Branchentarifvertrag Weiterbildung Tarifinfo Nr 4 Gew Brandenburg

Emily Johnson
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branchentarifvertrag weiterbildung tarifinfo nr 4 gew brandenburg

Am 18. Novem­ber 2025 haben ver.di und GEW mit der Zweck­ge­mein­schaft des Bil­dungs­ver­ban­des (ZG des BBB e.V.) wei­ter über den Bran­chen­ta­rif­ver­trag für die öffent­lich finan­zier­te Wei­ter­bil­dung ver­han­delt. Zum Ver­hand­lungs­ter­min haben die Arbeit­ge­ber ein Ange­bot vor­ge­legt, das auf Mini­mal­ni­veau ver­harrt. Die ZG sieht bei einer vier­jäh­ri­gen Lauf­zeit bis 2030 nur zwei Pro­zent jähr­li­che Stei­ge­run­gen, aus­ge­hend vom bis­he­ri­gen Min­dest­lohn Wei­ter­bil­dung vor. Das ist völ­lig inak­zep­ta­bel und viel zu wenig für eine Bran­che, die Fach­kräf­te hal­ten und gewin­nen muss. Die Gewerk­schaf­ten for­dern wei­ter­hin einen Tarif­ver­trag, der zu einer ech­ten Auf­wer­tung der Bran­che führt.

Die Arbeit­ge­ber müs­sen sich jetzt bewe­gen, wenn sie einen Bran­chen­ta­rif­ver­trag wol­len. Wei­ter­le­sen PDF down­loa­den! Das Bundestariftreuegesetz kommt. Die GEW hofft, durch Abschluss eines Branchentarifvertrags Weiterbildung endlich die Aufwertung der Arbeitsbedingungen zu erreichen. Die Tarifverhandlungen werden am 25. März 2026 fortgesetzt.

Die Verhandlungen über einen Branchentarifvertrag für die öffentlich finanzierte berufliche Weiterbildung sind in die dritte Runde gegangen. Erörtert wurden erste konkrete Eckpunkte. In den Verhandlungen mit den Trägern der Beruflichen Bildung wollen GEW und ver.di einen Branchentarifvertrag auf dem Niveau des öffentlichen Dienstes und ein Ende prekärer Arbeitsbedingungen durchsetzen. GEW und ver.di haben sich mit dem Arbeitgeberverband Zweckgemeinschaft des Bundesverbandes der Träger beruflicher Bildung (BBB) auf deutliche Steigerungen beim Mindestlohn für die pädagogischen Beschäftigten in der Weiterbildungsbranche geeinigt. Am 18. November 2025 haben ver.di und GEW mit der Zweckgemeinschaft des Bildungsverbandes (ZG des BBB e.V.) weiter über den Branchentarifvertrag für die öffentlich finanzierte Weiterbildung verhandelt.

Zum Verhandlungstermin haben die Arbeitgeber ein Angebot vorgelegt, das auf Minimalniveau verharrt. Die ZG sieht bei einer vierjährigen Laufzeit bis 2030 nur zwei Prozent jährliche Steigerungen, ausgehend vom bisherigen Mindestlohn Weiterbildung vor. Das ist völlig inakzeptabel und viel zu wenig für eine Branche, die Fachkräfte halten und gewinnen muss. Die Gewerkschaften fordern weiterhin einen Tarifvertrag, der zu einer echten Aufwertung der Branche führt. Die Arbeitgeber müssen sich jetzt bewegen, wenn sie einen Branchentarifvertrag wollen. Die gewerkschaftlichen Forderungen lagen den Arbeitgebern schon seit drei Verhandlungsrunden vor.

Im September haben wir sie noch einmal präzisiert. Tarifniveau: Die Gewerkschaften fordern eine Annäherung an das Tarifniveau des öffentlichen Dienstes, das bis 2030 erreicht werden soll. Wir haben konkrete Vorschläge gemacht, wie das schrittweise ab 2027 funktionieren könnte. Erfahrungsstufen: Berufserfahrung muss sich lohnen. Wir fordern Erfahrungsstufen, die spürbare Gehaltssteigerungen im Laufe des Erwerbslebens bringen. Bereits erworbene Berufserfahrung soll in vollem Umfang anerkannt werden.

Denn wer jahrelang in der Branche arbeitet, darf nicht wie ein*e Berufsanfänger*in bezahlt werden – auch nicht beim Wechsel zu einem neuen Träger. Warum wir einen Branchentarifvertrag für die Weiterbildung brauchen Die öffentlich finanzierte Weiterbildungsbranche ist von attraktiven Bedingungen weit entfernt. Die Entlohnung liegt durchschnittlich etwa 30 Prozent unter dem Niveau des öffentlichen Dienstes. Tarifverträge gibt es nur bei einigen großen Trägern. Das muss sich ändern!

