Wertschätzung Ist Mehr Als Lob Optica Abrechnungszentrum Facebook
In letzter Zeit ist Wertschätzung immer mehr zu einem „Modewort“ geworden und wird häufig mit Lob und Anerkennung gleichgesetzt. Was Wertschätzung wirklich bedeutet. Wünschen Sie sich manchmal ein wenig mehr Wertschätzung? Von den Klient:innen und Teamkolleg:innen, von der Gesellschaft, den Mitarbeitenden, von der kaufmännischen Abteilung oder anderen Personen? Wertschätzung ist eine oft unterschätzte Teambuilding- Maßnahme und Gesundheitsförderung in einem. In letzter Zeit ist Wertschätzung immer mehr zu einem „Modewort“ geworden und wird nahezu inflationär verwendet.
Dabei wird es häufig mit Lob und Anerkennung gleichgesetzt. Nur die Allerwenigsten wissen, was Wertschätzung wirklich bedeutet. Wertschätzung ist mehr als anerkennende Worte und ein freudig ausgesprochenes „gut gemacht“. Es ist vielmehr eine Haltung zu anderen Menschen und auch zu sich selbst. In unserer leistungsorientierten Gesellschaft haben viele Menschen auch einen leistungsorientierten Blick. Das vermittelt schnell die Einstellung: „Du bist nur viel wert, wenn du viel leistest.“ Dabei wird häufig der Blick auf den Menschen vergessen.
Denn Menschen sind mehr als die Leistungen, die sie bringen. Deshalb kann es auch passieren, dass sich ein Mensch nicht wertgeschätzt fühlt, obwohl seine Leistungen regelmäßig gelobt werden. In Leadership Coachings sitzen immer mehr Führungspersonen virtuell vor mir und haben nur dann den Eindruck, erfolgreich und viel wert zu sein, wenn sie sehr viel (über das Maß hinaus) leisten – und selbst... Das nagt nicht nur am Selbstvertrauen, sondern hat auch Auswirkungen auf die Gesundheit und den Umgang mit Stress. Wertschätzung fängt bei Ihnen an. Wie wertschätzend sind Sie zu sich selbst?
Und zu Ihren Mitarbeitenden? Wie wertschätzend sind Sie zu den Klient*innen? Ich bin überzeugt, dass Sie nur etwas für sich selbst „erwarten“ können, wenn Sie es ausreichend geben. Eine Kundin hat mich diese Woche gefragt, was der Unterschied zwischen Lob und Wertschätzung sei. Die Frage ist wichtig! Und ich diene gerne mit einer Antwort:
In einem Lob kommt immer ein ungleiches Verhältnis zum Ausdruck. Die Lob aussprechende Person stellt sich über die Person, die das Lob erhält. Das geschieht, indem sie sich das Recht herausnimmt, die andere Person oder deren Leistung zu bewerten. Sie nimmt – wenn auch positiv – eine Beurteilung vor: Dein Pullover ist schön, du hast einen feinen Kuchen gebacken, das hast du gut gemacht! Das ist gut gemeint, wirkt jedoch subtil herablassend. Spür mal nach: Wie fühlst du dich, wenn dir jemand gönnerhaft auf die Schultern klopft?
⇒ Auf der sprachlichen Ebene erkennst du ein Lob daran, dass es oft mit «Du (dich / dir) …» beginnt. Menschen sehnen sich nach Dankbarkeit und Anerkennung – Wertschätzung eben. Doch Wertschätzung ist keine Mechanik des Lobens. Sie ist ein Verbeugen vor der Seele des anderen. Sie ist die Freude, dass der andere da ist, und Freude darüber, was ihn besonders macht. Ein solches Miteinander zu fördern und aktiv zu leben, ist die Aufgabe der Führungskraft.
Wie lässt sich aber echte Wertschätzung authentisch vermitteln und vor allem leben? Oft blicken Menschen darauf, was ihnen in ihrem Leben noch fehlt und was sie noch brauchen. Erst wenn ich das noch habe, so denken sie, bin ich zufrieden und fühle mich wohl. Diese Sichtweise orientiert sich am Defizit: Ich schiele fortwährend darauf, was ich noch brauche und ersehne. Entsprechend lebe ich mit einem ständigen Gefühl des Mangels, was mich fast zwangsläufig unzufrieden macht. Ganz klar, es wäre dem Glück förderlicher, darauf zu blicken, was ich bereits habe!
