Ard Zdf Medienstudie 2025 Alle Insights Im Überblick

Emily Johnson
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ard zdf medienstudie 2025 alle insights im überblick

Die neue ARD/ZDF-Medienstudie 2025 zeigt, wie sich Deutschlands Medienlandschaft weiter fragmentiert, und gleichzeitig stabil bleibt. Während ältere Zielgruppen beim linearen Fernsehen verharren, definiert die Generation Z längst ihre eigene Medienrealität: mobil, non-linear und algorithmisch kuratiert. In diesem Beitrag gehen wir auf die zentralen Ergebnisse der Studie ein und nehmen die Trends unter die Lupe. Nach einem Rückgang im Vorjahr ist die Mediennutzung 2025 wieder leicht gestiegen. Durchschnittlich verbringen die Menschen in Deutschland über sechseinhalb Stunden pro Tag mit medialen Inhalten – ein Wert, der sich seit Jahren auf hohem Niveau hält. Der Trend zur Parallelnutzung verschiedener Medien bleibt bestehen: Viele sehen Videos auf dem Smartphone, während sie Podcasts hören oder Nachrichten lesen.

Besonders die unter 30-Jährigen zeigen ein hybrides Medienverhalten: Sie konsumieren weniger lineare Angebote, aber mehr Social-Media-Videos, Streams und Audio-On-Demand. 👉 Key Takeaway: Mediennutzung bleibt ein Alltagsritual. Doch die Wege dorthin sind individueller und non-linearer geworden. Drei Viertel der Bevölkerung (74 Prozent) sehen wöchentlich klassisches Fernsehen, 45 Prozent nutzen Streamingdienste. Die ARD- und ZDF-Mediatheken bauen ihre Reichweiten deutlich aus und liegen in der Gesamtbetrachtung sogar vor den kommerziellen Anbietern. Dennoch führt bei der regelmäßigen Nutzung weiterhin Netflix, gefolgt von Amazon Prime Video.

Die Langzeitstudien von ARD und ZDF, die ARD/ZDF-Massenkommunikation Langzeitstudie (seit 1964), die ARD/ZDF-Massenkommunikation Trends (seit 2017) und die ARD/ZDF-Onlinestudie (seit 1997), erfassen seit Jahrzehnten zuverlässig die Entwicklungen in der Mediennutzung in Deutschland. 2024 wurden diese Studien in die neue ARD/ZDF-Medienstudie überführt. Dabei wurde der Fragebogen gestrafft und behutsam weiterentwickelt. Gleichzeitig wurde die Methodik der Studie und weite Teile des Fragebogens stabil gehalten, sodass die wertvollen Zeitreihen aus den Vorgängerstudien fortgeführt werden können. Die ARD/ZDF-Medienstudie setzt somit die Vorgängerstudien in gestraffter und modernisierter Form fort. Die ARD/ZDF-Medienstudie wird jährlich fortgeschrieben und fragt neben Nutzungswerten für lineare und non-lineare Medienangebote auch wechselnde Zusatzthemen ab, mit dem Ziel auch aktuelle Medienentwicklungen und Innovationen abbilden zu können.

Die Ergebnisse werden kontinuierlich auf dieser Website sowie unter ard-zdf-medienstudie.de dokumentiert. Für eigene Analysen steht erstmals das neue Auswertungstool MedienSwift zur Verfügung, über das aktuelle Daten ausgewertet werden können. Pressemitteilung zur ARD/ZDF-Medienstudie 2025 Auftraggeber: ARD/ZDF-ForschungskommissionDie ARD/ZDF-Medienstudie wird jährlich im Auftrag der ARD/ZDF-Forschungskommission durchgeführt. Die Studie beobachtet die Entwicklung der Mediennutzung in Deutschland, indem sowohl Nutzungsfrequenzen verschiedener Medienangebote als auch die Mediennutzung im Tagesablauf erhoben werden. Darüber hinaus werden aktuelle Themen im Medienbereich in die Untersuchung mit aufgenommen.

Im Jahr 2025 wurden 2.512 repräsentativ ausgewählte deutschsprachige Personen ab 14 Jahren zwischen dem 28. Januar und dem 13. April 2025 befragt: 70 Prozent davon per Telefon auf Basis einer repräsentativen Dual-Frame-Stichprobe (Festnetz und Mobilfunk), weitere 30 Prozent über ein repräsentatives Onlinepanel. Die Erhebung des Tagesablaufs als Kernelement der Studie erfolgte sowohl bei den Telefon-Interviews als auch bei den Befragten im Onlinepanel über eine einheitliche Eingabe-Oberfläche. Die Durchführung und Auswertung erfolgte durch die GIM Medienforschung (Wiesbaden). Die ARD/ZDF-Forschungskommission koordiniert die gemeinsamen Forschungsaktivitäten von ARD und ZDF und stellt sicher, dass Medien-, Markt- und Nutzungsstudien nach einheitlichen wissenschaftlichen Standards erfolgen.

