Nix Gesagt Ist Genug Gelobt Wieviel Anerkennung Erfahren Ihre

Emily Johnson
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nix gesagt ist genug gelobt wieviel anerkennung erfahren ihre

Lassen Sie uns zu diesem Thema mit folgendem kleinen Zahlenexperiment starten: Die meisten von Ihnen werden sicherlich auf die fehlerhaft gelöste Gleichung hinweisen. Das ist auch völlig normal und liegt in der Natur des Menschen, insbesondere in seiner Rolle als Führungskraft. Uns fällt häufig nur noch das auf, was nicht gut ist. Wir sind es gewohnt, den Fehler zu sehen, das Defizit, das Problem, das Verbesserungswürdige. Wir betrachten das Positive sehr oft als Selbstverständlichkeit und haben verlernt, dieses positiv anzusprechen und entsprechend zu würdigen.

Ein Lob tut gut – und spornt uns zu Höchstleistungen an! Als ich eine Zeitlang im Allgäu arbeitete, lernte ich dort die Redensart „Nichts gesagt ist gelobt genug“ kennen. Inzwischen lebe ich in Franken, wo ein herzliches „Passt schon“ durchaus als Kompliment gesehen wird. Ein echtes, deutlich formuliertes Lob scheint, auch im beruflichen Bereich, eher selten zu sein. Schade, denn in Lob steckt eine Menge Kraft.In erfolgreichen Unternehmen sind die Mitarbeiter oft das Wichtigste. Denn ohne sie können alle anderen Teile eines Unternehmens nicht erfolgreich sein.

Häufig denken daher Unternehmer und Führungskräfte über folgende Fragen nach: Diese Fragen und gute Antworten darauf sind ohne Zweifel wichtig und hilfreich für ein gutes Miteinander im beruflichen Alltag und die Basis für wirtschaftlichen Erfolg. Doch: Wann haben Sie eigentlich Ihre Mitarbeiter zuletzt gelobt? Dafür spricht so einiges… ehrliches Lob beflügelt: In vielen Unternehmen ist der Satz „Nicht gemeckert, ist genug gelobt“ immer noch weit verbreitet. Doch hinter dieser scheinbar harmlosen Redewendung verbirgt sich eine toxische Einstellung, die langfristig sowohl die Gesundheit als auch die Produktivität der Mitarbeitenden negativ beeinflussen kann.

In diesem Beitrag erfährst du, warum diese Haltung gesundheitsschädlich ist, welche negativen Auswirkungen sie auf die Arbeitsatmosphäre hat und warum echte Anerkennung so wichtig ist. Der Satz signalisiert, dass Schweigen bereits als positives Feedback interpretiert werden soll. Wenn keine Kritik geäußert wird, hat man also alles richtig gemacht. Doch in der Realität führt diese Haltung dazu, dass Mitarbeitende sich unsichtbar und nicht wertgeschätzt fühlen. Anstatt echte Anerkennung zu erfahren, wird ihnen nur das Gefühl vermittelt, dass ihre Arbeit gerade so den Anforderungen entspricht. Genauso schädlich wie fehlendes Lob ist das sogenannte Scheinlob.

Phrasen wie „Das hast du nicht schlecht gemacht“ oder „Das war ganz okay“ vermitteln kein wirklich positives Feedback. Im Gegenteil, sie klingen wie versteckte Kritik. Scheinlob schafft keine echte Wertschätzung, sondern verunsichert die Empfänger*innen zusätzlich. Sie fragen sich, ob ihre Leistung wirklich ausgereicht hat oder ob es nur eine höfliche Form der Kritik ist. 1. Erhöhtes Burnout-RisikoWenn positives Feedback ausbleibt, entsteht schnell ein Gefühl der Sinnlosigkeit.

Mitarbeitende, die keine Anerkennung für ihre Leistung erhalten, verlieren die Motivation. Das Risiko für Burnout steigt, da sich Frustration und chronischer Stress aufbauen. 2. Sinkende ProduktivitätOhne echte Wertschätzung sind viele Angestellte weniger motiviert, ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Sie erledigen ihre Aufgaben möglicherweise nur noch aus Pflichtgefühl, was zu einer geringeren Produktivität führt. Welche Fallstricke bei Komplimenten im Job lauern und wann ein Lob sogar nach hinten losgehen kann

Auch wenn es schade ist: Jemanden zu kritisieren, fällt manchmal leichter, als jemanden zu loben. Und in etlichen Unternehmen wird auch heute noch nach dem Motto verfahren: „Nicht geschimpft ist genug gelobt“, beobachtet die Hamburger Karriereberaterin Ragnhild Struss. „Ein grober Fehler“, so die Einschätzung der Arbeitspsychologin. Schließlich kann ein wertschätzendes Betriebsklima positiven Einfluss auf den Krankenstand haben, auf die Fluktuation, die Zufriedenheitswahrnehmung, die Gesundheit – und nicht zuletzt auch auf die Leistung der Mitarbeiter*innen. Studien haben ergeben, dass wirksames Lob die Produktivität um 20 Prozent steigert. Kein Wunder: „Wir sind soziale Wesen, wir sind angewiesen auf die Rückmeldung des Umfelds.

