Wertschätzung Von Menschen Privat Und Geschäftlich Mehr Als Lob

Emily Johnson
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wertschätzung von menschen privat und geschäftlich mehr als lob

Die Wertschätzung eines anderen, vor allem ehrlich und unerwartet ist aufbauend, ermunternd und motivierend. Soziale Interaktion ist ein grundlegendes Bedürfnis des Menschen. Im Privat- sowie im Berufsleben möchte der Mensch in seinem Handeln und Tun wertgeschätzt werden. Er möchte sich als Person respektiert fühlen. Deshalb loben Sie, wo es etwas zu loben gibt. Sie übergeben mit einem Lob das größte Geschenk, ohne Kosten dafür zu haben.

Wir Menschen können uns gegen Anerkennung und Bestätigung nicht verschließen. Wohl jeder möchte als Person wertgeschätzt werden. Wer Wertschätzung erfährt, wird von anderen geachtet und respektiert. Der Zugang zu positiven Gefühlen wird geöffnet. Schon kleine Gesten können Wertschätzung ausdrücken, beispielsweise höfliche Umgangsformen, wie seinem Gegenüber mit offenem Blick wahrzunehmen und ggf. zur Begrüßung die Hand zu geben.

Wertschätzung muss also nicht nur über Worte funktionieren. Auch mit Gestik, Mimik und Haltung kann man seinem Gegenüber Respekt entgegenbringen. Körpersprache kann man nutzen, um zu zeigen, wie wir zu einer bestimmten Person stehen. Wirken sie offen, freundlich und lächeln, bestärken sie den Gegenüber und bringen ihm Wertschätzung entgegen. Hier einige Beispiele für einen verbalen, positiven und motivierenden Umgang: Startseite » Management » Wertschätzung: Mehr als Belohnung und Lob

Wertschätzung ist ein zentrales Bedürfnis der Menschen – im Job genauso wie im Privatleben. Wir wollen, mit dem, was wir sind, was wir tun und leisten, gesehen und wertgeschätzt werden. Richtig angewendet, setzt Wertschätzung enorme Kräfte frei und wirkt motivierend. Achtlos verschleudertes Lob nach dem Gießkannenprinzip bewirkt aber das genaue Gegenteil: Man spürt die Absicht dahinter und ist verstimmt. Was echte Wertschätzung ausmacht, die über reine Lippenbekenntnisse hinausgeht… Wertschätzung bezeichnet die positive Bewertung eines anderen Menschen, die auf einer inneren Haltung basiert.

Sie betrifft immer den Menschen als Ganzes und ist unabhängig von einzelnen Taten oder Leistungen, auch wenn diese die subjektive Einschätzung temporär beeinflussen können. Wertschätzung ist grundsätzlich geprägt von Respekt und Wohlwollen und drückt sich zum Beispiel aus in echtem Interesse, Aufmerksamkeit und genereller Anerkennung. Der Begriff „Wertschätzung“ wird heute jedoch inflationär verwendet und häufig mit Lob und Anerkennung gleichgesetzt. Doch das ist falsch. Wertschätzung ist mehr als das. Es ist eine Herzens- und Geisteshaltung, die immer den gesamten Menschen sieht und nicht nur dessen Leistung oder Ertrag!

Das gilt besonders für Führungskräfte: Zeigen Sie zu wenig Wertschätzung, ist das für viele Mitarbeiter einer der häufigsten Kündigungsgründe. Die meisten Führungs- und Belohnungssysteme sind auf das Bewerten und Honorieren von Leistungen ausgelegt. Wertschätzung schrumpft damit zum Funktionswert. Echte Wertschätzung aber betrachtet die Mitarbeiter als Personen, die aufgrund ihrer Fähigkeiten, Persönlichkeit und Einzigartigkeit schon wertvoll sind – sie nimmt damit ebenso Bezug auf den sogenannten Seinswert. Bevor wir uns anschauen, warum Wertschätzung auch ein Unternehmenswert ist und welche Rolle sie für meine KundInnen spielt, werfen wir einen Blick auf uns als Menschen. Robert leitet ein mittelständisches Unternehmen.

