Spritpreise 2026 So Teuer Werden Benzin Und Diesel In Deutschland

Emily Johnson
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spritpreise 2026 so teuer werden benzin und diesel in deutschland

Aktuelle Stunde . 10.03.2026. 39:49 Min.. UT. Verfügbar bis 10.03.2028. WDR.

Von Henry Bischoff. Der Iran-Krieg hat die Spritpreise nach oben getrieben. Jetzt sind die Preise für die Rohölsorte Brent wieder auf etwa 90 US-Dollar pro Barrel gefallen - und die Bundesregierung will Preiserhöhungen an Tankstellen auf einmal täglich begrenzen. Wann merken wir das beim Tanken? Seit Tagen kennen die Spritpreise nur eine Richtung: nach oben, so scheint es. Noch am 1.

März hatte der Preis für einen Liter Diesel bei 1,73 Euro gelegen, heute um 10 Uhr lag er deutschlandweit bei 2,19 Euro - 46 Cent mehr. An NRW-Tankstellen ärgern sich die Kunden. Der Vorwurf lautet: "Abzocke". Nicht nur bei Diesel, auch bei Super E5 und Super E10 gab es innerhalb von wenigen Tagen Preissprünge, wie unsere Analyse hier zeigt. Die Ölkonzerne begründen den Preissprung mit dem gestiegenen Ölpreis. Der Preis für die Rohölsorte Brent schnellte nach Beginn des Krieges im Nahen Osten zeitweise auf fast 120 Dollar.

So hoch waren die Ölpreise zuletzt 2022 nach dem russischen Angriff auf die Ukraine. Allerdings sank er jetzt zwischenzeitlich wieder auf unter 90 US-Dollar pro Barrel, nachdem US-Präsident Donald Trump ein baldiges Kriegsende im Iran in Aussicht stellte. Ab dem 1. Januar 2026 wird Tanken in Deutschland voraussichtlich spürbar teurer. Grund dafür ist die nächste Stufe der CO₂-Bepreisung, die fossile Energieträger wie Benzin und Diesel weiter verteuert. Ziel dieser Maßnahme ist es, den Ausstoß von Treibhausgasen zu senken und den Umstieg auf klimafreundlichere Technologien zu beschleunigen.

Seit dem Jahr 2021 erhebt der Staat eine Abgabe auf den Ausstoß von Kohlendioxid. Der Preis pro ausgestoßener Tonne CO₂ lag zu Beginn bei 25 Euro. Zum Jahreswechsel 2025 beträgt er bereits 55 Euro. Ab dem 1. Januar 2026 folgt die nächste Erhöhung. Der genaue Wert steht zwar noch nicht fest, er wird aber voraussichtlich laut ADAC etwa bei 65 Euro pro Tonne liegen.

Damit setzt die Bundesregierung ihren bereits beschlossenen Stufenplan fort, der eine kontinuierliche Verteuerung fossiler Energieträger vorsieht. Wie sehr sich die CO₂-Abgabe im kommenden Jahr auf die Kraftstoffpreise auswirken wird, hängt vom endgültigen Preisniveau ab. Sollte die Regierung den oberen Rahmen von 65 Euro pro Tonne festlegen, würde sich Benzin im Vergleich zu den Spritkosten von 2021 um rund 18,6 Cent pro Liter verteuern, Diesel um etwa 20,5 Cent... Gegenüber dem Jahr 2025 entspräche das, laut den Berechnungen des ADAC, einem Aufschlag von 2,9 Cent pro Liter Benzin und 3,2 Cent pro Liter Diesel. Diese Beträge beziehen sich auf den reinen CO₂-Anteil und enthalten noch keine Mehrwertsteuer. Rechnet man die Umsatzsteuer von 19 Prozent hinzu, steigt die tatsächliche Belastung an der Zapfsäule entsprechend weiter an.

Wie hoch die Preise am Ende tatsächlich ausfallen, hängt allerdings nicht allein von der CO₂-Abgabe ab, sondern auch vom Ölpreis, der globalen Marktlage und der Wettbewerbssituation im Tankstellengeschäft. Um die steigenden Mobilitätskosten zumindest teilweise abzufedern, wird zum 1. Januar 2026 auch die Pendlerpauschale angepasst. Sie beträgt künftig 38 Cent pro Kilometer und gilt bereits ab dem ersten Entfernungskilometer. Bisher lag sie bis zum 20. Kilometer bei 30 Cent und erst ab dem 21.

