Kirchenbücher Des Bistums Gehen Online

Emily Johnson
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kirchenbücher des bistums gehen online

Ein bedeutender Schritt für die Familienforschung: Die historischen Kirchenbücher des Bistums Trier – der ältesten römisch-katholischen Diözese Deutschlands – gehen ab Mitte Juni online. Durch die Zusammenarbeit mit dem Bistumsarchiv Trier erweitert sich das Angebot auf Archion erneut um zahlreiche Kirchenbücher aus dem westlichen Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Zum Start werden knapp 2000 Kirchenbücher aus 350 Pfarreien mit den Anfangsbuchstaben A bis K online gestellt. Sie enthalten Tauf-, Trauungs- und Sterbeeinträge vom 16. Jahrhundert bis zum frühen 20. Jahrhundert.

Das älteste Buch dieses Uploads stammt aus der Pfarrei St. Johannes der Täufer in Burgbrohl und beginnt bereits im Jahr 1543. Insgesamt umfasst der erste Veröffentlichungsschub über 450.000 digitalisierte Seiten, die im Laufe mehrerer Wochen vollständig online verfügbar sein werden. In den kommenden Monaten wird das digitalisierte Angebot des Bistumsarchivs Trier Schritt für Schritt weiter ausgebaut. Mit dieser Erweiterung wächst das bereits auf Archion verfügbare Kirchenbuchangebot für die Region westliches Rheinland-Pfalz und Saarland deutlich an. In dieser Übersicht finden Sie alle Dekanate im Bistum Speyer.

Speyer. Ab sofort können Familienforscher und Wissenschaftler im Internet in den historischen Kirchenbüchern des Bistums Speyer recherchieren. Auf dem Webportal Archion gehen ab dem 15. Dezember bis Mitte Januar zunächst rund 350 Kirchenbücher aus 33 katholischen Pfarreien online. Vertreten sind unter anderem Speyer, Ludwigshafen und Homburg mit Einträgen zu Taufen, Trauungen und Sterbefällen vom 16. bis zum Beginn des 20.

Jahrhunderts. Das älteste Kirchenbuch stammt aus der ehemaligen Speyerer Pfarrei St. German und St. Moritz; es beginnt im Jahr 1579. Insgesamt werden rund 90.000 Seiten eingestellt. In den kommenden Monaten wird das Angebot aus der Pfalz und Saarpfalz auf www.archion.de schrittweise erweitert.

Die digitalisierten Kirchenbücher des Bistumsarchivs Speyer ergänzen den auf Archion bereits online stehenden pfälzischen Kirchenbuchbestand aus dem Zentralarchiv der Evangelischen Kirche der Pfalz sowie dem Landesarchiv Speyer in idealer Art und Weise. Sie ermöglichen eine konfessionsübergreifende Familienforschung unter einem digitalen Dach. Voraussetzung für die Einstellung der Einträge ins Internet ist, dass die jeweiligen Schutzfristen abgelaufen sein müssen. Bei Taufen sind das zum Beispiel 120 Jahre, bei Trauungen 100 Jahre. Damit für die Forschungsarbeit so viele Informationen wie möglich genutzt werden können, wurde im Bistumsarchiv Speyer sorgfältige Vorarbeit geleistet. Angaben zu Pfarrsprengeln und zeitweisen Einpfarrungen erleichtern familiengeschichtliche Recherchen.

In einigen Fällen stehen zudem alphabetische Register zur Verfügung. Kirchenbücher, die teilweise noch einer Schutzfrist unterliegen, sind gesondert aufbereitet. Dabei wurden die Digitalisate nicht freigegeben, die noch unter die Schutzfrist fallen, und von den Bildern separiert, die außerhalb der Schutzfrist liegen und jetzt schon gezeigt werden dürfen. Archion ist ein Internetportal, das seit März 2015 historische Kirchenbücher und andere biographische Quellen digital zur Verfügung stellt. Betreiber ist die Kirchenbuchportal GmbH mit Sitz in Stuttgart, die im Jahr 2013 von der Evangelischen Kirche in Deutschland gemeinsam mit elf evangelischen Landeskirchen errichtet wurde. Seit der Gründung sind weitere Gesellschafter und Vertragspartner der bestehenden GmbH hinzugetreten.

