Finanzen Verbraucherzentrale Bundesverband

Emily Johnson
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finanzen verbraucherzentrale bundesverband

Ob Online-Shopping, Mietzahlungen oder Gehaltseingänge – ohne eigenes Konto ist der Alltag kaum zu bewältigen. Doch nicht alle Verbraucher:innen erhalten problemlos Zugang zu einem Zahlungskonto. Seit 2016 gibt es deshalb das Basiskonto. Auf dieses Konto mit grundlegenden Funktionen haben alle Menschen Anspruch – auch besonders schutzbedürftige Gruppen wie Wohnungslose oder Geflüchtete. Eine aktuelle Erhebung des Verbraucherzentrale Bundesverbands zeigt jedoch, dass dieser Anspruch in der Praxis immer wieder unterlaufen wird. Schuldnerberater:innen berichten, dass Banken mitunter gerade vulnerablen Personen die Kontoeröffnung erschweren oder sogar verweigern.

Demnach nutzen sie zum Teil unzulässige Begründungen oder bürokratische Hürden, die Betroffene entmutigen und zum Aufgeben bewegen können. Gerade schutzbedürftige Verbraucher:innen stoßen weiterhin auf Hürden bei der Eröffnung eines Basiskontos. Und das, obwohl sie besonders darauf angewiesen sind. Wir behalten das Thema weiter im Blick und setzen uns für gesetzliche Verbesserungen ein. Im ersten Halbjahr 2025 verzeichneten die Verbraucherzentralen bundesweit knapp 15.000 Beschwerden im Finanzbereich. Das sind 11 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Die häufigste Verbraucherbeschwerde bleibt weiterhin die Zinsanpassung bei laufenden Sparverträgen. Darauf folgen Beitragssteigerungen in der privaten Kranken- und Pflegeversicherung und Betrug im Grauen Kapitalmarkt. Beschwerden zum Thema Finanzen wurden im ersten Halbjahr 2025 in den Verbraucherzentralen erfasst. haben die Beschwerden im Finanzbereich im ersten Halbjahr 2025 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zugenommen. Banken drehen an der Gebührenschraube, im Versicherungsdschungel fällt der Durchblick schwer und schwarze Schafe tricksen bei der Anlageberatung. Wir helfen in der Welt des Geldes.

Schwerpunktthema Ratgeber für Verbraucherinnen und Verbraucher Verbraucherzentralen gibt es in jedem Bundesland – mit insgesamt ca. 200 Beratungsstellen. Verbraucherinnen und Verbraucher bekommen hier aktuelle verlässliche Informationen, unabhängige Beratung und Unterstützung in Fragen des privaten Konsums. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verbraucherzentralen beraten persönlich vor Ort oder auch telefonisch über Themen wie Kaufverträge, Versicherungen, Geldanlagen oder die richtige Altersvorsorge – und vieles mehr. Welche Beratungen die jeweilige Verbraucherzentrale anbietet, lässt sich den einzelnen Internetseiten der Verbraucherzentralen entnehmen.

Die Beratungsangebote werden oft gegen Entgelt erbracht, da die Verbraucherzentralen als Empfänger von öffentlichen Mitteln auch eigene Einnahmen erzielen sollen. Als unabhängige, gemeinnützige Organisationen werden die Verbraucherzentralen grundsätzlich von den Ländern finanziert; dies gilt insbesondere für ihre Beratungsangebote (individuelle Einzelfallberatung vor Ort). Darüber hinaus erhalten sie für bestimmte Maßnahmen zur allgemeinen Verbraucherinformation auch Projektmittel vom Bund. Etwa zu Fragen des wirtschaftlichen Verbraucherschutzes (WVS-Projekt) informieren die Verbraucherzentralen zur Sicherheit und Selbstbestimmung in der digitalen Welt, zu unseriösen Vertriebsmodellen und Abzocke, zur Finanziellen Vorsorge, Finanzkompetenz und Pflege sowie allgemein zu den Rechten... B. durch kostenfreie interaktive Online-Angebote.

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen und Verbraucherverbände - Verbraucherzentrale Bundesverband e. V. (vzbv) – ist die Dachorganisation der 16 Verbraucherzentralen in den Ländern sowie von ca. 30 verbraucherpolitisch orientierten Verbänden. Darüber hinaus unterstützen zehn Fördermitglieder sowie verbraucherpolitisch engagierte Einzelpersonen die Arbeit des vzbv. Nicht jeder Verbraucher möchte sich selbst um die Eingenen Finanzen kümmern.

