Lehrerbibliothek De Psychologie Selbstwert Seite 1
Themenheft-Abo: Kein Themenheft mehr verpassen? Hier geht's zum kostenlosen Abo. Lehrkräfte mit hoher Selbstwirksamkeit vertrauen ihren eigenen Fähigkeiten und treten Herausforderungen mit Zuversicht entgegen. Sie berichten außerdem von einer höheren Berufszufriedenheit und weniger Belastungssymptomen als Lehrkräfte mit niedrigerer Selbstwirksamkeit. Doch lässt sich die Selbstwirksamkeit von Lehrkräften auch fördern? Wie sehen konkrete Förderansätze aus?
Und was ist im Schulalltag umsetzbar? Diesen und weiteren Fragen geht dieses Themenheft auf den Grund. Unser Themenheft ist in digitaler Version kostenlos erhältlich. Im Zusatzmaterial finden sich außerdem Erläuterungen zur Methodik unserer Forschung. Unser kostenloses Angebot für Lehrkräfte und Schulen umfasst neben den Themenheften auch kurze Eklärvideos sowie eine stetig wachsende Auswahl an Praxistipps zur Umsetzung in Schule und Klassenzimmer. TUM School of Social Sciences and Technology Technische Universität München
[engl. self-esteem, self-worth], [PER, SOZ], auch Selbstwertschätzung genannt, ist die Bewertung des Bildes von sich selbst (Selbstkonzept) und damit eine grundlegende Einstellung gegenüber der eigenen Person. Obwohl es sich nicht um ein Gefühl im eigentlichen Sinne handelt, spricht man im Alltag oft von Selbstwertgefühl. Verwandte Alltagsbegriffe sind Selbstsicherheit, Selbstachtung, Selbstbewusstsein oder Selbstvertrauen. Selbstwert ist teilweise genetisch, teilweise durch Erfahrungen bedingt. Hoher Selbstwert steht in Zusammenhang mit Wohlbefinden und psych.
Gesundheit. Allerdings fällt es Personen mit hohem Selbstwert oft schwer aufzugeben – selbst wenn die Kosten von Beharrlichkeit ihren Nutzen überschreiten. Die Fokussierung auf eigene Stärken kann außerdem die Bereitschaft zu persönlicher Weiterentwicklung reduzieren. Personen mit niedrigem Selbstwert tendieren dagegen zu Selbstkritik. Sie neigen dazu, Ursachen für Misserfolge und Fehler primär in der eigenen Person zu sehen und erleben sich dadurch als wertlos. Niedriger Selbstwert ist dabei einerseits Ursache, andererseits Folge von erlebten Misserfolgen und sozialen Belastungen.
Selbstwert kann als stabile Eigenschaft (trait) oder als Zustand (state) untersucht werden. I. S. von Zwei-Prozess-Theorien wird zwischen explizitem und implizitem Selbstwert unterschieden. Expliziter Selbstwert wird als Persönlichkeitsmerkmal i. d.
R. mit standardisierten Selbstbeschreibungsfragebogen erfasst, z. B. mit der eindimensionalen Rosenberg-Skala oder der multidimensionalen Selbstwertskala. Expliziter Selbstwert korreliert hoch mit Neurotizismus. Zur Erfassung des Selbstwerts als Zustand liegt eine (mehrdimensionale) Skala von Heatherton und Polivy vor.
Impliziter Selbstwert wird mit indirekten Verfahren wie dem Impliziten Assoziationstest (IAT) oder der Initials Preference Task (IPT) ermittelt. Varianten instabilen Selbstwerts haben sich als problematisch erwiesen. Mit Defensivität und geringem Wohlbefinden verbunden sind außerdem Diskrepanzen zw. implizitem und explizitem Selbstwert, die als fragiler und verletzter Selbstwert bez. werden. Selbstwertkontingenz, Selbstwertmanagement, Selbstwertregulation.