Wenn ich achtsam bin und meine Aufmerksamkeit darauf lenke, sehe ich unzählige Dinge, für die ich dankbar sein kann: Da sind vor allem die kleinen alltäglichen Dinge, die selbstverständlich scheinen, es aber ganz und... Meist fallen mir diese alltäglichen Dinge erst dann auf, wenn ich sie nicht mehr habe oder wenn sie mal nicht verfügbar sind. Meine Gesundheit, wenn ich mal krank bin, die Unterstützung meiner Partnerin, wenn diese mal längere Zeit verreist ist, den Luxus von gutem Leitungswasser, wenn ich mal in ein exotisches Land gereist bin, oder die... Dann fällt mir auf, wie schön und alles andere als selbstverständlich es ist, dass es diese Dinge gibt und ich sie genießen darf. Ein Paradies erkennt man eben meist erst dann, wenn es vorüber ist! Diese Redensart trifft es genau, finde ich.
Zwar ist die Werbung stets bemüht, versteckte Wünsche in uns zu wecken, und suggeriert uns um des lieben Verkaufens willen, dass uns genau das fehlt, was gerade angeboten wird. Und auch Politik und Medien lenken stets den Blick auf Defizite und fokussieren uns so auf Missstände und Fehlendes. Doch es lohnt sich, die defizitorientierte Perspektive zu verlassen und die Aufmerksamkeit auf die positiven Dinge zu lenken. Die Frage lautet daher: Wofür kannst du dankbar sein im Leben? Denn dieser Fokus führt dich zu einer dankbaren und wertschätzenden Haltung, die dir und deinem Umfeld guttut. Sie hat auch für Führungskräfte Auswirkungen: Wenn ich meinen Mitarbeitern wertschätzend und dankbar begegne, verändern sich auch hier die Beziehungen zum Positiven.
Ähnlich verhält es sich mit dem Dienen: Wenn ich statt einer erwartenden, fordernden Haltung eine fördernde Haltung gegenüber meinen Mitarbeitern einnehme, entsteht neue Energie. Statt zu fragen, wie meine Ziele erreicht werden, geht es mir dann eher darum, wie ich es meinen Mitarbeitern ermöglichen kann, die optimale Leistung und Entwicklung sowie bestmögliche Ergebnisse zu erreichen. Dadurch werde ich zum Förderer und Dienstleister meiner Mitarbeiter; meine Verantwortung ist, optimale Voraussetzungen für mein Team zu schaffen. Lob und Wertschätzung sind zwei verschiedene Dinge, findet Alexandra Barth: "Lob ist höflich. Wertschätzung ist präzise. Während Lob sagt: 'Gut gemacht!', liefert Wertschätzung Kontext und Wirkung: 'Indem du [XY] gemacht hast, hast du [dieses Ergebnis] ermöglicht.
Das ist wichtig, weil [Z].'" Lob und Wertschätzung sind zwei verschiedene Dinge! Warum wir Feedback anders denken müssen. Warum wollen wir eigentlich alle andauernd gesehen werden? Weil es ein grundlegendes soziales Bedürfnis ist. Wir Menschen wollen spüren, dass wir etwas bewirken.
Dass unser Tun zählt und Bedeutung hat. Doch die Arbeitswelt hat sich verändert: Technologische Fortschritte, hybride Strukturen und Unsicherheiten haben die Distanz zwischen Menschen vergrößert. Heute geht es nicht mehr darum, einfach „nur“ zu arbeiten – wir wollen wissen, welchen Unterschied unsere Arbeit macht und wie sie wahrgenommen wird. Wertschätzung ist also mehr als „Nice-to-have“. Sie ist ein zentraler Erfolgsfaktor. Studien zeigen, dass 70 % der Mitarbeitenden Wertschätzung als essenziell für ihre Zufriedenheit betrachten.
Gleichzeitig fühlen sich 50 % nicht ausreichend anerkannt. Warum eigentlich? Weil pauschales Feedback wie „Gut gemacht!“ oft an der Oberfläche bleibt. Es fehlt die Substanz: Was wurde konkret geleistet? Warum war es wichtig? Und wie hat es das große Ganze vorangebracht?
Hier liegt für mich der feine, aber entscheidende Unterschied: Lob ist höflich. Wertschätzung ist präzise. Während Lob sagt: „Gut gemacht!“, liefert Wertschätzung Kontext und Wirkung: „Indem du [XY] gemacht hast, hast du [dieses Ergebnis] ermöglicht. Das ist wichtig, weil [Z].“ Gute Führung heißt, Wert-Schätzung mit Fokus auf Leistung und Wirkung spezifisch zu vermitteln. Und so funktioniert’s: 👉 Verhalten sichtbar machen: „Deine Analyse hat dem Kunden gezeigt, dass wir seine Herausforderungen verstehen. Dies war entscheidend für die Beauftragung.“ 👉 Impact betonen: „Durch die von dir durchgeführten Optimierungen ist die Conversion-Rate um 15 % gestiegen und hat unser Quartalsziel erreicht.“ 👉 Entwicklung fördern: „Das war ein guter...
