Esg Im Fokus Der Aufsicht Advanta

Emily Johnson
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esg im fokus der aufsicht advanta

Im Mai 2025 haben sowohl die BaFin als auch die EZB ihre aufsichtsrechtlichen Prioritäten im Hinblick auf Nachhaltigkeit verdeutlicht. Die BaFin stellte auf ihrer Sustainable Finance Konferenz am 9. Mai vor allem physische Klimarisiken und konkrete Offenlegungsanforderungen in den Mittelpunkt. Die EZB legte in ihrer Rede vom 22. Mai besonderen Wert auf die Themen Biodiversität, robuste Datenstrukturen und eine praxisgerechte Regulierung. Dabei stand die Frage im Raum, wie finanzielle Stabilität gesichert und Risiken wirksam gesteuert werden können.

Die Botschaft war eindeutig: Nachhaltigkeit ist kein Modethema – sondern eine aufsichtsrechtliche Pflicht. BaFin-Präsident Mark Branson machte in seiner Rede deutlich, dass der „Hype“ um nachhaltige Finanzprodukte zwar vorbei sei, das Thema selbst jedoch relevanter denn je bleibe – insbesondere in Hinblick auf die dramatisch zunehmenden physischen... Diese Entwicklungen treffen auch die Finanzbranche – etwa durch zunehmende Kreditausfälle oder steigende Versicherungsschäden. Umso wichtiger ist es laut BaFin, dass Institute physische Klimarisiken nicht nur qualitativ beschreiben, sondern quantitativ erfassen und systematisch in ihr Risikomanagement integrieren. Zugleich betonte Branson die Bedeutung klarer und verständlicher Offenlegungen für Anlegerinnen und Anleger. ESG-Informationen sollen nicht als Placebo wirken, sondern einen echten Informationswert bieten.

Eine reine Regelerfüllung reicht nicht aus – es gehe um transparente und praxisnahe Umsetzung. 🔍 𝗘𝗦𝗚 𝗶𝗺 𝗙𝗼𝗸𝘂𝘀 𝗱𝗲𝗿 𝗔𝘂𝗳𝘀𝗶𝗰𝗵𝘁 Im Mai 2025 haben 𝗕𝗮𝗙𝗶𝗻 und 𝗘𝗭𝗕 wiederholt deutlich gemacht: Nachhaltigkeit ist kein „Nice-to-have“, sondern aufsichtsrechtliche Pflicht. 📌 Die BaFin stellte auf ihrer Sustainable Finance Konferenz am 9. Mai physische Klimarisiken und klare ESG-Offenlegungen in den Mittelpunkt. Besonders betont wurde: Institute müssen Klimarisiken quantifizieren, systematisch integrieren und verständlich kommunizieren – gerade in Zeiten zunehmender Extremwetterereignisse. 🌱 Die EZB rückte in ihrer Keynote vom 22.

Mai Biodiversität in den Fokus. Mit alarmierenden Zahlen zu Naturverlust und Wasserknappheit unterstrich sie: Naturbezogene Risiken sind systemisch relevant. Wer sie ignoriert, riskiert nicht nur ökologische, sondern auch wirtschaftliche Instabilität. 🧭 BaFin und EZB senden eine gemeinsame Botschaft: ESG-Risiken gehören ins Risikomanagement, in Stresstests und in die Unternehmenssteuerung – nicht in eine Randnotiz. 👉 In unserem aktuellen Blogartikel beleuchten wir die aufsichtsrechtlichen Schwerpunkte und zeigen, wie Institute daraus konkrete Maßnahmen ableiten können:🔗 https://lnkd.in/enJeJnPk Sprechen Sie uns an – Bei ADVANTA unterstützen wir Sie dabei, ESG-Vorgaben konkret, pragmatisch... #ESG #SustainableFinance #BaFin #EZB

Zum Anzeigen oder Hinzufügen von Kommentaren einloggen Siemens Advanta ist ein strategischer Berater und vertrauenswürdiger Partner für digitale und nachhaltige Transformationen. Siemens Advanta nutzt den Technologiestack von Siemens und bietet Komplettlösungen, von der Beratung bis zur Implementierung. Mit seiner IT-/OT-Expertise kombiniert Siemens Advanta die Transformationserfahrung von Siemens mit der nachgewiesenen Zuverlässigkeit aus Kundenprojekten in verschiedenen Branchen und Ländern. Siemens Advanta nutzt Unternehmen und Partner von Siemens und hilft Kunden dabei, den Wert der Siemens-Technologien in ihrer gesamten Wertschöpfungskette auszuschöpfen. Siemens Advanta hat seinen Hauptsitz in München, Deutschland, und ist weltweit tätig und beschäftigt etwa 1000 Mitarbeiter in 18 Ländern und 47 Niederlassungen.

