Angebote Ziele Förderverein Der Aalener Psychosomatik

Emily Johnson
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PorträtDer Verein stellt sich zur Aufgabe: Telefon: 07361 44611 Fax: 07361 4604171 E-Mail: foerderverein@psychosomatik-aalen.de Drucken(function(a,b){const c=b.querySelector(".idjs-printAction");c.addEventListener("click",b=>{const c=new CustomEvent("id-print",{detail:{originalEvent:b}});a.dispatchEvent(c)})})(window,document);Teilen(function(a,b){if(a.navigator.canShare){var c=b.querySelector(".idjs-webshareAction"),d=JSON.parse(a.ippen.b64DecodeUnicode(" eyJ0aXRsZSI6Ik1lbnRhbCBiZWdsZWl0ZXQgenVyw7xjayBpbnMgTGViZW4iLCJ0ZXh0IjoiSGlsZmUgenVyIFNlbGJzdGhpbGZlLiBEYXMgd2lsbCBkZXIgbmV1IGdlZ3LDvG5kZXRlIFZlcmVpbiBcIkZyZXVuZGUgdW5kIEbDtnJkZXJlciBkZXIgQWFsZW5lciBQc3ljaG9zb21hdGlrXCIgbGVpc3Rlbi4gRWhlbWFsaWdlIFBhdGllbnRlbiwgZWluc3Qgc2VsYnN0IEJldHJvZmZlbmUsIGhhYmVuIHNpY2ggenVtIEbDtnJkZXJ2ZXJlaW4genVzYW1tZW5nZXNjaGxvc3Nlbi4gSWhyIFppZWwgaXN0IGVpbmUgQXJ0IG1lbnRhbGUgQmVnbGVpdHVuZyBkZXIgcHN5Y2hvc29tYXRpc2NoZW4gUGF0aWVudGVuLCDDvGJlciBkYXMgVGhlcmFwaWUtRW5kZSBpbSBPc3RhbGItS2xpbmlrdW0gaGluYXVzLiIsInVybCI6Imh0dHBzOi8vd3d3LnNjaHdhZWJpc2NoZS1wb3N0LmRlL29zdGFsYi9hYWxlbi9tZW50YWwtYmVnbGVpdGV0LXp1cnVlY2staW5zLWxlYmVuLTkwNTE3MDI0Lmh0bWw/dXRtX3NvdXJjZT1fc2hhcmVkJnV0bV9tZWRpdW09d2VzdCZ1dG1fY2FtcGFpZ249aW50ZXJhY3Rpb25iYXIifQ=="));c&&a.navigator.canShare(d)&&(c.style.display="",c.addEventListener("click",b=>{b.preventDefault(),a.setTimeout(function(){a.navigator.share(d)},0)}))}})(window,document); Hilfe zur Selbsthilfe. Das will der neu gegründete Verein "Freunde und Förderer der Aalener Psychosomatik" leisten. Ehemalige Patienten, einst selbst Betroffene, haben sich zum Förderverein zusammengeschlossen.

Ihr Ziel ist eine Art mentale Begleitung der psychosomatischen Patienten, über das Therapie-Ende im Ostalb-Klinikum hinaus. Aalen Er befindet sich noch in der Startphase, der Verein der "Freunde und Förderer der Aalener Psychosomatik". Die Flyer sind noch druckfrisch, scharf umrissen die Visionen, Vorhaben und Ziele. Gleichzeitig sind sich die Mitglieder auch einer gewissen gesellschaftlichen Verantwortung bewusst. "Da wir gemerkt haben, dass die Psychosomatik in der Gesellschaft noch gar keinen oder den falschen Ruf hat", erklärt Vorsitzender Paul Sproll. Deshalb wolle man die Botschaft nach außen tragen, dass es sich bei der Psychosomatik nicht um eine psychiatrisch-geschlossene Abteilung handele.

