Wie Weiter Eu Think Beyond The Obvious
bto#315 REFRESH – Schlechte Nachrichten für die Europäische Union: In praktisch allen Bereichen – vor allem bei Wirtschaftsleistung und Innovationskraft – verliert sie den Anschluss an die führenden Länder USA und China. Es brauchte den peinlichen Zoll-Deal mit Donald Trump gar nicht, um den Verlust an geopolitischer Bedeutung für jeden Beobachter sichtbar zu machen. Neue Prioritäten und eine grundlegende Reform der Staatengemeinschaft sind überfällig. Worin die größten Herausforderungen liegen, zeigt die Studie „Quo vadis Europa?“ vom Centrum für Europäische Politik (cep) aus dem Jahr 2023. Sie legt zentrale Schwächen der EU schonungslos offen. Im Fokus stehen dabei fehlende Zukunftsstrategien, Innovationsschwäche im globalen Technologiewettbewerb, übermäßige Bürokratie, hohe Energiepreise, demografischer Wandel und die strukturellen Probleme des Euro.
Die Studie war Ausgangspunkt für das aufschlussreiche Gespräch zwischen Daniel Stelter und Prof. Dr. Henning Vöpel, Direktor des Centrums für Europäische Politik (cep), in Episode 208. Schon da warnte Vöpel: Ohne grundlegende Strukturreformen droht Europa weiter an Wettbewerbsfähigkeit und Zusammenhalt zu verlieren. Kritiker der EU sollten nicht als „Europa-Feinde“ diffamiert, sondern als konstruktive Reformer verstanden werden – nur so kann die Union die Herausforderungen von Handel, Energie, Migration und Technologie meistern. Zeit also für ein bto REFRESH.
Hörerservice Die Studie Quo vadis Europa: https://is.gd/WUAbm2 beyond the obvious Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter www.think-bto.com. bto#315 REFRESH – Schlechte Nachrichten für die Europäische Union: In praktisch allen Bereichen – vor allem bei Wirtschaftsleistung und Innovationskraft – verliert sie den Anschluss an die führenden Länder USA und China. Es brauchte den peinlichen Zoll-Deal mit Donald Trump gar nicht, um den Verlust an geopolitischer Bedeutung für jeden Beobachter sichtbar zu machen. Neue Prioritäten und eine grundlegende Reform der Staatengemeinschaft sind überfällig. Worin die größten Herausforderungen liegen, zeigt die Studie „Quo vadis Europa?“ vom Centrum für Europäische Politik (cep) aus dem Jahr 2023.
Sie legt zentrale Schwächen der EU schonungslos offen. Im Fokus stehen dabei fehlende Zukunftsstrategien, Innovationsschwäche im globalen Technologiewettbewerb, übermäßige Bürokratie, hohe Energiepreise, demografischer Wandel und die strukturellen Probleme des Euro. Die Studie war Ausgangspunkt für das aufschlussreiche Gespräch zwischen Daniel Stelter und Prof. Dr. Henning Vöpel, Direktor des Centrums für Europäische Politik (cep), in Episode 208. Schon da warnte Vöpel: Ohne grundlegende Strukturreformen droht Europa weiter an Wettbewerbsfähigkeit und Zusammenhalt zu verlieren.
Kritiker der EU sollten nicht als „Europa-Feinde“ diffamiert, sondern als konstruktive Reformer verstanden werden – nur so kann die Union die Herausforderungen von Handel, Energie, Migration und Technologie meistern. Zeit also für ein bto REFRESH. Die Studie Quo vadis Europa: https://is.gd/WUAbm2 Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter www.think-bto.com. Economic growth brought widespread prosperity in the post-war era. It contributed to rising living standards, reducing poverty and increasing tax revenues to fund public policies.
However, the focus on growth has increasingly been criticised for overlooking negative social and environmental impacts. The debate on going beyond growth aims to steer policy-making towards multiple economic, social and environmental goals rather than treating growth as an end in itself. While a part of this debate focuses on indicators (beyond GDP), other ideas explore the options for new economic narratives around growth and eventually bringing about a systemic shift and fundamental transformation. A number of approaches have been proposed in the debate on growth – for instance, green and inclusive growth, post-growth and degrowth. Alternative policy frameworks have also been created, such as Doughnut Economics and Sustainable Development Goals, to bring multidimensional goals into policy-making. The EU has come up with a number of policy initiatives supporting green and inclusive growth, most recently the European Green Deal and the European Pillar of Social Rights.
