Bremens Verkehrsprobleme Sagen Sie Uns Ihre Meinung Weser Kurier

Emily Johnson
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Bremen. Worüber ärgern Sie sich, wo hakt es auf Bremens Straßen? Schreiben Sie uns bitte möglichst präise und knapp. - Was ist Ihr Hauptverkehrsmittel? Das Auto, der Lkw, das Fahrrad, oder sind Sie Fußgänger? - Nennen Sie uns die drei aus Ihrer Sicht größten Verkehrsprobleme Bremens.

- Worüber ärgern Sie sich jeden Tag am meisten? Nennen Sie eine Straße, Kreuzung, einen Weg, eine Ampel etc. - Welche Ampeln würden Sie ab- oder umschalten? Infografik Standdatum: 28. April 2025. Autorinnen und Autoren: Kristian Klooß

Für Busse und Bahnen hat sich die rot-grün-rote Koalition viel vorgenommen. Doch die To-do-Liste ist nach wie vor lang. Dies sind die fünf wichtigsten Gründe. Die erste Halbzeit des rot-grün-roten Regierungsbündnisses ist um. Doch viele der im Koalitionsvertrag vereinbarten Pläne für Ausbau und Stärkung des ÖPNV sind längst ausgebremst worden. Dies sind die fünf wichtigsten Baustellen – und deren Stand.

"Für eine erfolgreiche Verkehrswende brauchen wir mehr Personal – von Fahrerinnen bis zu Planerinnen", hieß es im Juli 2023 im Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und Linken. Dies gelang jedoch zunächst kaum. Stattdessen dominierten weiterhin personalbedingte Fahrplankürzungen die Schlagzeilen – sowohl bei der BSAG wie auch bei Bremerhaven Bus. In Bremerhaven konnte erst im August 2024 wieder auf den Normalfahrplan umgestellt werden. Warten, warten, warten! Geduld brauchen Autofahrer aktuell auf Bremens Straßen.

Denn hier wird eine Brücke nach der nächsten saniert. Noch etwa 25 Jahre, dann sollen alle fünf Brücken in der Stadt neu gebaut sein. Ein Vierteljahrhundert! Die Situation beschreibt uns ein Autofahrer als: „Scheiße. Richtig Scheiße.” Kilometer langer Stau ist jetzt Alltag an der Auffahrt zur B6 mitten in Bremen.

Der Grund: Die Stephanibrücke, die über die Weser führt, ist teilweise gesperrt. Autofahrer müssen hier mehr Zeit, aber vor allem mehr Geduld einplanen. Doch diese Geduld scheinen die Bremer langsam nicht mehr zu haben: „Ich wohne seit 77 in Bremen und ich kenne das nicht anders. Es ist die Katastrophe. (...) Ich mein, das kann ja nicht angehen. Die wissen ja seit zig Jahren, dass die Brücken im Arsch sind und jetzt stellen sie fest, kaputt ist”, erzählt uns ein Fahrer aus seinem Auto heraus.

Eine andere Autofahrerin sagt: „Keine Ahnung, wer hier die Planung macht. Aber so richtig läuft’s ja nicht.” Im vergangenen Jahr standen die Bremer laut ADAC rund 6.747 Stunden im Stau. Doppelt so lang wie 2023. Das könnte in diesem Jahr nochmal ansteigen. Doch wie lange dauert die Renovierung der Stephanibrücke?

Die Autobahn GmbH erklärt im RTL-Interview: „Im Moment sind zwei Fahrspuren in Richtung Oldenburg gesperrt. Das wird zwei Wochen dauern.” Dann sollen rund eine Woche die beiden Überholspuren gesperrt sein, in beide Richtungen und dann noch mal rund zwei Wochen zwei Fahrspuren in Richtung Innenstadt Walle. Immerhin: Noch vor den Osterferien im April soll die Stephanibrücke wieder frei sein. Aber: Dann ist die Weserbrücke über die Autobahn 1 dran - das nächste Bremer Sorgenkind. Auf Nachfrage beim ADAC gibt es keine richtigen Tipps. „Vielleicht müssen wir dann als Autofahrer und Autofahrerinnen auch sagen: ‘Okay, das ist jetzt so, wir müssen das irgendwie akzeptieren’”, sagt ADAC Sprecher Nils Linge.

