Evangelisches Jugendwerk In Württemberg Wikipedia

Emily Johnson
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Das Evangelische Jugendwerk in Württemberg (EJW) ist eine Dachorganisation der evangelischen Jugendarbeit im Bereich der Evangelischen Landeskirche in Württemberg mit Hauptsitz in Stuttgart. Es arbeitet als Landesstelle selbständig im Auftrag der Evangelischen Landeskirche, fördert die evangelische Jugendarbeit in Gemeinden und Kirchenbezirken und vertritt die gemeinsamen Interessen. Das EJW ist Mitglied des CVJM-Gesamtverbandes. Innerhalb des Landesjugendrings Baden-Württemberg stellt das EJW den größten Mitgliedsverband dar. In Projekten wie oaseBW (Online-Antrag und Statistik-Erhebung Baden-Württemberg) setzt das EJW im Auftrag des Sozialministeriums Aufgaben für die gesamte Kinder- und Jugendarbeit in Baden-Württemberg federführend um. Am 20.

Januar 1869 wurde von 17 württembergischen und drei badischen Vereinen in Stuttgart der Süddeutsche Evangelische Jünglingsbund gegründet.[2] Am 17. Oktober 1946 fand die Neuordnung der Evangelischen Jugendarbeit in Württemberg statt. Die Landesjugendstelle wurde aufgehoben und die gesamte Jugendarbeit an das Evangelische Jungmännerwerk und das Evangelische Mädchenwerk übertragen, die ihren Dienst im Auftrag der Landeskirche selbständig weiterführten.[3] 1971 fusionierten wiederum beide Werke zum heutigen Evangelischen... In den Gemeinden vor Ort gestalten vorwiegend ehrenamtliche Mitarbeiter in Ortsjugendwerken und CVJM die Jugendarbeit in Form von Gruppenarbeit und Einzelangeboten (Freizeiten, Seminare usw.). Die Ortsgemeinden sind in 47 Bezirksjugendwerken zusammengeschlossen. Diese unterstützen die Gemeindejugendarbeit durch Mitarbeiterschulung, Mitarbeiterbegleitung, ortsübergreifende Aktionen und durch Angebote von Jugendreisen/Freizeiten.

In den Bezirksjugendwerken arbeiten Jugendreferenten unter der Fachaufsicht eines ehrenamtlichen Vorstands. Auf Landesebene vertritt die Landesstelle die evangelische Jugendarbeit gegenüber Landeskirche, Staat und Gesellschaft. In Zusammenarbeit mit Orten und Bezirken werden Modelle der Jugendarbeit erprobt und multipliziert. Ferner organisiert die Landesstelle Großveranstaltungen und bietet überregionale Freizeit- und Schulungsmaßnahmen an. Auf Bundesebene vertritt der CVJM-Gesamtverband die evangelische Jugendarbeit. Spezielle deutschlandweite Schulungen wie offizielle Übungsleiterlizenzen werden hier angeboten.[5][6] Auch die Ausbildung im Bereich Erlebnispädagogik.[7] Das zentrale Tagungszentrum Bernhäuser Forst in Württemberg ist in Trägerschaft des CVJM Deutschland.[8] Insgesamt nehmen in Baden-Württemberg jedes Jahr...

Hinzu kommen gut 460.000 Teilnahmen an Einzelangeboten wie Freizeiten, Seminaren oder Sportturnieren. Diese Angebote werden sowohl vom EJW als auch von der Evangelischen Jugend Baden und anderen evangelischen Jugendverbänden verantwortet. Alleine in Württemberg engagieren sich gut 53.000 Personen für die evangelische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen (Stand: 2014).[9] Das Evangelische Jugendwerk in Württemberg (EJW) ist die Zentrale für die evangelische Jugendarbeit und arbeitet seit der Neuordnung der Jugendarbeit im Jahre 1946 selbstständig im Auftrag der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Es unterstützt, berät und fördert die Jugendarbeit in den Bezirken und Gemeinden. Zum Evangelischen Jugendwerk in Württemberg gehören alle Gruppen, Kreise und Vereine, die im Bereich der Evangelischen Landeskirche in Württemberg Jugendarbeit betreiben, sofern sie nicht unmittelbar von der Landeskirche beauftragt sind oder Verbänden im Bereich...

