Weser Kurier Ombudsleute Vereinigung Der Medien Ombudsleute

Emily Johnson
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Menschen interessieren sich für Menschen. Darauf setzt Monika Felsing als Feedback-Redakteurin von WESER-KURIER und BREMER NACHRICHTEN und sorgt gemeinsam mit einem Kollegen dafür, dass sich jedes Jahr Tausende von Leserinnen und Lesern auf der Seite „Briefe an die Redaktion“... Die Feedback-Redaktion ist 2018 mit dem Auftrag angetreten, zwischen der Leserschaft und der Redaktion zu vermitteln. Im redaktionellen Alltag bedeutet das zunächst einmal, Kritik, Lob oder Nachfragen auf dem schnellsten Weg an diejenigen weiterzuleiten, die im Bilde sind und kompetent antworten können. Gleichzeitig filtern wir die zahlreichen Anregungen, die in Leserbriefen stecken, um sie als Themenvorschläge an die einzelnen Ressorts weiterzugeben. Wir sprechen mit Leserinnen und Lesern darüber, was aus redaktioneller Sicht geht und was nicht geht, verweisen auf Community-Regeln, für die gedruckte Ausgabe auch auf Zeit- und Zeilenlimits, und holen so manche Kuh vom...

Ganz nebenbei schulen wir die Medienkompetenz unserer eigenen Klientel, indem wir in Mails und Gesprächen die gesellschaftliche Rolle einer unabhängigen Tageszeitung erläutern, die Prinzipien der journalistischen Ethik, publizistische Verantwortung und nicht selten die Grenzen... Wir geben Abonnentinnen und Abonnenten Einblicke in die Arbeit der Redaktion und bitten um Verständnis, wenn einmal etwas nicht so gelaufen ist, wie es sollte oder wie sie es sich vorgestellt haben. Und nicht zuletzt redigieren wir tagtäglich Leserbriefe und kümmern uns gemeinsam mit einem Editor oder einer Editorin um die Seite „Briefe an die Redaktion“, die immerhin sieben Tage die Woche im Blatt ist und... Angesichts der Menge ein echtes Nadelöhr!Bewährt haben sich im Sinne von Transparenz und Medienkompetenz gelegentlich genutzte Rubriken wie „Im Dialog“, in der Redaktionsmitglieder eine Frage zur Berichterstattung öffentlich beantworten, manchmal auch nur zu einer... Einige besonders stark an der Redaktion interessierte, langjährige Leserinnen und Leser haben 2019 ein Tagespraktikum absolviert und sich selbst einen Eindruck davon verschafft, wie viel redaktionelle Arbeit unter welchen Bedingungen geleistet wird. „Hätte nicht gedacht, dass da so viel dranhängt“, war die Standardreaktion nach dem Besuch von Konferenzen und dem gemeinsamen Redigieren von Briefen an die Redaktion.

Die viel gelesene Seite „Kinderzeitung extra“ hat 2020 eine eigene Kinderleserbriefrubrik bekommen. Und wir versuchen, Leserbriefschreiberinnen und Leserbriefschreiber das Online-Kommentieren schmackhaft zu machen. Noch sind es für viele Menschen zwei Welten, das zeigt sich immer wieder. Und beide werden professionell begleitet. Um die Social Media Kanäle und die Online-Kommentare kümmern sich Kolleginnen und Kollegen am Newsdesk.Immer wieder stellen wir fest: Feedback macht schlauer. Nicht nur die Leserinnen und Leser lernen etwas von der Redaktion, auch die Redaktion erfährt in diesem Dialog so einiges: In ihren Briefen beweisen Männer und zunehmend auch Frauen aus der ganzen Region ein...