Dann ist eine unabhängige Honorarberatung eine Alternative... Was Sie selbst für ein langes und vitales Leben tun können... Beobachten - analysieren - informieren - handeln... Verbraucherschutz bedeutet, dass Menschen bei ihren Kaufentscheidungen fair behandelt und nicht benachteiligt werden. Wir setzen uns dafür ein, dass Verbraucher über alle wichtigen Informationen verfügen, um gut und sicher entscheiden zu können. Als Verbraucherschützer vertreten wir über 80 Millionen Verbraucher in Deutschland gegenüber Politik, Wirtschaft und Verwaltung.

Der Verbraucherschutz Bundesverband ist gemeinnützig tätig und ist allein den Interessen der Verbraucher verpflichtet. Wir setzen uns ein für einen starken Verbraucherschutz, Verbraucherbildung sowie sichere und bestmögliche Produkte und Dienstleistungen. Die jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten sorgen auch in Deutschland für Unsicherheiten. Viele Menschen fragen sich, welche Auswirkungen die Blockade der Straße von Hormus auf Energiepreise, Lieferketten und ihre Lebenshaltungskosten haben könnte. Statement zu den Eckpunkten der Reform des Gebäudeenergiegesetzes Stellungnahme des Verbraucherzentrale Bundesverbands

Verbraucherzentrale veröffentlicht Jahresbericht 2025 zur Tätigkeit als Trusted Flagger Quelle: Adobestock Chanelle Malambo/peopleimages.com Die private Altersvorsorge muss dringend reformiert werden: Riester ist gescheitert, Altersarmut steigt. Aktuell liegt dazu ein Gesetzesentwurf der Bundesregierung vor. Welche Reformen aus Verbrauchersicht notwendig sind und warum die Finanzlobby das verhindern will, erfahren Sie in diesem Podcast der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Online-Plattformen machen es Nutzer:innen immer wieder schwer, illegale Inhalte als Rechtsverstöße zu melden.

Das zeigt eine Untersuchung des Verbraucherzentrale Bundesverbands. Insgesamt wurden zehn Online-Marktplätze und Social-Media-Plattformen überprüft – jeweils aus der Perspektive von volljährigen, unangemeldeten und minderjährigen Nutzer:innen. Das Kammergericht Berlin hat dem Betreiber der Plattform Vinted.de untersagt, bei der Bestellung gebrauchter Kleidung eine zusätzliche Käuferschutzgebühr voreinzustellen. Damit gab das Gericht einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands statt. Das gesetzliche Verbot, Verbraucher:innen kostenpflichtige Zusatzleistungen über eine Voreinstellung aufzudrängen, gilt nach dem Urteil auch dann, wenn ein kommerzieller Plattformbetreiber als Vermittler für Verkäufe von privat zu privat auftritt. So profitieren Sie von Sammelklagen der Verbraucherzentrale

der Verbraucherzentralen zu den Themen Digitale Welt, Energie und Finanzen Wenn Sie Geld anlegen oder sparen möchten, oder wenn Sie die richtige Strategie für Ihre Altersvorsorge suchen, fühlen Sie sich häufig wie im Finanzdschungel: Aktien, Anleihen, Immobilien, Gold, Betriebsrente,Riester-, Basisrente, Fonds, ETFs, Beteiligungen, Zertifikate. Als kostenlose und unabhängige Berater durchs Anlagendickicht dienen sich gern Banken, Sparkassen, Finanz- und Versicherungsvermittler und Makler an. Aus der Erfahrung des Verbraucherschutz Bundesverbandes stehen aber nicht Ihre Interessen im Mittelpunkt, sondern die Provisionsinteressen des „Beraters“. Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt auch Stiftung Finanztest in ihrem Test Anlageberatung und titelte: „Die Blamage geht weiter.

Banken um Test. Mehrere Monate nach unserem jüngsten Test haben wir die Anlageberatung der Banken erneut unter die Lupe genommen. Die Qualität war damals schon schlecht, jetzt ist sie jämmerlich: sechsmal mangelhaft.“ Wurde Ihnen ein Finanz- oder Versicherungsprodukt mit großen Versprechungen verkauft? Verbraucherinnen und Verbraucher können sich in Deutschland von zahlreichen Einrichtungen beraten und informieren lassen. Viele Verbände sind Mitglied im gemeinnützigen und öffentlich geförderten Verbraucherzentrale Bundesverband.