These are accompanied by social and environmental indicators that are increasingly used in assessments of legislation, forecasting and even the cycle of economic governance. National and regional initiatives have also been implemented. As Europe, along with a number of other advanced economies, has been experiencing a period of low growth and sees itself confronted with the climate challenge, the debate on rethinking economic narratives to move... This briefing has been prepared ahead of the Beyond Growth 2023 conference, taking place in the European Parliament from 15 to 17 May 2023. It is complemented by a more extensive study, Beyond growth. 31.August, 2024 | Stromversorgung | 0 Kommentare
Die bto#257 Episode von Dr. Daniel Stelter ist wieder sehr empfehlenswert und ernüchternd. <span data-mce-type="bookmark" style="display: inline-block; width: 0px; overflow: hidden; line-height: 0;" class="mce_SELRES_start"> </span><span data-mce-type="bookmark" style="display: inline-block; width: 0px; overflow: hidden; line-height: 0;" class="mce_SELRES_start"> </span><span data-mce-type="bookmark" style="display: inline-block; width: 0px; overflow: hidden; line-height: 0;" class="mce_SELRES_start"> </span> Seit dem berühmten Versprechen des damaligen grünen Umweltministers Jürgen Trittin, die Energiewende würde jeden Haushalt im Monat nur so viel wie eine Kugel Eis kosten, sind hunderte Milliarden Euro in die Energiewende geflossen. Wie viele Hundert Milliarden es genau sind, weiß niemand und die Bundesregierung, von der man erwarten müsste, bei einem Projekt von derartiger volkswirtschaftlicher Bedeutung besonders gründlich auf Kosten und Nutzen zu achten, erklärte vor... Dabei weiß jeder Projektmanager, dass Transparenz und Controlling der Kosten entscheidende Voraussetzungen für den Erfolg sind.
Ob die Energiewende dennoch ein Erfolg ist, diskutieren wir in dieser Episode. Wir schauen auf die Kosten und den Nutzen, fragen, ob das Großprojekt Energiewende effizient umgesetzt wurde und wie es damit weitergeht. Am Wochenende stiegen die weltweiten Ölpreise auf über 100 US-Dollar pro Barrel. Das ist das erste Mal seit dem vollständigen Einmarsch Russlands in die Ukraine im Jahr 2022, dass diese Marke überschritten wurde. Normalerweise fließt ein Fünftel des weltweiten Handels mit Öl, Treibstoff und Flüssigerdgas (LNG) durch die Straße von Hormus südlich des Iran. Rund 100 Tanker transportieren täglich Öl vom Golf in den Indischen Ozean und weiter zu Zielen auf der ganzen Welt.
Seit der Iran begonnen hat, Schiffe in der Meerenge anzugreifen, ist diese kritische Route nun blockiert. Auf den ersten Blick sollte das Europa nicht allzu sehr beunruhigen: Nur etwa ein Zehntel seines Öls und Gases stammt aus der Region. Doch Energiepreise werden global berechnet, und wenn ein großer Teil des weltweiten Angebots gestört wird, steigen die Preise unweigerlich überall – auch in Europa. Gas ist Europas kritischste Schwachstelle. Die Preise schnellten letzte Woche um über 50 % in die Höhe und erreichten ihr höchstes Niveau seit Anfang 2023. Viele fürchten den Beginn einer weiteren großen Energiekrise ähnlich wie 2022, als Russlands umfassende Invasion der Ukraine die europäischen Energiemärkte hart traf.
Die Lage ist – vorerst – nicht so gravierend wie 2022, die Preise sind nicht ganz so stark gestiegen und die Dauer des Konflikts ist ungewiss. Dennoch bereitet jeder Anstieg der Energiekosten nicht nur den Märkten Kopfschmerzen, sondern auch den einzelnen Verbraucher:innen. die EU-Bürokratie ist nicht nur ein Kostenfaktor, sondern erweist sich als Innovationsbremse, die im Extremfall Menschenleben kosten kann. Das droht zum Beispiel als Folge der EU-Medizinprodukteverordnung, die 2021 in Kraft getreten ist – und dazu geführt hat, dass Ärzten wichtige Medizinprodukte fehlen. Bemerkenswert in dem Beitrag des BR vom 25.04.23 das Interview mit dem zuständigen Kommissionssprecher: "Wir werten auch dieses Gesetz in einigen Jahren aus - wenn wir dann sehen können, wie sich die Sache entwickelt... Leider habe ich hier ein deja vu Erlebnis, denn unsere Branche kann ein Lied davon singen.
Allerdings geht es bei uns "nur" um Arbeitsplätze und die Gefahr ganze Lieferketten lahmzulegen. In diesem Fall geht es um Leben und trotzdem ist die Ignoranz grenzenlos. Leider musste ich auch die Worte des gesundheitspolitischen Sprechers schon öfter von anderen EU-Abgeordneten andere Regulierungen betreffend vernehmen: "Dass es so schlimm wird, muss ich zugeben, habe ich nicht geahnt". https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/neuer-aerger-um-die-eu-medizinprodukteverordnung,TcRhBNv Erschütternd und dramatisch! Wieder einmal verfehlt die EU damit völlig das Ziel und sorgt mit Überregulierung für das Gegenteil.
