Iran Krieg Warum Benzin In Deutschland Teurer Ist

Emily Johnson
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iran krieg warum benzin in deutschland teurer ist

Warum ist Tanken in Deutschland so viel teurer als im EU-Schnitt? Tomaso Duso, Vorsitzender der Monopolkommission, sieht die Gründe vor allem in der Macht weniger großer Konzerne. In Deutschland sind die Spritpreise stark gestiegen. Das liege daran, dass fünf große Unternehmen "die Wertschöpfungskette dominieren", sagt der Chef der Monopolkommission, Duso. Die Spritpreise in Deutschland infolge des Iran-Kriegs sind laut der Monopolkommission stärker gestiegen als in jedem anderen EU-Land. Das erklärte Tomaso Duso im heute journal.

Er ist Vorsitzender der Monopolkommission, die als unabhängiges Beratungsgremium unter anderem die Bundesregierung zu Wettbewerbspolitik berät. Vergleiche man die Kraftstoffpreise an den Tankstellen ohne Steuern und Abgaben in dieser Woche mit der Woche vor Kriegsbeginn, liege der Dieselpreis in Deutschland um 44 Prozent höher. Im EU-Durchschnitt betrage der Anstieg 29 Prozent. Benzin sei hierzulande um 29 Prozent teurer geworden, im EU-Durchschnitt dagegen nur um 16 Prozent. Zwar sei auch der Rohölpreis im selben Zeitraum um 27 Prozent gestiegen, so Duso. Das allein erkläre jedoch nicht, warum die Spritpreise in Deutschland stärker anzogen als im EU-Durchschnitt.

Infolge des Iran-Kriegs sind die Spritpreise an deutschen Tankstellen weiter gestiegen. Der ADAC-Online-Preisvergleich war zeitweise überlastet. Die Politik diskutiert über preisdämpfende Maßnahmen. Der Iran-Krieg lässt die Preise für Sprit und Heizöl weiter steigen. Am Morgen setzte sich der Anstieg der vergangenen Tage fort, wie Daten des ADAC und von Heizoel24 zeigen. Voraussichtlich würden Benzin und Diesel im Tagesverlauf noch einmal um einige Cent im Vergleich zum Montag steigen, sagte ein ADAC-Sprecher.

Das ließen zumindest die ersten Werte vom Morgen erahnen. Schon am Montag war der Spritpreis kräftig angestiegen. Im bundesweiten Tagesdurchschnitt war Super E10 mit 1,839 Euro pro Liter um 6,1 Cent teurer als am Freitag, dem letzten Tag vor der Eskalation im Nahen Osten. Das war der höchste Wert seit Mai 2024. Diesel verteuerte sich sogar um sieben Cent auf 1,816 Euro, den höchsten Wert seit Oktober 2023. Iran hat die strategisch wichtige Straße von Hormus für geschlossen erklärt - das treibt die Ölpreise.

mehr "Diesel reagiert erfahrungsgemäß sensibler auf äußere Faktoren wie Krisen oder Kriege. Die Preisausschläge - sei es nach oben oder unten - sind daher meist stärker", erklärte der Kraftstoffmarkt-Experte des ADAC, Christian Laberer. Der aktuelle Anstieg der Spritpreise ist zwar deutlich, in der jüngeren Vergangenheit aber nicht ohne Vergleich. Die Eskalation im Nahen Osten schlägt spürbar auf die Preise an den Tankstellen durch - auch in Hessen. Der ADAC rechnet damit, dass es in den kommenden Tagen noch teurer wird und gibt Autofahrern Spar-Tipps.

Der Iran-Krieg lässt die Preise für Sprit und Heizöl weiter steigen, nachdem der Iran gedroht hat, auf jedes Schiff zu feuern, das versucht, die Straße von Hormus zu durchfahren. Am Dienstagmorgen setzte sich der Anstieg der vergangenen Tage fort, wie Daten des Allgemeinen Deutschen Automobil-Clubs (ADAC) und des Online-Portals Heizoel24 zeigen. Voraussichtlich würden Benzin und Diesel im Tagesverlauf noch einmal um einige Cent im Vergleich zum Montag steigen, sagte ein ADAC-Sprecher. Das ließen zumindest die ersten Werte vom Morgen erahnen. Eine verlässliche Prognose ist derzeit nicht möglich – Experten geben aber Tipps für die Zapfsäule. Schon zum Wochenstart war der Spritpreis kräftig angestiegen.