... von der Potenzialanalyse über den Entwurf und die Pilotierung bis hin zur Implementierung und Einführung.-Beratung und Integration-Datenerfassung und -verarbeitung-Überwachung und Dashboard Wir unterstützen Unternehmen bei der Entwicklung umfassender ESG-Strategien und Governance-Rahmenwerke, die auf ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Unser Ansatz hilft Unternehmen dabei, wichtige ESG-Themen zu identifizieren, ambitionierte Ziele festzulegen und einen klaren Fahrplan für die Umsetzung zu erstellen. Mit unserer Expertise können Unternehmen ESG-Chancen nutzen und gleichzeitig die Anforderungen verschiedenster Stakeholder-Gruppen erfüllen. ESG-Regulierung istkomplex undzeitaufwendig.

Wir begleiten Sie beieiner strategischen,effizienten Umsetzung. Somit reduzieren Sie Risiken,stärken Vertrauen und sichernsich Wettbewerbsvorteile. Die Europäische Kommission hat am 26. Februar 2025 neue Vorschläge zur Vereinfachung der Nachhaltigkeitsberichterstattung nach der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) sowie zur Vereinfachung der Prüfung von Sorgfaltspflichten nach der Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD) vorgestellt. Ziel des sogenannten „Omnibus-Verfahrens" ist es, Unternehmen von bürokratischen Hürden zu entlasten und den Anwendungsbereich der Berichtspflichten gezielt zu reduzieren. Doch welche konkreten Änderungen sind geplant, und welche Unternehmen sind betroffen?

Angesichts der wachsenden Relevanz von Umwelt-, Sozial- und Governance-Risiken (ESG) in der Finanzwelt hat die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) die EBA Guidelines on ESG Risk Management veröffentlicht. Diese verpflichten Banken dazu, ESG-Risiken systematisch in ihr Risikomanagement zu integrieren. Die verschärften Anforderungen gelten dabei nicht nur für Großbanken, sondern auch für kleinere und weniger komplexe Institute. Umsetzung der neuen EBA GL zum Management von ESG-Risiken und zu ESG-Szenarioanalyse sowie der Neuregelungen im KWG für SNCI-Institute bis 11.01.2027! Trotz Kritik an zu detaillierten ESG-Anforderungen schreitet die Transformation getrieben durch erhöhte physische Risiken und Energiekosten voran. Der neue ESG-Risikoplan im KWG dient der Begleitung und Überwachung dieser Transformationsrisiken.

Die Anforderungen an den Risikoplan entsprechen üblichen ESG-Vorgaben in Geschäfts- und Risikostrategie. Durch EBA-Leitlinien, MaRisk sowie neue SREP-relevante KWG-Vorgaben ist eine vertiefte Auseinandersetzung unvermeidbar, aber Vereinfachungen nahen: Teile der institutseigenen Portfolien, Sektoren, Risikoklassen und Aktivitäten kann man durch eine Fokussierung auf die Wesentlichkeit aus dem ESG-Risikoplan... Sensitivitäten der Planung gegenüber verschiedenen Transitionspfaden stehen im Fokus; Resilienzszenarien hingegen sind ein Instrument der Risikoanalyse von Entwicklungspfaden. Buchen Sie rechtzeitig über den Webshop und profitieren Sie von unserem Frühbucherrabatt! Bei einer Buchung bis 4 Wochen vor dem Seminar, erhalten Sie 10 % Nachlass! Fachreferent Risk ManagementVolkswagen Financial Services AG

Fachreferent Strategisches Risikomanagement, Volkswagen Bank, Braunschweig. Herausgeber der Praktikerhandbücher "Nachhaltige Finanzwirtschaft" und "Geschäftsmodellanalyse" sowie Autor zahlreicher Fachpublikationen. Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Suchbegriff darf nicht mit Fragezeichen oder * beginnen ESG-Risiken, also Risiken aus den Bereichen Umwelt (Environment), Soziales (Social) oder Unternehmensführung (Governance), können die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage beaufsichtigter Unternehmen beeinträchtigen. Für die BaFin ist ein effektives ESG-Risikomanagement der beaufsichtigten Unternehmen daher besonders wichtig.