Und der Arbeitsplatz ist der ideale Ort, um Respons für die eigene Leistung zu bekommen“, sagt der Saarbrücker Wirtschaftspsychologe Andreas Hemsing. Wie aber lobt man richtig? „Nur mal eben nebenbei „war gut“ zu sagen, kannst du knicken“, so Hemsing. Ein ehrliches Lob sei stattdessen immer sehr personenbezogen, sehr situativ und sehr konkret. Es beschreibt, was der eigentliche Erfolg der Tätigkeit ist – und verbindet das mit der Person selbst. Ein generelles Lob wie „toll gemacht“ hat Ragnhild Struss zufolge dann auch nicht viel Wert.

Besser sei es, beim Loben auf die individuellen Arbeitsbereiche, Eigenschaften und Fähigkeiten einzugehen, rät die Karriereberaterin. So könnte man beispielsweise sagen: „Durch den strukturierten Aufbau der Präsentation wird man toll durchs Thema geführt – und mir ist aufgefallen, wie stimmig die Verbindung von Bild und Text gelungen ist.“ Oder: „Ich... Außerdem wichtig: „Lob kommt nur an, wenn es authentisch ist – und nicht aus strategischen Gründen eingesetzt wird“, sagt Ragnhild Struss. Und auch wer lobt, spielt Andreas Hemsing zufolge eine Rolle: „Damit Lob wirksam wird, muss es von einer Person kommen, die ich für relevant halte, die eine Form von Anerkennung erfährt von meiner Seite.“... Kolleg*innen, denen man Kompetenz und Reflektiertheit zuschreibt, kommen ebenfalls infrage. Gar nicht selten komme es jedoch vor, dass bei Angestellten das Lob nicht wirklich als solches ankommt, weil sie dem anderen nicht die erforderliche Befähigung oder Ehrlichkeit zuschreiben, so Hemsing.

„Dann verpufft das Lob nicht nur, sondern es bewirkt sogar das Gegenteil.“ Die Betroffenen reagierten mit Skepsis und Ablehnung. Und noch etwas kann man falsch machen: Lob aussprechen, das gar nichts mit der Arbeit zu tun hat. „Selbstverständlich darf man auch mal das Outfit einer Kollegin lobend erwähnen“, sagt Struss. Doch gerade bei Kommentaren zu Aussehen, Figur, Kleidung oder Frisur ist generell Zurückhaltung gefragt. „Die Grenze zwischen professionellem Kontakt und unangemessenen Bewertungen ist fließend“, so die Karriereberaterin. Fettnäpfchen lauern manchmal auch da, wo wir sie gar nicht erwarten.

Wer keine wunden Punkte treffen möchte, sollte bei Lob und Anerkennung im Berufskontext also eher auf Kommentare zu Optik oder Stimmung verzichten. Wie aber lässt sich eine gute Lob-Kultur im Betrieb oder im Team etablieren? „Das ist vor allem erst mal eine Haltung von Führungskräften gegenüber Mitarbeitern“, sagt Hemsing. Zudem gelte es, Instrumente zu schaffen, die auf sympathische Art und Weise Mitarbeitende und Führungskräfte regelmäßig in einen Dialog über ihre Leistung bringen. Die klassischen Jahresgespräche reichen da zwar nicht aus - sie können aber ein Anfang sein, um einen regelmäßigen Austausch über die gegenseitige Wahrnehmung zu führen. Ragnhild Struss empfiehlt eine Übung, die man in Teams durchführen kann: Drei oder vier Personen setzen sich im Kreis zusammen und sprechen wertschätzend und wohlwollend über eine weitere anwesende Person aus dem Team.

Auf diese Weise öffnet jeder den Blick für das Positive an seinem Gegenüber. Und man lernt, den Fokus auf das zu richten, was gut funktioniert, was man am anderen bewundernswert findet oder welche Verhaltensweisen man sich zum Vorbild nehmen kann. „Derjenige, der gelobt wird, erfährt nicht nur das schöne Gefühl gesehen und geschätzt zu werden“, sagt die Karriereberaterin. „Er oder sie erweitert auch den Blick auf sich selbst, der oft genug leider eher defizitär ist.“ Bleibt noch eine Frage: Wie reagiert man überhaupt souverän, wenn man von einer Kollegin, einem Kollegen oder... Schließlich ist nicht nur das richtige Loben manchmal gar nicht so einfach. Auch Lob zu bekommen, kann zunächst ungewohnt sein.