Sie initiiert zentrale Forschungsprojekte und stellt deren Ergebnisse für Programmentwicklung und strategische Entscheidungen bereit. Zudem dient sie als Austauschforum für Sender, Wissenschaft und externe Forschungspartner. So schafft sie die empirische Grundlage, damit ARD und ZDF ihre Angebote zielgruppengerecht, relevant und zukunftsorientiert weiterentwickeln können. Die neuesten Ergebnisse der ARD/ZDF-Medienstudie zeigen, dass die öffentlich-rechtlichen Streaming-Netzwerke von ARD, ZDF, Arte und 3sat in Deutschland inzwischen vor privaten Streamingdiensten liegen. Gleichzeitig steigt die Nutzung von Podcasts spürbar, während YouTube weiterhin die reichweitenstärkste Einzelplattform bleibt. Laut der Studie erreicht YouTube 2025 72 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren und bleibt damit die führende Videoplattform.

Die öffentlich-rechtlichen Streaming-Netzwerke kommen auf über 60 Prozent – dicht gefolgt von Netflix und Amazon Prime Video. Bemerkenswert: 85 Prozent der Menschen in Deutschland nutzen inzwischen mehr als eine Streaming-Plattform, im Durchschnitt 2,5 Angebote pro Person. Die Nutzung von Podcasts steigt insbesondere in den Altersgruppen über 30 Jahre. Bei den 50- bis 69-Jährigen sowie den über 70-Jährigen stieg die regelmäßige Nutzung um vier bzw. fünf Prozentpunkte auf 25 bzw. 14 Prozent.

Dennoch bleiben die 14- bis 29-Jährigen mit 48 Prozent die stärkste Nutzer:innengruppe. Die zunehmende Tagesreichweite zeigt, dass Podcasts immer mehr in den Medienalltag integriert werden – über alle Altersgruppen hinweg stieg die Tagesreichweite 2025 um drei Prozentpunkte auf 14 Prozent. Der Trend zu digitalen Angeboten setzt sich weiter fort, vor allem ältere Altersgruppen nutzen Streaming-Angebote im Video- und Audio-Bereich zunehmend. Lineares Fernsehen und Radio bleiben jedoch die reichweitenstärksten Medien. Insgesamt liegt die gattungsübergreifende Tagesreichweite stabil bei 98 Prozent, während die durchschnittliche tägliche Mediennutzung pro Kopf 6,5 Stunden beträgt. Die detaillierten Ergebnisse sind auf den Websites von Media Perspektiven und der ARD/ZDF-Medienstudie abrufbar.

Erstmals steht ein neues Auswertungstool, MedienSwift, zur Verfügung, das den Vergleich mit den Studien aus 2023 und 2024 ermöglicht. Die ARD/ZDF-Medienstudie zeigt jährlich, wie sich die Mediennutzung in Deutschland verändert. Wir ordnen ein, wie und warum diese Veränderungen für Kommunikations- und PR-Profis relevant sind. Während die tägliche Gesamtnutzungsdauer mit etwa 6,5 Stunden weiterhin stabil bleibt, verändert sich die Art, wie Medien konsumiert werden, deutlich. Video gewinnt weiter an Bedeutung, Text bleibt wichtig, wird aber zunehmend digital genutzt, und besonders junge Zielgruppen bewegen sich fast ausschließlich in nicht-linearen, mobilen Umgebungen. Die Zeit, die Menschen täglich mit Medien verbringen, bleibt zwar konstant, doch die Nutzung verschiebt sich.

Gerade bei jüngeren Zielgruppen verteilt sich die Mediennutzung nicht mehr auf die klassischen „Prime Times“. Sie konsumieren weniger Video am Abend und greifen stattdessen über den ganzen Tag verteilt zu digitalen Angeboten. Für Kommunikationsabteilungen bedeutet das, dass die Unterscheidung zwischen klassischen und digitalen Kanälen weiter an Bedeutung verliert. Entscheidend ist nicht das Format, sondern die Frage, wie Inhalte dort bereitgestellt werden, wo Menschen sie tatsächlich nutzen. Nach wie vor sehen drei Viertel der Bevölkerung mindestens einmal pro Woche lineares Fernsehen. Doch der Blick in die Altersgruppen zeigt, wie stark sich die Medienkultur verändert: Unter den unter 30-Jährigen sieht weniger als die Hälfte regelmäßig TV.

Gleichzeitig wachsen Social-Video-Plattformen wie YouTube, Instagram oder TikTok weiter. Und zwar besonders in jüngeren Zielgruppen. Mit Spannung wird in jedem Jahr die wichtigste deutsche Mediennutzungsstudie erwartet. Nun ist die ARD-ZDF-Medienstudie 2025 erschienen und liefert wie immer spannende Ergebnisse. Insgesamt sind sowohl die Tagesreichweiten als auch die Nutzungsdauern der Gattungen Video und Audio gewachsen, die Text-Branchen legten bei der Tagesreichweite ebenfalls zu. Detailliert betrachtet gewinnen aber erneut On-Demand-Medien dazu, während lineares Fernsehen und Radio weniger intensiv genutzt werden.

