Habeck Schießt Gegen Christian Lindner Das Ist Erst Nius De
Die frühere Harmonie zwischen Robert Habeck und Christian Lindner, wie sie einst das berüchtigte Selfie mit Annalena Baerbock und Volker Wissing zu Beginn der Ampel-Sondierungen im Herbst 2021 suggerieren sollte, ist längst passé. Die jüngsten Giftpfeile des Wirtschaftsministers gegen seinen Kabinettskollegen schreiben aber nicht nur ein neues Kapitel in der Seifenoper der Ampel. Dahinter steckt vielmehr reines Machtkalkül, sagt FOCUS-online-Chefkorrespondent Ulrich Reitz in seiner Video-Kolumne „Reitz-Thema“. Ähnlich verhalte es sich mit den verbalen Attacken gegen den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder. Habeck hatte in einem Bürgerdialog in seinem Ministerium konstatiert: „Sollte ich jemals Bundeskanzler werden, wird Christian Lindner nicht Finanzminister werden.“ Es war eine Reaktion auf die Äußerung des FDP-Vorsitzenden, wonach die Liberalen in keine... Die Spitzen gegen Söder waren hingegen die Folge eines vorangegangenen Streits über die Energiepolitik des Bundes, bei der sich Bayern diskriminiert fühlt.
Habeck warf Söder „tiefe Ahnungslosigkeit“ vor. Er könne den CSU-Chef „inhaltlich-fachlich nicht mehr ernst nehmen“. Doch was steckt hinter all diesen Scharmützeln? Laut Reitz offenbart Habecks Rundumschlag dessen Machtkalkül. Es gehe um die Frage, wie sich die Grünen an der Macht halten können. Wirtschaftsminister Robert Habeck (54, Grüne) teilte am Dienstagnachmittag aus
Nichts geht mehr bei der Ampel. Dauerstreit. Und die Mehrheit der Deutschen will Neuwahlen. Da schießt Wirtschaftsminister Robert Habeck (54, Grüne) bestens gelaunt den nächsten „Giftpfeil“. Habeck hat seinen Bürgerdialog „Zeit zum Reden“ genutzt, um kräftig gegen Bundesfinanzminister Christian Lindner (45, FDP) auszuteilen. Vor mehreren hundert Gästen, die sich am Dienstagnachmittag im Hof des Ministeriums eingefunden hatten, sprach die Moderatorin Habeck auf den Ampel-Dauerzoff und auf Lindner an.
Der Finanzminister habe erklärt, dass er sich um einen möglichen Linksruck sorge und seine Liberalen KEINEN Grünen Kanzler mittragen würden. Lindners Aussagen waren Ende Juli im Gespräch mit dem ARD-Hauptstadtstudio gefallen. ▶︎ Habeck gluckst, kontert: „Ja, da sind wir uns ganz einig. Sollte ich jemals Bundeskanzler werden, wird Christian Lindner nicht Finanzminister.“ Christian Lindner ist noch gar nicht da, da scheint es schon so, als wolle er seinen Parteifreunden nochmal einschärfen, worum es geht. Vor der Potsdamer Metropolishalle hängen an diesem Sonntag vier Plakate des FDP-Parteichefs.
Die ersten drei zeigen Lindners Gesicht in Schwarz-Weiß. Auf dem letzten, kurz vor dem Eingang, ist hingegen nur Lindners Augenpartie zu sehen. Fokussiert und wohl auch zuversichtlich – so sieht sich der FDP-Parteichef und Spitzenkandidat bekanntlich auch selbst gerne. Den Blick schärfen in der Endphase des Bundestagswahlkamps, das in den Fokus nehmen, was man erreichen will. Für Lindner und seine FDP geht es in den kommenden zwei Wochen um alles. Scheitert seine Partei an der Fünf-Prozent-Hürde, scheitert auch er selbst.