Autofahrer sollen überlegen, ob Bus, Bahn oder das Fahrrad eine Alternative ist. Denn auch dem ADAC-Sprecher ist klar: „Die Brücken müssen einfach gemacht werden.” Am Ende hilft also eigentlich nur eins: Geduld! KommentareDruckenTeilen(function(a,b){if(a.navigator.canShare){var c=b.querySelector(".idjs-webshareAction"),d=JSON.parse(a.ippen.b64DecodeUnicode(" eyJ0aXRsZSI6IlN0YXUtQ2hhb3MgcnVuZCB1bSBkaWUgV2VzZXItQnLDvGNrZW46IEpldHp0IHN0ZWh0IGVzIGluIGRpZSBhbmRlcmUgUmljaHR1bmciLCJ0ZXh0IjoiRGllIEluc3RhbmRzZXR6dW5nc2FyYmVpdGVuIGFuIGRlciBTdGVwaGFuaWJyw7xja2Ugc2luZCB1bWZhbmdyZWljaGVyIGFscyBlcndhcnRldC4gVGVpbC1TcGVycnVuZ2VuIHVuZCBTdGF1cyBnaWJ0IGVzIG1pdHRsZXJ3ZWlsZSBpbiBSaWNodHVuZyBJbm5lbnN0YWR0LiIsInVybCI6Imh0dHBzOi8vd3d3LmtyZWlzemVpdHVuZy5kZS9sb2thbGVzL2JyZW1lbi9zdGF1LWNoYW9zLXJ1bmQtdW0tZGllLXdlc2VyLWJydWVja2VuLXVuZC1rZWluLWVuZGUtc3RhZHQtZ2lidC13ZWl0ZXJlLXNwZXJydW5nZW4tYmVrYW5udC05MzYzNTIxOS5odG1sP3V0bV9zb3VyY2U9X3NoYXJlZCZ1dG1fbWVkaXVtPXdlc3QmdXRtX2NhbXBhaWduPWludGVyYWN0aW9uYmFyIn0="));c&&a.navigator.canShare(d)&&(c.style.display="",c.addEventListener("click",b=>{b.preventDefault(),a.setTimeout(function(){a.navigator.share(d)},0)}))}})(window,document); Die Instandsetzungsarbeiten an der Stephanibrücke sind umfangreicher als erwartet. Teil-Sperrungen und Staus gibt es mittlerweile in Richtung Innenstadt. Bremen – Morgens rein und zum Feierabend wieder raus – mit dem Auto in die Bremer Innstadt zu fahren ist oft kein Vergnügen.

Die Nadelöhre sind die Bundesstraßen 6 und 75. Diese beiden Straßen sind nahezu täglich in den Verkehrsmeldungen im Radio vertreten. Einer der Gründe für den täglichen Stau sind die Arbeiten an der Stephanibrücke. Nun hat die Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung auf der Seite bruecken.bremen.de ein Update herausgegeben. Die aktuellen Instandsetzungsarbeiten an der Stephanibrücke im Verlauf der B6 in Bremen fallen umfangreicher aus als geplant. Deshalb konnte der erste Bauabschnitt nicht wie vorgesehen am 15.

März, abgeschlossen werden. Die aktuelle Verkehrsführung mit zwei gesperrten Fahrspuren in Richtung Delmenhorst und einer gesperrten Spur in Richtung Innenstadt/Walle blieben deshalb bis Freitag, 21. März, bestehen. Das heißt: Das Stau-Chaos rund um die Weser-Brücke geht auch darüber hinaus weiter. Doch rund um die Sperrung gibt es auch gute Nachrichten. Mittlerweile wurde die Verkehrsführung umgebaut, und es standen zwischenzeitlich, für rund eine Woche, je Fahrtrichtung zwei von regulär drei Spuren zur Verfügung, teilte die Autobahn GmbH des Bundes jüngst mit.

