Wille Treffpunkt Philosophie

Emily Johnson
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wille treffpunkt philosophie

STADTNEWS* München Stuttgart Nürnberg Leipzig Deutschlandweit * Ich möchte zukünftig über Veranstaltungen bei Treffpunkt Philosophie per E-Mail informiert werden. Diese Einwilligung kann jederzeit per Mail oder am Ende des monatlichen Newsletter-Mail widerrufen werden. Mit der Anmeldung werden unsere Datenschutzinformationen akzeptiert. Schwanthaler Straße 9180336 MünchenTel: 089 / 5428585muenchen@treffpunkt-philosophie.de Theodor-Heuss-Str.

1670174 StuttgartTel: 0711 / 6159978 Königstraße 3990402 NürnbergTel: 0911 / 2742389nuernberg@treffpunkt-philosophie.de Sat, Feb 17, 2024 · 6:00 PM to 8:00 PM CET Treffpunkt Philosophie - Neue Akropolis Zürich (Zentrum für praktische Philosophie) Erfahren Sie In diesem Vortrag auf praktische Weise, was es mit der Kraft des Willens auf sich hat und wie Sie mit dem Zugang zu Ihrem Willen einen Zugang zu Ihrem Selbst, Ihrem Schicksal... Anmeldung erforderlich unter: [anmeldung@treffpunkt-philosophie.ch](mailto:anmeldung@treffpunkt-philosophie.ch) Eintritt: 10 CHF Maximal: 40 Personen

Neben dem Erkennen wird der W. bzw. das Wollen in der Tradition der Philosophie zu den Grundweisen der geistigen Betätigung des Menschen gerechnet. In der gegenwärtigen Diskussion steht die ethische Bedeutung des W.ns im Vordergrund. Der W. zeichnet den Menschen als ein freies Wesen aus, das nicht naturhaft determiniert ist.

Nur aufgrund eines freien W.ns kann ihm Verantwortung für seine Entscheidungen und Handlungen zugeschrieben werden. Dadurch erhält der W. den Stellenwert einer notwendigen Voraussetzung für die Möglichkeit sittlichen Handelns. Bei Kant zeigt sich der W. in dem Vermögen, sich frei von den Antrieben der Sinnlichkeit oder den sozialen Zwängen bestimmen zu können. Charakteristisch für den Menschen ist seine Fähigkeit, von seinen Neigungen und Trieben Abstand nehmen und sie einer eigenen Beurteilung unterziehen zu können.

Der W. wird bei Kant als ein Vermögen gedacht, der Vorstellung gewisser Gesetze gemäß sich selbst zum Handeln zu bestimmen (GMS 427). Der W. zeichnet sich durch die vernünftige Selbstbestimmung aus. – Die Diskussion über den Stellenwert des W.s konzentriert sich im Wesentlichen auf zwei Aspekte: (1) Kommt dem Menschen mit seinen Naturanlagen, Neigungen und Trieben tatsächlich eine solche Freiheit des W.ns zu? (2) Kommt dem W.n der Status einer selbständigen Substanz zu?

Die erste Frage, die auch Kants Auffassung betrifft, wurde von Descartes durch die Annahme zweier Substanzen, nämlich Geist und Körper, beantwortet: Nur die Naturseite des Menschen könne der Determination unterliegen, dagegen ist er als... Die Gegenposition dazu wird durch Hobbes’ Annahme markiert, dass der Mensch durch seine Leidenschaften bestimmt sei und die letzte Neigung oder Abneigung, die unmittelbar mit der Handlung oder Unterlassung zusammenhängt, als W. bezeichnet werden könne. W. ist deshalb die Neigung, die beim Überlegen am Schluss überwiegt (Leviathan Kap. 6).