Die BaFin behandelt ESG-Risiken nicht als neue Risikoart. Vielmehr wirken sich ESG-Risiken in den für die verschiedenen Aufsichtsbereiche der BaFin etablierten Risikokategorien aus: in den Kredit-, Markt- und Liquiditätsrisiken, den operationellen Risiken inkl. Compliancerisiken sowie in den versicherungstechnischen, strategischen und Reputationsrisiken. Angesichts des derzeitigen Regulierungsstands und mit Blick auf die verfügbaren Daten liegt der Fokus der BaFin derzeit auf den umweltbezogenen finanziellen Risiken. Auf deren Management bezieht sich daher auch einer der fünf Handlungsschwerpunkte der Sustainable Finance Strategie der BaFin . Umweltbezogene finanzielle Risiken werden wie folgt unterschieden:

Die BaFin ist seit längerem bestrebt, bei den beaufsichtigten Unternehmen sukzessive das Bewusstsein für physische und transitorische Risiken zu stärken. Diese beinhalten u.a. Klima- und Umweltrisiken wie z.B. den Verlust der Biodiversität. Fokusthema physische Risiken Klima- und wetterbedingte Katastrophen wie Dürren, Hitzewellen und Überschwemmungen treten weltweit häufiger auf, ihre Intensität steigt. Unternehmen aus der Finanzwirtschaft müssen solche physische Risiken angemessen in ihr Risikomanagement integrieren.

Im vergangenen Jahr führte die BaFin eine Untersuchung zu physischen Risiken bei kleineren oder mittelgroßen Banken und Versicherern durch. Erste Erkenntnisse hat die Finanzaufsicht auch in ihren „Risiken im Fokus 2025“ veröffentlicht. Die Untersuchung zeigte, dass es im Bankenbereich noch Aufholpotential gibt, insbesondere bei der Integration von quantitativen Daten in das Risikomanagement. Versicherungen sind bei der Berücksichtigung von Naturkatastrophenrisiken aufgrund ihres Geschäftsmodells weiter fortgeschritten. Sie sollten nach Ansicht der BaFin jedoch überprüfen, ob ihr bisheriges Vorgehen (Risikomanagement) angesichts der aktuellen Geschwindigkeit des Klimawandels noch ausreichend ist. BaFin-Präsident Mark Branson betonte im Januar 2025: „Beaufsichtigte Unternehmen müssen sich weiter eingehend mit den physischen Risiken des Klimawandels befassen und sie insbesondere in alle Bereiche ihres Risikomanagements integrieren.

Wir sollen nicht auf die nächste Katastrophe warten.“ Wir helfen Unternehmen bei der Entwicklung umfassender ESG-Strategien und Governance-Rahmenwerke, die auf ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Unser Ansatz hilft Unternehmen dabei, wichtige ESG-Themen zu identifizieren, ehrgeizige Ziele festzulegen und einen klaren Fahrplan für die Umsetzung zu erstellen. Mit unserer Expertise können Unternehmen ESG-Chancen nutzen und gleichzeitig die Anforderungen verschiedener Stakeholder-Gruppen erfüllen. 📊 𝗥𝗲𝗴𝘂𝗹𝗮𝘁𝗼𝗿𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲𝗿 𝗗𝗿𝘂𝗰𝗸 𝘀𝘁𝗲𝗶𝗴𝘁 – 𝗘𝗦𝗚-𝗥𝗶𝘀𝗶𝗸𝗲𝗻 𝗿ü𝗰𝗸𝗲𝗻 𝗶𝗻𝘀 𝗭𝗲𝗻𝘁𝗿𝘂𝗺 𝗱𝗲𝘀 𝗥𝗶𝘀𝗶𝗸𝗼𝗺𝗮𝗻𝗮𝗴𝗲𝗺𝗲𝗻𝘁𝘀. Mit den neuen 𝗘𝗕𝗔-𝗟𝗲𝗶𝘁𝗹𝗶𝗻𝗶𝗲𝗻 schafft die europäische Bankenaufsicht klare Vorgaben: Finanzinstitute müssen ESG-Risiken künftig systematisch identifizieren, bewerten und steuern – und das verbindlich ab 2026 bzw.

2027. ➡️ Das betrifft nicht nur Großbanken, sondern auch kleinere Institute. Ob Governance, Datennutzung oder Kreditrisikoprozesse – die Anforderungen sind umfassend. 📌 Klar ist: ESG-Risiken sind keine Randthemen mehr, sondern entscheidende Faktoren für Widerstandsfähigkeit, Strategie und Aufsichtskonformität. Bei ADVANTA GmbH WPG unterstützen wir Sie dabei, ESG-Risikomanagement praxisnah und zukunftsorientiert zu verankern – mit Branchen-Know-how, regulatorischer Expertise und strategischem Blick. 👉 Jetzt Blogartikel lesen und zentrale Handlungsfelder kennenlernen: https://lnkd.in/esxgU9a5 #ESGRisiken #Risikomanagement #EBA #SustainableFinance #ESG

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