Sportlicher Werden Im Jahr 2025 Wie Viel Es Braucht Und Wie Es Gelingt
Mehr Sport zu treiben, ist ein beliebter Neujahrsvorsatz. Der Körper, die Psyche – Gründe gibt es reichlich, um 2025 ins Schwitzen zu kommen. Zumal viele Menschen deutlich zu wenig in Bewegung sind. Das Gute: Es muss nicht gleich ein Marathon sein. Der Spaßfaktor ist nicht zu unterschätzen. Weniger Stress, besser essen, weniger Handyzeit zählt in Umfragen zu den häufig genannten Neujahrsvorsätzen.
Vor allem aber auch: mehr Sport. Bewegen wir uns denn wirklich zu wenig? Wie viel ist ideal? Was kann motivieren, aktiver durch den Alltag zu kommen – und vor allem, nicht sofort wieder aufzuhören? Ein Blick auf gesundheitliche Effekte für den Körper und die Psyche, das Maß der Dinge und das Erreichen langfristiger Motivation. Nicht alle sind gleichermaßen von Bewegungsmangel betroffen – statistisch gesehen aber ein großer Anteil.
Daten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigen: 31 Prozent, also rund ein Drittel der Erwachsenen weltweit, bewegt sich nicht in dem Maße, wie es Gesundheitsexperten und ‑expertinnen empfehlen. Das sind rund 1,8 Milliarden Menschen – Tendenz steigend. Es gebe einen besorgniserregenden Trend der körperlichen Inaktivität. Zwischen 2010 und 2022 habe diese um rund 5 Prozent zugenommen – und werde bis 2030 voraussichtlich um weitere 5 Prozent ansteigen. Das hält eine große Datenanalyse fest, die im August 2024 in der Fachzeitschrift „The Lancet“ veröffentlicht wurde. Die WHO spricht deshalb von einer „stillen Bedrohung für die globale Gesundheit“.
Wer sich hingegen regelmäßig bewegt, profitiert von einer ganzen Reihe gesundheitlicher Vorteile. Die Anfälligkeit für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall, Typ‑2-Diabetes, Demenz und Krebserkrankungen wie Brust- und Darmkrebs sinkt. Epidemiologische Studien zeigen, dass das Sterberisiko niedriger ist. Menschen, die sich nicht ausreichend bewegen, haben der WHO zufolge ein um 20 bis 30 Prozent erhöhtes Sterberisiko im Vergleich zu denen, die körperlich aktiv sind, Sport trainiert die Muskeln. Die wiederum sorgen für eine bessere Körperhaltung. In Bewegung werden die Organe besser mit Sauerstoff versorgt.
Nahezu alle Sportarten verbessern die Beweglichkeit. Körperliche Aktivität kann sich positiv auf die psychische Gesundheit auswirken – gegen übersteigerte Ängste und depressive Verstimmungen, aber auch vorbeugend gegen psychische Erkrankungen helfen. So erklärt es Christa Roth-Sackenheim, Vorsitzende des Berufsverbands Deutscher Psychiater (BCDP) auf der eigenen Homepage. Neurophysiologisch gesehen würden durch Bewegung verschiedene Transmitter im Körper ausgeschüttet, also Serotonin, Dopamin und Noradrenalin. Diese setzten Glücksgefühle frei, erhöhten die Leistungsbereitschaft und vermittelten einen Belohnungseffekt. Job, Familie, Haushalt, Freunde, Arzttermine: Der Kalender ist bei vielen ganz schön voll.
Da fällt der Plan, sich mehr zu bewegen, schnell hinten über - auch wenn wir wissen, dass uns das guttun würde. Doch schon mit kleinen Veränderungen können wir mehr Bewegung und Sport in den Alltag einbauen. Dass wir dafür stundenlang im Fitnessstudio oder auf der Laufstrecke schwitzen müssen, ist nämlich ein Mythos. "Kleine Bewegungseinheiten sind besser als keine", sagt Lena Henning vom Institut für Sportwissenschaft der Universität Münster. "Sich das bewusst zu machen und Bewegung in den Alltag einbauen zu wollen, ist der erste Schritt." Doch wie genau? Probieren kann man es damit, bestimmte Orte, Uhrzeiten oder Situationen mit Bewegung zu verbinden.