Der Status einer selbständigen Substanz wird u. a. durch die sprachanalytischen Untersuchungen von Ryle bestritten (Philosophie der normalen Sprache). Ein solches Substanzenmodell unterstellt seiner Ansicht nach, dass der W. als Ursache und das Wollen als Handlung zu begreifen sei. Seine Kritik an dieser Auffassung begründet er durch den Nachweis, dass man Willensakte nicht durch Tätigkeitsverben beschreiben kann, weshalb das Ursache-Handlungs-Modell als sprachlich sinnlose Konstruktion auszuscheiden ist.

Der Begriff W. ist dann als Aspekt des menschlichen Handelns zu verstehen, nämlich willentlich bzw. absichtlich eine Tätigkeit zu vollziehen. Wenn Sie inhaltliche Anmerkungen zu diesem Artikel haben, können Sie die Redaktion per E-Mail informieren. Wir lesen Ihre Zuschrift, bitten jedoch um Verständnis, dass wir nicht jede beantworten können. Im September-Treffpunkt geht es um die Frage des Freien Willens: Erasmus von Rotterdam kontra Luther.

War das ein politischer Streit und was hat das mit Aufklärung und Humanismus zu tun? Der Treffpunkt Philosophie bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Sicht der Dinge mit anderen auszutauschen. Da dies für alle möglich sein soll, gibt es Verfahrensregeln, die sich an den Gepflogenheiten philosophischer Diskurse orientieren und mit deren Hilfe auch philosophische Denkweisen sich angeeignet werden können. Die Abende haben jeweils ein Thema, zu dem es eine Einführung oder ein Thesenpapier gibt. Sie bieten aber auch Raum, über die jeweiligen Themen hinaus zu schießen. Alle Termine sind unter den angegebenen Kursnummern einzeln buchbar:

Dienstag, 19.8.25, Kursnr. F14400: Bildung und Erziehung, Didaktik und Lehrpläne (Kanone von Lerninhalten) als historischer und aktueller Gegenstand von Philosophie Dienstag, 28.10.25, Kursnr. F14410: Wir besprechen den Vortrag von Uwe Meyer mit dem Titel ‚Roth und Habermas über Willensfreiheit‘ anhand von Auszügen Dienstag, 9.12.25, Kursnr. 14415: Pragmatismus.

Ist eine pragmatische Grundhaltung der Ausweg aus einem überideologisierenden weltanschaulichen Defaitismus oder führt er durch Willkür und Prinzipienlosigkeit in die Sackgasse. Wille heißt allgemein das mit Einsicht verbundene Streben. Während der Trieb blind, die Begierde nur zielbewußt ist, gesellt sich beim Wollen noch die Einsicht in die Erreichbarkeit des Begehrten hinzu. Erreichbar aber ist etwas, wenn es den Endpunkt einer Kausalreihe bildet, deren Anfang von uns selbst in Bewegung gesetzt und zur Ursache aller folgenden Glieder gemacht werden kann. Vom Begehren unterscheidet das Wollen sich also durch die Stetigkeit seiner Akte, durch die Überlegung und die Zuversicht, daß es Erfolg haben werde. Ohne die Vorstellung des Begehrten, die Erfahrung und die Einsicht in die Mittel kommt kein Wollen zustande.

Das Wollen entspringt also aus dem Wissen und Können. Man kann, was man will, wenn man will, was man kann. Kein Verständiger wird wollen, was er sich bewußt ist, schlechterdings nicht zu können oder zu dürfen. Die Gegenstände des Wollens aber sind unendlich verschieden, gut und schlecht; daher gibt es einen sittlichen und einen unsittlichen Willen; und je nach dem Gebrauch und der Überzeugung von der eigenen Kraft gibt es... Immer aber bleibt der Wille des Menschen Innerstes Eigentum, so daß Schopenhauers Idee (1788-1860. Die Welt als Wille und Vorstellung.