Eigentlich sollte die MPV Meschenleben retten und nicht gefährden. Es gibt zu diesem Thema einen sehenswerten Beitrag des BR vom 25.04.2023 den ich mit separatem Kommentar teile. Immerhin wird nun der Wille zur Evaluierung erkennbar. Schnell - das ist meine Erfahrung - geht in der EU gar nichts. Viele Hersteller insbesondere von Nischenprodukten haben bereits aufgrund der langen oft jahrelangen Zulassungsprozesse, hohen sechsstelligen Kosten und keinerlei Planungssicherheit, da Ausgang ungewiss, bereits die Konsequenzen gezogen. Ein Unglück kommt selten allein.
Als ob dieses nicht schon genügen würde, stellt ein weiteres Problem von ungeheurer Dimension das im Raum stehende pauschale PFAS Verbot dar, welches Dr. Martin Leonard kürzlich in der Anhörung im Bundestag eindrücklich erläutert hat. (Anhörung im Kommentar). Das wäre ein weiterer BTO Beitrag wert. Danke Herr Stelter für diesen so wichtigen Beitrag. https://www.linkedin.com/posts/martin-leonhard-2984a61a_mdr-industrie-activity-7189315240239448065-ddGi?utm_source=share&utm_medium=member_ios https://www.linkedin.com/posts/martin-leonhard-2984a61a_mdr-industrie-activity-7189312525534982144-6KZu?utm_source=share&utm_medium=member_ios
Wieder eine EU – Verordnung, von der ich vorher nicht gehört hatte. Wieder eine Episode aus dem Stück „gut gemeint und schlecht gemacht.“ Danke für die Aufklärung, auch wenn das alles sehr frustrierend ist. In der 229. Folge von „bto – beyond the obvious – der Ökonomie-Podcast mit Dr. Daniel Stelter“ beschäftigen wir uns mit der Energiestrategie Deutschlands und dem von Fatih Birol, Chef der Internationalen Energieagentur (IEA), als „historischen Fehler“ bezeichneten Atomausstieg. Gibt es eine Möglichkeit, diesen Fehler zu korrigieren?
Wäre ein Energiesystem aus Erneuerbaren und Gas bis zum russischen Krieg gegen die Ukraine noch finanzierbar gewesen, steht spätestens mit der aktuellen Entscheidung der USA, den Export von Flüssiggas (LNG) zu begrenzen, fest, dass... Weltweit steht die Kernkraft vor einer Renaissance, die keineswegs so teuer sein muss, wie derzeitige Probleme beim Bau neuer Reaktoren suggerieren. So ist jedenfalls die Einschätzung der IEA. Sie sieht außerdem großes Potenzial in den sogenannten Small Modular Reactors (SMR), die deutlich günstiger zu bauen sind. In Deutschland gibt es mit Dual Fluid ein Start-up, das sich mit einem innovativen Ansatz für den Markt der Zukunft in Stellung bringt. Welche Technologie das Unternehmen verfolgt, erklärt Dr.
Björn Peters, Finanzvorstand von Dual Fluid im Gespräch mit Daniel Stelter. Werden demnächst neue Kernkraftwerke in Deutschland gebaut? Wohl kaum. Sollten die noch bestehenden Anlagen modernisiert und wieder in Betrieb genommen werden? Energiekosten und Klimaschutz sprechen dafür. Hörerservice: Die zitierte Studie der IEA finden Sie hier.
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Hörerservice Die Studie Quo Vadis Europa: Https://is.gd/WUAbm2 Beyond The Obvious
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Sie Legt Zentrale Schwächen Der EU Schonungslos Offen. Im Fokus
Sie legt zentrale Schwächen der EU schonungslos offen. Im Fokus stehen dabei fehlende Zukunftsstrategien, Innovationsschwäche im globalen Technologiewettbewerb, übermäßige Bürokratie, hohe Energiepreise, demografischer Wandel und die strukturellen Probleme des Euro. Die Studie war Ausgangspunkt für das aufschlussreiche Gespräch zwischen Daniel Stelter und Prof. Dr. Henning Vöpel, Direktor des Cent...
Kritiker Der EU Sollten Nicht Als „Europa-Feinde“ Diffamiert, Sondern Als
Kritiker der EU sollten nicht als „Europa-Feinde“ diffamiert, sondern als konstruktive Reformer verstanden werden – nur so kann die Union die Herausforderungen von Handel, Energie, Migration und Technologie meistern. Zeit also für ein bto REFRESH. Die Studie Quo vadis Europa: https://is.gd/WUAbm2 Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter www.thin...