Strukturwandel Burgenlandkreis
Mit der Entscheidung bis 2038 aus der Braunkohleverstromung auszusteigen, steht der Burgenlandkreis vor großen Herausforderungen. Doch dieser Schritt bietet auch eine einmalige Chance, in die Zukunft des Landkreises zu investieren. Wir haben die Aufgabe, den Menschen im Revier eine Perspektive zu geben. Dafür müssen neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Gleichzeitig müssen Investitionen in die öffentliche Daseinsvorsorge, mobile, digitale und touristische Infrastruktur und in den Klima- und Umweltschutz erfolgen. Um diese Aufgaben zu bündeln, richtete der Burgenlandkreis zuerst eine eigene Stabsstelle Strukturwandel, Regionalplanung und Breitbandausbau ein.
Seit 1. Februar 2025 kümmert sich die kreiseigene Strukturentwicklungs- und Wirtschaftsfördergesellschaft Burgenlandkreis (SEWIG) mbH um die Projekte im Strukturwandel. Diese sind: Aktuell zurückgestellte Projekte und potentielle Nachrücker: Projekte aus Mitteln Just Transition Fund (EU): Das Land Sachsen-Anhalt gründete für die Koordinierung und Umsetzung der Maßnahmen im Rahmen des Strukturwandels ebenfalls eine Stabsstelle.
Weitere Informationen finden Sie hier. Gestalten wir den Strukturwandel gemeinsam und packen es an. Mit Milliarden aus dem Strukturwandelprogramm will der Burgenlandkreis den Ausstieg aus der Braunkohle meistern. Investiert wird in Bildung, Industrie – und eine neue Zukunft. Doch der Weg dorthin ist steinig. Der alte Bahnhof in Reuden (Burgenlandkreis), eingezwängt zwischen der Bundesstraße 2 von Zeitz nach Leipzig auf der einen und dem Tagebau Profen auf der anderen Seite, ist ein Backsteinbau, der deutlich bessere Zeiten gesehen...
Die Fenster sind mit Brettern vernagelt, Züge halten hier seit Jahren nicht mehr. Im Zuge des Strukturwandels fließen 4,8 Milliarden Euro nach Sachsen-Anhalt. Wir haben nachgefragt, welche Projekte in den früheren Kohlegebieten geplant sind und wie der Stand dazu ist. MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE So 03.08.2025 19:00Uhr 08:28 min Doch das soll sich ändern: Mit dem geplanten Ausbau der S-Bahn-Strecke Leipzig–Zeitz in den kommenden Jahren soll auch der Haltepunkt Reuden reaktiviert werden. Derzeit laufen die Planungen für das umfangreiche Bauvorhaben, ab 2035 könnten wieder Züge in Reuden halten.
©Staatskanzlei Sachsen-Anhalt_KNO_Felix Paulin Der Burgenlandkreis ist maßgeblich geprägt von der vielfältigen Kulturlandschaft entlang Saale, Unstrut und Elster. Seit mehr als 1.000 Jahren wird hier Wein angebaut. Der Burgenlandkreis gehört zum mitteldeutschen Wirtschaftsraum Halle-Leipzig-Dessau. In der Region besteht eine traditionelle Wirtschaftsstruktur, bestimmt durch einen breiten Branchenmix aus Industrie, Mittelstand und Handwerk. Den Mittelpunkt des Burgenlandkreises bildet die Kreisstadt Naumburg mit ihrem weltberühmten Dom St.
Peter und Paul. Weitere touristische Anziehungspunkte sind die beeindruckenden Schlösser und zahlreichen Burgen, die dem Landkreis seinen Namen geben. Seinen Bewohnern bietet der Burgenlandkreis eine lebenswerte und sichere Heimat. Mit dem Beschluss, aus der Braunkohleverstromung auszusteigen, wird der Burgenlandkreis vor neue Herausforderungen gestellt: Obwohl in der Region nur wenige größere Unternehmen ansässig sind, kann der Landkreis auf eine traditionell gute Wirtschaftsstruktur mit breitem... Der Fortzug junger Menschen auf der Suche nach Arbeitsperspektiven und Bildungschancen verstärkt gleichwohl den Mangel an Fachkräften im Burgenlandkreis. In verschiedenen Projekten wird daher in den Ausbau erneuerbarer Energien und die Förderung zukunftsweisender Technologien investiert und so die Schaffung attraktiver Arbeitsplätze vorangetrieben.