Viele von ihnen sind engagiert und neugierig. „Auch wenn ich wenig Zeit habe: Zwei Seiten lese ich immer“, hat eine Leserbriefschreiberin der Redaktion versichert. „Die Meinungsseite der Redaktion und die Leserbriefseite. Ich will wissen, was andere Menschen über das denken, was hier und in der Welt vor sich geht.“ Dieses wechselseitige Interesse ist der eigentliche Schlüssel zum Erfolg und lässt sich in einem Wort ausdrücken:... Und Ihr, liebe Leser? Seid selbstverständlich mitgemeint.Monika Felsing ist 1965 in Hessen geboren, hat in Gießen Mittlere und Neuere Geschichte, Fachjournalismus, Germanistik und Politik studiert, arbeitet seit 1983 journalistisch und lebt seit mehr als drei Jahrzehnten in Bremen.

Etwa genauso lange ist sie für die Bremer Tageszeitungen AG tätig, zunächst als Freiberuflerin, dann als Volontärin und seither als Redakteurin. Unter anderem hat sie die Stadtteilberichterstattung mit aufgebaut und an anderen lokalen Projekten mitgewirkt. Seit vielen Jahren engagiert sie sich im Betriebsrat. Für die Sonderseitenserie „Ohrzeit“, in der es um Kommunikationsbedingungen im öffentlichen Raum ging, hat sie eine Auszeichnung erhalten, als Barrierefreiheit noch kein großes Thema war. Barrierefrei sollte ihrer Überzeugung nach auch die Verständigung mit den Leserinnen und Lesern sein. „Auch wenn wir Grenzen setzen müssen: Alle sollten die gleiche Chance haben, Gehör zu finden.“ Und das heißt zunächst einmal, sich gegenseitig zu respektieren und sich nicht im Ton zu vergreifen.

Frei nach Herrn Knigge, der schließlich auch in Bremen Spuren hinterlassen hat. Der direkte Kontakt zur Feedback-Redaktion des WESER-KURIER ist per E-Mail an lesermeinung@weser-kurier.de möglich.WESER-KURIER MediengruppeBremer Tageszeitungen AG Monika FelsingFeedback-RedakteurinMartinistraße 4328195 Bremen monika.felsing@weser-kurier.de www.weser-kurier.de Gibt es für deine App oder dein Rechtssubjekt öffentlich zugängliche redaktionelle Richtlinien? Ja, wie im Impressum angegeben arbeitet der Weser-Kurier streng nach den Grundsätzen und Qualitätsstandards des Pressekodex. Darin sind zentrale Punkte geregelt und damit gibt der Weser-Kurier gleichzeitig ein redaktionelles und inhaltliches Qualitätsversprechen ab, beispielsweise zu den Themen Faktentreue, Achtung der Menschenwürde, Sorgfalt, Trennung von Werbung und Redaktion, Persönlichkeitsschutz oder Wahrung... Impressum: Impressum der WESER-KURIER Mediengruppe (Zitat: „Für unser journalistisches Gesamtangebot gilt der Pressekodex des deutschen Presserates“).

Ist deine App oder das Rechtssubjekt mit Gruppen oder Initiativen für journalistische Standards verbunden? Ja. Der Weser-Kurier ist Mitglied des Deutschen Presserats, dem Organ der freiwilligen Selbstkontrolle der deutschen Presse. Damit trägt der Weser-Kurier diese Institution mit und verpflichtet sich gleichzeitig, nach den Statuten des Pressekodex zu arbeiten und sich vom Deutschen Presserat im Zusammenhang mit etwaigen Beschwerden prüfen zu lassen. Startseite - Presserat Außerdem ist der Weser-Kurier Teil des „Schutzkodex“, um die Arbeit von Journalisten gegen Angriffe von außen zu schützen und die Rahmenbedingungen von Recherchen in besonderer Weise zu sichern und zu unterstützen... Weser-Kurier - Ombudsleute - Vereinigung der Medien-Ombudsleute Zudem ist der Weser-Kurier Mitglied der „Initiative Tageszeitung“, einem Verein, der sich der Förderung der journalistischen Förderung von tagesaktuellen Medien verschrieben hat und unter anderem Weiterbildungen in...