Die Arbeiten fanden im Bereich der Überholspuren statt, die dafür gesperrt wurden. Bremen investiert in die Instandhaltung und Modernisierung seiner wichtigsten Weserquerungen: Die Wilhelm-Kaisen-Brücke wird umfassend ertüchtigt, für die Bürgermeister-Smidt-Brücke ist ein Belastungstest für den Straßenbahnverkehr geplant. Viele Brückenbauwerke in Deutschland – so auch in Bremen – sind in die Jahre gekommen und stehen durch steigende Verkehrsbelastungen zunehmend unter Druck. Um einen sicheren und leistungsfähigen Verkehrsfluss langfristig zu gewährleisten, ist perspektivisch der Ersatz durch Neubauten erforderlich. Im Vorfeld soll die Nutzungsdauer der bestehenden innerstädtischen Weserquerungen verlängert werden. Die nächste Maßnahme steht auf der Wilhelm-Kaisen-Brücke an:

Rick Graue, Leiter des Amts für Straßen und Verkehr, erläuterte: „Die 1961 errichtete Spannbetonbrücke wurde seinerzeit von beiden Uferseiten der Weser zur Flussmitte aufeinander zugebaut. Aufgrund des Alters der Brücke und der stetig steigenden Verkehrslasten kommt es an der Bauwerksmitte – wo die beiden Brückenenden aufeinandertreffen – zu einer besonders starken Belastung, so dass die Tragfähigkeit der Brücke erhöht... Seit dem 7. April 2025 ist die Bürgermeister-Smidt-Brücke wieder für die Buslinien der Bremer Straßenbahn AG (BSAG) sowie für Regionalbusse im Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (VBN) freigegeben – für Straßenbahnen aufgrund der Ergebnisse von Nachweisrechnungen jedoch nicht. Denn nestimmte Stahlbauteile der Bürgermeister-Smidt-Brücke weisen abweichende Materialeigenschaften auf. Bei Nutzung durch Straßenbahnen wären diese rechnerisch überlastet.

Ein umfassendes Monitoring soll diese rechnerischen Defizite messtechnisch überprüfen. Ende August sind daher in Zusammenarbeit mit der Hochschule Bremen gezielte Belastungstests für Straßenbahnen und ein anschließendes Langzeitmonitoring vorgesehen. Thomas Sauer, Leiter der ASV-Fachabteilung Brücken- und Ingenieurbau, erklärt: „Der Belastungsversuch wird am 31. August 2025 unter Vollsperrung der Brücke durchgeführt. Dabei kommen vier aktuell eingesetzte Straßenbahnen der BSAG zum Einsatz, um verschiedene Überfahrts- und Begegnungsszenarien mit unterschiedlichen Beladungen zu simulieren. Zwei Straßenbahnen werden mit Betriebslast, zwei mit Volllast eingesetzt.

Während der Überfahrten erfassen zuvor installierte Sensoren die auftretenden Lasten, welche anschließend dokumentiert werden.“ Bremen. Sind Sie Fußgänger? Radfahrer? Nutzen Sie Busse und Bahnen oder Ihr eigenes Auto in Bremen? Was fällt Ihnen dabei auf?

In unserem am vergangenen Sonnabend veröffentlichten Auftakt des Faktenchecks zur Situation auf Bremens Straßen haben wir mit Blick auf die Verkehrsmittel verschiedene Problembereiche, Anregungen und Wünsche von Interessenvertretern vorgestellt. Nun sind Sie gefragt, liebe Leserinnen und Leser. Beantworten Sie uns bitte folgende Fragen: Was ist Ihr Hauptverkehrsmittel? Das Auto, der Lkw, das Fahrrad, oder sind Sie Fußgänger? Nennen Sie uns die drei aus Ihrer Sicht größten Verkehrsprobleme Bremens.

Worüber ärgern Sie sich jeden Tag am meisten? Nennen Sie eine Straße, Kreuzung, einen Weg, eine Ampel oder ähnliches. Welche Ampeln würden Sie am liebsten ab- oder umschalten? Bremen. Seit Dezember können Bürger der Verkehrsbehörde mitteilen, was sie auf Bremens Straßen nervt: Auf der Internetseite bremen-bewegen.de sind bereits 2653 Beiträge eingegangen, die 4579 Mal kommentiert wurden. Verbesserungsvorschläge, Forderungen und Kritik sollen ausgewertet werden und in den Verkehrsentwicklungsplan einfließen.

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