Wer morgens zur Arbeit ins Büro geht, nimmt sich vor: Ich nutze die Treppe, nicht den Aufzug. Oder man gestaltet den Arbeitsweg aktiv, indem man das Fahrrad nimmt oder die letzten drei Bushaltestellen läuft. Weitere Ideen: "Beim Zähneputzen ein paar Kniebeugen zu machen oder beim Telefonieren ein paar Schritte zu gehen", schlägt Barbara Halberschmidt vor, die ebenfalls im Team der Sportpsychologie der Uni Münster forscht. Helfen kann auch, Bewegung bei sozialen Aktivitäten einzubauen, sich beispielsweise mit Freundinnen und Freunden zum Spazierengehen zu verabreden. Generell gilt: "Es ist einfacher, mit kleinen und einfachen Schritten zu beginnen", sagt Sportpsychologin Halberschmidt. Wiederholt man diese regelmäßig, werden sie immer mehr zur Routine - wir müssen uns nicht mehr so stark anstrengen, uns dazu zu motivieren.
Wir verwenden Cookies und ähnliche Technologien, um Inhalte zu personalisieren, das Nutzererlebnis zu optimieren sowie um Werbung anzupassen und zu bewerten. Indem du auf “Alle akzeptieren“ klickst oder in den Einstellungen eine Option aktivierst, stimmst du dem zu. Dies wird auch in unserer Datenschutzrichtlinie beschrieben. Um deine Einstellungen zu ändern oder deine Einwilligung zu widerrufen, aktualisiere einfach deine Cookie-Einstellungen. Notwendige Cookies helfen dabei, eine Webseite nutzbar zu machen, indem sie Grundfunktionen wie Seitennavigation und Zugriff auf sichere Bereiche der Webseite ermöglichen. Die Webseite kann ohne diese Cookies nicht richtig funktionieren.
Komfort-Cookies ermöglichen einer Webseite sich an Informationen zu erinnern, die die Art beeinflussen, wie sich eine Webseite verhält oder aussieht, wie z. B. Ihre bevorzugte Sprache oder die Region in der Sie sich befinden. Marketing-Cookies werden verwendet, um Besuchern auf Webseiten zu folgen. Die Absicht ist, Anzeigen zu zeigen, die relevant und ansprechend für den einzelnen Benutzer sind und daher wertvoller für Publisher und werbetreibende Drittparteien sind. Mehr Sport im Alltag ist und bleibt der beliebteste Neujahrsvorsatz: In einer repräsentativen Umfrage von Statista gaben 55 Prozent der Befragten an, dass sie 2025 mehr Sport treiben möchten.
Doch der Weg zu einer langfristigen Fitness-Routine ist oft steinig. Mit über 100 Studios und mehr als 1.000.000 Mitgliedern ist FitX Experte in den Bereichen ganzheitliches Training und Fitness. Der zweitgrößte Fitnessbetreiber Deutschlands gibt Tipps, wie die Motivation über den Januar hinaus anhält und erklärt, warum Sport auch für die psychische Gesundheit wichtig ist – besonders in der dunklen Jahreszeit. Zuletzt aktualisiert am 24. Januar 2025 | 13:10 Das neue Jahr hat begonnen und viele Menschen setzen sich ehrgeizige Fitnessziele.
Doch bei der dauerhaften Umsetzung dieser Ziele hapert es bei vielen. Ob du abnehmen, Muskeln aufbauen oder einfach gesünder leben möchtest – mit der richtigen Strategie kannst du 2025 zu deinem Jahr des Erfolgs machen. Hier sind einige bewährte Tipps, die dir helfen, deine Fitnessziele zu erreichen: Einer der häufigsten Fehler ist es, sich unrealistische Ziele zu setzen. Statt zu sagen: „Ich will fit werden“, solltest du spezifisch und messbar formulieren, z. B.: „Ich möchte in den nächsten drei Monaten 5 Kilogramm abnehmen“ oder „Ich möchte bis Ende des Jahres 10 Klimmzüge schaffen“.