Ausbildung und Fachkräftesicherung sind entscheidende Haltefaktoren für eine Region. Das Konzept sieht daher vor, Förder-, Sekundar- und berufsbildende Schulen zu verbinden und deren Arbeit integriert durchzuführen. Zudem bieten Werkstätten und Außenanlagen die Möglichkeit, sich auszuprobieren. KommentareDruckenTeilen(function(a,b){if(a.navigator.canShare){var c=b.querySelector(".idjs-webshareAction"),d=JSON.parse(a.ippen.b64DecodeUnicode(" eyJ0aXRsZSI6IlRyb3R6IEbDtnJkZXJtaWxsaW9uZW4gc3RvY2t0IGRlciBTdHJ1a3R1cndhbmRlbCBpbSBCdXJnZW5sYW5ka3JlaXMiLCJ0ZXh0IjoiRGVyIEtvaGxlYXVzc3RpZWcgMjAzNCBzb2xsIG5ldWUgUGVyc3Bla3RpdmVuIGJyaW5nZW4uIERvY2ggV2Fzc2Vyc3RvZmZwcm9qZWt0ZSBsaWVnZW4gYXVmIEVpcyB1bmQgQXJiZWl0c3Bsw6R0emUgZmVobGVuIHdlaXRlcmhpbi4iLCJ1cmwiOiJodHRwczovL3d3dy5mci5kZS9wb2xpdGlrL3Ryb3R6LWZvZXJkZXJtaWxsaW9uZW4tc3RvY2t0LWRlci1zdHJ1a3R1cndhbmRlbC1pbS1idXJnZW5sYW5ka3JlaXMtOTQxODAwMTIuaHRtbD91dG1fc291cmNlPV9zaGFyZWQmdXRtX21lZGl1bT13ZXN0JnV0bV9jYW1wYWlnbj1pbnRlcmFjdGlvbmJhciJ9"));c&&a.navigator.canShare(d)&&(c.style.display="",c.addEventListener("click",b=>{b.preventDefault(),a.setTimeout(function(){a.navigator.share(d)},0)}))}})(window,document); Der Kohleausstieg 2034 könnte die Region zwischen Leuna und Zeitz in Sachsen-Anhalt grundlegend verändern. Gute Ideen und Fördergeld bieten sogar die Chance, die wirtschaftlichen und sozialen Versäumnisse der Nachwendezeit zu heilen.
Doch wie kann der Strukturwandel gelingen? Die Sonne hat in diesen Tagen nicht genug Kraft, um dem riesigen Loch in der Landschaft bei Profen etwas Glanz zu verleihen. Trostlos wirkt das terrassierte Abbaufeld Domsen, das seit 2017 wächst und wächst. Kilometerlange Starkstromkabel und Förderbänder ziehen sich durch die zerfressene Landschaft, Rohre leiten Grundwasser in nahegelegene Seen. Alles hier ist darauf ausgelegt, mit dem Tagebau mitzuwandern. Der dunkle Strich im grau-braunen Gestein markiert die Schicht aus Braunkohle.
20 bis 45 Millionen Jahre hat sie hier gelegen und wird nun in den nahen Kraftwerken in Wählitz und Schkopau sowie im Industrie- und Chemiepark in Zeitz verheizt. Bis zu sechs Millionen Kubikmeter pro Jahr. In Deutschland gibt es 299 Bundestagswahlkreise. So vielfältig die Menschen vor Ort, so unterschiedlich sind die Probleme und Potenziale. Eines haben viele Regionen aber gemeinsam: Was konkret dort passiert, ist außerhalb kaum bekannt. Und das, obwohl genau dort der Kampf um die Demokratie geführt wird.