Wir von ver.di setzen uns für einen Branchentarifvertrag Weiterbildung ein. Macht mit! Hier gibt's alle aktuellen Infos, wie ihr euch beteiligen könnt. Wir, die Beschäftigten in der öffentlich finanzierten beruflichen Weiterbildung im SGB II/III-Bereich, arbeiten tagtäglich für die soziale Integration von Menschen. Wir erfüllen einen wichtigen gesellschaftlichen Auftrag und unterstützen damit das Recht auf soziale und berufliche Teilhabe. Unsere Arbeitsbedingungen und unsere Bezahlung stehen jedoch in einem krassen Missverhältnis zur Notwendigkeit, Bedeutung und Relevanz.

Ein zentraler Grund für die Missstände in unserer Branche sind die wettbewerbsbasierten Vergabeverfahren von Maßnahmen. Dadurch lassen sich die Weiterbildungsträger in einen Wettbewerb treiben, der auf unserem Rücken ausgetragen wird. Wir starten jetzt die Tarifbewegung »NUR MIT TARIF GEHT BILDUNG WEITER« und fordern: Gute Leute, Gute Arbeit, Gutes Geld. Das gehört zusammen. Nur eine stabile Finanzierung der Weiterbildungsbranche ermöglicht Teilhabe und Chancengerechtigkeit und stärkt damit unsere demokratische Gesellschaft.

Berufliche Weiterbildung braucht Respekt und echte Aufwertung! Wir informieren. Am 18. November 2025 haben ver.di und GEW mit der Zweckgemeinschaft des Bildungsverbandes (ZG des BBB e.V.) weiter über den Branchentarifvertrag für die öffentlich finanzierte Weiterbildung verhandelt. Zum Verhandlungstermin haben die Arbeitgeber ein Angebot vorgelegt, das auf Minimalniveau verharrt. Die ZG sieht bei einer vierjährigen Laufzeit bis 2030 nur zwei Prozent jährliche Steigerungen, ausgehend vom bisherigen Mindestlohn Weiterbildung vor.

Das ist völlig inakzeptabel und viel zu wenig für eine Branche, die Fachkräfte halten und gewinnen muss. Die Gewerkschaften fordern weiterhin einen Tarifvertrag, der zu einer echten Aufwertung der Branche führt. Die Arbeitgeber müssen sich jetzt bewegen, wenn sie einen Branchentarifvertrag wollen. Alle Informationen lest ihr in unserem Tarifinfo 4. Der tarifliche Mindestlohn für pädagogisches Personal in der öffentlich finanzierten beruflichen Weiterbildung nach SGB II/III setzt seit 2012 eine Haltelinie gegen Lohndumping. ver.di hat dafür jahrelang gekämpft und deutliche Erhöhungen erreicht.

Entscheidend ist die Allgemeinverbindlichkeit, damit die Steigerungen überall wirken und die Konkurrenz nicht auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen wird. Doch diese Untergrenze reicht nicht: Die Weiterbildung liegt bei Löhnen und Bedingungen weiterhin zurück. Deshalb braucht es wesentliche Verbesserungen und einen starken Branchentarifvertrag für die gesamte Branche. Wir, die Beschäftigten in der öffentlich finanzierten beruflichen Weiterbildung im SGB II/III-Bereich, arbeiten tagtäglich für die soziale Integration von Menschen. Wir erfüllen einen wichtigen gesellschaftlichen Auftrag und unterstützen damit das Recht auf soziale und berufliche Teilhabe. Unsere Arbeitsbedingungen und unsere Bezahlung stehen jedoch in einem krassen Missverhältnis zur Notwendigkeit, Bedeutung und Relevanz.

Ein zentraler Grund für die Missstände in unserer Branche sind die wettbewerbsbasierten Vergabeverfahren von Maßnahmen. Dadurch lassen sich die Weiterbildungsträger in einen Wettbewerb treiben, der auf unserem Rücken ausgetragen wird. Wir starten jetzt die Tarifbewegung »NUR MIT TARIF GEHT BILDUNG WEITER« und fordern: Gute Leute, Gute Arbeit, Gutes Geld. Das gehört zusammen. Nur eine stabile Finanzierung der Weiterbildungsbranche ermöglicht Teilhabe und Chancengerechtigkeit und stärkt damit unsere demokratische Gesellschaft.

Tarifinfo 4/24: Die Verhandlungen über einen Branchentarifvertrag wurden fortgesetzt. Doch das Angebot der tariflichen Zweckgemeinschaft des Bildungsverbands bleibt auf Minimalniveau. Das ist inakzeptabel. Bundesweit fehlen tausende Lehrerinnen und Lehrer. Die GEW macht 15 Vorschläge an die Politik, was jetzt getan werden muss. So können der Lehrkräftemangel bekämpft und die Krise im Klassenzimmer noch verhindert werden.

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