Im bundesweiten Tagesdurchschnitt war Super E10 mit 1,839 Euro pro Liter um 6,1 Cent teurer als am Freitag, dem letzten Tag vor der Eskalation im Nahen Osten. Das war der höchste Wert seit Mai 2024. Diesel verteuerte sich um 7 Cent auf 1,816 Euro, den höchsten Wert seit Oktober 2023. Über zwei Euro kosten Benzin und Diesel gerade in Deutschland. Die Bundespolitik diskutiert darüber, ob und wie einzugreifen ist. Die Preise für Diesel und Benzin haben die Marke von 2 Euro pro Liter übersprungen.

Zocken Tankenstellen die Autofahrer systematisch ab, seit Öl infolge des Kriegs in Iran am Weltmarkt teurer geworden ist? Die Preise an der Zapfsäule sind mal wieder zum Politikum geworden. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) kündigte bereits eine kartellrechtliche Prüfung an. Sie sei in dieser Sache mit dem Bundeskartellamt im Austausch, sagte sie. Unterdessen forderte die Linke von der Regierung bereits „zeitnah ein Ergebnis“. Linken-Fraktionschef Sören Pellmann sagte im Sender ntv, er erwarte ein Resultat „bis Anfang nächster Woche“.

Dass sich – vor allem so kurzfristig – Anhaltspunkte für ein Einschreiten der Kartellbehörden ergeben werden, ist allerdings eher unwahrscheinlich. Der damalige Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hatte 2022 in der Energiekrise infolge des Ukrainekriegs eine Sektoruntersuchung des Bundeskartellamts zu Raffinerien und Kraftstoffgroßhandel initiiert. Im Februar 2025 wurde sie mit einem umfangreichen Endbericht abgeschlossen. Die Analyse habe „eine hohe Markttransparenz auf allen Ebenen der Wertschöpfungskette“ belegt, sagte damals Kartellamtspräsident Andreas Mundt. Es gab lediglich ein paar Empfehlungen an die Politik hinsichtlich von Details – etwa eine stärkere gesetzliche Regulierung von Preisnotierungen im Mineralölbereich. Der bundesweite Preis für Diesel liegt bei etwa 2,06 Euro pro Liter, Super E10 kostet rund 1,94 Euro.

Ein starker Anstieg infolge des Krieges im Nahen Osten. (Stand: 6.3.2026) Der Preisanstieg hat sich mittlerweile verlangsamt. Doch besonders Pendler, Familien mit mehreren Autos und Unternehmen mit Diesel-Flotten merken den Preisdruck. Die Koalition richtet eine Taskforce ein, um Energiepreise zu prüfen, während über einen möglichen Tankrabatt noch debattiert wird. Wegen des Kriegs im Nahen Osten sind die Spritpreise in Deutschland weiter gestiegen, getrieben durch den Iran-Krieg und die Blockade der Straße von Hormus zwischen Iran und Oman.​ Durch diesen Schifffahrtsweg werden normalerweise rund...

Die de facto Blockade treibt den Preis für Erdöl in die Höhe. Besonders Dieselpreise reagieren sensibel, da er für die Industrie unverzichtbar ist. Die Blockade verschärft die geopolitischen Spannungen und sorgt für Unsicherheit auf den Märkten. Der Wirtschaftsverband Fuels und Energie sieht alles im normalen Rahmen: Der Iran-Krieg treibt die Preise für Rohöl sowie fertige Benzin- und Dieselkraftstoffe auf dem Weltmarkt deutlich nach oben. Beispielsweise stieg der Dieselpreis in Rotterdam vom Samstag vor der Nahost-Eskalation bis Dienstag vier Tage später um rund ein Drittel. Eine Gewinnmitnahme durch Konzerne sei daher auszuschließen.

