Der Rechte Weg Werfel Gedichte
Das Gedicht „Der rechte Weg“ stammt aus der Feder von Franz Werfel. Ich bin in eine große Stadt gekommen. Vom Riesenbahnhof trat den Weg ich an, Besah Museen und Plätze, habe dann Behaglich eine Rundfahrt unternommen. Den Straßenstrom bin ich herab geschwommen Und badete im Tag, der reizend rann. Da! Schon so spät!?
Ich fahre aus dem Bann. Herrgott, mein Zug! Die Stadt ist grell erglommen. Verwandelt alles! Tausend Auto jagen, Und keines hält. Zweideutige Auskunft nur Im Ohr durchkeuch´ ich das Verkehrs-Gewirre.
Der Bahnhof?! Wo?! Gespenstisch stummt mein Fragen. Die Straßen blitzen endlos, Schnur um Schnur, Und alle führen, alle, in die Irre. Ich bin in eine große Stadt gekommen.Vom Riesenbahnhof trat den Weg ich an,Besah Museen und Plätze, habe dannBehaglich eine Rundfahrt unternommen.Den Straßenstrom bin ich herab geschwommenUnd badete im Tag, der reizend rann.Da! Schon so spät!?
Ich fahre aus dem Bann.Herrgott, mein Zug! Die Stadt ist grell erglommen.Verwandelt alles! Tausend Auto jagen,Und keines hält. Zweideutige Auskunft nurIm Ohr durchkeuch' ich das Verkehrs-Gewirre.Der Bahnhof?! Wo?! Gespenstisch stummt mein Fragen.Die Straßen blitzen endlos, Schnur um Schnur,Und alle führen, alle, in die Irre.
Inhaltsangabe, Analyse und Interpretation Das Gedicht „Der rechte Weg“ wurde 1911 von dem deutschböhmischen Schriftsteller Franz Werfel veröffentlicht, welcher 1890 in Prag geboren wurde und schließlich am Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 verstarb. Im Anschluss an seine 1909 mit dem Abitur abgeschlossene Schulbildung lernte er schnell einige andere Autoren wie Max Brod oder Franz Kafka kennen, da Werfel sich bereits während seiner Schulzeit ausgiebig mit der Literatur... Trotz seiner zahlreichen Werke fand Franz Werfel immer noch genügend Zeit um alleine verschiedene Reisen zu unternehmen, auch bedingt durch seine eher introvertierte Persönlichkeit, wodurch er Unternehmungen mit Freunden des öfteren mied. Sein hier vorliegendes Werk thematisiert die ungewohnten Eindrücke eines Beobachters von einer fremden Großstadt, und so lässt sich das Werk der Epoche des Expressionismus zuordnen. Diese war geprägt von einem starken Gefühl der Orientierungslosigkeit, welche insbesondere durch die Industrialisierung in den Großstädten entstand und ihre Wirkung zeigt, wenn Bewohner von ländlichen Gegenden dorthin zu Besuch kamen.
Für ein besseres Verständnis des Weltbildes zu der damaligen Zeit sind einige Erkenntnisse zum allgemeingeschichtlichen Hintergrund von großer Bedeutung: Hier sei zuallererst das Attentat 1914 auf den österreichischen Thronfolger Franz Ferdinand und auf dessen... Für diese Tat machte Österreich Serbien verantwortlich, wodurch es zu einem Krieg kam, der sich wegen verschiedener Staatenbündnisse zum Ersten Weltkrieg ausweitete und schließlich 1918 mit der Niederlage Deutschlands und seiner Verbündeten endete. Es besteht aus insgesamt vierzehn Versen, welche in vier Strophen mit jeweils zwei Quartetten und zwei Terzetten, de facto in dem Aufbau eines Sonetts, aufgeteilt sind. Als Reimschema lässt sich für die ersten beiden Strophen ein umarmender Reim („abba“) und für die letzten beiden Strophen ein strophenübergreifender Kreuzreim („cde“) feststellen. Für das Metrum2 wählte Franz Werfel einen fünfhebigen Jambus, welcher jedoch in einigen Versen (vgl. V.