Und bei den Patienten um Menschen, die voll im Leben stehen und als solche auch gefordert und gefördert werden wollen. Die Fördervereinsmitglieder können zwar nicht in engerem Sinne therapeutisch tätig werden. Ihre Arbeit wird aber nicht ohne therapeutische Wirkung bleiben: Vor, während oder nach den Klinikaufenthalten wollen sie für Patienten und Angehörige da sein, bieten an, ihre eigenen Erfahrungen in Information und Rat einfließen zu... Wollen den Patienten Mut machen, sich aktiv in der Therapie einzubringen. Daneben will der Förderverein Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit betreiben. Will sich dafür einsetzen, dass der Psychosomatik in der Gesellschaft ein adäquater Stellenwert eingeräumt wird.

"Zumal die psychosomatischen Krankheitsbilder – auch in Führungsebenen – ganz enorm zunehmen", erklärt Sproll. So plant der Förderverein unter anderem die Gründung einer Selbsthilfegruppe, um zu verhindern, dass die Patienten sich isolieren. Sproll: "Wir wollen über den Klinikaufenthalt informieren, Erfahrungen austauschen." Denn nur wer gut informiert sei, fühle sich stärker, selbstbewusster könne sicherer auftreten. Zudem werde der Förderverein Vortragsveranstaltungen initiieren – "wenigstens ein Mal im Jahr". Und er plant eine Spendenkampagne, denn "materielle Unterstützung ist notwendig". Dass der Bedarf an psychosomatischen Therapien stetig wächst, bestätigt Dr.

Askan Hendrischke, Chefarzt der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin am Ostalb-Klinikum. Waren es vor fünf Jahren noch 119 Patienten im Jahr, so wurden 2007 bereit 370 Patienten stationär behandelt. Und die Wartelisten sind lang, liegen bei etwa 60 bis 80 Patienten, die mit Wartezeiten von drei bis vier Wochen rechnen müssen. Doch die eigentliche Wartezeit ist in der Regel noch länger. "Viele Patienten", erklärt Hendrischke, "sind bereits ein viertel oder ein halbes Jahr krank geschrieben, ehe sie unsere Hilfe suchen". Die Anzahl psychosomatischer Erkrankungen im Ostalbkreis ist in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen.

Die Freunde und Förderer der Aalener Psychosomatik haben sich die Begleitung erkrankter Menschen vor und während eines Klinikaufenthalts zur Aufgabe gemacht. Neben ihren therapiebegleitenden Angeboten möchten die ehrenamtlichen Helfer in Zusammenarbeit mit dem Ostalb-Klinikum auch Öffentlichkeitsarbeit leisten, um Vorurteilen und Hemmschwellen gegenüber psychisch erkrankten Menschen entgegenzuwirken. Ein weiterer Schwerpunkt des Fördervereins ist die Aufklärung und Vorstellung einzelner Krankheitsbilder. Diesen haben die Freunde und Förderer in Zusammenarbeit mit dem Team von Dr. Askan Hendrische, dem Leiter der Aalener Klinik für Psychosomatik, gesetzt, da die Ausprägungen von psychosomatischen Erkrankungen sehr vielseitig sein können. Der Verein weiß, dass Freunde und Familienangehörige nicht selten einem Krankheitsbild sehr ratlos gegenüber stehen.

Gerade deshalb sei es von Bedeutung, eine Plattform zu bilden, um Berührungsängsten von erkrankten Menschen entgegenzuwirken und stattdessen gemeinsame Brücken zu bauen. Auch das Projekt „Serenade“, das für „Sehen-Reden-Nachdenken“ steht, gehört zu dem Aufgabenbereich der Initiatoren. Hierbei handelt es sich um ein in Aalen stationiertes Filmprojekt, bei dem sozial-kritische Filme gezeigt werden, die im Anschluss zu einer Diskussion anregen sollen. Seit der Vereinsgründung im Jahre 2007 treffen sich ehemalige und derzeitige Patienten gemeinsam in den Räumen der Klinik für Psychosomatik im Aalener Krankenhaus, um sich in regelmäßigen Abständen in Gesprächskreisen auszutauschen. Während einer stationären Therapie ist eine Rückkehr in den Alltag sowie die berufliche Wiedereingliederung teilweise sehr schwierig. Deshalb ist es „sehr wichtig, nach einer längeren gesundheitsbedingten Ausfallzeit und einem Klinikaufenthalt auch nach Beendigung der Therapie weitere Fürsorge zu erhalten“, so Paul Sproll, der Vorsitzende und Mitbegründer des Aalener Vereines für Psychosomatik.