Zum ejw gehören auch der CVJM-Landesverband und der Verband Christlicher Pfadfinder (VCP). Das EJW erarbeitet, erprobt und verbreitet zukunftsweisende Modelle und Projekte in der Jugendarbeit. Es veranstaltet den landesweiten Jugendtag in Stuttgart und den Landesposaunentag in Ulm sowie den jährlichen Chortag und verschiedene andere Veranstaltungen mit landesweiter Ausstrahlung. Außerdem unterstützt und fördert das ejw ehren- und hauptamtliche Mitarbeitende durch Beratung, Seelsorge, Fortbildung und Arbeitshilfen. "Das Besondere der evangelischen Jugendarbeit besteht in ihrem Verkündigungsauftrag. Dieser hat seinen Grund und seinen Inhalt im Werk und Leben des geschichtlichen Jesus von Nazareth und in seiner Auferweckung durch Gott.

Damit haben wir die dauernde Verpflichtung, jungen Menschen zum persönlichen Glauben an Jesus Christus und zur Bewährung dieses Glaubens in den vielfältigen Aufgaben unserer Welt zu helfen." Über diese Ordnung hinaus hat das EJW folgende Ziele formuliert: Kurz vorgestellt finden sich hier die Inhalte sowie Ziele des EJW sowie Informationen zum Netzwerk, innerhalb dessen das EJW mit seiner Arbeit unterwegs ist. Das EJW wird vom Vorstand und der Delegiertenversammlung geleitet. In Verantwortung vor diesen Organen führt die Landesleitung der EJW-Landesstelle das operative Geschäft. Weitere Informationen:Die Leitung des EJW

Hier findet sich ein Überblick über alle, in der EJW-Landesstelle in Stuttgart, angestellten Mitarbeitenden sowie die den EJW-Vorstand und die Vorstände der EJW-Stiftung und des EJW-Fördervereins. Die hauptamtlichen Mitarbeitenden des EJW entwickeln in Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen in unterschiedlichen Arbeitsfeldern immer neue Projekte und Programme. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war auch im Süden und im Südwesten Deutschlands das Bedürfnis nach einem überregionalen Zusammenschluss der in der evangelischen Vereinsarbeit tätigen jungen Frauen und jungen Männer groß geworden. 1869 schlossen sich die Jünglingsvereine zum Süddeutschen Evang. Jünglingsbund und 1898 die Jungfrauenvereine zum Bund der Evang.

Jungfrauenvereine in Württemberg zusammen. Der Bund der Evang. Jungfrauenvereine wurde 1914 in Evang. Verband zur Pflege der weiblichen Jugend Württembergs und 1919 in Evang. Verband für die weibliche Jugend Württembergs e.V. umbenannt.

1925 wurde auch der Name des Jünglingsbundes geändert. Er hieß fortan Württembergischer Evang. Jungmännerbund e.V. Die beiden Verbände waren Mitglied im Evang. Verband für die weibliche Jugend Deutschlands e.V. bzw.

im Reichsverband der Evang. Jungmännerbünde Deutschlands e.V.Im Dezember 1933 wurde die evangelische Jugend durch den Vertrag des Reichsbischofs Ludwig Müller mit dem Reichsjugendführer Baldur von Schirach unter Protest der Jugendverbände in die Hitlerjugend eingegliedert. Die unter 18jährigen Mitglieder mussten auf staatlichen Befehl hin die Verbände verlassen. Die Württembergische Landeskirche richtete 1934 die Landesjugendstelle ein, durch die alle Arbeit an den 10-18jährigen erfolgte. 1940 wurde der Württ. Evang.

Jungmännerbund e.V. als Evang. Jungmännerwerk in die unmittelbare landeskirchliche Arbeit aufgenommen.Im Zuge der Neuordnung der Jugendarbeit wurde 1946 das Evang. Jugendwerk in Württemberg gegründet, das in das Evang. Jungmännerwerk und das Evang. Mädchenwerk unterteilt war.