Wird jetzt wieder alles teurer?Die Straße von Hormus ist eine der wichtigsten Verkehrsrouten für den weltweiten Ölhandel. Doch nach den Angriffen Israels und der USA hat der Iran den Schiffsverkehr in der Meerenge vorerst gestoppt. Nun fragen sich viele Menschen: Was bedeutet das für uns? Wir verraten, wo wir die Eskalation des Konflikts schon bald in unseren Geldbeuteln spüren werden. Und im Video schätzt eine Expertin ein, wie lange wir mit den neuen Preisen voraussichtlich leben müssen. Wir haben mit RTL-Wirtschaftsexpertin Frauke Holzmeier über die Folgen des aufkeimenden Nahost-Konflikts für unsere Geldbeutel gesprochen.

Schon am Wochenende warnte sie, dass Autofahrer die neuesten Entwicklungen „schon bald an der Zapfsäule spüren” würden. „Denn die Straße von Hormus ist ein wichtiger Lieferweg für Flüssiggas (LNG) und Rohöl. Wenn es dort zu Problemen kommt, merken wir das nach wenigen Tagen oder Wochen auch durch einen steigenden Preis für Benzin oder Diesel.“ Lese-Tipp: Der Iran-Krieg, die Vergeltung, die Folgen: Die aktuelle Lage im Livestream Und ja, schon jetzt muss man bei uns aktuell über zwei Euro für einen Liter Benzin oder Diesel bezahlen. Und das könnte sich noch verschlimmern.

Daher fahren viele, die nahe der Grenze zu Polen wohnen, aktuell noch dorthin, um ihren Tank vollzumachen, wie wir im Video oben zeigen. Auch auf Energie-Lieferungen wird sich die neue Eskalationsstufe aller Wahrscheinlichkeit nach auswirken. Frauke Holzmeier erklärt, dass „vor allem Energie-Lieferungen aus der Golfregion” später ankommen dürften – „das betrifft Rohöl, Benzin/Diesel-Vorprodukte und Flüssiggas”. Flüssiggas wird vor allem fürs Heizen, Kochen oder als Kraftstoff für Autos genutzt. Rohöhl hingegen dient etwa zur Strom- und Wärmeerzeugung und gilt als unverzichtbarer Stoff in der Industrie. Der Iran-Krieg lässt die Spritpreise in Deutschland deutlich steigen.

In der morgendlichen Spitze kostet Diesel erstmals seit Monaten wieder mehr als zwei Euro pro Liter. Doch wie wahrscheinlich ist ein weiterer Anstieg? Die genannten Produkte wurden von unserer Redaktion persönlich und unabhängig ausgewählt. Beim Kauf in einem der verlinkten Shops (Affiliate Link bzw. mit Symbol) erhalten wir eine geringfügige Provision, die redaktionelle Selektion und Beschreibung der Produkte wird dadurch nicht beeinflusst. Die Lage im Nahen Osten wirkt sich spürbar auf die Zapfsäulenpreise aus: In der morgendlichen Preisspitze um 7:15 Uhr ermittelte der ADAC am 4.

März 2026 einen bundesweiten Durchschnittspreis von 2,054 Euro pro Liter Diesel. Damit durchbrach der Dieselpreis erstmals seit September 2022 wieder die psychologisch wichtige Zwei-Euro-Marke. Im Tagesverlauf relativieren sich solche Spitzen meist. Bereits um 8:30 Uhr lag der Durchschnitt bei 1,991 Euro. Grundsätzlich gilt: Morgens sind Benzin und Diesel oft mehr als zehn Cent teurer als am Abend. Zuletzt hatte der schnelle Anstieg diese Entwicklung aber zumindest teilweise überlagert.

Nicht nur der Diesel verteuert sich kräftig: Superbenzin der Sorte E10 kostete in der Spitze am Donnerstagmorgen 1,995 Euro je Liter. Der Anstieg fiel jedoch etwas moderater aus. Laut ADAC reagiert Diesel traditionell sensibler auf geopolitische Krisen – insbesondere wegen seiner engen Kopplung an den internationalen Rohölmarkt. Die aktuellen Spannungen im Nahen Osten – insbesondere der eskalierende Konflikt mit dem Iran – haben direkte Auswirkungen auf die Spritpreise in Deutschland. Warum steigen die Preise an der Tankstelle? Wie lange wird der Effekt anhalten?

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