Sie betreiben vor Ort Beratungsbüros und verstehen sich als Stimme der Verbraucher. Hier wichtige Fragen und Antworten. Verbraucherorganisationen gibt es in jedem Bundesland – mit insgesamt fast 200 Beratungsstellen. Verbraucherinnen und Verbraucher bekommen hier aktuelle, verlässliche Informationen, unabhängige Beratung und Unterstützung: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verbraucherzentralen beraten persönlich vor Ort oder auch telefonisch. Welche Beratungen die jeweilige Verbraucherzentrale anbietet, lässt sich den ihren jeweiligen Internetseiten in den Bundesländern entnehmen.

Wo es zweckmäßig ist, findet die Beratung auch in den eigenen vier Wänden der Verbraucherinnen und Verbraucher statt – wie zum Beispiel bei der Energieberatung. Der Experte oder die Expertin kommt gegen eine geringe Gebühr, in manchen Fällen auch kostenlos, ins Haus oder in die Wohnung. Sie beraten etwa zu den Themen Heizung, Strom, Dämmung und regenerative Energien. Die Verbraucherorganisationen sind unabhängig und gemeinnützig. Die Beratungsangebote werden oft gegen Entgelt erbracht, da die Verbraucherzentralen als Empfänger von öffentlichen Mitteln auch eigene Einnahmen erzielen sollen. Sie erzielen diese aus Mitgliedsbeiträgen, Beratungsgebühren und auch dem Verkauf von Ratgeberbroschüren.

Egal ob Taschengeld, erste Wohnung oder Altersvorsorge – mit den eigenen Finanzen kompetent umgehen zu können, ist in allen Lebensphasen relevant. Deshalb engagiert sich der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) für eine unabhängige finanzielle Verbraucherbildung an Schulen und bringt die vielfältige Expertise in die nationale Finanzbildungsstrategie ein – auch im Rahmen der Konferenz „Finanzielle Bildung für das... und 6. Dezember in Berlin. Das Ziel des vzbv: die Qualität finanzieller Bildung sicherstellen. Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger und Bundesfinanzminister Christian Lindner (beide FDP) wollen das Finanzwissen der Verbraucher:innen in Deutschland stärken.

Eine nationale Finanzbildungsstrategie, die aktuell in Zusammenarbeit mit der OECD erarbeitet wird, soll dafür bestehende Herausforderungen und konkrete Handlungsempfehlungen aufzeigen. Impulse für diese Strategie wollen die beteiligten Bundesministerien etwa auf der Konferenz „Finanzielle Bildung für das Leben“ vom 5. bis 6. Dezember sammeln, zu der sie ins WECC – Westhafen Event & Convention Center nach Berlin geladen haben. Mit dabei ist der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), der sich an zwei interaktiven Themenforen beteiligt, um gemeinsam mit den Konferenzbesucher:innen Ideen für eine gute finanzielle Bildung zu entwickeln. Maßgeblich für den vzbv: Nur eine qualitativ hochwertige und unabhängige Finanzbildung könne Verbraucher:innen jeden Alters helfen, sich mit den eigenen Finanzen auseinanderzusetzen und komplexe Märke zu verstehen, sagt Ramona Pop, Vorständin des vzbv.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband setzt sich daher auch im Zuge der Konferenz dafür ein, dass die nationale Finanzbildungsstrategie verbindliche Qualitätsstandards definiert. Im Themenforum 5 „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und Sustainable Finance“ diskutiert Dr. Vera Fricke, Leiterin des Teams Verbraucherbildung beim vzbv, mit weiteren Expert:innen, wie sich Bildung für nachhaltige Entwicklung und Finanzbildung miteinander verankern lassen. Den aktuellen Stand und Möglichkeiten der Weiterentwicklung finanzieller Bildung für Jugendliche sowohl in der Schule, als auch im außerschulischen Bereich diskutiert das Themenforum 7, in dem Anke Wolf, Politische Referentin im Team Verbraucherbildung des... Als Best-Practise-Beispiel für finanzielle Bildung für Jugendliche ist die Finanzierung des Projektes ab 2024 aufgrund der haushaltspolitischen Krise aktuell nicht mehr gesichert. Als Vertreterinnen des Verbraucherbildungsteams beim vzbv bringen Fricke und Wolf nicht nur Erfahrungen in den Dialog ein, wie sich Lerninhalte lebensweltbezogen gestalten und altersgemäß vermitteln lassen, sondern auch was gute Bildungsangebote ausmacht.

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