Dennoch liegen die linearen Medien weiter klar vor den Abruf-Angeboten - außer in den jungen Generationen. Die interessantesten Ergebnisse der ARD-ZDF-Medienstudie 2025 im Detail: 89,1 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren nutzen täglich Bewegtbildmedien. Das entspricht einem deutlichen Zuwachs zum Vorjahr, als der Wert bei 85,9 Prozent lag, und einem kleinen zu 2023, als 89,0 Prozent erreicht wurden. Die Nutzungsdauer aller Bewegtbildmedien beträgt nun 196 Minuten pro Tag (nach 194 im Jahr 2024 und 203 im Jahr 2023). Interessanterweise schauen der Studie zufolge wieder mehr Leute lineares Fernsehen.

Nachdem die TV-Tagesreichweite im Vorjahr von 64,2 auf 57,6 Prozent abgestürzt war, ging es nun zumindest wieder auf 58,7 Prozent hinauf. Allerdings: Bis 2015 lag die Tagesreichweite des linearen Fernsehens noch bei 80 Prozent und mehr. Zwar schauen also offenbar mehr Leute linear als 2024, doch sie tun es erneut für weniger Minuten als im Vorjahr. Die Nutzungsdauer des linearen Fernsehens sank um weitere drei Minuten auf 117. Vor allem bei den 50- bis 69-Jährigen wurde weniger linear geschaut, in den anderen Altersgruppen blieben die Werte weitgehend stabil. Reichweite und Nutzungsdauer eingebüßt haben die Streamingdienste.

Die aufsteigende Tendenz scheint hier vorerst gestoppt. Nach 25,3 Prozent im Vorjahr liegt die Tagesreichweite von Netflix, Prime Video & Co. nun bei 25,0 Prozent. Die Nutzungsdauer sank parallel dazu von 35 auf 33 Minuten pro Tag. Insbesondere die 30- bis 49-Jährigen haben der Studie zufolge weniger Lust auf Streamingdienste als noch im Vorjahr. Die öffentlich-rechtlichen Streaming-Netzwerke von ARD, ZDF, Arte und 3sat liegen vor den privaten Streamingdiensten, die Nutzung von Podcasts steigt spürbar, YouTube bleibt die reichweitenstärkste Einzelplattform: Das sind zentrale Ergebnisse der neuesten ARD/ZDF-Medienstudie.

Bei den Video-Streaming-Plattformen bestätigt YouTube im Jahr 2025 seine Führungsposition und erreicht 72 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren. Die öffentlich-rechtlichen Streaming-Netzwerke von ARD, ZDF, Arte und 3sat kommen auf über 60 Prozent, dicht gefolgt von Netflix und Amazon Prime Video. Auch interessant: Mittlerweile nutzen 85 Prozent der Menschen in Deutschland mehr als eine Streaming-Plattform – im Durchschnitt 2,5 (Angebote) pro Person Basispraesentation ARD-ZDF Medienstudie 2025 Format: PDF Größe: 1,74 MB Die Zugewinne bei den Podcasts sind vor allem in den Altersgruppen über 30 Jahren zu beobachten. Bei den 50- bis 69-Jährigen und den über 70-Jährigen steigt die regelmäßige Nutzung signifikant um vier bzw.

fünf Prozentpunkte auf 25 bzw. 14 Prozent. Die 14-29-Jährigen bleiben mit 48 Prozent regelmäßiger Nutzung jedoch die stärkste Nutzergruppe bei den Podcasts. Die steigende Tagesreichweite belegt eine zunehmende Integration von Podcasts in den Medienalltag der Menschen. Über alle Altersgruppen hinweg stieg die Tagesreichweite 2025 um drei Prozentpunkte auf 14 Prozent. Über alle Mediengattungen betrachtet setzt sich der Trend in der deutschen Bevölkerung fort, bei der Mediennutzung auf digitale Angebote zu setzen.

Vor allem die älteren Altersgruppen nutzen zunehmend Streaming-Angebote sowohl im Video- als auch im Audio-Bereich. Lineares Fernsehen und Radio bleiben jedoch nach wie vor die reichweitenstärksten Angebote. Insgesamt ist die gattungsübergreifende Tagesreichweite mit 98 Prozent Gesamtnutzung stabil und die durchschnittliche pro Kopf-Mediennutzung liegt im Jahr 2025 bei 6,5 Stunden pro Tag. Threads baut seine Themenräume stark aus: Statt gut 100 gibt es jetzt über 200 Communities 🧵 – von K-Pop (z. B. BLACKPINK 🎶) bis hin

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