Drucken(function(a,b){const c=b.querySelector(".idjs-printAction");c.addEventListener("click",b=>{const c=new CustomEvent("id-print",{detail:{originalEvent:b}});a.dispatchEvent(c)})})(window,document);Teilen(function(a,b){if(a.navigator.canShare){var c=b.querySelector(".idjs-webshareAction"),d=JSON.parse(a.ippen.b64DecodeUnicode(" eyJ0aXRsZSI6Ik5pY2h0cyBnZWh0IG1laHIg4oCTIHdhcyBmZWhsdCBtaXI/IiwidGV4dCI6IlNpZSBuaW1tdCBzdGV0aWcgenUsIGRpZSBBbnphaGwgdm9uIE1lbnNjaGVuIG1pdCBzZWVsaXNjaGVuIEVya3Jhbmt1bmdlbiB3aWUgRGVwcmVzc2lvbmVuLCBCdXJuIE91dCwgQW5nc3RzdMO2cnVuZ2VuIG9kZXIgYW5kZXJlbiBwc3ljaG9zb21hdGlzY2hlbiBLcmFua2hlaXRlbi4gRGllIEZyZXVuZGUgdW5kIEbDtnJkZXJlciBkZXIgQWFsZW5lciBQc3ljaG9zb21hdGlrIHNldHplbiBzaWNoIGbDvHIgZGllIEVudHN0aWdtYXRpc2llcnVuZyB2b24gTWVuc2NoZW4gbWl0IHBzeWNob3NvbWF0aXNjaGVuIEVya3Jhbmt1bmdlbiBlaW4g4oCTIGpldHp0IGVyc3RtYWxzIG1pdCBkZXIgVm9ydHJhZ3MtIHVuZCBGaWxtcmVpaGUgXCJXdW5kZShyKSBNZW5zY2gg4oCTIERlbSBHZWhlaW1uaXMgZGVyIEdlZsO8aGxlIGF1ZiBkZXIgU3B1clwiLiIsInVybCI6Imh0dHBzOi8vd3d3LnNjaHdhZWJpc2NoZS1wb3N0LmRlL29zdGFsYi9hYWxlbi9zdGFkdC1hYWxlbi9uaWNodHMtZ2VodC1tZWhyLXdhcy1mZWhsdC1taXItOTA2MTk4NDAuaHRtbD91dG1fc291cmNlPV9zaGFyZWQmdXRtX21lZGl1bT13ZXN0JnV0bV9jYW1wYWlnbj1pbnRlcmFjdGlvbmJhciJ9"));c&&a.navigator.canShare(d)&&(c.style.display="",c.addEventListener("click",b=>{b.preventDefault(),a.setTimeout(function(){a.navigator.share(d)},0)}))}})(window,document); Sie nimmt stetig zu, die Anzahl von Menschen mit seelischen Erkrankungen wie Depressionen, Burn Out, Angststörungen oder anderen psychosomatischen Krankheiten. Die Freunde und Förderer der Aalener Psychosomatik setzen sich für die Entstigmatisierung von Menschen mit psychosomatischen Erkrankungen ein – jetzt erstmals mit der Vortrags- und Filmreihe "Wunde(r) Mensch – Dem Geheimnis der Gefühle auf... Seit zehn Jahren gibt es die Klinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin am Ostalb-Klinikum Aalen. Und seit fast fünf Jahren erfahren die Betroffenen zusätzlich Solidarität und Unterstützung durch das Engagement des Vereins Freunde und Förderer der Aalener Psychosomatik. Anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Klinik bietet der Verein nun zusammen mit der Schwäbischen Post, der Volkshochschule Aalen und dem Kino am Kocher als Partnern erstmals eine Vortrags- und Filmreihe.