Solche Ziele helfen dir, deinen Fortschritt zu verfolgen und motiviert zu bleiben. FIT STAR Bayreuth Markgrafenallee 3, 95448 Bayreuth Tel.: 0921 60802128 E-Mail: info@fit-star.de Website / Facebook / Instagram / TikTok / YouTube Der Jahreswechsel ist traditionell die Zeit, in der viele Menschen gute Vorsätze fassen, um ihr Leben positiv zu verändern. Einer der häufigsten Vorsätze betrifft die Steigerung der sportlichen Aktivität. Dieser Text richtet sich an alle, die 2025 ihren inneren Schweinehund überwinden und nachhaltig mehr Sport in ihren Alltag integrieren möchten, um von den zahlreichen gesundheitlichen und mentalen Vorteilen zu profitieren. Die positiven Auswirkungen von regelmäßiger körperlicher Betätigung sind weitreichend und wissenschaftlich gut belegt.
Ob zur Verbesserung der körperlichen Fitness, zur Stressbewältigung oder zur Vorbeugung chronischer Krankheiten – Sport ist ein Eckpfeiler eines gesunden Lebensstils. Im Jahr 2025 bietet sich die Gelegenheit, mit neuen Zielen und einer frischen Perspektive durchzustarten. Herz-Kreislauf-Gesundheit: Regelmäßige Bewegung stärkt das Herz, verbessert die Durchblutung und senkt das Risiko für Herzerkrankungen, Schlaganfälle und Bluthochdruck. Aerobe Aktivitäten wie Laufen, Schwimmen oder Radfahren sind hier besonders effektiv. Muskelaufbau und Knochengesundheit: Krafttraining und bestimmte Ausdauersportarten tragen zum Erhalt und Aufbau von Muskelmasse bei. Dies ist essenziell für einen aktiven Stoffwechsel und eine gute Körperhaltung.
Starke Knochen reduzieren das Risiko von Osteoporose, insbesondere im Alter. Gewichtsmanagement: Sport verbrennt Kalorien und unterstützt somit die Gewichtskontrolle oder -reduktion. In Kombination mit einer ausgewogenen Ernährung ist dies der Schlüssel zu einem gesunden Körpergewicht. Viele Menschen starten das neue Jahr mit guten Vorsätzen – vor allem, wenn es um Fitness und Gesundheit geht. Doch auch wenn der Jahresbeginn oft als Neuanfang genutzt wird, sei gesagt: Es ist nie zu spät, mit Sport und neuen Routinen zu beginnen. Egal, ob du gerade voller Motivation ins Jahr startest oder zu einem anderen Zeitpunkt loslegen möchtest – dieser Artikel ist für dich!
Besonders für diejenigen, die jetzt durchstarten wollen, findest du hier wichtige Tipps, wie du deine Fitnessziele erreichst und langfristig dranbleibst. Eine Fitnessroutine hilft dir, Sport zu einem festen Bestandteil deines Lebens zu machen. Es geht nicht darum, sofort Höchstleistungen zu erbringen, sondern durch kleine, beständige Schritte langfristige Erfolge zu erzielen. Der wichtigste Faktor ist nicht Motivation – die lässt dich zwar starten, aber nur Disziplin und Routine lassen dich dranbleiben. Bevor du anfängst, stelle dir folgende Fragen: Was möchte ich erreichen?
Gewicht verlieren, Muskeln aufbauen, Ausdauer verbessern oder einfach fitter und gesünder werden? Was wird sich dadurch in meinem Leben verbessern? Warum ist es mir so wichtig, was habe ich davon? Warum ist mir das wichtig? Dein „Warum“ ist die treibende Kraft hinter deinem Vorsatz. Ohne ein starkes „Warum“ fehlt oft die Energie, bei Herausforderungen dranzubleiben.