Es ist ein entscheidender Qualitätsfaktor, wenn Medien kritisch mit sich selbst umgehen, sich öffentlich Beschwerden stellen und möglichst transparent arbeiten. Dafür sind Kontaktstellen zwischen Medienhaus und Publikum unerlässlich: Ombudsleute. Weltweit gibt es etwa 90 Presse-Ombudsleute. Der erste „Leser-Vertreter“ nahm in den USA in den 1970er Jahren seinen Dienst auf. Es folgten weitere vor allem im angelsächsischen Raum, in Lateinamerika und in Europa. In Deutschland agieren aktuell zwölf Ombudsleute in Zeitungsverlagen, zehn davon haben die Vereinigung der Medien-Ombudsleute (VDMO) gegründet.

Auch im öffentlich-rechtlichen sowie im privaten Rundfunk sind Publikums- oder Beschwerdestellen eingerichtet worden. Ombudsleute erfahren, wie die Leser ticken. Sie ermöglichen direkte Kommunikation zwischen den Medienmachern und ihrem Publikum. Vor allem nehmen sie die Mediennutzer ernst und arbeiten an einer offenen Kritik-Kultur in ihren Medienhäusern. Was ist ein Ombudsmann? Ein Ombudsmann nimmt die Rolle eines unparteiischen Schiedsrichters ein.

Er oder sie, die Ombudsfrau, vermittelt zwischen zwei Seiten im Falle einer Unklarheit oder eines Streits und bemüht sich um befriedigende Lösungen für beide Seiten. Ombudsleute sind in Deutschland im öffentlichen Dienst zu finden. Dort vertreten sie bspw. als Bürgerbeauftragte die Interessen der Bürger gegenüber der Verwaltung oder schlichten Streit in Gefängnissen sowie an der Seite der Kinder- und Jugendhilfe. Im nicht-politischen Bereich sind Ombudsstellen bei Banken, Versicherungen oder juristischen Einrichtungen installiert. Warum sollte ein Medienhaus eine Ombudsstelle einrichten?

Ein Ombudsmann in einem Medienhaus befasst sich mit den Beschwerden von Zeitungslesern, Radiohörern oder Fernsehzuschauern. Es geht bspw. um die Richtigkeit und Ausgewogenheit der Berichterstattung. Der Medien-Ombudsmann vermittelt in Fällen von Uneinigkeit zwischen den Nutzern und der Redaktion oder anderen Bereichen des Medienhauses und gibt allgemein interessierende Inhalte auch der Öffentlichkeit bekannt. Richtet ein Medienhaus eine Ombudsstelle ein, ergeben sich folgende Vorteile: Dem Publikum das notwendige Umdenken erleichtern Zusätzlich zu seinem Beschwerdemanagement und den genannten Vorteilen für das Medienhaus kann ein Ombudsmann eine weitere Zukunftsweisende Aufgabe erfüllen: Dem Publikum ein notwendiges Umdenken erleichtern.

Leser, Zuschauer und Hörer sehen sich im Internet einem großen Angebot nicht-professioneller Informationen gegenüber. Leicht können sie den Überblick verlieren, welche Angebote für sie verlässliche Informationen darstellen. Zudem wer-den journalistische Produkte immer teurer und verschwinden im Internet zunehmend hinter Bezahlschranken. Damit das Publikum weiterhin journalistische An-gebote nutzt, ist ein Umdenken erforderlich. Das Publikum muss einsehen, dass es für glaubwürdige Informationen mehr Geld bezahlen muss. Professionelle journalistische Inhalte können nicht mehr in dem Umfang wie bis vor 15 Jahren mit Werbeeinnahmen gegenfinanziert werden.