"Damit möchten wir auf die Bedeutung lebensgeschichtlicher Zusammenhänge aufmerksam machen sowie auf die Notwendigkeit einer ausgewogenen Balance von Körper und Seele", erklärt Fördervereinsvorsitzender Paul Sproll. Denn neben der Unterstützung der Patienten und deren Angehörigen sehe der Förderverein Öffentlichkeitsarbeit als eine seiner Hauptaufgaben. "Und dazu gehört unser Bemühen, psychosomatische Erkrankungen aus der Tabuzone zu holen", meint Sproll. Mehr und mehr Menschen leiden heute unter körperlichen Beschwerden ohne organischen Befund: Es sind psychosomatische Schmerzpatienten, Menschen mit Angstzuständen bis hin zu Panikattacken, mit Depressionen, Schlafstörungen oder Traumata. Viele dieser Patienten fühlen sich mit ihrer Erkrankung an den Rand der Gesellschaft gedrängt, stigmatisiert. "Denn alle dieser Diagnosen – außer dem Burn-out – sind immer noch Tabu-Themen", weiß Paul Sproll.

Derweil seien diese Patienten Menschen wie Du und ich – "vielleicht nur ein bisschen sensibler, so dass die Balance zwischen Körper und Seele aus dem Lot geraten ist." Über die Vielfalt der psychosomatischen Erkrankungen... "Gleichzeitig wollen wir Betroffenen Mut machen, die hochprofessionelle Hilfe anzunehmen, die die Klinik für Psychosomatik in Aalen bietet", betont der Fördervereinsvorsitzende. Vier Vorträge – vier Filme: Veranstaltungsort für die Vorträge ist jeweils das Gutenberg Kasino der Schwäbischen Post in Aalen. Nach jedem Vortrag besteht die Möglichkeit zur Diskussion – die fachliche Moderation übernimmt Dr. Askan Hendrischke, Chefarzt der Aalener Klinik für Psychosomatik. Bildlich ergänzt wird die Thematik jeweils durch einen passenden Film – ein paar Tage nach dem Vortrag, im Kino am Kocher.

Ein Beispiel: "Das Blaue vom Himmel" ist einer dieser Filme. Hannelore Elsner spielt die Hauptrolle von Marga, eine verwirrte Mutter, die fast nur noch in der Vergangenheit lebt. Nach und nach folgt Tochter Sofia der Spur ihrer Mutter nach Riga und entdeckt dabei ihre eigene Geschichte. Über die Spuren von Flucht und Vertreibung und deren Einfluss auf die zweite oder dritte Generation nach dem Krieg spricht wenige Tage zuvor Prof. Dr. Hartmut Radebold im Gutenberg Kasino.

"Oft bleibt dies alles jahrzehntelang unausgesprochen, als hätte sich das Leid über die Generationen fortgepflanzt." der Vortrags- und Filmreihe ist Donnerstag, 29. März, 19.30 Uhr: Diplom-Psychologin Hanne Seemann, Heidelberg, spricht im Gutenberg Kasino der Schwäpo zum Thema: Wenn der Schmerz zum Feind wird – Frieden mit dem eigenen Körper schließen. Eintritt: 5 Euro. Begleitend dazu zeigt das Kino am Kocher am Mittwoch, 4. April, 20 Uhr, den Film "Wie im Himmel".

Eintritt: 6,50 Euro. – Nest oder Pest? – Bindung und Trauma der frühen Jahre. Darüber spricht Prof. Dr. Anna Buchheim am Donnerstag, 3.

Mai, 19.30 Uhr im Gutenberg Kasino der Schwäpo. Eintritt: 5 Euro. Begleitfilm ist "Das Fest" am Donnerstag, 10. Mai, 20 Uhr, im Kino am Kocher. Eintritt. 6,50 Euro.

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