In der Qualitätssicherung gibt es einen Mitarbeiter, Andreas, der schon viele Jahre dabei ist und nun kurz vor der Rente steht. Seine Kollegen behandeln ihn mittlerweile wie ein rohes Ei. Denn er ist ständig unzufrieden, obwohl er einen sehr guten Job macht und von Robert, seinem Vorgesetzten, voll anerkannt und wertgeschätzt wird. Doch die Wertschätzung kommt nicht an, denn sie braucht einen Resonanzboden. Wertschätzung muss auf einen inneren, authentischen Stolz treffen, damit sie wirken kann. Wer sich selbst nicht schätzt und liebt, kann Wertschätzung von außen nicht annehmen.

Wertschaetzung geht verloren wenn keine Selbstliebe vorhanden ist - wie Wasser, dass durch ein Loch im Boden verschwindet. Nein, das ist es nicht per se. Wir müssen hier genau hinsehen und unterscheiden zwischen authentischem Stolz und anmaßendem Stolz. Authentischer Stolz entsteht, wenn wir Zielen erreichen, auf die wir fleißig und engagiert hingearbeitet haben. Er ist eine gesunde Form der Selbstbestätigung. Authentischer Stolz motiviert und stärkt uns sowie unser Selbstwertgefühl.

Meine Kollegin Tina Lotz, Coach und Mentorin, sagt:„Authentischer Stolz gibt uns das Bewusstsein über unseren Wert im Kontext unserer Handlungen.“ In letzter Zeit ist Wertschätzung immer mehr zu einem „Modewort“ geworden und wird häufig mit Lob und Anerkennung gleichgesetzt. Was Wertschätzung wirklich bedeutet. Wünschen Sie sich manchmal ein wenig mehr Wertschätzung? Von den Klient:innen und Teamkolleg:innen, von der Gesellschaft, den Mitarbeitenden, von der kaufmännischen Abteilung oder anderen Personen? Wertschätzung ist eine oft unterschätzte Teambuilding- Maßnahme und Gesundheitsförderung in einem.

In letzter Zeit ist Wertschätzung immer mehr zu einem „Modewort“ geworden und wird nahezu inflationär verwendet. Dabei wird es häufig mit Lob und Anerkennung gleichgesetzt. Nur die Allerwenigsten wissen, was Wertschätzung wirklich bedeutet. Wertschätzung ist mehr als anerkennende Worte und ein freudig ausgesprochenes „gut gemacht“. Es ist vielmehr eine Haltung zu anderen Menschen und auch zu sich selbst. In unserer leistungsorientierten Gesellschaft haben viele Menschen auch einen leistungsorientierten Blick.

Das vermittelt schnell die Einstellung: „Du bist nur viel wert, wenn du viel leistest.“ Dabei wird häufig der Blick auf den Menschen vergessen. Denn Menschen sind mehr als die Leistungen, die sie bringen. Deshalb kann es auch passieren, dass sich ein Mensch nicht wertgeschätzt fühlt, obwohl seine Leistungen regelmäßig gelobt werden. In Leadership Coachings sitzen immer mehr Führungspersonen virtuell vor mir und haben nur dann den Eindruck, erfolgreich und viel wert zu sein, wenn sie sehr viel (über das Maß hinaus) leisten – und selbst... Das nagt nicht nur am Selbstvertrauen, sondern hat auch Auswirkungen auf die Gesundheit und den Umgang mit Stress. Wertschätzung fängt bei Ihnen an.

Wie wertschätzend sind Sie zu sich selbst? Und zu Ihren Mitarbeitenden? Wie wertschätzend sind Sie zu den Klient*innen? Ich bin überzeugt, dass Sie nur etwas für sich selbst „erwarten“ können, wenn Sie es ausreichend geben. Blogtext (für die Visuellen), Lesezeit ca. 8 min, Podcast (für die Auditiven) Und Übungsblatt um deine persönlichen „Wert-Schätze“ zu finden.