Frage dich: Warum will ich dieses Ziel erreichen? Was wird sich dadurch in meinem Leben verbessern? Warum ist es mir so wichtig, was habe ich davon? 20. Januar 2025, 11:12 Uhr | Lesezeit: 5 Minuten Der Jahreswechsel ist für viele Menschen ein Zeitpunkt für gute Vorsätze: mehr Zeit für sich haben, den Job wechseln, sich gesünder ernähren oder mehr Sport treiben.
People Also Search
- Sportlicher werden im Jahr 2025? Wie viel es braucht und wie es gelingt
- Wenig Zeit? So bauen Sie in 2025 eine Sportroutine auf - GEO
- FitX Fitnessstudio | Neujahrsvorsätze 2025: Sportliche Ziele ...
- So erreichst du deine Fitnessziele für 2025: 10 Tipps für ein ...
- 9 Tipps, mit denen du 2025 deine Fitness-Ziele erreichst - Galaxus
- Neues Jahr, neues Glück: So kannst du 2025 mehr Sport machen
- So baust du Fitnessroutinen auf - Erfolgreich ins Jahr 2025 starten!
- Das große Trainingsziel 2025! Leser haben abgestimmt- FITBOOK
- Mehr Sport als Neujahrsvorsatz: Wie viel es braucht und wie es gelingt
- Wenig Zeit? So bauen Sie in 2025 eine Sportroutine auf
Mehr Sport Zu Treiben, Ist Ein Beliebter Neujahrsvorsatz. Der Körper,
Mehr Sport zu treiben, ist ein beliebter Neujahrsvorsatz. Der Körper, die Psyche – Gründe gibt es reichlich, um 2025 ins Schwitzen zu kommen. Zumal viele Menschen deutlich zu wenig in Bewegung sind. Das Gute: Es muss nicht gleich ein Marathon sein. Der Spaßfaktor ist nicht zu unterschätzen. Weniger Stress, besser essen, weniger Handyzeit zählt in Umfragen zu den häufig genannten Neujahrsvorsätzen.
Vor Allem Aber Auch: Mehr Sport. Bewegen Wir Uns Denn
Vor allem aber auch: mehr Sport. Bewegen wir uns denn wirklich zu wenig? Wie viel ist ideal? Was kann motivieren, aktiver durch den Alltag zu kommen – und vor allem, nicht sofort wieder aufzuhören? Ein Blick auf gesundheitliche Effekte für den Körper und die Psyche, das Maß der Dinge und das Erreichen langfristiger Motivation. Nicht alle sind gleichermaßen von Bewegungsmangel betroffen – statistis...
Daten Der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Zeigen: 31 Prozent, Also Rund Ein
Daten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigen: 31 Prozent, also rund ein Drittel der Erwachsenen weltweit, bewegt sich nicht in dem Maße, wie es Gesundheitsexperten und ‑expertinnen empfehlen. Das sind rund 1,8 Milliarden Menschen – Tendenz steigend. Es gebe einen besorgniserregenden Trend der körperlichen Inaktivität. Zwischen 2010 und 2022 habe diese um rund 5 Prozent zugenommen – und werde...
Wer Sich Hingegen Regelmäßig Bewegt, Profitiert Von Einer Ganzen Reihe
Wer sich hingegen regelmäßig bewegt, profitiert von einer ganzen Reihe gesundheitlicher Vorteile. Die Anfälligkeit für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall, Typ‑2-Diabetes, Demenz und Krebserkrankungen wie Brust- und Darmkrebs sinkt. Epidemiologische Studien zeigen, dass das Sterberisiko niedriger ist. Menschen, die sich nicht ausreichend bewegen, haben der WHO zufolge ein ...
Nahezu Alle Sportarten Verbessern Die Beweglichkeit. Körperliche Aktivität Kann Sich
Nahezu alle Sportarten verbessern die Beweglichkeit. Körperliche Aktivität kann sich positiv auf die psychische Gesundheit auswirken – gegen übersteigerte Ängste und depressive Verstimmungen, aber auch vorbeugend gegen psychische Erkrankungen helfen. So erklärt es Christa Roth-Sackenheim, Vorsitzende des Berufsverbands Deutscher Psychiater (BCDP) auf der eigenen Homepage. Neurophysiologisch gesehe...