Niederpreußische Geschichte Arbeitsgemeinschaft Zur Geschichte

Emily Johnson
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Die Arbeitsgemeinschaft zur Geschichte Preußens e. V. (AGP) ist ein historischer Verein zur Erforschung der preußischen Geschichte mit Sitz in Berlin. Gegründet wurde die Gemeinschaft 1973 unter dem Namen Arbeitsgemeinschaft zur Preußischen Geschichte (APG); Gründungsvorsitzender war Manfred Schlenke. Von 1989 bis 2009 war Bernd Sösemann Vorsitzender. Heute gehören ihr rund 80 Mitglieder an, darunter renommierte Preußenforscher wie Christopher Clark.

Derzeitiger Vorsitzender ist Professor Thomas Stamm-Kuhlmann (Universität Greifswald; dort befindet sich auch die Geschäftsstelle des Vereins). Der Verein hat den heutigen Namen am 30. September 2017 zusammen mit einer neuen Satzung erhalten.[1] Neuer Sitz ist in Berlin, wenn auch die Geschäftsführung von Greifswald aus erfolgt. Der Verein bemüht sich um ein kritisches Verständnis der preußischen Geschichte. Er betrachtet es als seine Aufgabe, Forschungen zur preußischen Geschichte sowie deren Vermittlung in Schule und Öffentlichkeit anzuregen und zu fördern. Zur Verwirklichung seiner Ziele veranstaltet der Verein Tagungen.

Er versteht sich als eine Umschlagstelle für Informationen und tritt in Verbindung zu den an der preußischen Geschichte interessierten wissenschaftlichen Institutionen (Satzung § 1 II.). Unter den Veröffentlichungen der Arbeitsgemeinschaft finden sich unter anderem Beiträge von Bernhard vom Brocke, Barbara Vogel, Thomas Stamm-Kuhlmann, Konrad Jarausch, Kurt Jürgensen, Paul Kluke und Manfred Messerschmidt.[2] Im Jahr 2002 befasste sich die Jahrestagung... Die „Arbeitsgemeinschaft zur Geschichte Preußens“ (AGP) will einerseits Forschungen zur preußischen Geschichte anregen, andererseits deren Vermittlung in Schule und Öffentlichkeit begleiten und fördern. Dafür veranstalten die Mitglieder des Vereins Tagungen, unterstützen Publikationen und beraten öffentliche Institutionen. Die AGP versteht sich als eine Umschlagstelle für wissenschaftlich fundierte Informationen und tritt in Verbindung zu anderen Forschungsinstitutionen, die sich mit der preußischen Geschichte beschäftigen. Siehe >>Kooperationen

Die Arbeitsgemeinschaft sieht heute ihre Aufgabe auch darin, trotz aller berechtigten Trends zur Transfer- und Globalgeschichte, auf die Bedeutung Preußens – freilich auch im globalen Kontext – zu verweisen. Die Transdisziplinarität gehörte von je her zu den Rahmenbedingungen der AGP. Eine besondere Aufgabe sehen die Mitglieder darin, Nachwuchswissenschaftler zu fördern und frühzeitig Doktoranden und Habilitanden zu den Tagungen einzuladen und in die Publikationen einzubeziehen. Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen.

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Bitte versuchen Sie es erneut. Bitte geben Sie Ihren Benutzernamen oder Ihre E-Mail ein Preußen bedeutete stets eine Herausforderung für Historiker. Seit der Herausbildung der modernen Geschichtswissenschaft im 19. Jahrhundert stand es im Mittelpunkt ideologisch beeinflusster Auseinandersetzungen. Daran konnte Preußens offizieller „Untergang“ 1947 nichts ändern.

Ob man aber nun die preußische Geschichte als markantes Beispiel „deutscher Daseinsverfehlung“ sah oder nicht, die Notwendigkeit eines Forums zur Beschäftigung mit den Kontinuitäten des größten deutschen Gliedstaates blieb davon unberührt. In Zeiten des Kalten Krieges begannen manche westdeutschen Historiker zu fürchten, die dem Marxismus-Leninismus unterworfene Forschung der DDR könne ein Monopol gewinnen, da sich der größte Teil des Preußischen Geheimen Staatsarchivs sowie die kompletten... Auch die damit verbundenen Beschwernisse beim Aktenzugang hatten manchen westdeutschen Historiker davon abgehalten, sich mit der Hinterlassenschaft Preußens zu beschäftigen. Um einer im Westen nicht zu übersehenden Preußen-Vergessenheit entgegenzuwirken, wurde 1973 unter dem Gründungsvorsitzenden Manfred Schlenke die „Arbeitsgemeinschaft zur preußischen Geschichte“ ins Leben gerufen. Seither hat die Arbeitsgemeinschaft das Bild von Preußen und das Verständnis der Geschichte Preußens in Wissenschaft, Öffentlichkeit und hin und wieder auch in Schulverwaltungen mit geprägt. Mit einem breiten Thementableau hat sie zu einer Entkrampfung der historischen Forschung zur preußischen Geschichte beigetragen.

Nachdem sich schon 1989/90 erste Historiker aus der DDR der Arbeitsgemeinschaft angeschlossen hatten, ist heute der Wohnsitz des Historikers kein Gesichtspunkt mehr, vielmehr hat sich die APG zusehends internationalisiert und Mitglieder aus Polen, Italien,... 1989 übernahm der Berliner Historiker und Medienwissenschaftler Bernd Sösemann den Vorsitz, als dessen Nachfolger 2009 der Greifswalder Historiker Thomas Stamm-Kuhlmann gewählt wurde. Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. In unserer Datenschutzerklärung finden Sie weitere Informationen.

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