Ver-lage suchen sich neue zusätzliche Erwerbsfelder, müssen aber die hohen Produktionskosten für eine verlässliche Berichterstattung auch auf das Publikum umlegen. Dabei kann ein Ombudsmann unterstützen. Er kann dem Publikum helfen, den Wert einer journalistischen Produktion schätzen zu lernen. Denn für viele Laien, die nur das fertige Produkt in den Händen halten oder vor Augen oder auf den Ohren haben, ist der Aufwand der dahinter steckt oft nicht erkennbar. Ein Ombudsmann kann dem Publikum außerdem verdeutlichen, wozu der Journalisten-beruf da ist und welche Bedeutung seriöse Informationen für den eigenen Alltag haben. Wie arbeiten Ombudsleute in Zeitungsverlagen?

So vielfältig die Bezeichnungen der Ombudsleute in der deutschen Zeitungslandschaft sind – Leser-Anwalt, -Obmann, -Botschafter – so unterschiedlich wird die Institution Ombudsmann in den Häusern ausgefüllt. Unterschiedlich gehandhabt wird bspw., welche Person die Rolle des Ombudsmannes übernimmt. Das kann eine Person außerhalb des Verlages sein, oder ei-ne Person aus dem Verlag übernimmt die Aufgaben in Vollzeit oder in Teilzeit zusätzlich zur eigentlichen Tätigkeit in der Redaktion oder Chefredaktion. Es unterscheiden sich außerdem die Belange, mit denen sich die Ombudsleute befassen. In der Regel kümmern sich Ombudsleute um Anmerkungen der Leser rund um Zeitungsbelange. Die Leserinteressen – Beschwerden, Lob und Tadel, Fragen, Hinweise, Vorschläge bezüglich der redaktionellen Inhalte – werden in die Redaktion kommuniziert.

In Konfliktfällen – zwischen Lesern, der Redaktion oder anderen Beteiligten – bemüht sich der Ombudsmann um Vermittlung. Die Leseranmerkungen werden in der Regel alle direkt beantwortet. Allgemein interessierende Fälle kommunizieren die Ombudsleute in Veröffentlichungen, Kolumnen und Blogs nach außen. Je nach Anlass erläutern sie dabei redaktionelle Arbeitsabläufe und journalistische Grundsätze. Sie orientieren sich am Kodex des Deutschen Presserates. Es gibt Ombudsleute, die sich ausschließlich um die beschriebenen Nutzerbelange bezüglich der Zeitungsinhalte kümmern.

Bei anderen kommt zum Handling der Leser-Einwände zur Berichterstattung ein weiteres Einsatzgebiet dazu – man könnte es mit „Lebenshilfe“ für Leser umschreiben. Diese Ombudsleute kümmern sich um die Lösung privater, geschäftlicher oder zwischenmenschlicher Probleme, indem sie Informationsstellen benennen, bei Problemen mit Ämtern und Behörden vermitteln oder das Thema selbst umfassend recherchieren. In einigen Verlagen übernehmen Ombudsleute weitere Aufgaben, die den Kontakt des Medienhauses mit den Lesern befördern, wie bspw. das Handling der Leserbriefe, die Betreuung eines Leserbeirats, den Kontakt zur Rechtsabteilung des Verlages oder den Austausch mit einer Verlagseigenen Ethik-Gruppe. Was muss ich beachten, wenn ich eine Ombudsstelle schaffen will? Die Institution Ombudsmann wird in den Verlagen mit verschiedenen Konzepten ausgefüllt, so dass sich die Anforderungen an die jeweilige Person voneinander unterscheiden.

Umso schwieriger erscheint es, einheitliche Standards zur Ausfüllung der Rolle eines Ombudsmanns für alle zur Empfehlung zu geben. Dennoch sieht die Vereinigung der Medien-Ombudsleute einige Anforderungen an die Rolle eines Medien-Ombudsmannes als zentral an: Ombudsleute bei Zeitungen vermitteln zwischen Leser und Redaktion und können so Qualität sichern. Nur wenige Verlage leisten sich ein solches Korrektiv - seit Kurzem ausgerechnet auch Springers "Bild". Wenn Joachim Hempel morgens seine Heimatzeitung aufschlägt, schaut er sich dabei gewissermaßen selbst über die Schulter. Er überprüft seine Reaktionen als Leser.

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