Dann zu sagen „kein Ding“ oder „ist doch selbstverständlich“ sind allerdings nicht die besten Optionen. „Zu kokettieren und sich dabei kleinzumachen, das haben Menschen nötig, die dadurch noch eine Verstärkung erreichen wollen“, sagt Andreas Hemsing. „Sich einfach zu bedanken, reicht vollkommen.“ (Katja Sponholz, dpa) Bitte melden Sie sich an und akzeptieren Sie unsere Netiquette. Und schon können Sie loslegen! Soll es einen staatlichen Tankrabatt geben?

Wir lieben unser Schwabenländle! Auch wenn wir hier im Süden Deutschlands für die ein oder andere Eigenschaft belächelt werden, kommt doch jeder und jede gerne in unsere schöne Region, wo auch wir bei Schwabenpower unsere Kleidungsstücke herstellen. Beim Besuch der ein oder anderen urigen Wirtschaft oder im Gespräch mit alteingesessenen Schwaben fallen dabei immer wieder schwäbische Sprichwörter und Begriffe. Für alle, denen dabei die Fragezeichen über dem Kopf schwirren, bringen wir Licht ins Dunkel. Eines müssen wir vorneweg sagen: Schwäbisch ist nicht gleich Schwäbisch. In Stuttgart wird anders gesprochen als im Hohenlohe-Kreis, am Bodensee anders als bei uns in Oberschwaben, weit oben auf der Schwäbischen Alb anders als im Schwarzwald.

Die schwäbischen Sprichwörter und Redewendungen sind aber trotzdem vielerorts ähnlich und bekannt, werden aber variiert oder anders ausgesprochen. Falls du dich gleich beim Lesen der Sprichwörter verzweifelt fragst, was das wohl zu bedeuten hat – keine Sorge, wir liefern neben einer Übersetzung auf astreines Hochdeutsch auch gleich die Bedeutung der Sprichwörter mit. So, gnuag drom rom gschwätzt, jetzt goht’s los! Beginnen wir mit dem wohl bekanntesten schwäbischen Sprichwort überhaupt. „Schaffa schaffa, Heisle baua“ dürfte jeder und jede schon einmal gehört haben. Eine Übersetzung können wir uns hier sparen.

Der berühmte Satz spiegelt die schwäbische Arbeitsethik und die Bedeutung von Fleiß und Sparsamkeit wider, für die wir Schwaben bekannt sind. Auch wenn es sich in seiner ursprünglichen Bedeutung auf den Kauf des Eigenheims bezieht, den hier im Schwabenland nach wie vor viele anstreben, kann dieses Sprichwort auf alles bezogen werden. Nicht gemeckert ist Lob genug - ein Satz, der in Trainings, Coachings und in unserem Alltag in Teams immer wieder fällt. Oft wird dieser Spruch zwar von einem ironischen Lächeln begleitet, aber ein bisschen Wahrheit steckt meist trotzdem drin. In der Begegnung mit Führungskräften und Teams begegnet uns diese Haltung immer häufiger.Auch schon vor der Pandemie - die uns alle sehr viel sensibler gemacht und unsere Nerven insgesamt überstrapaziert hat - ist das... Aber auch Führungskräfte, die sich sowohl von eigenen Vorgesetzten oft nicht wertgeschätzt fühlen als auch aus ihren Teams wenig Wertschätzung erfahren.

Dabei ist gegenseitige Wertschätzung ausgesprochen und als innere Haltung das, was auf unser ureigenstes Grundbedürfnis einzahlt: Zugehörigkeit und psychologische Sicherheit. Wertschätzung ist quasi der Kit in Teams, das was uns zusammenhält. Überall erleben wir gerade hohe Fluktuationen, hohe Krankheitszahlen, Konflikte in Teams, mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und Vorgesetzten sowie Beschwerden über unzureichende Arbeitsergebnisse. All das hat sicherlich viele Ursachen, wie individuelle Dispositionen, äußere Rahmenbedingungen und natürlich auch die aktuelle Zeit, in der wir leben. Auf diese Aspekte haben wir nicht immer Einfluss, Gestaltungsmöglichkeiten halten sich im Rahmen. Worauf wir aber Einfluss nehmen können, ist die Gestaltung unseres Miteinanders - wie gehen wir miteinander um, wie sorgen wir gut füreinander und für uns selbst?!

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