Beide Werke haben ihren Dienst selbständig im Auftrag der Landeskirche wahrgenommen. 1971 erfolgte die Fusion beider Werke. Das Jugendwerk ist in Bezirke gegliedert, die in der Regel das Gebiet eines Kirchenbezirks umfassen.Das Mädchen- und Jungmännerwerk haben von Beginn an in der Verkündigung des Glaubens unter jungen Menschen und in der Förderung... Vereine und Verbände (CVJM, Eichenkreuz, Evang. Jugend auf dem Lande, Christliche Pfadfinderschaft u.a.) können sich seit den Anfängen unter Wahrung ihrer eigenen Arbeitsformen korporativ dem Jugendwerk anschließen. Die gemeinsamen Interessen der Mitglieder sollen gewahrt, ihre Verbindung untereinander und ihr Zusammenhalt sollen gefördert werden.

Dies geschah und geschieht insbesondere durch die Unterhaltung von Jugend- und Vereinshäusern, die Veranstaltung von Mädchen-, Jungmänner-, Jugendtagen und Freizeiten, die Schulung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (Jugendwarte, Jugendsekretärinnen u.a.) sowie durch die Herausgabe von... Außerdem hat sich das Mädchen- und Jungmännerwerk der besonderen Lebenssituation von jungen Frauen durch die Einrichtung des Arbeiterinnendienstes und des Lern- und Dienstjahres sowie von jungen Männern durch die Unterhaltung von Soldatenheimen und Lehrlingswohnheimen... Im Auftrag des Außenamtes der Evangelischen Kirche in Deutschland organisierte das Jugendwerk seit ca. 1960 die Campingmission am Gardasee. Das Jugendwerk ist Mitglied im CVJM-Gesamtverband in Deutschland e.V. und im CVJM-Weltbund.

Aus diesen Mitgliedschaften leiteten sich auch verschiedene Aufgabenbereiche ab. Bei der 100-Jahresfeier des CVJM-Weltbundes wurde 1955 die 1%-Gemeinschaft gegründet. Damals verpflichteten sich junge Männer, 1% ihres Einkommens für andere zu geben. Die Verwendung der Gelder im Jugendwerk in Württemberg lag in der Verantwortung des Arbeitskreises Weltdienst. Im Rahmen des CVJM-Weltdienstes war das Jugendwerk in den sechziger Jahren für die Bruderschaftsarbeit in Nigeria zuständig. Am 10.

Juni 2010 wurde das Archiv des Evangelischen Jugendwerkes in Württemberg zur Verwahrung und Verwaltung an das Archiv der Evangelischen Landeskirche in Württemberg abgegeben und von Dr. Bertram Fink neu aufgebaut und erschlossen. Der Bestand K 24 - Evangelisches Jugendwerk in Württemberg umfasst die Überlieferung der Jugendarbeit seit der Entstehung der Jungfrauen- und Jünglingsvereine in Württemberg von den Anfängen im 19. Jahrhundert bis zur Fusion von Mädchen- und Jungmännerwerk im Jahr 1971 (1863-1983).K 24 gliedert sich in die beiden Sektionen Weibliche Jugend (Teil 1) und Männliche Jugend (Teil 2). Auf das Mädchenwerk entfallen 301, auf das Jungmännerwerk 789 der insgesamt 1090 Bestellnummern. Bei der Erschließung wurde die Mehrfachüberlieferung beseitigt.

Die Unterlagen zu den Häusern und Bauprojekten wurden nahezu vollständig belassen. Zahlreiche Archivalien des Jungmännerbundes sind mit der Zerstörung des Stuttgarter Bundeshauses in der Bombennacht des 12./13.9.1944 vernichtet worden.Ein Teil des Archivs war schon einmal summarisch verzeichnet (Titelaufnahmen) und klassifiziert worden (Periodika - Freizeiten -... Im Unterschied zur ersten Verzeichnung wurde beim Neuaufbau des Archivs im Landeskirchlichen Archiv zwischen Archiv- und Bibliotheksgut unterschieden. Die Bücher und Zeitschriften wurden der Landeskirchlichen Zentralbibliothek übergeben. Bei der Neuverzeichnung sind alle vorhandenen Archivalien vertieft erschlossen worden (Titelaufnahme, Umfang, Enthält-Vermerk, Laufzeit). Der umfangreiche Fotobestand und auch das Museumsgut von Mädchen- und Jungmännerwerk wurden mit erfasst.

Bei vielen Fotos fehlten allerdings die Datierungen.Die Überlieferung beider Teile ist nach Hauptgattungen und nach Sammlungen geordnet.A. Bände. Akten. Rechnungsunterlagen B. NachlässeC. FotoarchivD.

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