Wenn du die Kernbotschaft prägnanter formulierst, wird sie wirksamer. Ich weiß, dass du das kannst.“ In einer komplexen Arbeitswelt ist Wertschätzung kein weiches Thema. Sie wird zum Erfolgsfaktor, wenn sie pointiert und präzise geliefert wird. Denn dann gibt sie Orientierung, steigert die Motivation und zeigt Kollegen, wie sie mit ihrer Arbeit zum Gesamtergebnis beitragen und dabei persönlich wachsen können. Ein „Gut gemacht“ mag aufmuntern, aber differenzierte Wertschätzung zeigt, was wirklich zählt – und wie daraus echte Wirkung entsteht. Wie vermittelt Ihr Wertschätzung in Euren Teams?
Ein häufiges Missverständnis ist, dass wertschätzendes Feedback gleichzusetzen sei mit Lob. Zwischen wertschätzendem Feedback und Lob gibt es jedoch wichtige Unterschiede. Lob findet meistens in Hierarchien statt. Eltern loben ihr Kind, der Lehrer lobt den Schüler, die Chefin lobt die Mitarbeiterin oder die erfahrene Mitarbeiterin den neuen Mitarbeiter. Lob wird vom Gegenüber häufig als Bewertung der eigenen Person gehört: „Das hast du gut gemacht." „Das ist ein schönes Bild." „Dieses Elterngespräch haben Sie gut gemeistert.". Das ist häufig gleichbedeutet mit „Du bist ein guter (oder eben schlechter) Mensch.".
Im Lob ist keine Information enthalten, die mich in meiner persönlichen Entwicklung fördert. Wenn ich etwas „gut" gemacht habe, weiß ich noch nicht, was ganz genau gut und was wiederholenswert in meinem Verhalten ist. Wieso wird dieses Bild als schön wahrgenommen oder wieso war dieses Elterngespräch gut? Wertschätzung wiederum begegnet dem anderen auf Augenhöhe und ist auch über Hierarchien hinweg möglich. In einer bestimmten Situation wird etwas Schätzenswertes gesehen und dies wird zeitnah mitgeteilt. „Die Farbkombination in dem Bild gefällt mir." „Durch Ihr beharrliches Nachfragen in dem Elterngespräch konnten ich die Perspektive der Eltern besser verstehen.".
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Dabei Wird Es Häufig Mit Lob Und Anerkennung Gleichgesetzt. Nur
Dabei wird es häufig mit Lob und Anerkennung gleichgesetzt. Nur die Allerwenigsten wissen, was Wertschätzung wirklich bedeutet. Wertschätzung ist mehr als anerkennende Worte und ein freudig ausgesprochenes „gut gemacht“. Es ist vielmehr eine Haltung zu anderen Menschen und auch zu sich selbst. In unserer leistungsorientierten Gesellschaft haben viele Menschen auch einen leistungsorientierten Blick...
Denn Menschen Sind Mehr Als Die Leistungen, Die Sie Bringen.
Denn Menschen sind mehr als die Leistungen, die sie bringen. Deshalb kann es auch passieren, dass sich ein Mensch nicht wertgeschätzt fühlt, obwohl seine Leistungen regelmäßig gelobt werden. In Leadership Coachings sitzen immer mehr Führungspersonen virtuell vor mir und haben nur dann den Eindruck, erfolgreich und viel wert zu sein, wenn sie sehr viel (über das Maß hinaus) leisten – und selbst... ...
Und Zu Ihren Mitarbeitenden? Wie Wertschätzend Sind Sie Zu Den
Und zu Ihren Mitarbeitenden? Wie wertschätzend sind Sie zu den Klient*innen? Ich bin überzeugt, dass Sie nur etwas für sich selbst „erwarten“ können, wenn Sie es ausreichend geben. Eine Kundin hat mich diese Woche gefragt, was der Unterschied zwischen Lob und Wertschätzung sei. Die Frage ist wichtig! Und ich diene gerne mit einer Antwort:
In Einem Lob Kommt Immer Ein Ungleiches Verhältnis Zum Ausdruck.
In einem Lob kommt immer ein ungleiches Verhältnis zum Ausdruck. Die Lob aussprechende Person stellt sich über die Person, die das Lob erhält. Das geschieht, indem sie sich das Recht herausnimmt, die andere Person oder deren Leistung zu bewerten. Sie nimmt – wenn auch positiv – eine Beurteilung vor: Dein Pullover ist schön, du hast einen feinen Kuchen gebacken, das hast du gut gemacht! Das ist gut...