1, 4, 5, 8, 9, 11, 12, 14) Unregelmäßigkeiten aufweist. Inhaltlich sowie im äußerlichen Aufbau ist zwischen dem achten und neunten Vers eine Zäsur3 zu erkennen: Wird zuvor noch von einem heiteren Tag berichtet, so wechselt diese Ansicht in eine Darstellung einer hektischen und... In dem Gedicht scheint das lyrische Ich eine Person zu sein, welche durch eine personale Perspektive sehr verblüfft von den Erlebnissen einer Großstadt zu sein scheint. Es zeigt eine erschrockene und überwältigte Haltung, die den Leserinnen und Lesern trotz eines erzählerisch beschreibenden Stils aber ziemlich nah gebracht wird, da der Dichter ausschließlich Personalpronomen4 wie z. B. „ich“ (V.
1) oder Possesivpronomen wie z. B. „mein“ (V. 8) in der ersten Person Singular verwendet. <!-- google_ad_client = "pub-7384985991706809"; /* 468x60, Erstellt 01.10.08 */ google_ad_slot = "2218219228"; google_ad_width = 468; google_ad_height = 60; //--> <!-- google_ad_client = "pub-7384985991706809"; /* 468x60, Erstellt 01.10.08 */ google_ad_slot = "4117761579"; google_ad_width = 468; google_ad_height = 60; //-->
Copyright © 2007-2014 Rhetoriksturm.de | Designed by Free CSS Templates. Sitemap |Links |FAQ | Datenschutzerklärung |Impressum Vorgestellt wird ein Gedicht von Franz Werfel, das in seinem Verlauf immer mehr expressionistische Züge aufweist und schon fast in die Nähe von Kafka gerät. Auf einer anderen Seite haben wir eine Übung zur Vorbereitung auf eine Klassenarbeit zu diesem Gedicht erstellt. Die Seite kann hier aufgerufen werden:https://textaussage.de/uebung-klassenarbeit-franz-werfel-der-rechte-weg-inhalt-rhythmus Ich bin in eine große Stadt gekommen.Vom Riesenbahnhof trat den Weg ich an,Besah Museen und Plätze, habe dannBehaglich eine Rundfahrt unternommen.
Den Straßenstrom bin ich herabgeschwommenUnd badete im Tag, der reizend rann.Da! Schon so spät!? Ich fahre aus dem Bann.Herrgott, mein Zug! Die Stadt ist grell erglommen. In dem Gedicht Der rechte Weg, geschrieben von Franz Werfel im Jahre 1911, geht es um den Schönheit sowie den Schrecken einer Großstadt. Es lässt sich dem Expressionismus zuordnen und besteht aus insgesamt 4 Strophen, wobei die ersten zwei jeweils 4 und die letzten beiden je 3 Verse haben.
Den Text dazu findest du hier. Formale Analyse eines Gedichts: Im Reimschema dominiert der umarmende Reim ( ersten beiden), die letzten beiden Strophen reimen sich nicht. Als Metrum lässt sich der Jambus feststellen und es gibt eine recht gleiche Anzahl von weiblichen und männlichen Kadenzen. Das Lyrische Ich erzählt die Handlung aus der personalen Perspektive. Inhaltlich lässt sich das Werk in zwei Abschnitte einteilen. In den ersten beiden Strophen wird dabei die Schönheit der Stadt beschrieben, in den letzten beiden wird diese zum Alptraum, wodurch die schreckliche Seite dieser gezeigt werden soll.
In Franz Werfels Gedicht "Der rechte Weg" lassen sich verschiedene Stilmittel identifizieren. Hier sind einige davon: 1. **Metaphern**: Werfel verwendet bildhafte Sprache, um abstrakte Konzepte greifbar zu machen. Zum Beispiel könnte der "rechte Weg" selbst als Metapher für den moralisch oder ethisch richtigen Lebensweg interpretiert werden. 2. **Personifikation**: Abstrakte Begriffe oder unbelebte Dinge werden mit menschlichen Eigenschaften versehen.
Dies könnte in der Darstellung des Weges oder anderer Elemente des Gedichts vorkommen. 3. **Wiederholung**: Bestimmte Wörter oder Phrasen werden wiederholt, um ihre Bedeutung zu verstärken und dem Gedicht einen rhythmischen Charakter zu verleihen. 4. **Symbolik**: Symbole werden verwendet, um tiefere Bedeutungen zu vermitteln. Der "Weg" könnte als Symbol für das Leben oder den Lebensweg stehen.
5. **Alliteration**: Der Einsatz von gleichen Anfangsbuchstaben in aufeinanderfolgenden Wörtern kann die Musikalität des Gedichts erhöhen. 6. **Enjambement**: Zeilen- und Satzgrenzen überschneiden sich, was den Lesefluss beeinflusst und bestimmte Wörter oder Phrasen hervorhebt. Diese Stilmittel tragen dazu bei, die Botschaft und die emotionale Wirkung des Gedichts zu verstärken. Das Gedicht „Die Unerwünschten“ stammt von Durs Grünbein, einem bekannten deutschen Lyriker.