1819), ihn als das Ding an sich, als das Wesen der Welt überhaupt, zu bezeichnen, nur mit vollständiger Verschiebung des Begriffes des Willens zu einem unvernünftigen blinden Streben möglich war. Vom Willen kann auch weder beim Tiere noch beim Säugling die Rede sein, sondern nur beim Menschen, der soweit gereift ist, daß er Selbstbewußtsein und Selbstbestimmung erworben hat; bei ihm treten immer mehr an... – Das Wollen betätigt sich nach außen durch Handlungen, nach innen durch Impulse. In jener Hinsicht zeigt sich sein Einfluß auf das Leben, in dieser sein Einfluß auf das Nachdenken, Wahrnehmen, Aufmerken, Sichbesinnen und auf das künstlerische Schaffen. Auf der Möglichkeit, verschiedene Interessen zugleich zu erwägen und durch die wichtigste bestimmt zu werden, beruht die praktische Freiheit des Willens, die Möglichkeit der Willensbildung und Erziehung, ja des Fortschrittes der ganzen Menschheit. Vgl.

Freiheit, Determinismus, Seelenvermögen, Voluntarismus. Ja und Nein, diese zwei Wörtchen gehören zu den wichtigsten Grundlagen unserer Freiheit, sie schrieben Weltgeschichte. Auch heute prägen sie Gesellschaft und Politik, formen Menschenschicksale, bringen Glück und Unglück, sind verantwortlich für Fortschritt und Stillstand, Aufbau und Zerfall; und sie richten über Leben und Tod. Sie sind Gegensätze und Extreme wie Anfang und Ende, Alles und Nichts, Kleinstes und Größtes. Sie sind wie A und Z, und doch ganz anders. Denn Ja und Nein sind Gegensätze geistiger Art und dennoch völlig neutral.

Außerdem sind sie nicht wie alle anderen Extreme durch Abstufungen miteinander zu einer fiktiven oder realen Ganzheit verbunden, sondern zwischen ihnen steht lediglich als Relation das Wörtchen „vielleicht“. Ihren Wert erhalten dieses Ja und Nein erst, wenn der Wille sie mit skalierten Einheiten in Verbindung bringt. Dann kann der Wille in positivem oder negativem Sinne in die Welt hineinwirken. – Nicht ohne Nebenwirkungen für die eigene Person. Der Schlüssel ist da – wo ist das Schlüsselloch? Aber vielleicht müsste man, um das Mysterium des Ja und Nein wirklich verstehen zu können, zuerst einmal versuchen die Welt zu verstehen.

Die Vielfalt der Weltstrukturen und ihre unglaublich dichte Komplexität überfordert unser hochrangiges Primatengehirn (biologisch gesehen sind wir Tiere, wie unsere nahen Verwandten, die Menschenaffen). Dennoch, im Gegensatz zu Menschenaffen, sind wir in der Lage zu abstrahieren, wir können Kompliziertes vereinfachen. Als Wille wird das Verm�gen eines Lebewesens angesehen, absichtlich Ziele anzustreben. (Im Unterschied zu Vorg�ngen, die unbeabsichtigt, triebhaft, instinktiv erfolgen.) Einige Philosophen sehen im Willen dar�ber hinaus auch eine unpers�nliche im Sein vorhandene Entit�t. Ein bedeutender Gegenstand der philosophischen Debatte ist, ob die Vernunft oder der Wille das Dominante oder Grundlegendste im Menschen, in der Welt, bei Gott oder im Sein schlechthin ist. Bei Aristoteles ist das Streben Teil der untersten Seelenschicht, die durch die oberste Seelenschicht, die Vernunft steuerbar sei.

Im Anschluss daran behaupteten die meisten der mittelalterlichen Scholastiker, z. B. Thomas von Aquin, dass die Vernunft dem Willen �berordnet sei. Auch bei Gott. Gottes Vernunft stehe �ber Gottes Willen. F�r den Franziskaner Duns Scotus steht dagegen der Wille �ber der Vernunft.

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