Zu den Partnerarchiven zählen evangelische Archive, Bistums-, Vereins- und Landesarchive. Trier - Für Familienforscher zum Erkunden und für das Bistumsarchiv als Sicherung der Bestände dient die Digitalisierung der Kirchenbücher. Demnächst sind die ersten Bücher online zu sehen. „Von zuhause aus zu nachtschlafender Zeit Familien erforschen“ – von dieser Perspektive, die Dr. Monica Sinderhauf, Leiterin des Trierer Bistumsarchivs, schmunzelnd vorstellt, konnten Familienforscher in der Diözese Trier nur träumen. Bisher zumindest.

Ab 10. Juni soll der Traum Realität werden: Die digitalisierten Kirchenbücher des Bistums gehen online – Schritt für Schritt oder besser gesagt Seite für Seite. „Das Projekt der Kirchenbuch-Digitalisierung ist 2016 beschlossen worden. Zwei Jahre später begann die auf zehn Jahre angelegte Arbeit“, nennt Archivar Stefan Nicolay die zeitliche Dimension der Herausforderung, vor der im kleinen Archivteam besonders die Archivarinnen Marita Kohl und Jutta Wczulek stehen. Jeweils 9,75 Wochenstunden stehen ihnen für eine Aufgabe zur Verfügung, die man mögen und um deren tiefen Sinn man wissen muss, um sie ambitioniert erfüllen zu können: Jede einzelne Seite der Kirchenbücher aus dem... Im zweiten Schritt werden die Daten zur Onlinestellung freigegeben, die nicht mehr dem Datenschutz unterworfen sind.

Wer das jetzt wenig spektakulär findet, ahnt nicht den Umfang: „Über 7000 Kirchenbücher mit jeweils zwischen 250 und 300 Seiten haben wir im Archiv. Über 1 750 000 Seiten, das ist ordentlich“, verrät Sinderhauf. Die ältesten datieren von 1571, als die katholischen Kirche anfing, die Zugehörigkeit schriftlich festzuhalten. Seither werden in jeder Pfarrei akribisch genau die Angaben zu Taufen, Hochzeiten und Todesfällen notiert. Früher haben die Priester diese Bücher geführt. Geregelt war, welche Angaben notwendig einzutragen waren.

Nicht geregelt war die äußere, gleichförmige Gestaltung der Einträge. „Bücher weisen beispielsweise Einträge in fließendem Text über Doppelseiten auf, während andere in früher selbst gezeichneten, heute vorgedruckten Tabellen die Daten präsentieren“, stellt Nicolay dar. Aachen, 26.10.2021 – Taufen, Erstkommunionen, Firmungen, Trauungen und Todesfälle – in Kirchenbüchern (Matrikeln) finden nicht nur Ahnenforscher und Wissenschaftler spannende Zeugnisse. 819 Originale aus dem Bistum Aachen beherbergt das Bischöfliche Diözesanarchiv Aachen in der ehemaligen Kirche St. Paul. Bisher mussten Interessierte, um in den Kirchenbüchern zu recherchieren, persönlich im Archiv vorbeischauen.

Das ist ab sofort für die meisten Bände nicht mehr notwendig. Mit ungefähr 80.000 digitalisierten Seiten aus ca. 400 Büchern aus 100 Pfarreien geht das Bistum Aachen auf der Online-Plattform Matricula an den Start. „Weitere Kirchenbücher sind bereits digitalisiert, so dass das Angebot ständig erweitert wird. Zudem kommen aus den Pfarreien weitere Ablieferungen, die nach und nach bearbeitet werden“, betont Dr. Beate Sophie Fleck, Leiterin des Diözesanarchivs.