Das Gedicht thematisiert Ausgrenzung, Migration und die Erfahrung des Fremdseins. Aus... Um eine Präsentation eines Gedichts wirkungsvoll zu gestalten, kannst du folgende Schritte beachten: 1. **Gedichtauswahl und Analyse** Wähle ein Gedicht aus und lies es mehrmals aufmer... Die Wörter „Oktaven“ und „nach acht Tagen“ kommen im Gedicht „Oktaven“ von Rainer Maria Rilke vor. Das Gedicht beginnt mit den Zeilen: „Oktaven Nach a...
Die von dir zitierte Passage stammt aus Ovids „Metamorphosen“ (Buch 8, Daedalus und Ikarus). Der Vers „clausus erat pelago. »Terras licet« inquit »et undas obstruat...
People Also Search
- Der rechte Weg - Werfel - Gedichte
- Der rechte Weg (1911) - Deutsche Lyrik
- Der rechte Weg (Interpretation) - Antikoerperchen
- Der rechte Weg - Franz Werfel - Rhetoriksturm.de
- Franz Werfel, "Der rechte Weg" - oder: Wie ... - Textaussage
- Großstadtlyrik - Gedichtanalyse zu "Der rechte Weg"
- Der rechte Weg Franz Werfel Gedicht Analyse -
- Der rechte Weg (Traum)- Franz Werfel - Referat / Hausaufgabe
- Stadtlyrik: Unterrichtsentwurf zur Analyse deutscher Gedichte
- Welche Stilmittel finde ich in dem Gedicht "Der rechte Weg" von Franz ...
Das Gedicht „Der Rechte Weg“ Stammt Aus Der Feder Von
Das Gedicht „Der rechte Weg“ stammt aus der Feder von Franz Werfel. Ich bin in eine große Stadt gekommen. Vom Riesenbahnhof trat den Weg ich an, Besah Museen und Plätze, habe dann Behaglich eine Rundfahrt unternommen. Den Straßenstrom bin ich herab geschwommen Und badete im Tag, der reizend rann. Da! Schon so spät!?
Ich Fahre Aus Dem Bann. Herrgott, Mein Zug! Die Stadt
Ich fahre aus dem Bann. Herrgott, mein Zug! Die Stadt ist grell erglommen. Verwandelt alles! Tausend Auto jagen, Und keines hält. Zweideutige Auskunft nur Im Ohr durchkeuch´ ich das Verkehrs-Gewirre.
Der Bahnhof?! Wo?! Gespenstisch Stummt Mein Fragen. Die Straßen Blitzen
Der Bahnhof?! Wo?! Gespenstisch stummt mein Fragen. Die Straßen blitzen endlos, Schnur um Schnur, Und alle führen, alle, in die Irre. Ich bin in eine große Stadt gekommen.Vom Riesenbahnhof trat den Weg ich an,Besah Museen und Plätze, habe dannBehaglich eine Rundfahrt unternommen.Den Straßenstrom bin ich herab geschwommenUnd badete im Tag, der reizend rann.Da! Schon so spät!?
Ich Fahre Aus Dem Bann.Herrgott, Mein Zug! Die Stadt Ist
Ich fahre aus dem Bann.Herrgott, mein Zug! Die Stadt ist grell erglommen.Verwandelt alles! Tausend Auto jagen,Und keines hält. Zweideutige Auskunft nurIm Ohr durchkeuch' ich das Verkehrs-Gewirre.Der Bahnhof?! Wo?! Gespenstisch stummt mein Fragen.Die Straßen blitzen endlos, Schnur um Schnur,Und alle führen, alle, in die Irre.
Inhaltsangabe, Analyse Und Interpretation Das Gedicht „Der Rechte Weg“ Wurde
Inhaltsangabe, Analyse und Interpretation Das Gedicht „Der rechte Weg“ wurde 1911 von dem deutschböhmischen Schriftsteller Franz Werfel veröffentlicht, welcher 1890 in Prag geboren wurde und schließlich am Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 verstarb. Im Anschluss an seine 1909 mit dem Abitur abgeschlossene Schulbildung lernte er schnell einige andere Autoren wie Max Brod oder Franz Kafka kennen, da...