Weiter Üben in der GFK-Übungsgruppe „See-Zeit“ jetzt NEU Online und weiterhin in Präsenz. Themen und Infos für 2025 bereits onlinePodcast zum Text: In unserem Alltag erleben wir Momente, in denen wir Anerkennung ausdrücken möchten. Oft greifen wir dabei zum Lob. Doch was ist der Unterschied zwischen Lob und Wertschätzung und wie beeinflussen diese Formen der Kommunikation unsere zwischenmenschlichen Beziehungen? In dieser Folge des Seefunks möchte ich auf die Unterschiede eingehen und anhand von Alltagssituationen verdeutlichen, wie Wertschätzung eine tiefere Verbindung schafft, während Lob – und hier knüpfen wir an den letzten Seefunk an...

Lob dient häufig dazu, einer Person oder sich selbst ein positives Gefühl zu vermitteln. Es stellt eine Form von Feedback dar. Allerdings verrät es in der Regel wenig darüber, was genau ich an der Person wertschätze oder auf welche spezifische Handlung sich das Feedback bezieht. Zum Beispiel könnte ein Lehrer zu einem Schüler sagen: „Das hast du gut gemacht!“ Eine Nachbarin könnte zu einer anderen sagen: „Dein Zwetschgenkuchen ist einfach unnachahmlich!“ Eine Frau könnte zu ihrer Partnerin sagen: „Du... Ein Erzieher könnte zu einem Kind sagen: „Du kannst toll schneiden. Das ist richtig schön geworden, was du da gebastelt hast“!

Eine Chefin könnte zu ihrem Team sagen: „Das war echt eine gute Performance. Ihr seid einfach ein Spitzenteam!“ Das klingt alles schön und gut, vermittelt aber oft nicht das, was an der Art und Weise der gelobten Person geschätzt wird. Mehr noch, es hat einen bittersüßen Beigeschmack, eine irritierende Dimension. Wenn wir gelobt werden, schwingt oft der Verdacht mit, dass ich das Lob nur bekomme, weil derjenige, der mich lobt, möchte, dass ich etwas tue oder unterlasse. Das gelobte Verhalten soll also verstärkt werden, ohne dass dies offen gesagt wird. Lob wird oft als Dominanzstrategie empfunden.

In solchen Fällen ist es weder angenehm noch annehmbar. Es versetzt die lobende Person in eine überlegene, bewertende und urteilende Rolle. Dies führt zu einem Ungleichgewicht in der Beziehung, da die Person, die gelobt wird, sich in einer abhängigen Position erleben kann. Lob wird auch dazu benutzt, kritisches Feedback einzuleiten. Lob kann Druck erzeugen, da es an bestimmte Leistungen geknüpft ist, die dazu führen, dass die gelobte Person versucht, sich das Lob erneut zu verdienen. Wir sind dann darauf angewiesen, dass andere das Ergebnis unseres Handelns als „gut“ und „richtig“ bewerten.

Sich so zu verhalten, dass ich Lob bekomme, wird dann zu einer Strategie, um Bedürfnisse, wie z.B. Liebe oder Akzeptanz zu nähren. Diese Art der Kommunikation beeinflusst das eigene Selbstbild und Selbstwertgefühl stark, da es von der Wahrnehmung anderer abhängt. Die Ausrichtung des eigenen Handelns, z.B. bei einem Kind, das Süßigkeiten, Geld oder verbales Lob für das Aufräumen des Zimmers erhält, richtet sich dann weniger nach innen, nach den eigenen Bedürfnissen, sondern nach der extrinsischen Motivation durch Lob oder Geschenke. „Drücke Wertschätzung aus, weil Du etwas feiern, und nicht, weil Du manipulieren willst.“ Marshall Rosenberg

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