Conversations Lexikon
The Conversations-Lexikon mit vorzüglicher Rücksicht auf die gegenwärtigen Zeiten[1] (English: Encyclopaedia with Special Regard to the Present Times) was a German-language encyclopedia published in Leipzig, Germany between 1796 and 1808. The encyclopedia was published in 8 volumes and 2,762 pages. It was edited by Dr. Renatus Gotthelf Löbel, who intended to supersede Johann Hübner by including geography, history, biography, mythology, philosophy, natural history, and other topics.[1] Volumes I-IV (A to R) appeared between 1796 and 1800, with vol. V appearing in 1806.[1] This work was acquired and completed by Friedrich Arnold Brockhaus in 1808 and formed the basis of the many editions of the Brockhaus Encyclopedia, which continued publication until 1 February... This article about an encyclopedia is a stub.
You can help Wikipedia by adding missing information. Unter dem Oberbegriff Conversations-Lexikon (später Konversationslexikon) bzw. Realenzyklopädie entstanden im 19.Jahrhundert Buchwerke, welche Eigenschaften der Enzyklopädie, des Lexikons und des Wörterbuches aufweisen. Die seit dem 17./18.Jahrhundert um Zuge der Aufklärung herausgegebenen Enzyklopädien verstanden sich als Inbegriff für ein Buchwerk, welches die Gesamtheit des menschlichen Wissens darstellt bzw. das Ziel hat, ein (allgemeines) Kompendium des gesamten Wissens seiner Zeit zu sein.Ein Wörterbuch (wie etwa der Duden) legt hingegen den Schwerpunkt auf die Sprache selbst, deren Betonung, Schreibweise etc.Die dem Entstehen zugrundeliegende Zielsetzung... Die Conversations-Lexika wollten bestimmtes Wissen daher allgemeinverständlich, jedoch umfassend darstellen.
Der Leser sollte in die Lage versetzt werden, bei allen aktuell relevanten Themen mitreden zu können. Und neben dem Wissensfundament als Zeichen von Bildung und sozialem Status wollte der Leser auch die gehobene (und korrekte) Schriftsprache beherrschen.Das Selbstverständnis des Conversations-Lexikons bzw. Konversationslexikons beschreibt der Brockhaus in der Vorrede zum 15.Band der zur 11.Auflage (1868) dementsprechend: "Das Conversations-Lexikon [hat] die Flüssigmachung und Popularisierung der wissenschaftlichen künstlerischen und technischen Ergebnisse nicht für die die geschäftliche Praxis sondern... Die bedeutendsten Enzyklopädien des 17./18.Jahrhunderts sind etwa die Mammutwerke von Zedler oder Ersch-Gruber.Das Konversations-Lexikon, als Eingangs beschriebenen Buchtypus, hat in Deutschland im wesentlichen vier prägnante Herausgeber. Allgemein am bekanntesten sind die Ausgaben von Brockhaus und Meyers (Bibliographisches Institut). Zu unrecht weniger bekannt, sind die Werke von Pierer und Herder.
Our editors will review what you’ve submitted and determine whether to revise the article. Konversationslexikon, (German: “Conversation Lexicon”), German encyclopaedia begun in 1796 by Renatus Gotthelf Löbel and C.W. Franke. The Konversationslexikon was the forerunner of the Brockhaus encyclopaedias. Originally conceived as an encyclopaedia for women, it was to have been entitled Frauenzimmer-Lexikon. The encyclopaedia included history, biography, natural history, art, science, and political affairs.
Although Löbel died in 1799, publication of the encyclopaedia continued, volume five appearing in 1806. In 1808 the copyright was purchased from the printer by Friedrich Arnold Brockhaus, who issued the sixth and final volume. The title was changed to Brockhaus’ Konversations-Lexikon in the 13th edition and to Der Grosse Brockhaus with the 15th edition (1928–35). See also Brockhaus Enzyklopädie. Als Konversationslexikon bezeichnet man eine im 18. Jahrhundert entstandene Gattung von lexikographischen Nachschlagewerken, deren spezifisches Anliegen es ist, Wissen allgemeinverständlich, aber umfassend darzustellen.
Die ursprüngliche Zielsetzung bestand darin, dem Leser das für die Konversation im Salon notwendige Wissen zu vermitteln. Im 20. Jahrhundert wurden die bestehenden Konversationslexika in Folge der abnehmenden Bedeutung der Konversation zu Enzyklopädien umgewandelt. Das Selbstverständnis des Konversationslexikons beschreibt der Brockhaus 1868 folgendermaßen: Das erste Konversationslexikon, das diesen Titel trug, war das Reale Staats- Zeitungs- und Conversations-Lexicon, das seit 1708 diesen Titel trägt. Es ist verbunden mit dem Namen des Lehrers Johann Hübner (1668–1731), der das Lexikon nicht bearbeitete, sondern lediglich die Vorrede dazu verfasste.
Da der tatsächliche Bearbeiter lange ungenannt blieb, wurde das Lexikon unter seinem Namen als Hübners Lexicon oder Hübners Conversations-Lexicon bekannt. Es erlebte im 18. Jahrhundert 27. Auflagen mit jeweils mehreren tausend Exemplaren und begründete so den Begriff Konversationslexikon als eines populären allgemeinen Nachschlagewerkes. Das Werk verteilte bereits 1709 den Wissensstoff auf etwa 20.000 Artikel. 1712 wurde dem Lexikon als Ergänzung das von Paul Jacob Marperger zusammengestellte Curieuse Natur-Kunst-Gewerck- und Handlungs-Lexicon, zu dem ebenfalls Johann Hübner die Vorrede verfasste, zur Seite gestellt und seitens des Verlages beide zusammen beworben.
Damit war der Schritt zu einem das Wissen in großer Breite umfassenden Lexikon vollzogen. Das Conversationslexikon mit vorzüglicher Rücksicht auf die gegenwärtigen Zeiten ist ein mehrbändiges deutschsprachiges Lexikon. Der Nebentitel lautete Frauenzimmerlexikon zur Erleichterung der Conversation und Lectüre. Als Herausgeber fungierten Renatus Gotthelf Löbel und Christian Wilhelm Franke. Zwischen 1796 und 1800 erschienen die ersten vier Bände bei Friedrich August Leupold in Leipzig, doch nach Löbels frühem Tod im Jahr 1799 sah zunächst alles so aus, als würde es unvollendet bleiben. Dann erschienen 1806 aber ein fünfter Band bei Johann Karl Werther in Leipzig und 1808 Teile des sechsten Bandes bei Johann Friedrich Herzog in Leipzig.
Friedrich Arnold Brockhaus kaufte das Werk auf der Leipziger Buchhändlermesse 1808 auf und ließ es in den folgenden Jahren vollständig umarbeiten; es bildete das Fundament des 1805 in Amsterdam als Verlagsbuchhandlung gegründeten Verlages F. A. Brockhaus. Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Konversationslexikon‹. maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora Fehler in Verwendungsbeispielen zu „Konversationslexikon“
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Other forms of the phrase include conversations lexikon, conversationslexikon, konversations lexikon and konversationslexikon Conversations-Lexikon — Conversations Lexikon, Buch in Lexikonform, worin man über die in geselliger Unterhaltung vorkommenden Gegenstände Nachweisung findet. Zuerst führte diesen Titel das Hübnersche Staats Zeitungs u. C. L., Regensb. 1742 (31.
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