©Staatskanzlei Sachsen-Anhalt_KNO_Felix Paulin Für den Strukturwandel im Burgenlandkreis ist die Strukturentwicklungs- und Wirtschaftsfördergesellschaft Burgenlandkreis mbH (SEWIG) verantwortlich. Strukturentwicklungs- und Wirtschaftsfördergesellschaft Burgenlandkreis mbH Tel.: 03441 229 65 10 Mail: info(at)sewig-blk.de In Zorbau im Burgenlandkreis entsteht ein neues Industrie- und Gewerbegebiet. Dafür gibt es Fördermillionen von Land, Bund und Kommunen.
Stefan Bringezu berichtet. MDR SACHSEN-ANHALT Sa 14.03.2026 17:00Uhr 02:22 min Im Burgenlandkreis soll ein neues Industrie- und Gewerbegebiet entstehen, in das mehr als 124 Millionen Euro von Bund, Land und Kommunen fließt. Das Gebiet soll neue Arbeitsplätze schaffen, die aufgrund des Strukturwandels im Tagebau verschwinden. Der Kreis hofft dadurch auch auf Einwohnerzuwachs. Im Burgenlandkreis soll ein neues Industrie- und Gewerbegebiet entstehen.
Geld in Höhe von insgesamt mehr als 124 Millionen Euro für das Projekt fließt aus Töpfen von Bund, Land und Kommunen. Das Areal soll die Wirtschaft stärken. Die Region setzt dabei auf eine gute Verkehrsanbindung und grünen Strom. Das Gebiet liegt in Zorbau, einem Ortsteil von Lützen. Es soll eine Fläche von rund 300 Hektar umfassen – eine Fläche so groß wie 420 Fußballfelder. Das Projekt gilt als größtes Strukturwandel- und Wirtschaftsflächenprojekt im Burgenlandkreis.
SEWIG erhält Fördermittelbescheid über 9,2 Millionen Euro Die Strukturentwicklungs- und Wirtschaftsfördergesellschaft Burgenlandkreis mbH (SEWIG) hat am Freitag, dem 17. Januar 2025, Fördermittel von 9,2 Millionen Euro für den zweiten Förderzeitraum zur Bewältigung des Strukturwandels im Burgenlandkreis erhalten. Im Beisein von Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff überreichte Michael Kellner, Parlamentarischer Staatssekretär des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz, einen Fördermittelbescheid im Bahnhof Zeitz – dem Hauptsitz der SEWIG. Mit den Fördermitteln aus dem Bundesprogramm „STARK“ und zehn Prozent Eigenmitteln, die zur Hälfte durch das Land Sachsen-Anhalt übernommen werden, kann die SEWIG die begonnene Arbeit der Stabsstelle Strukturwandel, Digitalisierung und Regionalplanung im Landratsamt...
Die 10,18 Millionen Euro können für Personalkosten der insgesamt 26 Stellen, Büromiete und laufende Betriebskosten sowie die Öffentlichkeitsarbeit eingesetzt werden. Der neue Förderzeitraum läuft über vier Jahre – von Februar 2025 bis Januar 2029. „Rückblickend auf die erste Strukturwandelphase sind viele wichtige Projekte für den Burgenlandkreis entwickelt worden. Dank der Förderung können nun beispielsweise Projekte wie die Wasserstoffpipeline, das Interkommunale Industrie- und Gewerbegebiet (IKIG) und die Bildungscampus weiter vorangetrieben und realisiert werden“, äußert sich Landrat Götz Ulrich. Andre Zschuckelt, Geschäftsführer der SEWIG: „Die Menschen sind die treibende Kraft für nachhaltige Veränderungen in unserer Region. Um die Herausforderungen des Strukturwandels erfolgreich zu meistern, benötigt es weiterhin Expertise in den vielfältigen Bereichen.
