalitionsvertrag von SPD und CDU/CSU sind zum BAföG einige konkrete Pläne aufgelistet. Diese sollen in mehreren Schritte umgesetzt werden, der erste zum Wintersemester 2026/2027.

Doch Selbst Das Ist Leider Nicht Mehr Ganz Sicher –

Doch selbst das ist leider nicht mehr ganz sicher – Anfang Februar zeigte sich, dass die Koalition ziemlich uneinig über die Finanzierung ist. Dieser Artikel wird regelmäßig an die Entwicklungen angepasst, bis 2028 die letzten Änderungen erfolgt sind – oder es aus anderen Gründen schon vorher absehbar ist, das daraus nichts werden kann. Bis zu einem ersten Gesetzesentwurf, von dem bis Anfang März ...

Die Freibeträge Werden Dynamisiert. Den Grundbedarf Für Studierende Passen Wir

Die Freibeträge werden dynamisiert. Den Grundbedarf für Studierende passen wir in zwei Schritten (hälftig zum Wintersemester 2027/28 und 2028/29) dauerhaft an das Grundsicherungsniveau an. Der Grundbedarf für Schülerinnen und Schüler wird in gleichem prozentualem Umfang erhöht. Die Darlehensdeckelung bleibt unverändert. Den BAföG-Bezug wollen wir weiter vereinfachen, digitalisieren und beschleunig...

Die Hinzuverdienstgrenze Bleibt An Die Minijobgrenze Gekoppelt. Den Gesetzesvollzug Für

Die Hinzuverdienstgrenze bleibt an die Minijobgrenze gekoppelt. Den Gesetzesvollzug für das Auslands-BAföG wollen wir beschleunigen und zentral im Bundesverwaltungsamt verankern. Im Februar 2026 stellte sich dazu noch heraus, dass es um die Finanzierung der BAföG-Pläne Differenzen in der Koalition gibt. Es ist daher zur Zeit leider nicht mehr ganz sicher, dass die im Folgenden präsentierten Pläne ...