Kilometer bei 38 Cent. Damit soll vor allem Berufspendlern geholfen werden, die keine realistische Alternative zum Auto haben. Die Maßnahme soll außerdem einen sozialen Ausgleich schaffen und die Belastung durch die höheren Kraftstoffpreise etwas dämpfen. Autofahren wird in Deutschland ab 1. Januar 2026 teurer. Grund ist die nächste Stufe des CO₂-Preises, die direkt auf die Spritkosten durchschlägt.

Betroffen sind alle, die Benzin oder Diesel tanken. Der CO₂-Preis ist eine Abgabe, die Unternehmen für den Ausstoß von Kohlendioxid zahlen müssen. Wer fossile Energieträger wie Benzin oder Diesel verkauft, muss für die damit verbundenen Emissionen Zertifikate erwerben. Diese Kosten werden über den Preis an der Tankstelle an die Verbraucher weitergegeben. Die Bundesregierung hat den CO₂-Preis 2021 eingeführt, um den Ausstoß klimaschädlicher Gase zu senken. Er steigt seitdem jedes Jahr an.

Eine Ausnahme gab es 2023, als die ursprünglich vorgesehene Erhöhung wegen stark gestiegener Energiepreise infolge des Ukraine-Krieges einmalig ausgesetzt wurde. Ab 2024 wurde der Anstieg dann fortgesetzt. 2026 wird der Preis bei 55 bis 65 Euro pro Tonne CO₂ liegen. Das sorgt dafür, dass Tanken spürbar teurer wird. Die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt) rechnet damit, dass Benzin 2026 um bis zu 2,4 Cent pro Liter teurer wird. Der ADAC hat eigene Berechnungen angestellt und kommt sogar auf bis zu 2,9 Cent pro Liter.

Für Diesel liegen die Prognosen leicht höher. Die DEHSt geht von bis zu 2,7 Cent pro Liter mehr aus, der ADAC von bis zu 3,2 Cent. Seit Januar 2026 greift die nächste CO2-Steuererhöhung – statt 55 fallen künftig bis zu 65 Euro pro Tonne an. Das bedeutet der gestiegene CO2-Preis für den Benzin- und Dieselpreis! Die genannten Produkte wurden von unserer Redaktion persönlich und unabhängig ausgewählt. Beim Kauf in einem der verlinkten Shops (Affiliate Link bzw.

mit Symbol) erhalten wir eine geringfügige Provision, die redaktionelle Selektion und Beschreibung der Produkte wird dadurch nicht beeinflusst. Seit dem 1. Januar 2026 gilt die nächste Stufe der CO2-Abgabe. Damit steigt der Preis von 55 Euro auf bis zu 65 Euro pro Tonne CO2. Umgelegt auf die Spritpreise bedeutet es, dass sich sowohl für Benzin als auch für Diesel zum Jahreswechsel der Anteil der CO2-Abgabe um maximal drei Cent je Liter erhöhen kann. Damit machen die CO2-Kosten ab 2026 insgesamt rund 17 Cent pro Liter Benzin und rund 19 Cent pro Liter Diesel aus.

2027 bringt eine kurze Atempause: Die Bundesregierung will den CO2-Preis nicht weiter erhöhen, womit er auf dem Niveau von 2026 verbleibt. Erst ab 2028 sind dann wieder deutliche Anhebungen zu erwarten. Seit 2021 gibt es den CO2-Aufschlag auf Benzin und Diesel, jährlich bis 2026 soll der CO2-Preis gestaffelt ansteigen. Betrug er im ersten Jahr 25 Euro je Tonne, was den Liter Benzin um etwa sieben Cent und den Liter Diesel um etwa acht Cent verteuerte, waren es 2022 30 Euro pro Tonne CO2. Der Benzinpreis erhöhte sich um rund 8,4 Cent und der Dieselpreis um rund 9,5 Cent. Nach dem Rekordjahr 2022 mit noch nie zuvor dagewesenen Spritpreisen und aufgrund des sprunghaften Preisanstiegs von Gas und Strom Ende 2022 hatte die Bundesregierung beschlossen, die CO2-Preiserhöhung für 2023 auszusetzen.