Ein Mensch – das trifft man gar nicht selten – der selbst nichts gilt, lässt auch nichts gelten. Eugen Roth Es ist nie zu spät, das zu werden, was man hätte sein können. George Eliot Unter Selbstwertgefühl oder den synonymen Begriffen Selbstvertrauen, Selbstsicherheit oder Selbstbewusstsein wird in der Psychologie die emotionale Einschätzung des eigenen Wertes verstanden. Das Selbstwertgefühl (self-esteem) ist dabei der subjektive Wert, den man sich selber und seiner Person zuschreibt, der etwa mit der Selbstwertskala von Morris Rosenberg gemessen werden kann.
Das Selbstwertgefühl war allerdings lange ein in der Psychologie und auch anderen Humanwissenschaften wenig beachtetes Phänomen, wobei man sich heute nicht nur in der psychologischen Forschung dafür interessiert, sondern es hat auch die boomende... Mit den verschiedensten und teilweise auch sehr fraglichen Psychotechniken – von Autosuggestion bis zum Selbstmanagement – soll nun das Selbstwertgefühl gesteigert und gefestigt werden, denn wer genug davon hat, kann alles erreichen, ungeachtet der... Untersuchungen zeigen, dass das Selbstwertgefühl bis zum Alter von 60 Jahren ansteigt und danach wieder abnimmt, denn wer berufstätig ist, seine Arbeit mag und in einer Beziehung lebt, ist sich seines Werts stärker bewusst. Das Selbstwertgefühl hatte nach einer Untersuchung von Orth et al. (2015) im Lebensverlauf betrachtet einen umgekehrt U-förmigen Verlauf, wobei es ab dem Alter von 14 Jahren es kontinuierlich zunimmt, um das Alter von 60 Jahren einen Spitzenwert erreicht und dann bis zum Alter von... Unterschiedliche Jahrgänge unterschieden sich dabei nicht, was Ausmaß oder Verlauf ihres Selbstwertgefühls anging.
Die Ergebnisse sind insofern bedeutsam, da sie auf Entwicklungsphasen, in denen Menschen aufgrund ihres niedrigeren Selbstwertgefühls vulnerabler sind, und auf Faktoren hinweisen, die erfolgreiche versus problematische Verläufe vorhersagen. Anmerkung: Für Eltern ist es wichtig, zwischen Selbstgefühl und Selbstvertrauen bei Kindern zu unterscheiden, denn Selbstvertrauen bezieht sich auf das, was ein Kind kann. Das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten ist gut und wichtig, aber viel wichtiger und fundamentaler ist es allerdings, das Selbstgefühl eines Kindes zu stärken. Ein Kind, das ein gut ausgeprägtes Selbstgefühl hat, ruht in sich selbst, fühlt sich wohl in seiner Haut, weiß, dass er gut ist, so wie er eben ist, und zwar unabhängig von der Leistung... Tipp: Gibt einem Kind stets das Gefühl, dass es eine Wahl hat. Wenn ein Kind seine Schuhe anziehen soll, dann frage: „Willst du dir die braunen oder die schwarzen Schuhe anziehen?“
Initialzünder gesunder und pathologischer Entwicklungen Treibstoffe gesunder und pathologischer Entwicklungen Der Mensch ist als Kind hilflos ausgesetzt. Dann ist er in der Lage, ein Bild von sich zu entwerfen. Im nächsten Schritt vergleicht er sich mit anderen. All das kann dazu führen, dass er ein Leben lang mit der Bestätigung seines Wertes beschäftigt ist.
Vieles, was er dazu tut, verursacht seelische Erkrankungen. Psychische Erkrankungen sind nicht nur Folge problematischer Bedingungen. Sie sind zugleich missglückte Strategien, um problematische Bedingungen zu überwinden. Selbsterkenntnis ist bei der Mehrzahl seelischer Erkrankungen die wesentliche Grundlage zur Heilung. Das gilt vor allem für alle psychogen bedingten Störungen, in nachgeordneter Form aber auch für psychotische Erkrankungen. Psychogen bedingte Störungen werden durch unangemessene Urteile über die Wirklichkeit verursacht.
Aus irrigen Urteilen heraus, wird problematisch gehandelt.
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