Man stehe in „Umfragen auf der Kippe“, sagt Lindner später selbst auf der Bühne. Deswegen stellt sich für die FDP auch die Frage, ob es am 23. Februar ein Happy End geben wird – so wie im Film. Lindners FDP hat für den außerordentlichen Bundesparteitag einen Ort mit Geschichte gewählt. Unweit der Metropolishalle auf dem Gelände der Filmstudios Babelsberg entstand vor gut 100 Jahren der deutsche Stummfilm Metropolis. Der gilt als Klassiker, floppte aber an den Kinokassen.
In der Halle geht es zunächst alles andere als stumm zu. Von der Hallendecke blitzt es grell, die Bässe wummern so laut, dass man kaum versteht, was da so in anpeitschenden Worten aus den Lautsprechern hallt. Man kann es aber zumindest teilweise nachlesen: „Alles lässt sich ändern“ – der Spruch steht auf fast deckenhohen Banderolen, die links und rechts der Bühne hängen. Lindner selbst sitzt da zunächst. Fast scheint es so, als würde er noch mal Kräfte sammeln für den Befreiungsschlag. Während der FDP-Parteivize Wolfgang Kubicki spricht, klatscht Lindner auch mal.
Die FDP sei zwar auf alles gefasst, sagt Kubicki, aber er persönlich glaube, dass sich am Wahlabend einige wundern werden. Da muss auch Lindner kurz lächeln. Zwei Männer, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Habeck und Lindner. Gezwungen, zusammenzuarbeiten, gefangen im Dauerzoff, getrieben von ihren Parteien. Wer sind sie? Wohin steuern sie?
Zwei Männer, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Habeck und Lindner. Gezwungen, zusammenzuarbeiten, gefangen im Dauerzoff, getrieben von ihren Parteien. Wer sind sie? Wohin steuern sie? Der passionierte Sportwagenfahrer und der sensible Kinderbuchautor. Der eine Finanzminister, der andere Wirtschaftsminister.
Sie müssen regieren, sie sollen kooperieren. Doch wie kann das gehen – bei gegensätzlichen Charakteren und unterschiedlichen Standpunkten? Die ZDF-Doku geht dem Zwist der beiden Spitzenpolitiker auf den Grund: Woher kommt die Rivalität? Wie agieren die beiden Männer und warum? Inwiefern spielt ihre persönliche Geschichte dabei eine Rolle? Welche Ziele verfolgen sie?
Und wie beeinflusst der Zwist die Regierungsarbeit?Der Streit in der Ampelkoalition wird von den Wählern nicht gern gesehen. In einer exklusiven, repräsentativen Umfrage für das ZDF zeigt sich: 72 Prozent der Deutschen sind überzeugt, dass die Konflikte zwischen Christian Lindner und Robert Habeck für die Arbeit der Bundesregierung ein großes Problem oder... Die Forschungsgruppe Wahlen befragte dafür im April 2024 1254 Menschen in Deutschland (22 Prozent sehr großes Problem, 50 Prozent großes Problem, 20 Prozent nicht so großes Problem, 4 Prozent kein Problem, 4 Prozent weiß... Die Werte der beiden Minister sind ähnlich schlecht: 52 Prozent der Befragten sagen, dass die beiden ihr Arbeit eher schlecht machen (Habeck: 52 Prozent eher schlecht, 39 Prozent eher gut, 9 Prozent weiß nicht... Jetzt mal in der Gesamtheit – im Außenbild. Weil, wenn man sich ständig miteinander streitet, dann darf sich niemand darüber wundern, dass die Leute das, was man gemeinsam hinkriegt, überhaupt nicht wahrnehmen."Der ehemalige Wirtschaftsweise und Wirtschaftswissenschaftler Prof.
Dr. Peter Bofinger sieht das Problem in den unterschiedlichen Überzeugungen der Minister: "Das sind zwei Weltbilder! Und wenn der eine in die Richtung will und der andere in die andere Richtung, dann ist da viel Dynamik und viel Spannung, aber man kommt nicht vom Fleck."Der stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende Wolfgang Kubicki bringt... Robert Habeck hat in einer Videonachricht über die aktuellen Herausforderungen der Ampel-Regierung gesprochen. Den Clip teilte das Wirtschaftsministerium am Freitag auf X. Dabei stichelte der Wirtschaftsminister auch gegen Finanzminister Christian Lindner (FDP).