Die Stelleninhaber werden über das gesamte Revier verteilt sein, mit unserem Hauptsitz im Bürokomplex im Bahnhof Zeitz und weiteren Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern, die direkt in Gemeinden tätig sind, die besonders vom Strukturwandel betroffen sind.“
People Also Search
- Strukturwandel - Burgenlandkreis
- SEWIG für Wandel & starke Wirtschaft im Burgenlandkreis.
- Neue Jobs, neue Chancen: Was der Strukturwandel für den Burgenlandkreis ...
- Burgenlandkreis: Strukturwandel in Sachsen-Anhalt entdecken
- Trotz Fördermillionen stockt der Strukturwandel im Burgenlandkreis
- Zukunft gestalten im Burgenlandkreis - Einladung zum Zukunftsdialog ...
- Ansprechpartner Strukturwandel im Burgenlandkreis
- Millionenförderung für neues Industriegebiet in Zorbau im ...
- Strukturwandel im Burgenlandkreis personell gesichert
- Strukturwandel im Burgenlandkreis - Warum, weshalb, wieso? Teil 2 - SEWIG
Mit Der Entscheidung Bis 2038 Aus Der Braunkohleverstromung Auszusteigen, Steht
Mit der Entscheidung bis 2038 aus der Braunkohleverstromung auszusteigen, steht der Burgenlandkreis vor großen Herausforderungen. Doch dieser Schritt bietet auch eine einmalige Chance, in die Zukunft des Landkreises zu investieren. Wir haben die Aufgabe, den Menschen im Revier eine Perspektive zu geben. Dafür müssen neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Gleichzeitig müssen Investitionen in die öff...
Seit 1. Februar 2025 Kümmert Sich Die Kreiseigene Strukturentwicklungs- Und
Seit 1. Februar 2025 kümmert sich die kreiseigene Strukturentwicklungs- und Wirtschaftsfördergesellschaft Burgenlandkreis (SEWIG) mbH um die Projekte im Strukturwandel. Diese sind: Aktuell zurückgestellte Projekte und potentielle Nachrücker: Projekte aus Mitteln Just Transition Fund (EU): Das Land Sachsen-Anhalt gründete für die Koordinierung und Umsetzung der Maßnahmen im Rahmen des Strukturwande...
Weitere Informationen Finden Sie Hier. Gestalten Wir Den Strukturwandel Gemeinsam
Weitere Informationen finden Sie hier. Gestalten wir den Strukturwandel gemeinsam und packen es an. Mit Milliarden aus dem Strukturwandelprogramm will der Burgenlandkreis den Ausstieg aus der Braunkohle meistern. Investiert wird in Bildung, Industrie – und eine neue Zukunft. Doch der Weg dorthin ist steinig. Der alte Bahnhof in Reuden (Burgenlandkreis), eingezwängt zwischen der Bundesstraße 2 von ...
Die Fenster Sind Mit Brettern Vernagelt, Züge Halten Hier Seit
Die Fenster sind mit Brettern vernagelt, Züge halten hier seit Jahren nicht mehr. Im Zuge des Strukturwandels fließen 4,8 Milliarden Euro nach Sachsen-Anhalt. Wir haben nachgefragt, welche Projekte in den früheren Kohlegebieten geplant sind und wie der Stand dazu ist. MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE So 03.08.2025 19:00Uhr 08:28 min Doch das soll sich ändern: Mit dem geplanten Ausbau der S-Bahn-Strecke Le...
©Staatskanzlei Sachsen-Anhalt_KNO_Felix Paulin Der Burgenlandkreis Ist Maßgeblich Geprägt Von Der
©Staatskanzlei Sachsen-Anhalt_KNO_Felix Paulin Der Burgenlandkreis ist maßgeblich geprägt von der vielfältigen Kulturlandschaft entlang Saale, Unstrut und Elster. Seit mehr als 1.000 Jahren wird hier Wein angebaut. Der Burgenlandkreis gehört zum mitteldeutschen Wirtschaftsraum Halle-Leipzig-Dessau. In der Region besteht eine traditionelle Wirtschaftsstruktur, bestimmt durch einen breiten Branchenm...