2024 aber stieg der CO2-Preis pro Tonne erneut – dieses Mal auf 45 Euro. Benzin und Diesel verteuerten sich um gut drei Cent pro Liter. 2025 sind es 55 Euro, 2026 werden die Abgaben bei bis zu 65 Euro pro Tonne CO2 liegen. 2026 steigt in Deutschland die CO₂-Abgabe auf fossile Kraftstoffe spürbar. Der ADAC hat berechnet, wie sehr die Steuer Benzin und Diesel verteuert. Seit 1.

Januar 2025 gilt ein Preis von 55 Euro je ausgestoßener Tonne Kohlendioxid. Gegenüber 2024 ist die Abgabe bereits um rund 10 Euro pro Tonne gestiegen (seit 2021 sogar um 30 Euro). Das machte sich direkt an den Tankstellen bemerkbar. Der Liter Benzin verteuerte sich allein in diesem Jahr um rund 3 Steuer-Cent, Diesel um etwas mehr als 3 Cent. 2026 wird sich die Preisbildung ändern. Statt eines festen Satzes soll der CO₂-Preis durch die Versteigerung von Emissionszertifikaten ermittelt werden.

Zunächst in einem Bereich von 55 bis 65 Euro je Tonne. Bei einem mittleren Preis von 60 Euro läge die Abgabe bei rund 17 Cent pro Liter Benzin und etwa 19 Cent pro Liter Diesel. Das ist der Aufpreis, der allein wegen der CO₂-Steuer anfällt. Weitere Faktoren sind etwa Ölpreis, Wechselkurs und Mehrwertsteuer. Der ADAC rechnet vor: Im Vergleich zu diesem Jahr steigt die CO₂-Abgabe je nach Entwicklung erneut um knapp 3 Cent pro Liter Benzin und mehr als 3 Cent pro Liter Diesel. Das treibt die Kosten beim Tanken für Autofahrer in die Höhe.

Die Steuer soll den Ausstoß klimaschädlicher Gase verringern und den Umstieg auf klimafreundlichere Technologien fördern. Klartext: Der höhere Spritpreis soll Autofahrer zwingen, weniger zu fahren oder ein E-Auto zu kaufen. Der Verkehrssektor ist nach Energie und Industrie der drittgrößte CO₂-Verursacher Deutschlands: 2023 stammten rund 22 Prozent der Emissionen aus Autos, Lastwagen und Bussen. KommentareDruckenTeilen(function(a,b){if(a.navigator.canShare){var c=b.querySelector(".idjs-webshareAction"),d=JSON.parse(a.ippen.b64DecodeUnicode(" eyJ0aXRsZSI6IlNwcml0cHJlaXNlIDIwMjY6IFdhcnVtIEJlbnppbiB1bmQgRGllc2VsIHdpZWRlciB0ZXVyZXIgd2VyZGVuIiwidGV4dCI6IkF1dG9mYWhyZXIgbcO8c3NlbiBzaWNoIGF1ZiBow7ZoZXJlIFNwcml0cHJlaXNlIGVpbnN0ZWxsZW4uIERpZSBDT+KCgi1BYmdhYmUga2xldHRlcnQgd2VpdGVyIOKAkyBkYXMgc2luZCBkaWUga29ua3JldGVuIE1laHJrb3N0ZW4uIiwidXJsIjoiaHR0cHM6Ly93d3cubWVya3VyLmRlL2F1dG8vc3ByaXRwcmVpc2UtMjAyNi13YXJ1bS1iZW56aW4tdW5kLWRpZXNlbC13aWVkZXItdGV1cmVyLXdlcmRlbi16ci05NDA5NTE4OC5odG1sP3V0bV9zb3VyY2U9X3NoYXJlZCZ1dG1fbWVkaXVtPXdlc3QmdXRtX2NhbXBhaWduPWludGVyYWN0aW9uYmFyIn0="));c&&a.navigator.canShare(d)&&(c.style.display="",c.addEventListener("click",b=>{b.preventDefault(),a.setTimeout(function(){a.navigator.share(d)},0)}))}})(window,document); Autofahrer müssen sich auf höhere Spritpreise einstellen. Die CO₂-Abgabe klettert weiter – das sind die konkreten Mehrkosten.

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