Der hält nämlich an der Schuldenbremse fest. Habecks Ansicht nach müsse man diese jedoch lockern, um investieren zu können. So lädt Habeck zu einer Debatte ein, wie man den Herausforderungen im kommenden Jahr begegnen könne und „Regeln aus einer Welt, wie sie einmal war“ anzupassen. Habeck sagt: „Hauptsache wir stellen uns ernsthaft und ehrlich den neuen Herausforderungen und hören nicht auf Neues zu denken, nur weil vor 15 oder 20 Jahren einmal etwas gedacht wurde.“ Habeck sagte weiter, er wisse, dass „gefestigte Ansichten aufeinanderprallen“. Aber man dürfe nicht „blind an Dogmen festhalten“.
Die Spitzen der Ampel-Koalition haben im Streit über den Bundeshaushalt 2024 entschieden, dass die Schuldenbremse im kommenden Jahr nicht generell ausgesetzt wird. Eine Reform der Schuldenbremse wird jedoch vor allem von Vertretern der Grünen und der SPD immer wieder gefordert. KommentareDruckenTeilen(function(a,b){if(a.navigator.canShare){var c=b.querySelector(".idjs-webshareAction"),d=JSON.parse(a.ippen.b64DecodeUnicode(" eyJ0aXRsZSI6IkxpbmRuZXIgc2NoZXJ6dCDDvGJlciBIYWJlY2tzIEthbnpsZXJrYW5kaWRhdHVyLVZpZGVvIiwidGV4dCI6Ik1pdCBlaW5lbSBTZWl0ZW5oaWViIHJlYWdpZXJ0IExpbmRuZXIgYXVmIEhhYmVja3MgS2Fuemxlcnd1bnNjaC4gRG9jaCBzZWluIGlyb25pc2NoZXIgS29tbWVudGFyIGJsZWlidCBuaWNodCBvaG5lIEFudHdvcnQuIiwidXJsIjoiaHR0cHM6Ly93d3cubWVya3VyLmRlL3BvbGl0aWsvbGluZG5lci1zY2hlcnp0LXVlYmVyLWhhYmVja3Mta2FuemxlcmthbmRpZGF0dXItdmlkZW8tenItOTM0MDA1ODUuaHRtbD91dG1fc291cmNlPV9zaGFyZWQmdXRtX21lZGl1bT13ZXN0JnV0bV9jYW1wYWlnbj1pbnRlcmFjdGlvbmJhciJ9"));c&&a.navigator.canShare(d)&&(c.style.display="",c.addEventListener("click",b=>{b.preventDefault(),a.setTimeout(function(){a.navigator.share(d)},0)}))}})(window,document); Mit einem Seitenhieb reagiert Lindner auf Habecks Kanzlerwunsch. Doch sein ironischer Kommentar bleibt nicht ohne Antwort. Berlin – Nach seinem Rausschmiss aus der Ampel-Koalition schießt Christian Lindner weiter gegen seine ehemaligen Kollegen.
Schnippisch kommentiert er auf X das Video von Robert Habeck, indem der Grünen-Politiker seine Kanzlerambitionen andeutet. „Alle Demokraten willkommen hier, Robert“, schreibt Lindner und macht dabei auf ein eigenes, einstiges Wahlkampffoto aufmerksam, welches dem Habeck-Video sehr nahekommt. Dann folgt der Seitenhieb: „Bild fast getroffen – die Lampe stand rechts“, schreibt der FDP-Chef, inklusive Zwinker-Emoji. Während sich der Wirtschaftsminister bislang nicht auf Lindners Post – der nur drei Stunden nach Habecks Video kam – geäußert hat, reagierte Bauministerin Klara Geywitz in sarkastischem Ton mit einem „Erleuchtete Männer, Glückwunsch“. Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Katharina Dröge sprang Habeck derweil zur Seite und schrieb Richtung Lindner: „Manche Dinge stehen auch ganz gut links.“
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