Den Knopf für den Online-Start der Kirchenbücher drückte Generalvikar Dr. Andreas Frick: „Ich freue mich, dass wir diesen wichtigen Schritt gehen, um es Menschen – egal, wo sie sich gerade aufhalten – zu ermöglichen, ganz bequem online sich in alten Kirchenbüchern zu informieren. Mein ganz besonderer Dank gilt dem Team des Diözesanarchivs, ohne das dieses überhaupt nicht möglich gewesen wäre.“ Aachen, 26.10.2021 – Taufen, Erstkommunionen, Firmungen, Trauungen und Todesfälle – in Kirchenbüchern (Matrikeln) finden nicht nur Ahnenforscher und Wissenschaftler spannende Zeugnisse. 819 Originale aus dem Bistum Aachen beherbergt das Bischöfliche Diözesanarchiv Aachen in der ehemaligen Kirche St. Paul.

Bisher mussten Interessierte, um in den Kirchenbüchern zu recherchieren, persönlich im Archiv vorbeischauen. Das ist ab sofort für die meisten Bände nicht mehr notwendig. Mit ungefähr 80.000 digitalisierten Seiten aus ca. 400 Büchern aus 100 Pfarreien geht das Bistum Aachen auf der Online-Plattform Matricula an den Start. „Weitere Kirchenbücher sind bereits digitalisiert, so dass das Angebot ständig erweitert wird. Zudem kommen aus den Pfarreien weitere Ablieferungen, die nach und nach bearbeitet werden“, betont Dr.

Beate Sophie Fleck, Leiterin des Diözesanarchivs. Den Knopf für den Online-Start der Kirchenbücher drückte Generalvikar Dr. Andreas Frick: „Ich freue mich, dass wir diesen wichtigen Schritt gehen, um es Menschen – egal, wo sie sich gerade aufhalten – zu ermöglichen, ganz bequem online sich in alten Kirchenbüchern zu informieren. Mein ganz besonderer Dank gilt dem Team des Diözesanarchivs, ohne das dieses überhaupt nicht möglich gewesen wäre.“ Kirchenbücher gibt es für die katholische Kirche seit dem Konzil von Trient (1563). Das älteste Kirchenbuch im Bestand des Diözesanarchivs stammt aus der Pfarrei Burtscheid St.

Michael. Aufgezeichnet sind hierin Taufen (1597-1640), Trauungen (1597-1641), Sterbefälle (1596-1641) und weitere Aufzeichnungen, etwa zu Einnahmen und Ausgaben, da das Kirchenbuch in der Anfangsphase als wichtigstes Handbuch des Pfarrers fungierte. Auch aus Weyer St. Cyriakus (Mechernich, Eifel) und Kaldenkirchen (Nettetal) liegen Kirchenbücher vor, die 1600 bzw. 1608 beginnen. Die meisten Kirchenbücher im Bistum Aachen stammen jedoch aus dem 18.

bis 20. Jahrhundert. Ein bei Führungen immer wieder gern bestauntes Kirchenbuch ist das 1811 beginnende Taufbuch von St. Paul in Aachen, in dem sich die Taufeinträge der beiden Seligen Clara Fey und Franziska Schervier befinden. „Kirchenbücher sind wichtige Quellen, die nicht nur den Grundstock für die Erforschung der eigenen Familie bilden, sondern viele weitere Fragestellungen zu historischen Themen beantworten können“, betont die Archivdirektorin. Aus ihnen lassen sich demografische Entwicklungen ablesen, etwa das Bevölkerungswachstum, Kindersterblichkeit oder das Heiratsalter.

Die Online-Plattform Matricula hat das Diözesanarchiv St. Pölten 2008 initiiert. Inzwischen sind an ihr acht Staaten beteiligt, aus Deutschland sind es zehn Bistümer. „Wir haben uns für diese Plattform entschieden, weil sie den Nutzenden einen sehr transparenten Aufbau bietet und zudem von Archivkollegen entwickelt worden ist.“, sagt Dr. Beate Sophie Fleck. Voraussetzung für die Einstellung ins Internet ist, dass die jeweiligen Schutzfristen abgelaufen sein müssen.

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